Leserinnenbrief: rassistischer Spaß beim “Scheibenwischer”

<info@daserste.de>

Sehr geehrte Damen und Herren!

Gerade hatte ich in Sachen Benutzung von Beleidigungen wie “N…..” etc. an das ZDF geschrieben. Als ich mir die Video-Aufzeichnung von Scheibenwischer ansah, dachte ich noch: Bei Scheibenwischer benutzen die solche Ausdrücke nicht und habe mich entspannt zurückgelehnt… Dann kam Sigi Zimmerschied. Er sprach von

Taliban

Deutschen

Finnen und

N….. !!!

Mehrmals! Wie eine Peitsche unter anderem mitten ins Gesicht meiner Familie. Geht’s noch? Nehmen Sie doch “Afrikaner” – wo ist das Problem? Sie würden doch auch nicht die Worte “Kanake” oder “Spasti” oder “Krüppel” an dieser Stelle wählen???!!! Und warum fiel das den geschätzten Kollegen oder TV-MitarbeiterInnen bei den Proben nicht auf? Haben Sie eigentlich mitbekommen, wie auch dem Life-Publikum an dieser Stelle das Lachen stockte und kurz ein “Luft-Anhalten” zu spüren war???

Auch falls Sie diese Beschwerde für “Gedusel” halten. Wenn Sie sich mal intensiver mit diesem Thema befassen würden, merken Sie vielleicht selbst, wie Sie mit solchen Ausdücken ganz subtil diskriminierendes Gedankengut aus Kolonialzeiten mittransportieren. Und: Hätten Sie diesen Ausdruck auch benutzt, wenn Ihr Studio-Publikum offensichtlich von dunklerer Hautfarbe gewesen wäre? Oder bekanntermaßen Kofi Annan und Nelson Mandela im Studio-Publikum gesessen hätten? JA? Das glaube ich Ihnen nicht! Und falls NEIN: Warum denn nicht???? Ich sage Ihnen die Antwort: weil Sie selber wissen, daß dieser Ausdruck eine Beleidigung ist!! “Eins auf die Fresse” für Ihr dunkelhäutiges TV-Publikum. Einfach so.

Also bitte, hochverehrte Sprach-Artisten: Es sind Afrikaner und Afrikanerinnen.- Und falls es nur um die Hautfarbe gehen soll – warum ist die überhaupt erwähnenswert???

Mein Tipp: das brandneue Buch von Noah Sow “Deutschland Schwarz Weiss” – Der alltägliche Rassismus

Vielleicht verfügen Sie ja selbst über ein dringend notwendiges Kreativ-Maß an Lernfähigkeit – oder reicht es Ihnen, nur unseren PolitikerInnen etc. Mangel an Lernfähigkeit vorzuhalten???

Über Ihre Antwort würde ich mich freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Marita B. aus D. (Name von Red. gekürzt)

P. S. Bitte beachten Sie, daß dieser Briefwechsel von mir öffentlich geführt wird und ich dieses Schreiben, wie auch Ihre eventuelle Antwort zu Zwecken der Dokumentation und Aufklärung = Verbesserung veröffentlichen werde, Als solche sehe ich übrigens auch Ihre Sendung an!!!

16 replies
  1. Sigi Zimmerschied
    Sigi Zimmerschied says:

