Online-Petition: stoppt Wumbaba!

Wer keine Lust hat, das N-Wort als rassistischen Stereotyp auch noch auf einem Dritten Buchcover und als Schlüsselanhänger serviert zu bekommen, sollte sich hier anschließen und die Online-Petition “unterschreiben”. Weitersagen. 

English: Sign the online petition against “the white N….” on more racist book covers and even as key fob. What it’s all about, see here.

5 replies
  1. Georg Schober
    Georg Schober says:

    Liebes “Schwarze Blog” Team!

    Wir haben die Ankündigung des Erscheinens des dritten Bandes “Der weiße Neger Wumbaba” und die “Online-Petition: stoppt Wumbaba!” zum Anlaß genommen, im Literaturblog “Duftender Doppelpunkt” die Verwendung des Wortes “Neger” kritisch zu hinterfragen.

    Im neuen Jahr wünschen wir Euch viel Freude, Glück, Zufriedenheit und der Petition viel Erfolg!

    Herzliche Grüße

    Georg Schober

  2. icke
    icke says:

    ich find das sinnlos. denn der titel des buches is ja nicht diskriminierend gemeint, sondern stammt aus einem versprecher. dieses buch berichtet von etlichen versprechern / verhörungn in bekannten texten.

  3. Gerd-Michael Scholz
    Gerd-Michael Scholz says:

    Warum benutzen die Autoren dieses Buches nicht einen der vielen anderen Verhörer als Titel, wie zum Beispiel den aus einem Seemannslied bei dem gesungen wird:”Stürmisch die Nacht und die See geht hoch” und verstanden wurde:”Stürmisch die Nacht und die Säge tobt”? Eine stürmische Nacht, in der die Säge tobt, ist für die Autoren und den Verlag offensichtlich nicht so provokant wie ein “weißer Neger Wumbaba”. Man hofft, dass sich das Buch so besser verkauft. Wer sich etwas mit der afrikanischen Geschichte und der Situation in Europa beschäftigt hat müsste eigentlich verstehen, welche Bedeutung das Wort “Neger” immer noch in den Köpfen vieler Menschen hat. Der Verlag und die Autoren zeigen mit diesem Titel, dass sie ihre Verantwortung für die Meinungsbildung in unserem Land nicht ernst nehmen.

  4. Smokey Schmidt
    Smokey Schmidt says:

    is doch wunderbar – durch eure kritik wird der umgang mit begriffen wieder neu überdacht und diskutiert (siehe antwort des verlags) – auch gebildete schwach pigmentierte menschen, die keine rassistische grundeinstellung besitzen verwenden aus unterschiedlichsten gründen (oder leider auch ohne darüber nachzudenken)jenes wort noch, welches seit jahrhunderten zum (weißen) deutschen wortschatz gehört – ich lehne die verwendung des wortes als bezeichnung für afrikanischstämmige/dunkelhäutuge menschen selbstverstädlich ab – eine unehrliche political correctness, nach dem motto “ach ja, n**** sagt man ja heute nicht mehr zu denen (aber eigentlich nenn ich die ja trotzdem insgeheim so)” lehne ich ebenso ab – begrüßenswert ist aus meiner sicht die öffentliche debatte über die bedeutung und herkunft von begriffen –

    das der begriff n**** heute schon nicht mehr zwangsläufig zum grundvokabular eines deutsch sozialisierten kindes gehört und weiße sich der beleidigenden wirkung mehr bewusst werden, seh ich als fortschritt an –

    das buch “Der weiße Neger Wumbaba” hat vor kurzem mein lieber (weißer) onkel mitgebracht, ich fand’s witzig – das jemand solch einen verhörer hat
    – das zeigt doch auch die dummheit oder “unbewusstheit” (=”bewusstlosigkeit”) derer, für die das wort n**** so selbstverständlich zum vokabular gehört, dass sie es sogar dort hören, wo es gar nicht auftaucht!

    peace

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