7.12. – Muenchen – Workshop für afrodeutsche Kinder und Jugendliche

MAP ist eine Bildungsinitiative, die im Sommer 2008 von Mitgliedern der regionalen und überregionalen afrodeutschen und afrikanischen Gemeinschaft ins Leben gerufen worden ist und sich an Schwarze Jugendliche /junge Erwachsene richtet. Der erste Workshop im Rahmen von MAP widmet sich dem Thema Schwarze Geschichte und Biografien. Daneben bietet er die Möglichkeit zum Austausch erlebter Geschichten der Jugendlichen untereinander. Thematisiert werden u. a. Erfahrungen mit rassistisch motivierter Gewalt und die Frage nach konstruktiven Strategien
zur Gewaltprävention.

Workshop -Programm

Sonntag, 7.12.2008
ab 11 Uhr
gemeinsamer Brunch
Einführung in die Inhalte und Ziele von MAP
(Referenten: Modupe Laja, Christian Quansah)
Vorstellung des Ausstellungsprojektes »Homestory Deutschland«
(Referent: Tahir Della, ISD-Bund e.V.)

Seit vielen Jahrhunderten leben Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland, allerdings ist über ihre historische und gegenwärtige Präsenz bislang wenig bekannt. Das vom ISD-Bund e. V. initiierte Ausstellungsprojekt versucht daher, sich diesem vielschichtigen Thema auf besondere Weise anzunähern.

12.30 Uhr
Film: Yes, I am
Der Dokumentarfilm erzählt die bewegenden Geschichten dreier Afrodeutscher, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, wirft dabei Fragen über das deutsche Selbstverständnis auf und dokumentiert zeitgleich die Geschichte der Brothers Keepers ” ein Bandprojekt. Dem Film schließt
sich eine Diskussion mit dem Musiker und Mitglied der Brothers Keepers Tibur an. (Dauer des Films: 105 min.)

15.00 Uhr
Zusammenfassung des Tages und Vorstellung der Ergebnisse der Veranstaltung sowie weiterer Schritte für die Zukunft

16.30 Uhr
Ende der Veranstaltung

Veranstaltungsort: Selbsthilfe-Zentrum München, Westendstraße 68, 80339 München
(Kostenbeitrag 1,” EUR)

Eine Kooperationsveranstaltung der Initiative Schwarze Menschen in
Deutschland e.V., der Initiative Afrika Zentrum e.V., der ADEFRA ” Schwarze
deutsche Frauen und Schwarze Frauen in Deutschland e.V. unterstützt
durch den Ausländerbeirat München.
Kontakt: Tahir Della // tahirdella (at) isdonline.de // www.isdonline.de

2 replies
  1. Dori
    Dori says:

    grad afrodeutsche Kinder und Jugendliche brauchen solche Begegungsstätten. Da es nur sehr wenige Vorbilder gibt ist es manchmal schwer sich zu identifizieren. Seine Geschichte zu kennen und zu wissen das man nicht alleine ist hilft enorm.

  2. Nadège
    Nadège says:

    Dass es wenige Vorbilder gibt simmt nicht! Es gibt Sie wohl Nur über Sie wird nur ganz selten berichtet.
    Ihr werdet euch noch wunder wenn Ihr wusstet wieviele Ärtze, Ingenieure, Universität und Hochschuldozente, Anwälte, Studenten mit Afrikanischen Migrationshintergrund in Deutschland leben.

    Problem ist also:
    – die Vereine sind zu wenig vernetzt
    – BFEHLER: erichte über uns übelassen wir andere. Und diese bekräftigen bisher nur die Vorurteile/Ängste der Menschen
    -Eintönigen Berichtserstattung aus Afrika

    Wenn wir es schaffen zumindest die ersten beiden Punkte abzuabrbeiten würden sich die Afrodeutschen Kinder viel besser entwickeln und entfalten…

    wir brauchen daher mehr von solchen Initiativen

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