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	<title>Kommentare zu: SIXT Sommerloch: Supremacy als Werbegag</title>
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		<title>Von: Tyrone Adams a.k.a. Afrasan Adamawan</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/06/30/sixt-sommerloch-supremacy-als-werbegag/comment-page-1/#comment-4624</link>
		<dc:creator>Tyrone Adams a.k.a. Afrasan Adamawan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 13:28:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=2424#comment-4624</guid>
		<description>----- Original Message ----- 
From: Tyrone Adams 
To: johanna.muenzer@sixt.de 
Cc: InvestorRelations@sixt.de ; anzeigenannahme@sueddeutsche.de ; adsales@sueddeutsche.de ; wir@sueddeutsche.de ; werberat@werberat.de 
Sent: Monday, July 12, 2010 3:26 PM
Subject: rassistische Werbung - Antwort von Erich Sixt



Hallo Herr Sixt,

vielen Dank f&#252;r Ihre Antwort und ehrliche Reaktion auf die Kritik an der rassistischen Werbung Ihrer Firma - hier nochmals nachzulesen: http://blog.derbraunemob.info/2010/06/30/sixt-sommerloch-supremacy-als-werbegag/. Es ist bekannt, dass Sie, Herr Sixt, bewusst damit Geld verdienen, mit diskriminierender Werbung immer wieder anzuecken, sie es sexistisch, rassitisch oder sonstwie provozierend - hier nehme ich Bezug auf Ihr Interview von 2008: http://www.sueddeutsche.de/geld/interview-erich-sixt-ueber-seine-werbung-1.261309. Daher finde ich es besonders bemerkenswert, dass Sie sich in diesem speziellen Fall nicht nur mit dem Profit, sondern auch den Konsequenzen der Aktionen Ihrer Firma auseinandersetzen, sinbesondere, wenn der Fehler hier nach Ihrer aussage zum Teil bei der Werbeagentur lag. 

Leider ist es bei weitem nicht genug, einen Fehler zuzugeben und sich vereinzelt per email zu entschuldigen, insbesondere dann nicht, wenn Ihnen, Herr Sixt, anschienend das Ausma&#223; der negativen Auswirkungen ihrer rassistischen Anzeige nicht bewu&#223;t ist. Es handelt sich nicht nur um Rufsch&#228;digung, was Ihnen da fehlerhaft unterlaufen ist, es ist viel schlimmer: Rassismus. Aber Sie haben sich weder bei der Schwarzen Bev&#246;lkerung in Deutschland und in Afrika, insbesondere Ghana, entschuldigt, noch bei den Lesern der Zeitung, die diese rassistische Werbung ansehen mussten und deren Vorurteile im Zweifel gewachsen sind, noch haben Sie verdeutlicht, dass Sie in Zukunft darauf achten werden, antirassistische Werbungen anstelle von rassistischen Werbungen als Verkaufstaktik zu nutzen. 

Als erfolgreicher Gesch&#228;ftsmann wissen Sie, dass wenige freundliche Worte keine gro&#223;en Erfolge bringen. Wenn wir also tats&#228;chlich in diesem Fall gegen Rassismus erfolgreich handeln wollen, und dass wollen Sie, so jedenfalls habe ich Ihre Antwort verstanden, dann sollten wir daf&#252;r sorgen, dass solch eine rassisitsche Werbug nicht noch einmal produziert wird, weder im Auftrag von Sixt, noch aus dem Hause der von Ihnen beauftragten Werbeagentur - selbstverst&#228;ndlich muss auch jede Zeitung, die diese Werbung gegen Geld abgedruckt hat, sich also f&#252;r Rassismuspropaganda hat bezahlen lassen, hier Verantwortung &#252;bernehmen - u.a. die S&#252;ddeutsche Zeitung (Werbung abgedruckt am 23.06.2010). 

Eine angemessene Antwort auf Ihren Fehler, den Sie ja erfreulicherweise zugegeben haben, w&#228;re eine SIXT Anzeige in der gleichen Zeitung (bzw. in den Zeitungen) mit einer &#246;ffentlichen Entschuldigung f&#252;r die rassistsche Werbung, sowie einem gleichzeitigen &#246;ffentlichen Aufruf gegen Rassismsus. Darum bitte ich Sie hiermit und fordere Sie dazu auf, einen &#246;ffentlichen Brief sowohl an die Presse als auch an die entsprechende Werbeagentur zu senden, mit einem in etwa folgendem Inhalt (Ich habe mich hier an Ihrer Vorlage orientiert): 
&quot;Ich, Erich Sixt, bin mir gerade als Deutscher meiner Verantwortung sehr bewusst, jede Form von Rassismsus und Diskriminierung zu bek&#228;mpfen. Obwohl es unserem Unternehmen fern liegt, trotz regelm&#228;&#223;iger ironischer und direkter Werbung Menschen bewu&#223;t zu verspotten oder zu beleidigen, ist leider genau dies mit unserer Werbung w&#228;hrend der Fussballweltmeisterschaft passiert, jedoch unbeabsichtigt. Hierf&#252;r m&#246;chte ich mich &#246;ffentlich entschuldigen. Ferner habe ich die verantwortlichen Personen sowohl in meiner Firma als auch bei der beauftragten Werbeagentur darauf hingewiesen, dass unser Erfolg nicht auf Kosten anderer Menschen erzielt werden darf, und dass Rassismus ein ernstzunehmendes Ph&#228;nomen unseres Alltags ist, dem wir immer wieder entgegentreten m&#252;ssen, besonders mit dem Hintergrundwissen der Deutschen Geschichte. Die Werbeagentur habe ich ebenfalls um eine &#246;ffentliche Entschuldigung gebeten. Falls dies nicht geschieht, werden wir in Zukunft mit einer anderen Werbeagentur zusammenarbeiten. Wir Menschen sind fehlerhafte Wesen und es ist wichtig, dass wir uns gegenseitig unsere Fehler verzeihen. Gleichzeitig ist es wichtig, alles daran zu setzen, diese Fehler nicht zu wiederholen. F&#252;r unsere Werbung w&#228;hrend der WM tun wir dies hiermit. - Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en - Erich Sixt&quot;

