Kampf gegen das Vergessen

Heute vor exakt 10 Jahren wurde der Algerier Omar Ben Noui das Opfer einer Hetzjagd von Nazis im brandenburgischen Guben.

Omar Ben Noui wurde in der Nacht des 13. Februar 1999 gemeinsam mit zwei afrikanischen Freunden von einem Mob Rechtsextremer durch die Straßen Gubens gehetzt. Aus Panik sprang er durch eine Glastür, verletzte sich aber dabei so schwer, dass er verblutete.

Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck gedenkt in seiner Erklärung anlässlich dieses Verbrechens in Guben auch dem Angolaner Amadeu Antonio Kiowa, der 1990 im brandenburgischen Eberswalde das erste Todesopfer rassistisch motivierter Gewalt im wiedervereinigten Deutschland wurde, sowie dem Briten Noél Martin, der 1996 Opfer eines rassistischen Anschlags im brandenburgischen Mahlow wurde.

Noél Martin ist seit dem Anschlag vom Kopf abwärts gelähmt, doch er kämpft trotz seiner Leiden tapfer und unerbitterlich gegen Rassismus.

Wir gedenken aller Opfer rassistisch motivierter Gewalt in Deutschland.

Es ist Zeit, rassistischem Terror auf Deutschlands Straßen Einhalt zu gebieten.

weiter zu der Erklärung von Ministerpräsident Platzeck

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