21.6.2012, 14h, Berlin: Booklaunch & Thementag
Asiatische Deutsche. Vietnamesische Diaspora and Beyond

via korientation

Facetten der asiatisch-deutschen Diaspora in Berlin

am Donnerstag, 21. Juni 2012

im .HBC (Berlin-Mitte)
Karl-Liebknecht-Str. 9
10178 Berlin

Beginn: 14:00 Uhr – Ende: 23:30 Uhr

Kuratiert von Kien Nghi Ha und Julia Roth

Buchwebsite mit Zusatzinfos und Videos: www.korientation.de/vdab

Alles zur Veranstaltung: http://korientation.de/projekte/vdab/booklaunch-thementag/

Freier Eintritt – jedoch ANMELDUNG erforderlich:

Eine Anmeldung unter Angabe des Namens und der Anschrift ist aus organisatorischen Gründen erwünscht. Ihren Teilnahmewunsch melden Sie bitte an unter:

Telefon: 030-254504-415 oder
Fax: 030-254504-422 oder
E-Mail: andrea.roegner-francke@bpb.de

oder auf der Webseite des BPB

 

Gesamtes Programm lesen: hier 

ZUM THEMA

Anlässlich der Erscheinung des Buches Asiatische Deutsche. Vietnamesische Diaspora and Beyond, herausgegeben von Kien Nghi Ha (Verlag Assoziation A, Juni 2012),* laden wir herzlich zum Thementag Facetten der asiatisch-deutschen Diaspora in Berlin ein. (…)

Die vietnamesische Community in Berlin wird hier als Beispiel für die vielfältige Formierung der asiatisch-deutschen Diaspora mit ihren unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Geschichten verstanden. Vor dem Hintergrund der allmählichen Anerkennung von British Asians als gesellschaftlich relevante Kategorie in Großbritannien stellt sich die Frage nach den Bedingungen für die Inklusion der Eingewanderten als Mitglieder der deutschen Gesellschaft neu. Die Probleme und Herausforderungen des vietnamesischen Bildungserfolgs im deutschen Schulsystem, die Frage der kulturellen Repräsentation migrantischer Orte sind ebenso wie das Nachdenken über das Modell »Diaspora« mit ihren transnationalen Räumen und Verbindungen wichtige Themenfelder, um unsere Vorstellung von Migration, Identität und Nation in Einwanderungsländern zu erweitern.

* Buchwebsite mit Zusatzinfos und Videos: www.korientation.de/vdab

***

PROGRAMM als PDF: Asiatisch-Deutsche_Diaspora-Programm

Frankfurt/Main, 25.-28. Mai 2012: Tagung ‘Afrika und Rassismus in Schulen und Kindergärten’

 

Anmeldung nötig! HIER

In der Veranstaltung werden verschiedene Menschen über Erfahrungen aus Wissenschaft und Praxis berichten. Es wird einen Austausch durch Workshops und Podiumsdiskussion sowie beim gemeinsamen Essen und bei Musik geben. Am Ende wird ein Brief über die Situation mit Forderungen an das Kultusministerium gemeinsam unterzeichnet.

Diese Tagung wird organisiert von Menschen der African/Black Community Germany

Hamburg, 23.5.2012 , 18h “Handeln gegen Rassismus an Schulen!”


via NeRas:

 

Das Hamburger ‘Netzwerk Rassismus in Schulen’ (NeRaS) stellt Handlungsstrategien gegen Rassismus in der Schule vor und zur Diskussion.

Viele Schülerinnen und Schüler finden an Hamburger Schulen Lernbedingungen vor, die sie nicht ausreichend schützen vor rassistischen Abwertungen und Beleidigungen (…)
Hamburger Schulen müssen sich mit der Wirklichkeit von institutionellem Rassismus auseinandersetzen und einen angemessenen Umgang entwickeln, der alle SchülerInnen vor rassistischer Gewalt schützt und allen SchülerInnen optimale Lernbedingungen anbietet.

 

Hamburg braucht umgehend:
> die Verankerung des Themas Rassismus als verpflichtender Teil der Lehreraus- und -fortbildung

(…)

Podiumsdiskussion und Input von und mit Yasemin Cec, Toan Nguyen, Cengiz Barskanmaz uva., Moderation Jonas Berhe (ISD)

 

Vollständigen Programm-Flyer HIER ansehen:  http://www.neras.de/pdf/Flyer-NeRas_23%2005%202012.pdf

 

 

 

Berlin, Fr 11.5.-So, 13.5.2012: Workshop:
Strategien gegen Rassismuserfahrungen im (Arbeits-)Alltag

via move on up & Veranstalter_innen

Quelle: Rosa Luxemburg Stiftung - leider dort keine Urheber_innen-Quellenangabe zum Bild.