 &gt;&gt; Bitte beachten Sie, dass dieser Briefwechsel von mir &#246;ffentlich gef&#252;hrt wird, und ich dieses Anschreiben wie auch Ihre eventuelle Antwort zu Zwecken der Dokumentation, Lehre und Aufkl&#228;rung ver&#246;ffentlichen werde. &lt;&lt;

Mit antirassistischem Dank und Gru&#223;
Tyrone Adams a.k.a. Afrasan Adamawan
Hamburg - Deutschland</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8212;&#8211; Original Message &#8212;&#8211;<br />
From: Tyrone Adams<br />
To: <a href="mailto:johanna.muenzer@sixt.de">johanna.muenzer@sixt.de</a><br />
Cc: <a href="mailto:InvestorRelations@sixt.de">InvestorRelations@sixt.de</a> ; <a href="mailto:anzeigenannahme@sueddeutsche.de">anzeigenannahme@sueddeutsche.de</a> ; <a href="mailto:adsales@sueddeutsche.de">adsales@sueddeutsche.de</a> ; <a href="mailto:wir@sueddeutsche.de">wir@sueddeutsche.de</a> ; <a href="mailto:werberat@werberat.de">werberat@werberat.de</a><br />
Sent: Monday, July 12, 2010 3:26 PM<br />
Subject: rassistische Werbung &#8211; Antwort von Erich Sixt</p>
<p>Hallo Herr Sixt,</p>
<p>vielen Dank f&uuml;r Ihre Antwort und ehrliche Reaktion auf die Kritik an der rassistischen Werbung Ihrer Firma &#8211; hier nochmals nachzulesen: <a href="http://blog.derbraunemob.info/2010/06/30/sixt-sommerloch-supremacy-als-werbegag/"  rel="nofollow">http://blog.derbraunemob.info/2010/06/30/sixt-sommerloch-supremacy-als-werbegag/</a>. Es ist bekannt, dass Sie, Herr Sixt, bewusst damit Geld verdienen, mit diskriminierender Werbung immer wieder anzuecken, sie es sexistisch, rassitisch oder sonstwie provozierend &#8211; hier nehme ich Bezug auf Ihr Interview von 2008: <a target="_blank" href="http://www.sueddeutsche.de/geld/interview-erich-sixt-ueber-seine-werbung-1.261309"  rel="nofollow">http://www.sueddeutsche.de/geld/interview-erich-sixt-ueber-seine-werbung-1.261309</a>. Daher finde ich es besonders bemerkenswert, dass Sie sich in diesem speziellen Fall nicht nur mit dem Profit, sondern auch den Konsequenzen der Aktionen Ihrer Firma auseinandersetzen, sinbesondere, wenn der Fehler hier nach Ihrer aussage zum Teil bei der Werbeagentur lag. </p>
<p>Leider ist es bei weitem nicht genug, einen Fehler zuzugeben und sich vereinzelt per email zu entschuldigen, insbesondere dann nicht, wenn Ihnen, Herr Sixt, anschienend das Ausma&szlig; der negativen Auswirkungen ihrer rassistischen Anzeige nicht bewu&szlig;t ist. Es handelt sich nicht nur um Rufsch&auml;digung, was Ihnen da fehlerhaft unterlaufen ist, es ist viel schlimmer: Rassismus. Aber Sie haben sich weder bei der Schwarzen Bev&ouml;lkerung in Deutschland und in Afrika, insbesondere Ghana, entschuldigt, noch bei den Lesern der Zeitung, die diese rassistische Werbung ansehen mussten und deren Vorurteile im Zweifel gewachsen sind, noch haben Sie verdeutlicht, dass Sie in Zukunft darauf achten werden, antirassistische Werbungen anstelle von rassistischen Werbungen als Verkaufstaktik zu nutzen. </p>
<p>Als erfolgreicher Gesch&auml;ftsmann wissen Sie, dass wenige freundliche Worte keine gro&szlig;en Erfolge bringen. Wenn wir also tats&auml;chlich in diesem Fall gegen Rassismus erfolgreich handeln wollen, und dass wollen Sie, so jedenfalls habe ich Ihre Antwort verstanden, dann sollten wir daf&uuml;r sorgen, dass solch eine rassisitsche Werbug nicht noch einmal produziert wird, weder im Auftrag von Sixt, noch aus dem Hause der von Ihnen beauftragten Werbeagentur &#8211; selbstverst&auml;ndlich muss auch jede Zeitung, die diese Werbung gegen Geld abgedruckt hat, sich also f&uuml;r Rassismuspropaganda hat bezahlen lassen, hier Verantwortung &uuml;bernehmen &#8211; u.a. die S&uuml;ddeutsche Zeitung (Werbung abgedruckt am 23.06.2010). </p>
<p>Eine angemessene Antwort auf Ihren Fehler, den Sie ja erfreulicherweise zugegeben haben, w&auml;re eine SIXT Anzeige in der gleichen Zeitung (bzw. in den Zeitungen) mit einer &ouml;ffentlichen Entschuldigung f&uuml;r die rassistsche Werbung, sowie einem gleichzeitigen &ouml;ffentlichen Aufruf gegen Rassismsus. Darum bitte ich Sie hiermit und fordere Sie dazu auf, einen &ouml;ffentlichen Brief sowohl an die Presse als auch an die entsprechende Werbeagentur zu senden, mit einem in etwa folgendem Inhalt (Ich habe mich hier an Ihrer Vorlage orientiert):<br />
&#8220;Ich, Erich Sixt, bin mir gerade als Deutscher meiner Verantwortung sehr bewusst, jede Form von Rassismsus und Diskriminierung zu bek&auml;mpfen. Obwohl es unserem Unternehmen fern liegt, trotz regelm&auml;&szlig;iger ironischer und direkter Werbung Menschen bewu&szlig;t zu verspotten oder zu beleidigen, ist leider genau dies mit unserer Werbung w&auml;hrend der Fussballweltmeisterschaft passiert, jedoch unbeabsichtigt. Hierf&uuml;r m&ouml;chte ich mich &ouml;ffentlich entschuldigen. Ferner habe ich die verantwortlichen Personen sowohl in meiner Firma als auch bei der beauftragten Werbeagentur darauf hingewiesen, dass unser Erfolg nicht auf Kosten anderer Menschen erzielt werden darf, und dass Rassismus ein ernstzunehmendes Ph&auml;nomen unseres Alltags ist, dem wir immer wieder entgegentreten m&uuml;ssen, besonders mit dem Hintergrundwissen der Deutschen Geschichte. Die Werbeagentur habe ich ebenfalls um eine &ouml;ffentliche Entschuldigung gebeten. Falls dies nicht geschieht, werden wir in Zukunft mit einer anderen Werbeagentur zusammenarbeiten. Wir Menschen sind fehlerhafte Wesen und es ist wichtig, dass wir uns gegenseitig unsere Fehler verzeihen. Gleichzeitig ist es wichtig, alles daran zu setzen, diese Fehler nicht zu wiederholen. F&uuml;r unsere Werbung w&auml;hrend der WM tun wir dies hiermit. &#8211; Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en &#8211; Erich Sixt&#8221;</p>
<p> &gt;&gt; Bitte beachten Sie, dass dieser Briefwechsel von mir &ouml;ffentlich gef&uuml;hrt wird, und ich dieses Anschreiben wie auch Ihre eventuelle Antwort zu Zwecken der Dokumentation, Lehre und Aufkl&auml;rung ver&ouml;ffentlichen werde. &lt;&lt;</p>
<p>Mit antirassistischem Dank und Gru&szlig;<br />
Tyrone Adams a.k.a. Afrasan Adamawan<br />
Hamburg &#8211; Deutschland</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: sina dreimann</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/06/30/sixt-sommerloch-supremacy-als-werbegag/comment-page-1/#comment-4623</link>
		<dc:creator>sina dreimann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 11:33:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=2424#comment-4623</guid>
		<description>sehr geehrte frau m&#252;nzer,