    Liebe Marita B aus D.
    Anstatt euch an Kulturen dranzuhängen, die ihr sowieso nicht begreift und die letztlich nur Staffage sind für euren Frust solltet ihr einmal versuchen Satire lesen zu lernen.
    Wenn ich einen Menschen spiele, für den die ganze Welt auch Handel besteht und alle Menschen Ware sind, also einen Neokolonialisten, dann muß ich auch seine Sprache sprechen und die ist von Menschenverachtung geprägt und rassistisch durchzogen.
    Rolle ist nicht gleich Person.
    Und somit hätte ich natürlich jede Beleidigung vor jeder noch so populären Person gebraucht, auch weil ich davon ausgegangen wäre, daß deren Intellegenz ausreicht um sie als Rollenimmanent zu verstehen.
    Lektion 1 in jedem Satireseminar.
    Aber diese Form von sprachlicher Frigidität und ideologischer Verblendung ist mir nicht fremd, ich habe sie schon einmal zum Gegner gehabt, als ich mich auf den Fängen des Katholizismus und der rechtspopulistischen Straußenge in Bayern befreien mußte. Da waren ebenfalls Worte und Gedanken Tabu. Und “in die Fresse hauen” gehörte auch zum Wortschatz der schwarzbraunen Spießer.
    Nun eben auf der anderen Seite. Viel besser als die Bücherverbrenner seid ihr leider auch nicht. Schlaft weiter und machts euch genmütlich in eurer Geistesenge.
    Mit dennoch solidarischen Grüßen
    Sigi Zimmerschied

  2. BLOG-Red. der braune mob e.V.
    BLOG-Red. der braune mob e.V. says:

    Anm. der BLOG-Red.:

    Kabarett, Satire und künstlerische Freiheit halten wir für äußerst schützenswert. Wesentlich mehr als der Auftritt (den niemand von uns gesehen hat) befremdet uns daher der Ton des öffentlichen Kommentares von Zimmerschied.
    Ein Kabarettist müsste eigentlich schon “kraft seines Amtes” zumindest über hinreichend Selbstironie verfügen, um (mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln des Humors) eine Verwechselung zwischen einer Rolle und seiner Person etwas entspannter “erörtern” zu können.
    Dass Zimmerschied sich sogar zu einem NS-Vergleich versteigt, finden wir bedenklich und äußerst unangebracht.
    Wenn es denn tatsächlich ein Kommentar von Zimmerschied war.
    (Es spricht einiges dafür; wenn nicht, möge uns dies bitte zur Kenntnis gebracht werden).

    Ein schöner Anlass zur Diskussion. Weitere Kommentare erwünscht.

  3. Erik
    Erik says:

    Hmm, irgendwie – ich kenne weder die Sendung, noch Herrn Zimmerschied – irgendwie kommt mir dieser Kommentar nicht authentisch vor. Ich traue Fernseleuten nicht zu, so schnell zu reagieren im Internet – und vor allem nicht mehr als eine Woche vor dem Beitrag ;), der von 9. juni datiert, der Kommentar vom 30. Mai 2008 um 19:30 Uhr.

    Sowas.

  4. Andreas
    Andreas says:

    ..man sollte evtl. noch erwaehnen, dass es nicht um eine stellvertretende Stellungsnahme fuer ‘Kulturen’ geht, die wir ‘ohnehin nicht verstehen’, es gibt etwa 800.000 Schwarze allein in Deutschland, offenbar ist der Kern des Problems, dass Zimmerschied eine etwas archaische Vorstellung bzgl. der Zuordnung von Kulturen und Ethnien hat und Schwarze-wenn ueberhaupt- als Exponenten von Kulturen ansieht, die so grundverschieden und fern von unserer sind, dass er nicht einmal glaubt, es gaebe bei ihnen funktionierendes Fernsehen, geschweige er sich um die Rezeption seiner Erzeugnisse Gedanken machen muesste. Haette das ‘N..’-Wort in einer Reihe von beleidigenden Ausdruecken fuer ‘Deutsche’, ‘Finnen’ etc. gestanden, gaebe es evtl. auch weniger Missverstaendnisse, selbst wenn man eine rollenimmanente rassistische Logik zugrundelegt, alles in allem reagiert Zimmerschied aber wie eine verfolgte Minoritaet, was der blanke Unsinn ist, er ist es, der am Diskurshebel sitzt.

  5. Noah Sow
    Noah Sow says:

    Dass er sich über mangelnde “Intellegenz” (sic) beschwert, finde ich lustig.

