“Zunehmender Rassismus – Wir können etwas dagegen tun!”

, so der Interkulturelle Rat Deutschland in einer Pressemitteilung vom 8.12.2010.:

Die Ausgrenzung und Diskriminierung von Minderheiten ist europaweit auf dem Vormarsch. In Deutschland erntet ein rassistisches Buch Beifall aus der Mitte der Bevölkerung, in Frankreich werden aufenthaltsberechtigte Roma rechtswidrig deportiert, in den Niederlanden und in Schweden ziehen islamfeindliche Parteien in die Parlamente ein, in Ungarn erstarken antisemitische Bewegungen und vor den Küsten Italiens, Griechenlands und Maltas werden Flüchtlingsboote zum Kentern gebracht und die Menschen ihrem Schicksal überlassen.
Ablehnende Einstellungen gegenüber Minderheiten wie Muslimen oder Langzeitarbeitslosen nehmen gerade in besserverdienenden und bildungsnahen Schichten zu. Das zeigen aktuelle Einstellungsuntersuchungen der Universitäten Bielefeld und Leipzig. Eine inhaltliche Debatte über fremdenfeindliche und rassistische Vorurteile und ihre Ursachen ist dringend notwendig. Eine Möglichkeit hierfür sind die Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 14.-27. März 2011 stattfinden werden.

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