eine standartisierte antwort, die zudem inhaltliche widerspr&#252;che aufweist (wie passt es zusammen, jede form von rassismus und diskriminierung bek&#228;mpfen zu wollen und eine rassistische anzeige nur als &quot;zu zugespitzt zu betrachten? w&#228;re eine &quot;etwas weniger rassistische&quot; aussage also in ordnung??), macht es nicht besser.

mit freundlichen gr&#252;&#223;en

sina dreimann

&gt;Sehr geehrte Frau Dreimann,
&gt;
&gt;ich habe Ihre Nachricht erhalten, in der Sie uns Ihren Unmut &#252;ber unsere j&#252;ngste Werbeanzeige in der SZ (oder FAZ?) ausgedr&#252;ckt haben.
&gt;
&gt;Jede Form von Rassismus und Diskriminierung bek&#228;mpfen ich und unser Unternehmen entschlossen, ich bin mir meiner Verantwortung gerade als Deutscher sehr bewusst.
&gt;
&gt;Es liegt uns daher fern mit unserer Werbung zu beleidigen oder zu verspotten.
&gt;
&gt;Unser Unternehmen ist seit vielen Jahren f&#252;r eine direkte, ironische und aggressive Werbung bekannt. Dies birgt die Gefahr in sich, dass Aussagen &#252;berspitzt werden und zuweilen &quot;&#252;ber das Ziel hinausschie&#223;en&quot;. In diesem Fall r&#228;ume ich ein, dass die von unserer Werbeagentur entworfene Anzeige nicht den richtigen Ton getroffen hat. Wenn Sie sich dadurch verletzt f&#252;hlen, bitte ich um Entschuldigung.
&gt;
&gt;Ich bin ein Anh&#228;nger des gro&#223;en franz&#246;sischen Philosophen Voltaire, der einmal sinngem&#228;&#223; formuliert hat, dass die Menschen nun einmal fehlerhafte Wesen seien. Darum solle man sich die Fehler gegenseitig verzeihen. Dies sei die Basis unseres Zusammenlebens. Bitte nehmen Sie uns nicht &#252;bel, dass auch wir uns zuweilen als fehlerhafte Wesen erweisen.
&gt;
&gt;Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en
&gt;
&gt;
&gt;
&gt;Erich Sixt