    Meines Wissens ist der Leserbrief von einer weißen Deutschen. Da finde ich besonders spannend, wie er auf die Idee mit dem “Kultur dranhängen” kommt. Und wie kommt er von der solo-Anrede “Liebe Marita B aus D.” zum “Ihr”? Ist das extra-höflich gemeint, 18. Jahrhundert-Style? Oder meint er den mob damit, der die Majestätsbeleidigung begangen hat, eine Leserzuschrift abzubilden und damit direkt so schlimm wie Bücherverbrenner wird? Was ist denn jetzt mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung, von dem lebt er doch… ? Fragen über Fragen.

  6. Angret
    Angret says:

    Wow,
    hat mir echt den Atem verschlagen! Wie krass ist denn die Antwort??
    Drei spontane Anmerkungen/ Fragen:
    *An Kulturen dranhängen?? Was meint er damit?
    * Erinnert mich ganz stark an die von Noah Sows beschriebenen weißen Abwehrmechnismen, in diesem Fall besonders: Gegenangriffsattacke! Doch wie schnell hier gegensätzliche Gesichtspunkte zusammengewürfelt werden, ist echt unglaublich und sagt ne Menge über den Autor aus! Grusel!!!
    * Mal wieder ein super beispiel für den merkwürdigen Trend in der “linken” Szene, mit rassistischen Bemerkungen witzig und originell erscheinen zu wollen.

  7. Bernhard Segerer
    Bernhard Segerer says:

    Der Trend ist kein linker, sondern ein als links getarnter. Gerade im Bereich
    Satire heisst es ja “anything goes” und Kritik wird fast unmöglich.
    Grundsätzlich handelt es sich um ein interessantes Phänomen:
    Da man sich ja als kritisch/aufgeklärt betrachtet und von daher
    freigesprochen ist vom Verdacht jedweder rechtslastigen Dumpfheit ist jede
    rassistische/sexistische/antisemitische/etc. Äusserung nur ein Zitat, welches
    man selbst natürlich auch wieder nur im Sinne der aufklärerischen/kritischen
    Satire verstanden wissen will. Verdächtig wird allerdings wenn letztgenannter
    Ansatz immer weniger zu erkennen ist und das “Zitieren” mit einer derartigen
    Lust zelebriert wird das aus der Überaffirmation schon wieder eine
    heimliche Affirmation wird.
    Vorschub geleistet wird dem ganzen noch durch das vermeintlich
    coole – weil Beweis für einen modernen und unabhängigen Geist –
    tatsächlich aber nur zynische Gutmenschen-Bashing.
    Ich denke da unter anderem auch an Harald Schmidt etc.
    Wenn das ganze dann auch noch zur reinen Unterhaltung wird dann
    ist die Perversion perfekt:
    Ein vermeintlich aufgeklärter, evtl. “linker” Kabarretist wird seine
    eigenen heimlichen, verbotenen und uneingestanden Ressentiments los
    indem er die Dumpfbacke mimt, das ebenfalls vermeintlich
    aufgeklärte (auch evtl. “linke”) Publikum nimmt dies dankbar an, da
    es dadurch ebenfalls ein Ventil für diese findet und jeder fühlt sich prima
    da man ja “so” nicht ist und je ausfälliger dieses Wechselspiel zelebriert
    wird desto mehr kann man sich gegenseitig auf die Schulter klopfen, da
    man ja nicht nur auf “lockere” Weise kritisch ist sondern dies auch noch
    ein augenzwinkerndes Einverständnis mit dem eigenen “Rest-”
    Chauvinismus miteinschliesst.
    Ich unterstelle obengenannten Kabarretist nicht das soeben genannte
    volle Program, aber ich empfehle jedem die Selbstprüfung der
    eigenen Motive unter Beachtung dieses Mechanismus (der tatsächlich ein
    Trend ist). Dabei nehme ich mich selbst nicht aus.

