<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: 3.-10.7.2010 (!), Berlin und Eberswalde: Augsburg Reloaded! Afrika- und Namibia-Tage im Zoo</title>
	<atom:link href="http://blog.derbraunemob.info/2010/07/01/3-10-7-2010-berlin-und-eberswalde-augsburg-reloaded-afrika-und-namibia-tage-im-zoo/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/07/01/3-10-7-2010-berlin-und-eberswalde-augsburg-reloaded-afrika-und-namibia-tage-im-zoo/</link>
	<description>der braune mob e.V. - media watch</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 13:08:18 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
	<item>
		<title>Von: hotwired NOT oder App-Kritik automatique #WIRED » ? ring2</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/07/01/3-10-7-2010-berlin-und-eberswalde-augsburg-reloaded-afrika-und-namibia-tage-im-zoo/comment-page-1/#comment-8196</link>
		<dc:creator>hotwired NOT oder App-Kritik automatique #WIRED » ? ring2</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 08:32:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=2436#comment-8196</guid>
		<description>[...] Fortschritt darzustellen. Ich danke kurz Noah und dem Braunen Mob, dass sie mir beigebracht haben, so etwas wahrzunehmen. Immerhin.   window.fbAsyncInit = function() { FB.init({appId: &quot;46398789411&quot;, status: [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Fortschritt darzustellen. Ich danke kurz Noah und dem Braunen Mob, dass sie mir beigebracht haben, so etwas wahrzunehmen. Immerhin.   window.fbAsyncInit = function() { FB.init({appId: &quot;46398789411&quot;, status: [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nichts dazu gelernt &#8211; &#8220;Afrikanische Nacht&#8221; im Zoo Eberswalde &#8211; Ein Brief an die Vertreterin der Veranstalter &#124; DER SCHWARZE BLOG</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/07/01/3-10-7-2010-berlin-und-eberswalde-augsburg-reloaded-afrika-und-namibia-tage-im-zoo/comment-page-1/#comment-7855</link>
		<dc:creator>Nichts dazu gelernt &#8211; &#8220;Afrikanische Nacht&#8221; im Zoo Eberswalde &#8211; Ein Brief an die Vertreterin der Veranstalter &#124; DER SCHWARZE BLOG</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 15:12:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=2436#comment-7855</guid>
		<description>[...] wir bereits im letzten Jahr einen Beitrag zur uns&#228;glichen Veranstaltung im Zoo Eberswalde ver&#246;ffentlicht haben, ist dies aus gegebenem Anlass wieder n&#246;tig, da am 30. Juli 2011 [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] wir bereits im letzten Jahr einen Beitrag zur uns&auml;glichen Veranstaltung im Zoo Eberswalde ver&ouml;ffentlicht haben, ist dies aus gegebenem Anlass wieder n&ouml;tig, da am 30. Juli 2011 [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: pale wheat bread</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/07/01/3-10-7-2010-berlin-und-eberswalde-augsburg-reloaded-afrika-und-namibia-tage-im-zoo/comment-page-1/#comment-6859</link>
		<dc:creator>pale wheat bread</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 12:46:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=2436#comment-6859</guid>
		<description>Typisch Gutmenschen - also Durchnittsdeutsche (Europ&#228;er). Warum sollte nicht auch in dieser Branche mit einer entsprechenden Wertvorstellung respective Ideologie fast alles nur als potentiell ertragreiche Ware betrachtet werden k&#246;nnen. Und warum sollten solche Menschen ihre Mitmenschen dann ausgerechnet (unter Humanistischen Gesichtspunkten betrachtet) besser oder &#252;berhaupt anders behandeln ? (Hausangestellte in Latein Amerika oder den V.A.E. aber auch allen anderen &quot;Industrienationen&quot;)
Mal abgesehen von der schon von Feuerbach klar entlarvten Deutschen Ideologie die auch nicht vor dem Bildungsb&#252;rgertum sowenig wie vor Ausbildungsberufen halt macht. Deutsche Anw&#228;lte, Richter, Arch&#228;ologen, Diplomaten, Biologen muss der kritische Mensch mit Vorsicht geniessen. Warum sollten also Sex TouristInnen und Zoo BetreiberInnen nicht unangenehm viele &#220;bereinstimmende Ansichten (Exotic) haben und also auch kolportieren ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Typisch Gutmenschen &#8211; also Durchnittsdeutsche (Europ&auml;er). Warum sollte nicht auch in dieser Branche mit einer entsprechenden Wertvorstellung respective Ideologie fast alles nur als potentiell ertragreiche Ware betrachtet werden k&ouml;nnen. Und warum sollten solche Menschen ihre Mitmenschen dann ausgerechnet (unter Humanistischen Gesichtspunkten betrachtet) besser oder &uuml;berhaupt anders behandeln ? (Hausangestellte in Latein Amerika oder den V.A.E. aber auch allen anderen &#8220;Industrienationen&#8221;)<br />
Mal abgesehen von der schon von Feuerbach klar entlarvten Deutschen Ideologie die auch nicht vor dem Bildungsb&uuml;rgertum sowenig wie vor Ausbildungsberufen halt macht. Deutsche Anw&auml;lte, Richter, Arch&auml;ologen, Diplomaten, Biologen muss der kritische Mensch mit Vorsicht geniessen. Warum sollten also Sex TouristInnen und Zoo BetreiberInnen nicht unangenehm viele &Uuml;bereinstimmende Ansichten (Exotic) haben und also auch kolportieren ?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sibo Kano</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/07/01/3-10-7-2010-berlin-und-eberswalde-augsburg-reloaded-afrika-und-namibia-tage-im-zoo/comment-page-1/#comment-4800</link>
		<dc:creator>Sibo Kano</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 09:55:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=2436#comment-4800</guid>
		<description>danke f&#252;r diese Post, wir haben es auf AfroEurope auch bekannt gemacht! Check it:


