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	<title>Kommentare zu: Drei Jahre AGG &#8211; Eine Zwischenbilanz</title>
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		<item>
		<title>Von: R&#252;diger Helm</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2009/11/25/drei-jahre-agg-eine-zwischenbilanz/comment-page-1/#comment-3275</link>
		<dc:creator>R&#252;diger Helm</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 18:43:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=1738#comment-3275</guid>
		<description>Hallo Ihr Guten,

diese Information ist f&#252;r juristisch-strategische Vorgehensweisen erneut sehr hilfreich,

ganz herzlichen Dank f&#252;r Eure tolle Arbeit,

R&#252;diger Helm, M&#252;nchen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ihr Guten,</p>
<p>diese Information ist f&uuml;r juristisch-strategische Vorgehensweisen erneut sehr hilfreich,</p>
<p>ganz herzlichen Dank f&uuml;r Eure tolle Arbeit,</p>
<p>R&uuml;diger Helm, M&uuml;nchen</p>
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	</item>
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		<title>Von: L' Ami du Peuple</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2009/11/25/drei-jahre-agg-eine-zwischenbilanz/comment-page-1/#comment-3220</link>
		<dc:creator>L' Ami du Peuple</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 14:03:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=1738#comment-3220</guid>
		<description>Wie erst jetzt bekannt wurde, hat die Schwarze Liste &quot;AGG-Archiv&quot; der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&#228;nde (BDA) ihre T&#228;tigkeit &quot; wahrscheinlich &quot; bereits Anfang August 2009 eingestellt.
Bei den aktiven 6500 speichernden Stellen kann man von einer &quot;Nationalen Datenbank&quot; sprechen und wenn dort auch schon mal von &quot;durch die Lande vagabundieren&quot; Diskriminierungskl&#228;gern die Rede war, scheint die BDA sich bei ihrem &quot;Archiv&quot; zumindest sprachlich an historischen
Vorbildern wie der &quot;Zigeunerkartei&quot; der 1950er Jahre orieniert zu haben.
Wie gro&#223; muss die Datenkrake eigentlich sein, damit sie gesehen wird?

Es ist nicht vorstellbar, dass die BDA mit der Aufl&#246;sung ihres &quot;Archives&quot; einem drohenden Verbot der Datenspeicherung zuvorkommen wollte.
Warum das &quot;Archiv&quot; allerdings trotzdem so still und heimlich geschlossen wurde, wird die &#214;ffentlichkeit voraussichtlich nie erfahren, denn es ist nicht davon auszugehen, dass die Aufl&#246;sung der Schwarzen Liste BDA im Datenschutzbericht 2009 erw&#228;hnt wird (wg. &#252;bertriebener Informationspflicht) oder die Medien es sich gar keck herausnehmen w&#252;rden, nach den Gr&#252;nden zu fragen (wg. &#252;bertriebener Pressefreiheit), wenn sie nicht Gunst und Anzeigenkunden verlieren wollen.
Es ist ja nicht so, dass niemand spontan verstehen w&#252;rde, was es f&#252;r die berufliche Zukunft bedeutet, auf einer Schwarzen Liste der BDA zu stehen.

Auch die sonst so redseligen Hofprediger gegen das AGG und die &#252;blichen willigen Reaktion&#228;re werden sich brav einen Kommentar verkneifen, weil die Staat und Gesellschaft zunehmend dominierende BDA offensichtlich Stillschweigen geordert hat, um vermutlich die aktuell anstehenden Kampagnen gegen den Arbeitnehmerdatenschutz
u. &#228;. nicht zu gef&#228;hrden, wenn sich die Aufmerksamkeit vielleicht doch noch auf ihre Datensammlungen im Zusammenhang mit der Krawallkampagne gegen das AGG richten sollte. 

Schade eigentlich, dass Prof. Adomeit diesmal nicht &quot;Gegen den Strich&quot; kommentieren darf, weil er nat&#252;rlich auch auf Linie zu bleiben hat.
Da er dem EuGH schon mal deutlich erkl&#228;ren lassen wollte, wer denn der gr&#246;&#223;te Beitragszahler in der EU ist und was &quot;wir&quot; als Gegenleistung daf&#252;r erwarten k&#246;nnen (jedenfalls keine &#252;bertriebene Gewaltenteilung) und dann auch noch ausgerechnet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes als neuen &quot;Wohlfahrtsausschuss&quot; phantasierte, obwohl die Leiterin, Frau Dr. K&#246;ppen, durchweg mit nichts anderem besch&#228;ftigt ist,als fortlaufend zu beweisen, dass sie eben nicht die &quot;Unbestechliche&quot; (Robespierre) ist, sollte man dem B&#252;rger Adomeit jetzt eigentlich nicht mit preu&#223;ischer Strengeverwehren, die durch demokratische &#220;bertreibungen bedrohte deutsche Schlaf- gegen die welsche Jakobinerm&#252;tze mit der ihm eigenen Pickelhaubenprosa zu verteidigen.

Schade auch, dass man jetzt noch nicht erf&#228;hrt, wie lange die FDP braucht, um ihr B&#252;rgerrechtsmandat niederzulegen, wenn die BDA gerade andere Priorit&#228;ten setzt.