&gt;sehr geehrte damen und herren,
&gt;
&gt;ihre o.g. werbung ist eine solche unversch&#228;mtheit, dass es mir sehr
&gt;schwer f&#228;llt, ihnen eine h&#246;fliche mail zu schreiben.
&gt;
&gt;das ver&#246;ffentliche anschreiben von mekonnen mesghena hat die
&gt;wesentlichen punkte ja auch bereits genannt.
&gt;
&gt;ich kann nur erg&#228;nzen, dass ich als Wei&#223;e garantiert nie wieder bei
&gt;ihnen ein auto mieten werde, weil ich es einfach ekelhaft finde, wie sie
&gt;nicht nur ungeniert rassistische stereotype pr&#228;sentieren, sondern dazu
&gt;auffordern, sich &#252;ber (reale oder imaginierte) armut lustig zu machen.
&gt;
&gt;mir ist eine solche entgrenzte werbung ebenso unverst&#228;ndlich wie mir
&gt;unvorstellbar ist, dass niemand die beleidigende, ver&#228;chtliche und
&gt;respektlose aussage bemerkt hat. ich muss daher davon ausgehen, dass sie
&gt;aus &#246;konomischen gr&#252;nden, wie beispielsweise dem kalk&#252;l den
&gt;gegenw&#228;rtigen nationalistisch- rassistischen hype zu ihrem finanziellen
&gt;vorteil zu nutzen, die kr&#228;nkung schwarzer menschen, ghanaer_innen und
&gt;anderer afrikaner_innen (die diese bilder &#252;ber ihre l&#228;nder ebenfalls
&gt;kennen) sowie wei&#223;er deutscher, die sich daf&#252;r sch&#228;men, bewusst in kauf
&gt;genommen haben.
&gt;daraus ziehe ich meine konsequenzen.
&gt;
&gt;mit freundlichen gr&#252;&#223;en
&gt;
&gt;sina dreimann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>sehr geehrte frau m&uuml;nzer,</p>
<p>eine standartisierte antwort, die zudem inhaltliche widerspr&uuml;che aufweist (wie passt es zusammen, jede form von rassismus und diskriminierung bek&auml;mpfen zu wollen und eine rassistische anzeige nur als &#8220;zu zugespitzt zu betrachten? w&auml;re eine &#8220;etwas weniger rassistische&#8221; aussage also in ordnung??), macht es nicht besser.</p>
<p>mit freundlichen gr&uuml;&szlig;en</p>
<p>sina dreimann</p>
<p>&gt;Sehr geehrte Frau Dreimann,<br />
&gt;<br />
&gt;ich habe Ihre Nachricht erhalten, in der Sie uns Ihren Unmut &uuml;ber unsere j&uuml;ngste Werbeanzeige in der SZ (oder FAZ?) ausgedr&uuml;ckt haben.<br />
&gt;<br />
&gt;Jede Form von Rassismus und Diskriminierung bek&auml;mpfen ich und unser Unternehmen entschlossen, ich bin mir meiner Verantwortung gerade als Deutscher sehr bewusst.<br />
&gt;<br />
&gt;Es liegt uns daher fern mit unserer Werbung zu beleidigen oder zu verspotten.<br />
&gt;<br />
&gt;Unser Unternehmen ist seit vielen Jahren f&uuml;r eine direkte, ironische und aggressive Werbung bekannt. Dies birgt die Gefahr in sich, dass Aussagen &uuml;berspitzt werden und zuweilen &#8220;&uuml;ber das Ziel hinausschie&szlig;en&#8221;. In diesem Fall r&auml;ume ich ein, dass die von unserer Werbeagentur entworfene Anzeige nicht den richtigen Ton getroffen hat. Wenn Sie sich dadurch verletzt f&uuml;hlen, bitte ich um Entschuldigung.<br />
&gt;<br />
&gt;Ich bin ein Anh&auml;nger des gro&szlig;en franz&ouml;sischen Philosophen Voltaire, der einmal sinngem&auml;&szlig; formuliert hat, dass die Menschen nun einmal fehlerhafte Wesen seien. Darum solle man sich die Fehler gegenseitig verzeihen. Dies sei die Basis unseres Zusammenlebens. Bitte nehmen Sie uns nicht &uuml;bel, dass auch wir uns zuweilen als fehlerhafte Wesen erweisen.<br />
&gt;<br />
&gt;Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br />
&gt;<br />
&gt;<br />
&gt;<br />
&gt;Erich Sixt</p>
<p>&gt;sehr geehrte damen und herren,<br />
&gt;<br />
&gt;ihre o.g. werbung ist eine solche unversch&auml;mtheit, dass es mir sehr<br />
&gt;schwer f&auml;llt, ihnen eine h&ouml;fliche mail zu schreiben.<br />
&gt;<br />
&gt;das ver&ouml;ffentliche anschreiben von mekonnen mesghena hat die<br />
&gt;wesentlichen punkte ja auch bereits genannt.<br />
&gt;<br />
&gt;ich kann nur erg&auml;nzen, dass ich als Wei&szlig;e garantiert nie wieder bei<br />
&gt;ihnen ein auto mieten werde, weil ich es einfach ekelhaft finde, wie sie<br />
&gt;nicht nur ungeniert rassistische stereotype pr&auml;sentieren, sondern dazu<br />
&gt;auffordern, sich &uuml;ber (reale oder imaginierte) armut lustig zu machen.<br />
&gt;<br />
&gt;mir ist eine solche entgrenzte werbung ebenso unverst&auml;ndlich wie mir<br />
&gt;unvorstellbar ist, dass niemand die beleidigende, ver&auml;chtliche und<br />
&gt;respektlose aussage bemerkt hat. ich muss daher davon ausgehen, dass sie<br />
&gt;aus &ouml;konomischen gr&uuml;nden, wie beispielsweise dem kalk&uuml;l den<br />
&gt;gegenw&auml;rtigen nationalistisch- rassistischen hype zu ihrem finanziellen<br />
&gt;vorteil zu nutzen, die kr&auml;nkung schwarzer menschen, ghanaer_innen und<br />
&gt;anderer afrikaner_innen (die diese bilder &uuml;ber ihre l&auml;nder ebenfalls<br />
&gt;kennen) sowie wei&szlig;er deutscher, die sich daf&uuml;r sch&auml;men, bewusst in kauf<br />
&gt;genommen haben.<br />
&gt;daraus ziehe ich meine konsequenzen.<br />
&gt;<br />
&gt;mit freundlichen gr&uuml;&szlig;en<br />
&gt;<br />
&gt;sina dreimann</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Linda Supik</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/06/30/sixt-sommerloch-supremacy-als-werbegag/comment-page-1/#comment-4578</link>
		<dc:creator>Linda Supik</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 19:21:09 +0000</pubDate>
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		<description>Hier die Fortsetzung meines Dialogs mit Herrn Sixt:

##############################

Sehr geehrte Frau M&#252;nzer, sehr geehrter Herr Sixt,

die Quelle kann ich Ihnen gerne nennen, der Artikel findet sich in einem bekannten Blog:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/jan_vajnorsky_will_ein_tuerke_bei_sixt_einen_wagen_mieten/

Bez&#252;glich des &quot;&#246;ffentlichen Prangers&quot; - von gewaltsamer Zurschaustellung distanziere ich mich entschieden, ich empfehle Ihnen lediglich eine freiwillige &#246;ffentliche Entschuldigung, wie dies unter fehlerhaften Menschen (ihr Voltairezitat) durchaus &#252;blich ist.