http://afroeurope.blogspot.com/2010/07/german-zoos-displaying-africa-and.html

gr&#252;sse

sibo</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>danke f&uuml;r diese Post, wir haben es auf AfroEurope auch bekannt gemacht! Check it:</p>
<p><a target="_blank" href="http://afroeurope.blogspot.com/2010/07/german-zoos-displaying-africa-and.html"  rel="nofollow">http://afroeurope.blogspot.com/2010/07/german-zoos-displaying-africa-and.html</a></p>
<p>gr&uuml;sse</p>
<p>sibo</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/07/01/3-10-7-2010-berlin-und-eberswalde-augsburg-reloaded-afrika-und-namibia-tage-im-zoo/comment-page-1/#comment-4748</link>
		<dc:creator>Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 10:24:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=2436#comment-4748</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Blaszkiewitz, sehr geehrte Damen und Herren,
 
mit Befremden nahmen wir Ihre Einladung zu &quot;Namibia-Tag im Zoo f&#252;r die ganze Familie&quot; zur Kenntnis. Sie schreiben, zur Feier von &quot;20 Jahre Unabh&#228;ngigkeit der Republik Namibia&quot; und  &quot;10 Jahre St&#228;dtepartnerschaft Berlin – Windhoek&quot; sei der Berliner Zoo das ideale Umfeld.
 
Diese Einsch&#228;tzung teilen wir nicht. Es gibt viele gute Orte f&#252;r die Unterst&#252;tzung von Projekten in Afrika – ein Zoo ist es nicht: Durch die Verortung von Menschen, Kulturen und Kunst aus afrikanischen L&#228;ndern in einem Zoo werden Menschen leicht in die N&#228;he mit der Betrachtung von Tieren ger&#252;ckt.
 
Sollten Sie sich nun fragen, ob das nicht eine &#252;berzogene Interpretation ist, so befinden Sie sich sicherlich in bester Gesellschaft mit einem Gro&#223;teil der Bev&#246;lkerung. Damit das nicht so bleibt, machen wir mit unserer Website auf den Sachverhalt aufmerksam. Und k&#246;nnen Ihnen &#252;bermitteln, dass zahlreiche in unserem Verband aktive afrodeutschen Familien dies genau so empfinden. 
 
Hoffend, Ihnen mit dieser R&#252;ckmeldung n&#252;tzlich gewesen zu sein, gr&#252;&#223;t freundlich
 
Susanne Wiegmann
&#214;ffentlichkeitsarbeit &amp; B&#252;rgerschaftliches Engagement
___________________________________________
Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.
www.verband-binationaler.de


Tats&#228;chlich haben wir eine Anwort erhalten: 

Sehr geehrte Frau Wiegmann,

Ihr Anliegen haben wir zur Kenntnis genommen. Ihre vorgetragenen Argumente sind f&#252;r sich genommen richtig und zutreffend - haben allerdings mit der Veranstaltung, die am Wochenende im Berliner Zoo stattfindet, &#252;berhaupt nichts zu tun, wie ein Blick in das Programm leicht erkennen l&#228;sst.

Dort geht es um Naturschutz in Namibia - ein Anliegen, dem sicherlich auch Sie sich nicht verschlie&#223;en wollen, denn gerade Namibia ist musterg&#252;ltig a) in der Verankerung des Naturschutzes in der Verfassung, b) dem effizienten Schutz bedrohter Tierarten wie dem Spitzmaulnashorn und der Geparden (als Beispiele), und c) in der Entwicklung von Konzepten, dass der Naturschutz gerade f&#252;r die Bev&#246;lkerung in den l&#228;ndlichen Gebieten, wo es zu Problemen kommt (L&#246;wen rei&#223;en die Rinder und Ziegen als Existenzgrundlage der Bauern), verstanden und positiv praktiziert wird.

Das hat bei n&#228;herer Betrachtung nun wirklich nichts zu tun mit der &quot;Betrachtung von Menschen wie Tiere&quot; oder der &quot;Verortung afrikanischer Menschen und Kultur in Tierparks&quot;, wie Sie ausf&#252;hren.

Ich bitte Sie sehr darum, diese auch meinerseits &#246;ffentliche Antwort zu Zwecken der Dokumentation und Aufkl&#228;rung zu verbreiten.

Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en,     Klaus A. Hess, Pr&#228;sident</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Blaszkiewitz, sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>mit Befremden nahmen wir Ihre Einladung zu &#8220;Namibia-Tag im Zoo f&uuml;r die ganze Familie&#8221; zur Kenntnis. Sie schreiben, zur Feier von &#8220;20 Jahre Unabh&auml;ngigkeit der Republik Namibia&#8221; und  &#8220;10 Jahre St&auml;dtepartnerschaft Berlin – Windhoek&#8221; sei der Berliner Zoo das ideale Umfeld.</p>
<p>Diese Einsch&auml;tzung teilen wir nicht. Es gibt viele gute Orte f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung von Projekten in Afrika – ein Zoo ist es nicht: Durch die Verortung von Menschen, Kulturen und Kunst aus afrikanischen L&auml;ndern in einem Zoo werden Menschen leicht in die N&auml;he mit der Betrachtung von Tieren ger&uuml;ckt.</p>
<p>Sollten Sie sich nun fragen, ob das nicht eine &uuml;berzogene Interpretation ist, so befinden Sie sich sicherlich in bester Gesellschaft mit einem Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung. Damit das nicht so bleibt, machen wir mit unserer Website auf den Sachverhalt aufmerksam. Und k&ouml;nnen Ihnen &uuml;bermitteln, dass zahlreiche in unserem Verband aktive afrodeutschen Familien dies genau so empfinden. </p>
<p>Hoffend, Ihnen mit dieser R&uuml;ckmeldung n&uuml;tzlich gewesen zu sein, gr&uuml;&szlig;t freundlich</p>
<p>Susanne Wiegmann<br />
&Ouml;ffentlichkeitsarbeit &amp; B&uuml;rgerschaftliches Engagement<br />
___________________________________________<br />
Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.<br />
<a target="_blank" href="http://www.verband-binationaler.de"  rel="nofollow">http://www.verband-binationaler.de</a></p>
<p>Tats&auml;chlich haben wir eine Anwort erhalten: </p>
<p>Sehr geehrte Frau Wiegmann,</p>
<p>Ihr Anliegen haben wir zur Kenntnis genommen. Ihre vorgetragenen Argumente sind f&uuml;r sich genommen richtig und zutreffend &#8211; haben allerdings mit der Veranstaltung, die am Wochenende im Berliner Zoo stattfindet, &uuml;berhaupt nichts zu tun, wie ein Blick in das Programm leicht erkennen l&auml;sst.</p>
<p>Dort geht es um Naturschutz in Namibia &#8211; ein Anliegen, dem sicherlich auch Sie sich nicht verschlie&szlig;en wollen, denn gerade Namibia ist musterg&uuml;ltig a) in der Verankerung des Naturschutzes in der Verfassung, b) dem effizienten Schutz bedrohter Tierarten wie dem Spitzmaulnashorn und der Geparden (als Beispiele), und c) in der Entwicklung von Konzepten, dass der Naturschutz gerade f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung in den l&auml;ndlichen Gebieten, wo es zu Problemen kommt (L&ouml;wen rei&szlig;en die Rinder und Ziegen als Existenzgrundlage der Bauern), verstanden und positiv praktiziert wird.</p>
<p>Das hat bei n&auml;herer Betrachtung nun wirklich nichts zu tun mit der &#8220;Betrachtung von Menschen wie Tiere&#8221; oder der &#8220;Verortung afrikanischer Menschen und Kultur in Tierparks&#8221;, wie Sie ausf&uuml;hren.</p>
<p>Ich bitte Sie sehr darum, diese auch meinerseits &ouml;ffentliche Antwort zu Zwecken der Dokumentation und Aufkl&auml;rung zu verbreiten.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,     Klaus A. Hess, Pr&auml;sident</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sina Dreimann</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/07/01/3-10-7-2010-berlin-und-eberswalde-augsburg-reloaded-afrika-und-namibia-tage-im-zoo/comment-page-1/#comment-4622</link>
		<dc:creator>Sina Dreimann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 11:30:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=2436#comment-4622</guid>
		<description>&gt; Sehr geehrte Damen und Herren,
&gt;
&gt; mit gro&#223;em Entsetzen habe ich zur Kenntnis genommen, dass ihr Zoo einen
&gt; so genannten Afrika-Tag veranstaltet.
&gt;
&gt; Dass man den San ausgerechnet in einem Zoo (!!) eine &quot;sanfte Hilfe zur
&gt; Selbsthilfe&quot; zur Integration in &quot;unsere (wessen eigentlich genau?!)
&gt; moderne Zeit&quot; geben will, ist ein gruseliger Beweis daf&#252;r, dass sie die
&gt; Geschichte von deutschen Zoos in Bezug auf Kolonialismus (nicht nur,
&gt; aber auch in Bezug auf so genannte &quot;Menschenschauen&quot;) entweder nicht
&gt; kennen oder mi&#223;achten. Damit behaupte ich nicht, dass sie in der Praxis
&gt; das gleiche tun, wie Hagenbeck und andere es damals getan haben, doch
&gt; scheint mir der &quot;Ort Zoo&quot; mit seiner Geschichte und auch den
&gt; Assoziationen bez&#252;glich Exotismus und Tiere an zwei rassistische Bild-
&gt; Und Argumentationslinien (&quot;B&#246;se Wilde&quot; (&quot;wie die Tiere&quot;) bzw.
&gt; romantisch-exotisierende Verkl&#228;rungen &quot;guter, aber primitiver&quot; Schwarzer
&gt; Kulturen) anzuschlie&#223;en. Hierzu tr&#228;gt auch bei, dass afrikanische Kultur
&gt; UND Tiere (letzere im &#220;brigen in K&#228;figen oder Gehegen, auch das spiegelt
&gt; eine kolonialisitsche Kultur im Umgang Wei&#223;er Menschen mit Schwarzen
&gt; Menschen!) gezeigt werden.
&gt;
&gt; Zu guter Letzt: Vielleicht ist es nur eine Formulierungsschw&#228;che, vll.
&gt; aber auch eine Freudsche Fehlleistung: &quot;Erfreuen sie sich an
&gt; Informationen &#252;ber (...) die vom Aussterben bedrohten letzten ersten
&gt; Menschen&quot;. Wie sollen mich Informationen &#252;ber die Vernichtung einer
&gt; Bev&#246;lkerungsgruppe erfreuen? Und wann redet man eigentlich von
&gt; Aussterben? Doch eher in einem biologischen und/oder biologistischem
&gt; Kontext, oder? Wenn sie also der unter Biolog_innen und