Zielgruppe: Bildungsakteur_innen of Color

Strategien gegen Rassismuserfahrungen im (Arbeits-)Alltag

Rassismuskritische Bildungsarbeit wird in Deutschland immer noch oft aus der Perspektive von Angehörigen der Dominanzkultur konzipiert und durchgeführt, von Menschen also, die in einer rassistisch strukturierten Gesellschaft zu den Privilegierten gehören. Die Sicht der von Rassismus negativ Betroffenen findet kaum Berücksichtigung.

Dieses Training richtet sich ausschließlich an Menschen mit Rassismus-Erfahrungen, die aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer ethnischen und religiösen Zugehörigkeit, ihres Namens und ihrer Sprache mit Rassismus konfrontiert sind. Der Workshop bietet zum einen die Auseinandersetzung mit Rassismus-Theorien, zum anderen die Analyse der eigenen Rassismus-Erfahrungen im Arbeits- und Alltagsleben. Im Gruppenprozess werden individuelle Strategien im gegenseitigen Austausch gestärkt und erweitert. Die Basis dafür bietet unter anderem der Empowerment-Ansatz nach Paolo Freire.

Trainer_innen:
– Žaklina Mamutovic, Empowerment-Trainerin, Trainer_innenkooperative „Bildung in Bewegung“ , Berlin
– Sebastian Fleary, Diplom-Pädagoge, Empowerment-Trainer, Theaterpädagoge

Ort:
Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10245 Berlin, Seminarraum 2

Teilnahmebeitrag: 90 Euro / 60 Euro ermäßigt

Infos/Anmeldung: Claudia de Coster, Tel. 030 44310-141, deCoster@rosalux.de

Web:
http://www.rosalux.de/politische-bildung/specials/weiterbildung0/angebote/seminare.html#Rassismuserfahrungen

 

Offener Brief an Dresden Nazifrei und ähnliche Demos: Nachhilfe nötig.

Der unten gespiegelte sehr lehrreiche offene Brief einer Gruppe von PoC steht exemplarisch für viele ähnliche Veranstaltungen, Erfahrungen und Enttäuschungen.
Wir hoffen, dass möglichst viele Aktive Gruppen und Personen ihn studieren und zum Anlass nehmen, sich damit auseinanderzusetzen, dass “Feelgoodveranstaltungen” und ein Proklamieren der eigenen Ablehnung faschistischer Tendenzen leider nicht bedeuten, selbst rassismusfrei zu sein, ein für PoC grundsätzlich erträgliches Umfeld geschaffen zu haben oder nur Gutes zu (re)produzieren.

Die Gruppe KaRaNo schreibt als Kommentar zu diesem Brief in ihrem Blog:

Einfach nur “gegen Nazis” sein reicht nicht

Weshalb auch “Nazigegner” sich mit Rassismus auseinandersetzen müssen – Ein offener Brief an die Veranstalter von “Dresden Nazifrei”
Nazis dürfen in Deutschland demonstrieren. Wir finden das scheisse. Umso mehr freuen wir uns, dass es Menschen gibt die auch dagegen sind, demonstrieren und versuchen, bei den Demos der Nazis zu intervenieren.
Einer der größten Naziaufmärsche findet jedes Jahr in Dresden statt. Glücklicherweise wird heftig dagegen protestiert. Besonders die Organisatoren von Dresden Nazifrei können sehr viel Menschen mobilisieren. Doch leider findet, wie bei vielen Gegendemos, nur eine oberflächliche Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus statt. Nazis sind scheisse. Das weiss (fast) jeder. Doch es reicht nicht, einfach gegen Nazis zu sein. Man muss sich tiefergehend mit dem Problem des Rassismus befassen, um zu merken, dass man selbst davon nicht befreit ist, nur weil man Nazis doof findet. Was im Übrigen einer von mehreren Gründen ist, weshalb man oft nur wenig POC und Schwarze auf solchen Gegendemos antrifft.
Eine wunderbare Kritik, in Wahrheit ein Brief an die Organisatoren von Dresden Nazifrei, von Women und People of Color hat uns erreicht, die die oben angedeute Problematik auf den Punkt bringt und vertieft.  Hervorragend, wie wir finden. Die Forderungen unterstützen wir. Enjoy reading!

Und hier der offene Brief (nicht von KaRaNo):

Sehr geehrte Organisator_innen des Bündnisses Dresden Nazifrei,

wir sind eine Gruppe von Women und People of Color und waren am Samstag, den 18.2.2012 bei der Demonstration in Dresden. Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass die Nazis nicht marschieren konnten. Umso ärgerlicher, dass schnell erkennbar wurde wie klein der gemeinsame Nenner in dem Bündnis ist und es keinen Konsens bezüglich rassistischer und sexistischer Normalitäten in dem Bündnis gibt. Es war sehr enttäuschend und verletzend, dass sich die Demo gleich zu Beginn mit ihrer Auftaktband selbst als weiß konstituiert und damit allen Menschen in der Demo, die sich als PoC positionieren und Rassismuserfahrungen machen (und anders selbstbezeichnen) eine Absage erteilt. Read more

Teilerfolg durch Intervention: Deutsches Theater Berlin ersetzt Blackface durch weiße Schminke

via move on up:

Nach einer Intervention der Aktivist_innengruppe Bühnenwatch am Deutschen Theater Berlin im Februar und einem darauf folgenden Gespräch im März wurde die Praktik des Blackface im Stück “Unschuld” von Dea Loher in der Inszenierung von Michael Thalheimer am 21. März 2012 durch weiße Schminke ersetzt. [Anm. der Red.: online sind die Bilder derzeit noch in Blackface auf der Seite des Theaters.]