Bitte beachten Sie, dass dieser Briefwechsel von mir &#246;ffentlich gef&#252;hrt wird, und ich dieses Anschreiben wie auch Ihre eventuelle Antwort zu Zwecken der Dokumentation, Lehre und Aufkl&#228;rung ver&#246;ffentlichen werde.

Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en, Linda Supik

#########################

Zitat von Johanna M&#252;nzer :

Gr&#252;&#223; Gott Frau Supik,

Herr Sixt hat Ihre e-Mail gelesen und mir folgende Antwort diktiert.

Zun&#228;chst m&#246;chte Herr Sixt darauf hinweisen, dass der &#246;ffentliche Pranger vor einer ganzen Weile abgeschafft worden ist.

Vielmehr interessiert uns hier jedoch Ihre Behauptung, dass die Firma Sixt grunds&#228;tzlich keine Wagen an t&#252;rkische Staatsb&#252;rgerInnen vermietet.
Wir bitten Sie, uns namentlich mitzuteilen, wer dies behauptet, damit wir uns mit dieser Quelle in Verbindung setzen k&#246;nnen. Denn diese Unterstellung erf&#252;llt den Tatbestand der Rufsch&#228;digung. Sie ist nicht wahr und geradezu absurd f&#252;r ein Unternehmen, das in rund 100 L&#228;ndern aktiv ist.

In Erwartung der Nennung Ihrer Quelle verbleibe ich mit freundlichem Gru&#223;

Erich Sixt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier die Fortsetzung meines Dialogs mit Herrn Sixt:</p>
<p>##############################</p>
<p>Sehr geehrte Frau M&uuml;nzer, sehr geehrter Herr Sixt,</p>
<p>die Quelle kann ich Ihnen gerne nennen, der Artikel findet sich in einem bekannten Blog:<br />
<a target="_blank" href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/jan_vajnorsky_will_ein_tuerke_bei_sixt_einen_wagen_mieten/"  rel="nofollow">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/jan_vajnorsky_will_ein_tuerke_bei_sixt_einen_wagen_mieten/</a></p>
<p>Bez&uuml;glich des &#8220;&ouml;ffentlichen Prangers&#8221; &#8211; von gewaltsamer Zurschaustellung distanziere ich mich entschieden, ich empfehle Ihnen lediglich eine freiwillige &ouml;ffentliche Entschuldigung, wie dies unter fehlerhaften Menschen (ihr Voltairezitat) durchaus &uuml;blich ist.</p>
<p>Bitte beachten Sie, dass dieser Briefwechsel von mir &ouml;ffentlich gef&uuml;hrt wird, und ich dieses Anschreiben wie auch Ihre eventuelle Antwort zu Zwecken der Dokumentation, Lehre und Aufkl&auml;rung ver&ouml;ffentlichen werde.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en, Linda Supik</p>
<p>#########################</p>
<p>Zitat von Johanna M&uuml;nzer :</p>
<p>Gr&uuml;&szlig; Gott Frau Supik,</p>
<p>Herr Sixt hat Ihre e-Mail gelesen und mir folgende Antwort diktiert.</p>
<p>Zun&auml;chst m&ouml;chte Herr Sixt darauf hinweisen, dass der &ouml;ffentliche Pranger vor einer ganzen Weile abgeschafft worden ist.</p>
<p>Vielmehr interessiert uns hier jedoch Ihre Behauptung, dass die Firma Sixt grunds&auml;tzlich keine Wagen an t&uuml;rkische Staatsb&uuml;rgerInnen vermietet.<br />
Wir bitten Sie, uns namentlich mitzuteilen, wer dies behauptet, damit wir uns mit dieser Quelle in Verbindung setzen k&ouml;nnen. Denn diese Unterstellung erf&uuml;llt den Tatbestand der Rufsch&auml;digung. Sie ist nicht wahr und geradezu absurd f&uuml;r ein Unternehmen, das in rund 100 L&auml;ndern aktiv ist.</p>
<p>In Erwartung der Nennung Ihrer Quelle verbleibe ich mit freundlichem Gru&szlig;</p>
<p>Erich Sixt</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Redaktion</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/06/30/sixt-sommerloch-supremacy-als-werbegag/comment-page-1/#comment-4567</link>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 16:56:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=2424#comment-4567</guid>
		<description>Daran hat uns das SIXT-Antwortschreiben erinnert:

http://ravingblacklunatic.blogspot.com/2008/05/dreaded-r-word.html

(Zur Nicht-Benennung von Rassismus: The Dreaded „R“ Word, Raving Black Lunatic, aus 2008; gefunden via http://kiturak.wordpress.com )</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Daran hat uns das SIXT-Antwortschreiben erinnert:</p>
<p><a target="_blank" href="http://ravingblacklunatic.blogspot.com/2008/05/dreaded-r-word.html"  rel="nofollow">http://ravingblacklunatic.blogspot.com/2008/05/dreaded-r-word.html</a></p>
<p>(Zur Nicht-Benennung von Rassismus: The Dreaded „R“ Word, Raving Black Lunatic, aus 2008; gefunden via <a target="_blank" href="http://kiturak.wordpress.com"  rel="nofollow">http://kiturak.wordpress.com</a> )</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: j&#252;rgen</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/06/30/sixt-sommerloch-supremacy-als-werbegag/comment-page-1/#comment-4566</link>
		<dc:creator>j&#252;rgen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 16:36:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=2424#comment-4566</guid>
		<description>An: InvestorRelations@sixt.de
Betreff: Beschwerde &#252;ber Werbekampagne

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich beziehe mich auf ihre in der S&#252;ddeutschen Zeitung geschalteten Werbung &quot;WM-Tipp: Gahna-das k&#246;nnte eng werden&quot;

Werbung darf eine Menge aber l&#228;ngst nicht alles. Bei Rassismus, wie in diesem Falle h&#246;rt es auf jeden Fall auf.