Die Diskriminierungsopfer d&#252;rfen allerdings nicht naiv denken, sie k&#246;nnten zuk&#252;nftig ohne Schaden f&#252;r ihre berufliche Zukunft ihr Recht verteidigen, nur weil die &quot;Archive&quot;nicht mehr &#246;ffentlich sichtbar sind.

Wie es in den USA bereits pragmatisch auf den Punkt gebracht wird, es gilt:
Den Kapitalismus vor den Kapitalisten sch&#252;tzen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie erst jetzt bekannt wurde, hat die Schwarze Liste &#8220;AGG-Archiv&#8221; der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA) ihre T&auml;tigkeit &#8221; wahrscheinlich &#8221; bereits Anfang August 2009 eingestellt.<br />
Bei den aktiven 6500 speichernden Stellen kann man von einer &#8220;Nationalen Datenbank&#8221; sprechen und wenn dort auch schon mal von &#8220;durch die Lande vagabundieren&#8221; Diskriminierungskl&auml;gern die Rede war, scheint die BDA sich bei ihrem &#8220;Archiv&#8221; zumindest sprachlich an historischen<br />
Vorbildern wie der &#8220;Zigeunerkartei&#8221; der 1950er Jahre orieniert zu haben.<br />
Wie gro&szlig; muss die Datenkrake eigentlich sein, damit sie gesehen wird?</p>
<p>Es ist nicht vorstellbar, dass die BDA mit der Aufl&ouml;sung ihres &#8220;Archives&#8221; einem drohenden Verbot der Datenspeicherung zuvorkommen wollte.<br />
Warum das &#8220;Archiv&#8221; allerdings trotzdem so still und heimlich geschlossen wurde, wird die &Ouml;ffentlichkeit voraussichtlich nie erfahren, denn es ist nicht davon auszugehen, dass die Aufl&ouml;sung der Schwarzen Liste BDA im Datenschutzbericht 2009 erw&auml;hnt wird (wg. &uuml;bertriebener Informationspflicht) oder die Medien es sich gar keck herausnehmen w&uuml;rden, nach den Gr&uuml;nden zu fragen (wg. &uuml;bertriebener Pressefreiheit), wenn sie nicht Gunst und Anzeigenkunden verlieren wollen.<br />
Es ist ja nicht so, dass niemand spontan verstehen w&uuml;rde, was es f&uuml;r die berufliche Zukunft bedeutet, auf einer Schwarzen Liste der BDA zu stehen.</p>
<p>Auch die sonst so redseligen Hofprediger gegen das AGG und die &uuml;blichen willigen Reaktion&auml;re werden sich brav einen Kommentar verkneifen, weil die Staat und Gesellschaft zunehmend dominierende BDA offensichtlich Stillschweigen geordert hat, um vermutlich die aktuell anstehenden Kampagnen gegen den Arbeitnehmerdatenschutz<br />
u. &auml;. nicht zu gef&auml;hrden, wenn sich die Aufmerksamkeit vielleicht doch noch auf ihre Datensammlungen im Zusammenhang mit der Krawallkampagne gegen das AGG richten sollte. </p>
<p>Schade eigentlich, dass Prof. Adomeit diesmal nicht &#8220;Gegen den Strich&#8221; kommentieren darf, weil er nat&uuml;rlich auch auf Linie zu bleiben hat.<br />
Da er dem EuGH schon mal deutlich erkl&auml;ren lassen wollte, wer denn der gr&ouml;&szlig;te Beitragszahler in der EU ist und was &#8220;wir&#8221; als Gegenleistung daf&uuml;r erwarten k&ouml;nnen (jedenfalls keine &uuml;bertriebene Gewaltenteilung) und dann auch noch ausgerechnet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes als neuen &#8220;Wohlfahrtsausschuss&#8221; phantasierte, obwohl die Leiterin, Frau Dr. K&ouml;ppen, durchweg mit nichts anderem besch&auml;ftigt ist,als fortlaufend zu beweisen, dass sie eben nicht die &#8220;Unbestechliche&#8221; (Robespierre) ist, sollte man dem B&uuml;rger Adomeit jetzt eigentlich nicht mit preu&szlig;ischer Strengeverwehren, die durch demokratische &Uuml;bertreibungen bedrohte deutsche Schlaf- gegen die welsche Jakobinerm&uuml;tze mit der ihm eigenen Pickelhaubenprosa zu verteidigen.</p>
<p>Schade auch, dass man jetzt noch nicht erf&auml;hrt, wie lange die FDP braucht, um ihr B&uuml;rgerrechtsmandat niederzulegen, wenn die BDA gerade andere Priorit&auml;ten setzt.</p>
<p>Die Diskriminierungsopfer d&uuml;rfen allerdings nicht naiv denken, sie k&ouml;nnten zuk&uuml;nftig ohne Schaden f&uuml;r ihre berufliche Zukunft ihr Recht verteidigen, nur weil die &#8220;Archive&#8221;nicht mehr &ouml;ffentlich sichtbar sind.</p>
<p>Wie es in den USA bereits pragmatisch auf den Punkt gebracht wird, es gilt:<br />
Den Kapitalismus vor den Kapitalisten sch&uuml;tzen</p>
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