&gt; Sozialwissenschaftler_innen als Tatsache bekannten Erkenntnis, dass es
&gt; niemals Rassen (also biologisch homogene Gruppen unter den Menschen)
&gt; gegeben hat, folgen, macht dann dieses Wort Sinn?
&gt;
&gt; Bereits die Vorg&#228;nge in Augsburg und die internationalen Reaktionen
&gt; darauf haben gezeigt, dass sowohl Schwarze als auch Wei&#223;e in zunehmender
&gt; Zahl und mit zunehmendem medialen Geh&#246;r solche Formen von Rassismus
&gt; nicht mehr hinnehmen.
&gt; Ich fordere sie daher auf, ihr Vorgehen kritisch (vll. unter
&gt; Zuhilfenahme kompetenter (Medien-)Coaches wie den Vertreter_innen des
&gt; der braune mob e.v. (www.derbraunemob.de) wenn diese dazu bereit sind,
&gt; zu reflektieren, sich &#246;ffentlich bei der Schwarzen Bev&#246;lkerung zu
&gt; entschuldigen (meinetwegen auch bei den Wei&#223;en, die sich durch Rassismus
&gt; ebenfalls bel&#228;stigt f&#252;hlen) und solche Veranstaltungen in Zukunft zu
&gt; unterlassen.
&gt;
&gt; Auf eine Antwort bin ich gespannt
&gt;
&gt; mit freundlichen Gr&#252;&#223;en
&gt; Sina Dreimann (aus einer Wei&#223;en Perspektive)
&gt;
&gt; Bitte beachten Sie, dass dieser Briefwechsel von mir &#246;ffentlich gef&#252;hrt
&gt; wird, und ich dieses Anschreiben wie auch Ihre eventuelle Antwort zu
&gt; Zwecken der Dokumentation, Lehre und Aufkl&#228;rung ver&#246;ffentlichen werde.
&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
&gt;<br />
&gt; mit gro&szlig;em Entsetzen habe ich zur Kenntnis genommen, dass ihr Zoo einen<br />
&gt; so genannten Afrika-Tag veranstaltet.<br />
&gt;<br />
&gt; Dass man den San ausgerechnet in einem Zoo (!!) eine &#8220;sanfte Hilfe zur<br />
&gt; Selbsthilfe&#8221; zur Integration in &#8220;unsere (wessen eigentlich genau?!)<br />
&gt; moderne Zeit&#8221; geben will, ist ein gruseliger Beweis daf&uuml;r, dass sie die<br />
&gt; Geschichte von deutschen Zoos in Bezug auf Kolonialismus (nicht nur,<br />
&gt; aber auch in Bezug auf so genannte &#8220;Menschenschauen&#8221;) entweder nicht<br />
&gt; kennen oder mi&szlig;achten. Damit behaupte ich nicht, dass sie in der Praxis<br />
&gt; das gleiche tun, wie Hagenbeck und andere es damals getan haben, doch<br />
&gt; scheint mir der &#8220;Ort Zoo&#8221; mit seiner Geschichte und auch den<br />
&gt; Assoziationen bez&uuml;glich Exotismus und Tiere an zwei rassistische Bild-<br />
&gt; Und Argumentationslinien (&#8220;B&ouml;se Wilde&#8221; (&#8220;wie die Tiere&#8221;) bzw.<br />
&gt; romantisch-exotisierende Verkl&auml;rungen &#8220;guter, aber primitiver&#8221; Schwarzer<br />
&gt; Kulturen) anzuschlie&szlig;en. Hierzu tr&auml;gt auch bei, dass afrikanische Kultur<br />
&gt; UND Tiere (letzere im &Uuml;brigen in K&auml;figen oder Gehegen, auch das spiegelt<br />
&gt; eine kolonialisitsche Kultur im Umgang Wei&szlig;er Menschen mit Schwarzen<br />
&gt; Menschen!) gezeigt werden.<br />
&gt;<br />
&gt; Zu guter Letzt: Vielleicht ist es nur eine Formulierungsschw&auml;che, vll.<br />
&gt; aber auch eine Freudsche Fehlleistung: &#8220;Erfreuen sie sich an<br />
&gt; Informationen &uuml;ber (&#8230;) die vom Aussterben bedrohten letzten ersten<br />
&gt; Menschen&#8221;. Wie sollen mich Informationen &uuml;ber die Vernichtung einer<br />
&gt; Bev&ouml;lkerungsgruppe erfreuen? Und wann redet man eigentlich von<br />
&gt; Aussterben? Doch eher in einem biologischen und/oder biologistischem<br />
&gt; Kontext, oder? Wenn sie also der unter Biolog_innen und<br />
&gt; Sozialwissenschaftler_innen als Tatsache bekannten Erkenntnis, dass es<br />
&gt; niemals Rassen (also biologisch homogene Gruppen unter den Menschen)<br />
&gt; gegeben hat, folgen, macht dann dieses Wort Sinn?<br />
&gt;<br />
&gt; Bereits die Vorg&auml;nge in Augsburg und die internationalen Reaktionen<br />
&gt; darauf haben gezeigt, dass sowohl Schwarze als auch Wei&szlig;e in zunehmender<br />
&gt; Zahl und mit zunehmendem medialen Geh&ouml;r solche Formen von Rassismus<br />
&gt; nicht mehr hinnehmen.<br />
&gt; Ich fordere sie daher auf, ihr Vorgehen kritisch (vll. unter<br />
&gt; Zuhilfenahme kompetenter (Medien-)Coaches wie den Vertreter_innen des<br />
&gt; der braune mob e.v. (www.derbraunemob.de) wenn diese dazu bereit sind,<br />
&gt; zu reflektieren, sich &ouml;ffentlich bei der Schwarzen Bev&ouml;lkerung zu<br />
&gt; entschuldigen (meinetwegen auch bei den Wei&szlig;en, die sich durch Rassismus<br />
&gt; ebenfalls bel&auml;stigt f&uuml;hlen) und solche Veranstaltungen in Zukunft zu<br />
&gt; unterlassen.<br />
&gt;<br />
&gt; Auf eine Antwort bin ich gespannt<br />
&gt;<br />
&gt; mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br />
&gt; Sina Dreimann (aus einer Wei&szlig;en Perspektive)<br />
&gt;<br />
&gt; Bitte beachten Sie, dass dieser Briefwechsel von mir &ouml;ffentlich gef&uuml;hrt<br />
&gt; wird, und ich dieses Anschreiben wie auch Ihre eventuelle Antwort zu<br />
&gt; Zwecken der Dokumentation, Lehre und Aufkl&auml;rung ver&ouml;ffentlichen werde.<br />
&gt;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: N.Holtmann</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/07/01/3-10-7-2010-berlin-und-eberswalde-augsburg-reloaded-afrika-und-namibia-tage-im-zoo/comment-page-1/#comment-4597</link>
		<dc:creator>N.Holtmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 17:35:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=2436#comment-4597</guid>
		<description>Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte Sie eindringlich von der geplanten &quot;Afrikanischen Zoo Nacht&quot;
abzusehen.
In Anbetracht der geschichtlichen Verantwortung bez&#252;glich der &#196;ra der
V&#246;lkerschauen ist Ihr Vorhaben absolut inakzeptabel.