Dies mag eine erste Zwischenlösung sein und wird womöglich noch geändert…

Presse, Infos und Genaueres:

http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6719&catid=126

http://www.taz.de/Debatte-um-Blackfacing-am-Theater/!90172/

buehnenwatch.com/

Thema Blackface im Mob Blog: http://blog.derbraunemob.info/?s=blackface

**

*

“Den Medien auf die Finger schauen” – Interview mit Mob Mitglied…

… Tyrone Smith im Fluter:

Hallo Tyrone, du bist 20 Jahre alt und schon seit Jahren politisch engagiert. Der Verein, für den du unter anderem tätig bist, heißt “der braune mob e.V”. Was hat es mit diesem Namen auf sich, und was sind die Ziele?

 

Sprache ist eins der wesentlichen Mittel, über das gesellschaftliche Wirklichkeit hergestellt wird. Wie siehst du das Verhältnis von Sprache und Ausgrenzung beziehungsweise Diskriminierung? Wie wird Sprache gewaltförmig?

*

Antworten hier: http://m.fluter.de/de/109/thema/10193/

*

Neuer Erfahrungsbericht zur dezentralen Aktion gegen “Schwarze Diener”, koloniale Figuren, öffentliche Rassismen:
Aktion in Hamburg gegen “Compagnie Coloniale”

Aktion in Hamburg gegen “Compagnie Coloniale”

[…]Während viele Kund_innen positiv reagierten und die Flyer bereitwillig entgegennahmen, wirkten die Verkäufer_innen inklusive der Geschäftsleitung ziemlich unentspannt. Mit Kommentaren wie „Geht doch erstmal arbeiten“ lässt sich vermuten, dass die Geschäftleitung sich bewusst ist, was sie dort im Laden verkauft.[…]

ganzer Erfahrungsbericht: hier

Berlin, 9. März – 1. April 2012 -EU-Empowerment-Projekt „Europäische Städte gegen Rassismus“: Workshops!!

Update vom 5.4.2012:

der termin für unseren empowerment workshop für schwarze menschen hat sich verschoben. der workshop findet nun am 28. & 29.04. statt.

*

Empowerment-Workshops gegen Rassismus von und für People of Color in Deutschland

via ROOTS

weitere Details zu den Workshops jeweils im Pdf.

Generelle Info : hier im Pdf

Anmeldebogen: hier 

Empowerment-Workshop für Women of Color (PDF HIER)
Datum: Fr+Sa, 09.-10.03.2012
Zeit: jeweils 09.00-18.00 Uhr
Ort: Verein zur Entwicklung neuer Lebensqualitäten für Frauen e.V. (Veranstaltungsraum “Garten”), Potsdamerstr. 139, 10783 Berlin-Schöneberg

Empowerment-Workshop für Muslime of Color (PDF HIER)
Datum: Di+Mi, 13.03.-14.03.2012
Zeit: 09.00-18.00 Uhr
Ort: Migrationsrat Berlin-Brandenburg, Oranienstrasse 34, 10999 Berlin-Kreuzberg

Empowerment-Workshop für People of Color (PDF HIER)
Fr., 16.03.2012 17.00-19.30 Uhr
Sa. + So., 17.-18.03.2012, 10.00-17.00 Uhr
Ort: Lenaustraße 4, 12047 Berlin-Neukölln

Empowerment-Workshop für Schwarze Menschen (PDF Hier)
GEÄNDERTES Datum: Sa. & So., 17 .- 18.03.2012,  Sa & So, 28. & 29.04. 
Zeit: 10.00-19.00 Uhr
Ort: Migrationsrat, Oranienstraße 34, 10999 Berlin-Kreuzberg

Empowerment-Workshop für Roma und Sinti (PDF Hier)
Sa/So: 31.03-01.04.2012
Zeit: jeweils 09.00-18.00 Uhr
Ort: Allmende e.V., Kottbusser Damm 25-26, 10967 Berlin

Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos, Spenden sind jedoch gerne willkommen. Die Teilnahme an mehr als einem Workshop ist grundsätzlich möglich, sollten noch freie Plätze vorhanden sein. Bitte für die Anmeldung den beigefügten Bogen verwenden. Anmeldefrist ist der 12.03.12; Ausnahme: 05.03.2012. für den Women of Color-Workshop.

Kontakt für Anmeldung und Information:
Halil Can (Projektkoordination): hakra@hotmail.de