Es ist nicht das erste mal das mir ihr Unternehmen in dieser Hinsicht negativ auff&#228;llt.

Ich arbeite als Freiberufler in der Filmbranche und bin in meiner Position hauptverantwortlich f&#252;r die Entscheidung wo die unterschiedlichen Produktionsfirmen ihre Fahrzeug-Flotten mieten.
Ich miete ausschlie&#223;lich aus o.g. Gr&#252;nden grunds&#228;tzlich bei ihrer Konkurrenz und rege dies dar&#252;ber hinaus auch bei meinen Kollegen in der Branche an.

In meinem Fall ist ihre unverantwortliche Werbung deutlich nach hinten los gegangen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An: <a href="mailto:InvestorRelations@sixt.de">InvestorRelations@sixt.de</a><br />
Betreff: Beschwerde &uuml;ber Werbekampagne</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
ich beziehe mich auf ihre in der S&uuml;ddeutschen Zeitung geschalteten Werbung &#8220;WM-Tipp: Gahna-das k&ouml;nnte eng werden&#8221;</p>
<p>Werbung darf eine Menge aber l&auml;ngst nicht alles. Bei Rassismus, wie in diesem Falle h&ouml;rt es auf jeden Fall auf.</p>
<p>Es ist nicht das erste mal das mir ihr Unternehmen in dieser Hinsicht negativ auff&auml;llt.</p>
<p>Ich arbeite als Freiberufler in der Filmbranche und bin in meiner Position hauptverantwortlich f&uuml;r die Entscheidung wo die unterschiedlichen Produktionsfirmen ihre Fahrzeug-Flotten mieten.<br />
Ich miete ausschlie&szlig;lich aus o.g. Gr&uuml;nden grunds&auml;tzlich bei ihrer Konkurrenz und rege dies dar&uuml;ber hinaus auch bei meinen Kollegen in der Branche an.</p>
<p>In meinem Fall ist ihre unverantwortliche Werbung deutlich nach hinten los gegangen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: S Naidoo</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/06/30/sixt-sommerloch-supremacy-als-werbegag/comment-page-1/#comment-4560</link>
		<dc:creator>S Naidoo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 07:25:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=2424#comment-4560</guid>
		<description>I would like to express my disgust to what we see as a racist advert and certainly not in the spirit of FIFA’s call for (and support of) non-racism in sport.

If this is the way SIXT thinks they could get free mileage for the company, it is a cheap and insensitive way to save on their advertising budget.

There are &#039;jokes&#039; that we could all make about countries like Germany and their history/practices. I wonder how that would go down!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>I would like to express my disgust to what we see as a racist advert and certainly not in the spirit of FIFA’s call for (and support of) non-racism in sport.</p>
<p>If this is the way SIXT thinks they could get free mileage for the company, it is a cheap and insensitive way to save on their advertising budget.</p>
<p>There are &#8216;jokes&#8217; that we could all make about countries like Germany and their history/practices. I wonder how that would go down!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Linda Supik</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/06/30/sixt-sommerloch-supremacy-als-werbegag/comment-page-1/#comment-4554</link>
		<dc:creator>Linda Supik</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 11:08:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=2424#comment-4554</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Sixt, 

vielen Dank f&#252;r Ihre Antwort und die Entschuldigung, wenn gleich ich als /wei&#223;e /nicht pers&#246;nlich getroffen bin. Wichtiger w&#228;re allerdings eine &#246;ffentliche Entschuldigung gegen&#252;ber dem Schwarzen und People of Colour-Werbepublikum (nicht nur ganaischer Herkunft), die sie vielleicht auf diese Weise nicht alle als potentielle KundInnen verlieren wollen? Dessen bin ich mir allerdings nicht sicher, da ich inzwischen erfahren habe, dass Sie grunds&#228;tzlich auch keine Wagen an t&#252;rkische Staatsb&#252;rgerInnen vermieten, was den Diskriminierungstatbestand erf&#252;llt. Ihr entschlossener Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung erscheint angesichts dessen fragw&#252;rdig. 

Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en, Linda Supik 

Johanna M&#252;nzer schrieb: 

Sehr geehrte Frau Supik, 

ich habe Ihre Nachricht erhalten, in der Sie uns Ihren Unmut &#252;ber unsere j&#252;ngste Werbeanzeige in der SZ (oder FA?) ausgedr&#252;ckt haben. 
  
Jede Form von Rassismus und Diskriminierung bek&#228;mpfen ich und unser Unternehmen entschlossen, ich bin mir meiner Verantwortung gerade als Deutscher sehr bewusst. 

Es liegt uns daher fern mit unserer Werbung zu beleidigen oder zu verspotten. Unser Unternehmen ist seit vielen Jahren f&#252;r eine direkte, ironische und aggressive Werbung bekannt. Dies birgt die Gefahr in sich, dass Aussagen &#252;berspitzt werden und zuweilen &quot;&#252;ber das Ziel hinausschie&#223;en&quot;. In diesem Fall r&#228;ume ich ein, dass die von unserer Werbeagentur entworfene Anzeige nicht den richtigen Ton getroffen hat. Wenn Sie sich dadurch verletzt f&#252;hlen, bitte ich um Entschuldigung. 

Ich bin ein Anh&#228;nger des gro&#223;en franz&#246;sischen Philosophen Voltaire, der einmal sinngem&#228;&#223; formuliert hat, dass die Menschen nun einmal fehlerhafte Wesen seien. Darum solle man sich die Fehler gegenseitig verzeihen. Dies sei die Basis unseres Zusammenlebens. Bitte nehmen Sie uns nicht &#252;bel, dass auch wir uns zuweilen als fehlerhafte Wesen erweisen. 

Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en 


Erich Sixt 


-----Urspr&#252;ngliche Nachricht----- 
Von: Linda Supik [Gesendet: Donnerstag, 1. Juli 2010 10:35 
An: InvestorRelations@sixt.de 
Betreff: Beschwerde &#252;ber Werbemotiv &#039;Ghana&#039; 

Sehr geehrte Damen und Herren bei Sixt, 

ich bin emp&#246;rt &#252;ber Ihr Werbemotiv &#039;Ghana ...&#039; Die geh&#228;ssige  Instrumentalisierung des Nord S&#252;d Wohlstandsgef&#228;lles beruft sich auf  rassistische Klischees, ob von Ihnen gewollt oder nicht. Regelm&#228;ssig  auf Mietwagen angewiesen, werde ich von Sixt zuk&#252;nftig Abstand nehmen. 

MfG, Linda Supik, 

Rassismusforscherin, Uni Frankfurt/Main</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Sixt, </p>
<p>vielen Dank f&uuml;r Ihre Antwort und die Entschuldigung, wenn gleich ich als /wei&szlig;e /nicht pers&ouml;nlich getroffen bin. Wichtiger w&auml;re allerdings eine &ouml;ffentliche Entschuldigung gegen&uuml;ber dem Schwarzen und People of Colour-Werbepublikum (nicht nur ganaischer Herkunft), die sie vielleicht auf diese Weise nicht alle als potentielle KundInnen verlieren wollen? Dessen bin ich mir allerdings nicht sicher, da ich inzwischen erfahren habe, dass Sie grunds&auml;tzlich auch keine Wagen an t&uuml;rkische Staatsb&uuml;rgerInnen vermieten, was den Diskriminierungstatbestand erf&uuml;llt. Ihr entschlossener Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung erscheint angesichts dessen fragw&uuml;rdig. </p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en, Linda Supik </p>
<p>Johanna M&uuml;nzer schrieb: </p>
<p>Sehr geehrte Frau Supik, </p>
<p>ich habe Ihre Nachricht erhalten, in der Sie uns Ihren Unmut &uuml;ber unsere j&uuml;ngste Werbeanzeige in der SZ (oder FA?) ausgedr&uuml;ckt haben. </p>
<p>Jede Form von Rassismus und Diskriminierung bek&auml;mpfen ich und unser Unternehmen entschlossen, ich bin mir meiner Verantwortung gerade als Deutscher sehr bewusst. </p>
<p>Es liegt uns daher fern mit unserer Werbung zu beleidigen oder zu verspotten. Unser Unternehmen ist seit vielen Jahren f&uuml;r eine direkte, ironische und aggressive Werbung bekannt. Dies birgt die Gefahr in sich, dass Aussagen &uuml;berspitzt werden und zuweilen &#8220;&uuml;ber das Ziel hinausschie&szlig;en&#8221;. In diesem Fall r&auml;ume ich ein, dass die von unserer Werbeagentur entworfene Anzeige nicht den richtigen Ton getroffen hat. Wenn Sie sich dadurch verletzt f&uuml;hlen, bitte ich um Entschuldigung. </p>
<p>Ich bin ein Anh&auml;nger des gro&szlig;en franz&ouml;sischen Philosophen Voltaire, der einmal sinngem&auml;&szlig; formuliert hat, dass die Menschen nun einmal fehlerhafte Wesen seien. Darum solle man sich die Fehler gegenseitig verzeihen. Dies sei die Basis unseres Zusammenlebens. Bitte nehmen Sie uns nicht &uuml;bel, dass auch wir uns zuweilen als fehlerhafte Wesen erweisen. </p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en </p>
<p>Erich Sixt </p>
<p>&#8212;&#8211;Urspr&uuml;ngliche Nachricht&#8212;&#8211;<br />
Von: Linda Supik [Gesendet: Donnerstag, 1. Juli 2010 10:35<br />
An: <a href="mailto:InvestorRelations@sixt.de">InvestorRelations@sixt.de</a><br />
Betreff: Beschwerde &uuml;ber Werbemotiv &#8216;Ghana&#8217; </p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren bei Sixt, </p>
<p>ich bin emp&ouml;rt &uuml;ber Ihr Werbemotiv &#8216;Ghana &#8230;&#8217; Die geh&auml;ssige  Instrumentalisierung des Nord S&uuml;d Wohlstandsgef&auml;lles beruft sich auf  rassistische Klischees, ob von Ihnen gewollt oder nicht. Regelm&auml;ssig  auf Mietwagen angewiesen, werde ich von Sixt zuk&uuml;nftig Abstand nehmen. </p>
<p>MfG, Linda Supik, </p>
<p>Rassismusforscherin, Uni Frankfurt/Main</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hanna</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/06/30/sixt-sommerloch-supremacy-als-werbegag/comment-page-1/#comment-4538</link>
		<dc:creator>Hanna</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 08:50:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=2424#comment-4538</guid>
		<description>Ich habe mich in dieser Sache auch an den deutschen Werberat, seinen Sprecher und Sixt gewandt, siehe unten: 


Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Nickel.

Ich m&#246;chte mich bei Ihnen &#252;ber eine Sixt Werbung beschweren, die am 23. 6. in der S&#252;ddeutschen Zeitung ver&#246;ffentlicht wurde, und meines Wissens nach auch in der FAZ. Sie zeigt einen wei&#223;en Sportwagen, neben den ein Bilde eines vollbeladenen Trucks montiert  ist, auf den sich eine Gruppe schwarzer Menschen samt Gep&#228;ck quetscht. Bildunterschrift: &quot;Der Sixt WM Tip: Ghana - Das k&#246;nnte eng werden&quot;

Diese Werbung ist peinlich, weil sie mit einer billigen Pointe arbeitet; aber viel schlimmer, sie ist rassistisch, weil sie mit der Vorstellung von einer &#220;berlegenheit der Wei&#223;en (repr&#228;sentiert durch ein wei&#223;es Auto, &#252;ber dessen maskuline Konnotation noch gesondert geredet werden m&#252;&#223;te) &#252;ber die Schwarzen (hier wie so oft nur in der Masse, in Armut und entindividualisiert gezeigt) arbeitet.
Mir erscheint es, als sei das nicht einfach Dummheit oder Ignoranz der beauftragten Werbeagentur, sondern bewu&#223;tes Kalk&#252;l: ein Spiel mit sehr alten Ressentiments, f&#252;r deren Bek&#228;mpfung gerade der deutsche Werberat sich einsetzen sollte.

