Gedenkmarsch gegen Versklavung und Kolonisierung, 23.2. Berlin, Wilhelmstr.

23.02.2008 | 10.30 Uhr – 13.30 Uhr
Treffpunkt : Wilhelmstr. 92 , 10117 Berlin, 10:30 Uhr

Unter dem Motto “Die Pflicht zur Erinnerung und das Recht auf Erinnerung” organisieren der Förderverein Denkmal für die Opfer von Kolonisierung und Versklavung (e.V. i.G.) und das Empfangs- und Organisationskomitee der Berliner Konferenz für die Errichtung des “Denkmals für die Wiedergutmachung, den Frieden und die universelle Versöhnung mit Afrika” des Weltrats der panafrikanischen Diaspora einen Gedenkmarsch am 23.2.2008 zum Gedenken an die afrikanischen Opfer von Versklavung, Sklavenhandel und Kolonisierung und zur Erinnerung an die Berliner Konferenz (15. Nov. 1884 – 26. Februar 1885), auf der Afrika, auf Initiative von Reichskanzler Otto von Bismarck, von blutrünstigen Kolonialmächten aufgeteilt wurde.

Völkermorde, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Zwangsarbeit, kulturelle Genozide, politische, ökonomische Ausbeutung und Unterdrückung sind die verheerenden Folgen dieses Kolonialunternehmens.

Mehr als 30 Millionen Afrikaner wurden Opfer dieser Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Die von Deutschland begangenen Genozide in Afrika (gegen die Hereros in Namibia, und Maji-Maji in Tanzania) warten immer noch auf offizielle Anerkennung.

Trotz internationaler Verpflichtung gibt es in Berlin immer noch keine Gedenkstätte für die afrikanischen Opfer von Versklavung, Sklavenhandel und Kolonisierung, und es wird bis heute kein Schritt zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte unternommen: In Deutschland tragen heute noch Straßen die Namen von Kolonialverbrechern, und Sklavenhändler werden in einigen deutschen Städten geehrt (Hamburg).

KOMITEE FÜR EIN AFRIKANISCHES DENKMAL IN BERLIN (KADIB)
Organisations- und Empfangskomitee des Weltrats der Panafrikanischen Diaspora
(Conseil Mondial de la Diaspora Panafricaine, C.M.D.P.)

mehr dazu: hier

via africa-live.de

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