  8. Jutta
    Jutta says:

    …Politisches Kabarett oder Satire sollte aus
    spitzfindigen, doppeldeutigen Wortspielen, in denen
    PolitikerInnen die eigenen Fehler und Unfähigkeiten
    vorgespiegelt bekommen bestehen.
    Sie sollten nicht billige, primitive “Haudraufklopperei”
    mit der Befriedigung geheimer und “niederer” Instinkte
    für bestimmte Personengruppen sein.
    Dass sich Zimmerschmied so darstellt und dann
    auch noch die Form der Antwort E-Mail, sagt sehr viel
    über seine Person aus – sofern er die E-Mail selbst
    verfasst hat. Er kann sehr wahrscheinlich nicht anders,
    da er nicht die geistige Qualität für gutes politisches
    Kabarett hat. Armer Tropf, er kann einem leid tun, dass
    er sich so darstellen muss um überhaupt gesehen zu werden.
    (haha!)

  9. punaise
    punaise says:

    Wer soll sich jetzt (vermeintlicherweise) an welche Kultur anhängen, die er nicht begreift? auf welchem Schlauch steh’ ich?

    Was ich auch nicht verstehe: wenn jemand sich mit seiner selbstgepriesenen Intelligenz so sehr über uns Dumpfmeister erhebt wie Sigi Zimmerschied oder sein Ghostwriter (war er’s nun oder war er’s nicht?), warum muss er dazu noch ausfällig und unhöflich werden? Das klingt ganz nach dem Gequieke eines Hundes, dem man auf den Schwanz getreten ist. Schmerzhaft erwischt? Den trotz aller Intelligenz unreflektierten wunden Punkt?

    Bernhard Segerer, danke für die präzise Analyse. Besser hätte ich es nicht formulieren können: zelebrierte, kanalisierte, und durch Satireaufschrift legitimierte Restressentiments. Und die Wortschöpfung: Gutmenschen-Bashing, super! Werde für seine Verbreitung sorgen. DARAUS müsste man mal schöne Satire machen!

  10. PCD
    PCD says:

    So langsam finde ich dieses Herumgereite auf dem N-Wort nur noch lächerlich und pubertär; nach dem Motto “Ätsch bätsch, ich sag’ es aber dohooch!!!”. Ich kann mir kaum vorstellen, daß die ‘Kulturschaffenden’ unserer Nation, die sich damit einen ‘unangepaßten’ Anstrich geben wollen, nicht merken, was sie wirklich verzapfen.

    Denn das alles paßt ins Zeitbild. Wir haben eben wieder eine Regierung mit Unions-Beteiligung. Da wird das Verbot der NPD von Unionskräften verhindert (‘Hey, wir brauchen die Kerle – soll das Volk mit seinem Frust etwa im linken Lager landen?! Das wäre nicht im Sinne unserer Parteispender…’), das inoffizielle Unions-Blatt ‘BILD’ treibt wie in den Neunzigern ungebremst rassistische Hetze – und so mancher TV-Spaßmacher mag um seinen Arbeitsplatz bangen, wenn er nicht wenigstens das N-Wort benutzt…

  11. Evan Romero
    Evan Romero says:

    Diese Diskussion finde ich äußerst interessant, weil es heutzutage eine erkennbare Tendenz unter Comedians gibt, durch Humor, die Feindlichkeit gegenüber Minderheiten zu thematisieren, allerdings auf eine Weise, die manchmal verwirrend sein kann, entweder weil die Absichte der Witze nicht so klar sind oder, weil die “Punchlines” der Witze ein komisches Beigeschmack hinterlassen.

    Es ist mir mehrmals passiert, dass ich ein Comedy-Sketch lustig finde, und ich mich gleichzeitig frage, ob dieses Sketch rassistisch geprägt ist, ohne mich selber endgültig antworten zu können. Rassistische Beleidigungen sind nicht immer einfach zu identifizieren.