Ich habe mich auch bereits an Sixt gewandt, und eine Entschuldigung gefordert, sowie meinen Boykott der Firma angek&#252;ndigt. Der Anstand gebietet es meiner Meinung nach hier ebenso wie die moralischen Anforderungen an die Demokratie der BRD, da&#223; Sie, der deutsche Werberat, zu der Gesch&#228;ftspraxis von Sixt deutlich und &#246;ffentlich Stellung beziehen.

So eine Werbung ist beleidigend f&#252;r alle, die sich gegen Rassismus und f&#252;r Zivilcourage einsetzen. Sie haben nun die M&#246;glichkeit, sich zu entscheiden, sich an ihre Seite zu stellen.
Daf&#252;r schon jetzt vielen Dank
Hanna Engelmeier
Berlin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich in dieser Sache auch an den deutschen Werberat, seinen Sprecher und Sixt gewandt, siehe unten: </p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Nickel.</p>
<p>Ich m&ouml;chte mich bei Ihnen &uuml;ber eine Sixt Werbung beschweren, die am 23. 6. in der S&uuml;ddeutschen Zeitung ver&ouml;ffentlicht wurde, und meines Wissens nach auch in der FAZ. Sie zeigt einen wei&szlig;en Sportwagen, neben den ein Bilde eines vollbeladenen Trucks montiert  ist, auf den sich eine Gruppe schwarzer Menschen samt Gep&auml;ck quetscht. Bildunterschrift: &#8220;Der Sixt WM Tip: Ghana &#8211; Das k&ouml;nnte eng werden&#8221;</p>
<p>Diese Werbung ist peinlich, weil sie mit einer billigen Pointe arbeitet; aber viel schlimmer, sie ist rassistisch, weil sie mit der Vorstellung von einer &Uuml;berlegenheit der Wei&szlig;en (repr&auml;sentiert durch ein wei&szlig;es Auto, &uuml;ber dessen maskuline Konnotation noch gesondert geredet werden m&uuml;&szlig;te) &uuml;ber die Schwarzen (hier wie so oft nur in der Masse, in Armut und entindividualisiert gezeigt) arbeitet.<br />
Mir erscheint es, als sei das nicht einfach Dummheit oder Ignoranz der beauftragten Werbeagentur, sondern bewu&szlig;tes Kalk&uuml;l: ein Spiel mit sehr alten Ressentiments, f&uuml;r deren Bek&auml;mpfung gerade der deutsche Werberat sich einsetzen sollte.</p>
<p>Ich habe mich auch bereits an Sixt gewandt, und eine Entschuldigung gefordert, sowie meinen Boykott der Firma angek&uuml;ndigt. Der Anstand gebietet es meiner Meinung nach hier ebenso wie die moralischen Anforderungen an die Demokratie der BRD, da&szlig; Sie, der deutsche Werberat, zu der Gesch&auml;ftspraxis von Sixt deutlich und &ouml;ffentlich Stellung beziehen.</p>
<p>So eine Werbung ist beleidigend f&uuml;r alle, die sich gegen Rassismus und f&uuml;r Zivilcourage einsetzen. Sie haben nun die M&ouml;glichkeit, sich zu entscheiden, sich an ihre Seite zu stellen.<br />
Daf&uuml;r schon jetzt vielen Dank<br />
Hanna Engelmeier<br />
Berlin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anne</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/06/30/sixt-sommerloch-supremacy-als-werbegag/comment-page-1/#comment-4534</link>
		<dc:creator>Anne</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 22:13:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=2424#comment-4534</guid>
		<description>Enoka, 
vielen Dank f&#252;r den Hinweis auf den eindeutig rassistischen Vorfall im November 2009.

Allgemein, bef&#252;rchte ich aber, dass bei profitorientierten Firmen wie SIXT ein Prostest nicht immer reicht. Diese Firmen m&#252;ssen ihr Fehlverhalten erst in finanzieller Konsequenz bemerken bis sich etwas &#228;ndert.

Also, je mehr Menschen von diesen unglaublich dummen und respektlosen Werbeversuchen erfahren, desto besser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Enoka,<br />
vielen Dank f&uuml;r den Hinweis auf den eindeutig rassistischen Vorfall im November 2009.</p>
<p>Allgemein, bef&uuml;rchte ich aber, dass bei profitorientierten Firmen wie SIXT ein Prostest nicht immer reicht. Diese Firmen m&uuml;ssen ihr Fehlverhalten erst in finanzieller Konsequenz bemerken bis sich etwas &auml;ndert.</p>
<p>Also, je mehr Menschen von diesen unglaublich dummen und respektlosen Werbeversuchen erfahren, desto besser.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sixt-Werbung: ethnozenirstisch, rassistisch und chauvinistisch &#171; from town to town</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/06/30/sixt-sommerloch-supremacy-als-werbegag/comment-page-1/#comment-4532</link>
		<dc:creator>Sixt-Werbung: ethnozenirstisch, rassistisch und chauvinistisch &#171; from town to town</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 18:33:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=2424#comment-4532</guid>
		<description>[...] erreichte mich heute die mich eine unfassbare aktuelle werbeanzeige von sixt, gegen die auf blog.derbraunemob.info protestiert wird: die Sixt-Werbung in der S&#252;ddeutschen Zeitung vom 23.06.2010 (siehe Anlage) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] erreichte mich heute die mich eine unfassbare aktuelle werbeanzeige von sixt, gegen die auf blog.derbraunemob.info protestiert wird: die Sixt-Werbung in der S&uuml;ddeutschen Zeitung vom 23.06.2010 (siehe Anlage) [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