Bitte verstehen auch Sie Ihre Verantwortung, besch&#228;ftigen Sie sich mit dem
Thema und &#246;ffnen Sie Ihre Augen.
Ein Zoo ist kein Ort um Menschen und Kulturen &quot;auszustellen&quot;!

Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en,
N. Holtmann

Bitte beachten Sie, dass dieser Briefwechsel von mir &#246;ffentlich gef&#252;hrt wird,
und ich dieses Anschreiben wie auch Ihre eventuelle Antwort zu Zwecken der
Dokumentation, Lehre und Aufkl&#228;rung ver&#246;ffentlichen werde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>ich bitte Sie eindringlich von der geplanten &#8220;Afrikanischen Zoo Nacht&#8221;<br />
abzusehen.<br />
In Anbetracht der geschichtlichen Verantwortung bez&uuml;glich der &Auml;ra der<br />
V&ouml;lkerschauen ist Ihr Vorhaben absolut inakzeptabel.</p>
<p>Bitte verstehen auch Sie Ihre Verantwortung, besch&auml;ftigen Sie sich mit dem<br />
Thema und &ouml;ffnen Sie Ihre Augen.<br />
Ein Zoo ist kein Ort um Menschen und Kulturen &#8220;auszustellen&#8221;!</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br />
N. Holtmann</p>
<p>Bitte beachten Sie, dass dieser Briefwechsel von mir &ouml;ffentlich gef&uuml;hrt wird,<br />
und ich dieses Anschreiben wie auch Ihre eventuelle Antwort zu Zwecken der<br />
Dokumentation, Lehre und Aufkl&auml;rung ver&ouml;ffentlichen werde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralph</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/07/01/3-10-7-2010-berlin-und-eberswalde-augsburg-reloaded-afrika-und-namibia-tage-im-zoo/comment-page-1/#comment-4543</link>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 13:19:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=2436#comment-4543</guid>
		<description>An Zoo Eberswalde und Freundeskreis “Gesundheit f&#252;r Ombili Berlin-Brandenburg e.V., Samstag 03.07.2010, 15:17 Uhr.