    Bei Comedy-Figuren wie Pastewska ist es relativ einfach, blöde Äußerungen zu erkennen. In einer Folge seiner Sendung, als er im Flughafen wartete, fragte er seine weiße Begleiterin rhetorisch an: “Ach was! Darf ich keinen schwarzen Kaffee bestehlen, nur weil die Hostess schwarz ist?” (seine weiße Freundin war schockiert, weil er kurz vorher mehrere doofe Witze im Bezug zur Farbe Schwarz gemacht hatte in der Anwesenheit von der schwarzen Hostess).

    Bei anderen Comedians ist es aber schwerer wahrzunehmen:
    a) wann sie bestimmte Grenzen überschreiten,
    b) wann sie tatsächlich Frauen, Armen oder soziale Minderheiten beleidigen,
    c) wofür den ganzen Witz?

    Der Amerikaner Dave Chappelle ist ein Beispiel davon. Rasse ist eines seiner Lieblingsthemen und, wenn er darüber redet, ist er schlagfertiger sogar als Richard Pryor, obwohl (oder gerade weil?) er als schwarzer Mann das N-Wort regelmäßig benutzt (und ausnutzt) und, weil er sich lustig macht über Weißen genauso wie über Schwarzen.

    Wie Chapelle, die Comedians von “Little Britain” (die Engländer Matt Lucas und David Williams) vermeiden die Vorwürfe, politically correct zu sein, indem sie Situationen präsentieren, wo Rassisten und Xenophoben ohne Einschränkung zum Wort kommen. Das gute daran ist, dass sie sich meistens ganz von allein lächerlich machen, weil ihre Aussagen und Meinungen so fies und dumm sind. Aber manchmal ist es mir nicht klar, von wem “Little Britain” sich lustig macht: von den Rassisten und Xenophoben oder von ihren Opfern. Wahrscheinlich von beiden.

    Leider fehlen mir zur Zeit die Argumenten, um eine solide Position zu vertreten in einer Diskussion über Grenzen der Satire oder des Humors.

    Einerseits weiß ich, dass es sehr schwierig ist, eine Ironie zu beantworten, ohne als Humorlose beschimpft zu werden. Andererseits weiß ich auch, dass Witze zu erzählen über die “underdogs” (die Unterdruckten, die Leidenden, die Armen, die Wehrlose, die sozial Diskriminierten…) eine riskante Aktion ist, die nicht immer glücklich endet für die “Entertainers”, die das machen. Wenn aber das in die Hose geht, sollten sie nicht einfach ihrer Kritiker “sprachlicher Frigidität und ideologischer Verblendung” vorwerfen (wie der angebliche Sigi Zimmerschied gemacht hat), sondern ihre geschmacklose Fehlkalkulation als Entertainer zugeben.

  12. Cafezinho
    Cafezinho says:

    Gibt’s wirklich nichts schlimmeres in Sache Rassismus als das? Ich als schwarzer Mensch haette schlicht und einfach weder Zeit noch Lust, mich damit auseinanderzusetzen, dass ich “Neger”, “Schwarzer”, “Farbiger” und was weiss ich was fuer mehr oder weniger komisches Wort bezeichnet werde. Was soll die ganze Aufregung ? Ich finde solche Diskussionen führen eher dazu, dass man den wahren Rassismus nicht mehr bekämpft, weil man soviel Energie an solcher Details verschwendet.

  13. W.
    W. says:

    Auch auf die Gafahr hin, dass Du Zimmerschied inkognito bist… (oder zumindest schmerzfrei, siehe Username s.o.):
    Wenn koloniale Beleidigungen und damit nichts anderes als zur Schau getragene und ins 21. Jahrhundert herübergerettete Entmenschlichungsfragmente von der Dominanzkultur gefeiert werden – das soll kein Rassismus sein?
    Übergriffe brauchen eine Grundlage. Und einen gesellschaftlichen Konsens.
    Und beides wird hier 1a frei Haus geliefert.

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  1. […] Hier im “Schwarzen BLOG” ist ein interessanter Thread entstanden, in dem sich Kabarettist Sigi Zimmerschied (wenn er’s denn ist, einiges spricht dafür) persönlich zu Wort meldet – und ganz speziell (re)agiert. […]

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