ENAR Schattenbericht für Deutschland: Antidiskriminierungskultur entwickelt sich langsam

via “Netz gegen Rassismus

ENARs Europäischer Schattenbericht: Das Ende des Rassismus ist noch weit weg

Die Analyse hat für Deutschland u.a. folgende Befunde ergeben:

Im Bereich der Beschäftigung wurde der Nachweis geführt, dass Personen mit Migrationshintergrund unabhängig von ihrer Qualifikation Diskriminierung im Zugang zum Arbeitsmarkt erfahren. Die Abwanderung von hoch qualifizierten Personen mit Migrationshintergrund in die Türkei, die auf Diskriminierung zurück zu führen ist, steigt. Die Nicht-Anerkennung ausländischer Abschlüsse bleibt weiterhin ein großes Problem. Die Medien haben begonnen über Diskriminierung zu berichten. Über Rassismus wird jedoch nur auf öffentlichen oder internationalen Druck hin berichtet.

Stereotypien und Hassreden gegen den Islam sind verbreitet und sogenannte “Islamkritiker” bekommen regelmäßig ein breites öffentliches Forum. Ein öffentliches Forum für andere Perspektiven wird nicht geboten, mit der Folge, dass Muslime sich von Mainstream-Medien abwenden. Aktuelle Studien legen nahe, dass es eine große Anzahl von Diskriminierungsfällen gegen ethnische Minderheiten gibt, die von Betroffenen nicht gemeldet werden. Erste Gerichtsurteile zum Thema Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt, beim Zugang zu Waren, Dienstleistungen und Wohnungen wurden gefällt.

ganze Pressemitteilung zum Schattenbericht HIER

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