&quot;Sehr geehrte Frau Dr. von Fersen, sehr geehrter Herr Dr. Hensch,

mit gro&#223;er Entt&#228;uschung las ich das Programm f&#252;r Ihre bereits 6. Afrikanische Zoo-Nacht (und im Nachhinein auch die vorherigen Programme). Diese Veranstaltungen und die von Ihnen gew&#228;hlte Rhetorik homogenisiert zahlreiche und h&#246;chst verschiedene Kulturen und Gesellschaften auf dem afrikanischen Kontinent (z.B. &quot;afrikanische Speisen, Weine und Ingwerbier&quot;; oder wie f&#252;r Ihre 5. A-Z-N beworben: &quot;landestypische Speisen&quot;; die von Ihnen als &quot;afrikanisch&quot; angepriesene Boerewors (deutsch: Burenwurst) ist &#252;brigens eine Speise der wei&#223;en S&#252;dafrikaner und werden Sie au&#223;erhalb des s&#252;dlichen Afrikas nicht finden) und, schlimmer noch, reduziert diese auf die Attribute &quot;faszinierend&quot;, &quot;verzaubernd&quot;, &quot;temperamentvoll&quot; (= exotisch) und primitiv (= &quot;den letzten ersten Menschen&quot;; &quot;Integration in unsere moderne Zeit&quot;). Sie stellen explizit Menschen in Afrika unter Menschen aus dem Nord-Westen des Globus. Mit diesem Konzept bilden Sie einen zutiefst rassistischen Rahmen f&#252;r Ihre Veranstaltung - auch wenn dies nicht von Ihnen beabsichtigt sein mag. Mit Ihrem vermeintlich &quot;gutmenschlichen&quot; Interesse den &quot;primitiven&quot; San zur Emanzipation zu verhelfen, richten Sie eher Schaden an als tats&#228;chliche konstruktive Prozesse zu unterst&#252;tzen. Ge&#228;u&#223;erte &quot;gute&quot; Intentionen reichen heute nicht mehr aus um eindeutig falsche Weltbilder und Initiativen zu rechtfertigen. Dazu kommt, dass es f&#252;r eine Organisation die seit erheblicher Zeit ein &quot;Entwicklungsprojekt&quot; in Afrika f&#246;rdert - wie Ihr Freundeskreis “Gesundheit f&#252;r Ombili Berlin-Brandenburg e.V.” - unverst&#228;ndlich ist, wie Sie so abgetrennt von derzeitigen (und auch schon lange vergangenen) Diskursen und Standards in der Entwicklungspolitik und der sozial- und kulturwissenschaftlichen Forschung operieren k&#246;nnen - mal ganz abgesehen von inner-Deutschen Lehren aus der NS-Zeit, dem derzeitigem Rassismus und Kontroversen um Integration in Deutschland, denen sich aufgeweckte/gebildete Deutsche bewusst sein m&#252;ssen. Dazu geh&#246;rt sicherlich ein ganzes St&#252;ck Ignoranz!
Auch ich muss betonen, dass Ihre Veranstaltung erschreckende &#196;hnlichkeiten mit den in der deutschen Geschichte erlebten V&#246;lkerschauen aufweist!

F&#252;r Ihr eigenes Interesse muss ich Sie beide bitten und aus dem Kampf - und dessen bisherigen Erfolgen - f&#252;r die Akzeptanz aller Menschen als ebenw&#252;rdig heraus muss ich Sie auffordern Ihre Veranstaltung abzusagen. Wenn es wirklich Ihr Interesse ist die San zu unterst&#252;tzen gibt es andere M&#246;glichkeiten des Fundraisings und der Projektplanung, welche weder die San noch andere Afrikaner diskriminiert (ob positiv oder negativ ist dabei irrelevant). Es gibt ohne Zweifel auch andere M&#246;glichkeiten Besucher f&#252;r den Zoo zu motivieren - ohne afrikanische Kulturen mit der Tierwelt gleich zu stellen.

Ich w&#252;rde Sie beide bitten meine Kritik und die von anderen konstruktiv und n&#252;chtern aufzunehmen. Es ist sicherlich keinem geholfen, wenn man sich hinter Gef&#252;hlen von Beleidigung oder Scham verbarrikadiert. Ihre beruflichen Positionen und akademischen Grade lassen vermuten, dass Sie Ihrer Ratio Vorzug gegen&#252;ber einfachen Emotionen geben k&#246;nnen. Ich vertraue auf Ihre Einsicht darin, dass die vorgebrachte Kritik Ihren &#246;ffentlich formulierten Interessen (welche vielleicht auch die tats&#228;chlichen sind) entspricht und sich daher eine angemessene L&#246;sung finden l&#228;sst.

Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en,

Ralph

Bitte beachten Sie, dass dieser Briefwechsel von mir &#246;ffentlich gef&#252;hrt wird, und ich dieses Anschreiben wie auch Ihre eventuelle Antwort zu Zwecken der Dokumentation, Lehre und Aufkl&#228;rung ver&#246;ffentlichen werde.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An Zoo Eberswalde und Freundeskreis “Gesundheit f&uuml;r Ombili Berlin-Brandenburg e.V., Samstag 03.07.2010, 15:17 Uhr.</p>
<p>&#8220;Sehr geehrte Frau Dr. von Fersen, sehr geehrter Herr Dr. Hensch,</p>
<p>mit gro&szlig;er Entt&auml;uschung las ich das Programm f&uuml;r Ihre bereits 6. Afrikanische Zoo-Nacht (und im Nachhinein auch die vorherigen Programme). Diese Veranstaltungen und die von Ihnen gew&auml;hlte Rhetorik homogenisiert zahlreiche und h&ouml;chst verschiedene Kulturen und Gesellschaften auf dem afrikanischen Kontinent (z.B. &#8220;afrikanische Speisen, Weine und Ingwerbier&#8221;; oder wie f&uuml;r Ihre 5. A-Z-N beworben: &#8220;landestypische Speisen&#8221;; die von Ihnen als &#8220;afrikanisch&#8221; angepriesene Boerewors (deutsch: Burenwurst) ist &uuml;brigens eine Speise der wei&szlig;en S&uuml;dafrikaner und werden Sie au&szlig;erhalb des s&uuml;dlichen Afrikas nicht finden) und, schlimmer noch, reduziert diese auf die Attribute &#8220;faszinierend&#8221;, &#8220;verzaubernd&#8221;, &#8220;temperamentvoll&#8221; (= exotisch) und primitiv (= &#8220;den letzten ersten Menschen&#8221;; &#8220;Integration in unsere moderne Zeit&#8221;). Sie stellen explizit Menschen in Afrika unter Menschen aus dem Nord-Westen des Globus. Mit diesem Konzept bilden Sie einen zutiefst rassistischen Rahmen f&uuml;r Ihre Veranstaltung &#8211; auch wenn dies nicht von Ihnen beabsichtigt sein mag. Mit Ihrem vermeintlich &#8220;gutmenschlichen&#8221; Interesse den &#8220;primitiven&#8221; San zur Emanzipation zu verhelfen, richten Sie eher Schaden an als tats&auml;chliche konstruktive Prozesse zu unterst&uuml;tzen. Ge&auml;u&szlig;erte &#8220;gute&#8221; Intentionen reichen heute nicht mehr aus um eindeutig falsche Weltbilder und Initiativen zu rechtfertigen. Dazu kommt, dass es f&uuml;r eine Organisation die seit erheblicher Zeit ein &#8220;Entwicklungsprojekt&#8221; in Afrika f&ouml;rdert &#8211; wie Ihr Freundeskreis “Gesundheit f&uuml;r Ombili Berlin-Brandenburg e.V.” &#8211; unverst&auml;ndlich ist, wie Sie so abgetrennt von derzeitigen (und auch schon lange vergangenen) Diskursen und Standards in der Entwicklungspolitik und der sozial- und kulturwissenschaftlichen Forschung operieren k&ouml;nnen &#8211; mal ganz abgesehen von inner-Deutschen Lehren aus der NS-Zeit, dem derzeitigem Rassismus und Kontroversen um Integration in Deutschland, denen sich aufgeweckte/gebildete Deutsche bewusst sein m&uuml;ssen. Dazu geh&ouml;rt sicherlich ein ganzes St&uuml;ck Ignoranz!<br />
Auch ich muss betonen, dass Ihre Veranstaltung erschreckende &Auml;hnlichkeiten mit den in der deutschen Geschichte erlebten V&ouml;lkerschauen aufweist!</p>
<p>F&uuml;r Ihr eigenes Interesse muss ich Sie beide bitten und aus dem Kampf &#8211; und dessen bisherigen Erfolgen &#8211; f&uuml;r die Akzeptanz aller Menschen als ebenw&uuml;rdig heraus muss ich Sie auffordern Ihre Veranstaltung abzusagen. Wenn es wirklich Ihr Interesse ist die San zu unterst&uuml;tzen gibt es andere M&ouml;glichkeiten des Fundraisings und der Projektplanung, welche weder die San noch andere Afrikaner diskriminiert (ob positiv oder negativ ist dabei irrelevant). Es gibt ohne Zweifel auch andere M&ouml;glichkeiten Besucher f&uuml;r den Zoo zu motivieren &#8211; ohne afrikanische Kulturen mit der Tierwelt gleich zu stellen.</p>
<p>Ich w&uuml;rde Sie beide bitten meine Kritik und die von anderen konstruktiv und n&uuml;chtern aufzunehmen. Es ist sicherlich keinem geholfen, wenn man sich hinter Gef&uuml;hlen von Beleidigung oder Scham verbarrikadiert. Ihre beruflichen Positionen und akademischen Grade lassen vermuten, dass Sie Ihrer Ratio Vorzug gegen&uuml;ber einfachen Emotionen geben k&ouml;nnen. Ich vertraue auf Ihre Einsicht darin, dass die vorgebrachte Kritik Ihren &ouml;ffentlich formulierten Interessen (welche vielleicht auch die tats&auml;chlichen sind) entspricht und sich daher eine angemessene L&ouml;sung finden l&auml;sst.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,</p>
<p>Ralph</p>
<p>Bitte beachten Sie, dass dieser Briefwechsel von mir &ouml;ffentlich gef&uuml;hrt wird, und ich dieses Anschreiben wie auch Ihre eventuelle Antwort zu Zwecken der Dokumentation, Lehre und Aufkl&auml;rung ver&ouml;ffentlichen werde.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sabine</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/07/01/3-10-7-2010-berlin-und-eberswalde-augsburg-reloaded-afrika-und-namibia-tage-im-zoo/comment-page-1/#comment-4533</link>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 20:29:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=2436#comment-4533</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Hensch,

soeben habe ich die Werbebrosch&#252;re von dem geplanten &quot;Afrika Tag&quot; in Ihrem Zoo gelesen und bin zutiefst best&#252;rzt.

Ich studiere Afrikastudien an der Universit&#228;t Leipzig und bin normalerweise erfreut, wenn afrikaspeziefische Themen in der &#214;ffentlichkeit Interesse finden, Ihre Veranstaltung geht allerdings eindeutig in die falsche Richtung!

Ich m&#246;chte Ihnen keine rassistische Grundhaltung vorwerfen, jedoch kann ich es nicht hinnehmen, dass Sie in Ihrem Zoo Mitmenschen vermarkten und als Attraktion gleich neben den Tieren pr&#228;sentieren. Damit kn&#252;pfen sie nahtlos an die in der deutschen Geschichte leider viel zu oft stattgefundenen &quot;V&#246;lkerschauen&quot; an!

Die San sind eine im s&#252;dlichen Afrika ans&#228;ssige Ethnie. Diese Ethnie als den „letzten ersten Menschen“ zu bezeichnen und &quot;durch Hilfe zur Selbsthilfe bei der sanften Integration in unsere moderne Zeit unterst&#252;tzen&quot; zu wollen erinnert mich an imperialistische Ignoranz, das hat mich &quot;Hilfe&quot; und &quot;Interesse&quot; nicht das geringste zu tun!

Ich kann Sie nur eindringlich bitten, &#252;ber diese Veranstaltung nochmals nachzudenken, die (&#252;brigens zahlreiche) Kritik entgegenzunehmen und solche Veranstaltungen in Zukunft zu unterlassen. Es w&#228;re sehr schade die geleistete Arbeit in Sachen Bewusstseinserweiterung zum Thema Afrika in unserer Gesellschaft durch solche (vielleicht gutgemeinten) Aktionen zunichte zu machen.


Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en

Sabine ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Hensch,</p>
<p>soeben habe ich die Werbebrosch&uuml;re von dem geplanten &#8220;Afrika Tag&#8221; in Ihrem Zoo gelesen und bin zutiefst best&uuml;rzt.</p>
<p>Ich studiere Afrikastudien an der Universit&auml;t Leipzig und bin normalerweise erfreut, wenn afrikaspeziefische Themen in der &Ouml;ffentlichkeit Interesse finden, Ihre Veranstaltung geht allerdings eindeutig in die falsche Richtung!</p>
<p>Ich m&ouml;chte Ihnen keine rassistische Grundhaltung vorwerfen, jedoch kann ich es nicht hinnehmen, dass Sie in Ihrem Zoo Mitmenschen vermarkten und als Attraktion gleich neben den Tieren pr&auml;sentieren. Damit kn&uuml;pfen sie nahtlos an die in der deutschen Geschichte leider viel zu oft stattgefundenen &#8220;V&ouml;lkerschauen&#8221; an!</p>
<p>Die San sind eine im s&uuml;dlichen Afrika ans&auml;ssige Ethnie. Diese Ethnie als den „letzten ersten Menschen“ zu bezeichnen und &#8220;durch Hilfe zur Selbsthilfe bei der sanften Integration in unsere moderne Zeit unterst&uuml;tzen&#8221; zu wollen erinnert mich an imperialistische Ignoranz, das hat mich &#8220;Hilfe&#8221; und &#8220;Interesse&#8221; nicht das geringste zu tun!</p>
<p>Ich kann Sie nur eindringlich bitten, &uuml;ber diese Veranstaltung nochmals nachzudenken, die (&uuml;brigens zahlreiche) Kritik entgegenzunehmen und solche Veranstaltungen in Zukunft zu unterlassen. Es w&auml;re sehr schade die geleistete Arbeit in Sachen Bewusstseinserweiterung zum Thema Afrika in unserer Gesellschaft durch solche (vielleicht gutgemeinten) Aktionen zunichte zu machen.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en</p>
<p>Sabine &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anne</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2010/07/01/3-10-7-2010-berlin-und-eberswalde-augsburg-reloaded-afrika-und-namibia-tage-im-zoo/comment-page-1/#comment-4529</link>
		<dc:creator>Anne</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 12:41:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=2436#comment-4529</guid>
		<description>Und diese Mail ging an die Verantwortlichen in Berlin:


Sehr geehrte Damen und Herren,

entschieden muss ich gegen den geplanten &quot;Namibia-Tag&quot; im Berliner Zoo protestieren.

Ein Zoo ist kein geeigneter Ort, um die namibische Unabh&#228;ngigkeit und 10 Jahre St&#228;dtepartnerschaft Berlin-Windhoek zu feiern. Durch die Verortung afrikanischer Menschen, Kulturen und Kunst in einen Tierpark wird an die gewaltvolle Geschichte der sog. &quot;V&#246;lkerschauen&quot; angekn&#252;pft, da afrikanische Menschen in eine Reihe mit der Betrachtung von Tieren gestellt werden. Das ist rassistisch und nicht akzeptabel.

Es ist ein Skandal, dass sich Tierparks in Deutschland so offen rassistisch und geschichtsblind verhalten. Ich fordere Sie auf, die von Ihnen geplante Veranstaltung abzusagen und sich &#246;ffentlich zu entschuldigen.

&#220;ber eine Stellungnahme w&#252;rde ich mich sehr freuen. Bitte beachten Sie, dass diese Briefwechsel von mir &#246;ffentlich gef&#252;hrt wird und ich dieses Anschreiben wie auch Ihre Antwort zu Zwecken der Dokumentation, Lehre und Aufkl&#228;rung ver&#246;ffentlichen werde.

Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en
Anne S.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und diese Mail ging an die Verantwortlichen in Berlin:</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>entschieden muss ich gegen den geplanten &#8220;Namibia-Tag&#8221; im Berliner Zoo protestieren.</p>
<p>Ein Zoo ist kein geeigneter Ort, um die namibische Unabh&auml;ngigkeit und 10 Jahre St&auml;dtepartnerschaft Berlin-Windhoek zu feiern. Durch die Verortung afrikanischer Menschen, Kulturen und Kunst in einen Tierpark wird an die gewaltvolle Geschichte der sog. &#8220;V&ouml;lkerschauen&#8221; angekn&uuml;pft, da afrikanische Menschen in eine Reihe mit der Betrachtung von Tieren gestellt werden. Das ist rassistisch und nicht akzeptabel.</p>
<p>Es ist ein Skandal, dass sich Tierparks in Deutschland so offen rassistisch und geschichtsblind verhalten. Ich fordere Sie auf, die von Ihnen geplante Veranstaltung abzusagen und sich &ouml;ffentlich zu entschuldigen.</p>
<p>&Uuml;ber eine Stellungnahme w&uuml;rde ich mich sehr freuen. Bitte beachten Sie, dass diese Briefwechsel von mir &ouml;ffentlich gef&uuml;hrt wird und ich dieses Anschreiben wie auch Ihre Antwort zu Zwecken der Dokumentation, Lehre und Aufkl&auml;rung ver&ouml;ffentlichen werde.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br />
Anne S.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

