6.12., Muenchen: afrodeutsche Jugendliche praesentieren ihre Perspektiven

“Woher kommst Du? Wie kämmst Du dich? Sprichst Du eigentlich afrikanisch?”
Manche Fragen hört man ziemlich oft, wenn man afrodeutsch ist …
In »KOSMOS BRD« präsentieren Jugendliche ihre Sicht der Dinge, als Schwarze Menschen in Deutschland zu leben. Die Aufführung entstand nach gemeinsamer Arbeit in einem sechsmonatigen Theaterworkshop und
handelt von lästigen Zuschreibungen und nervigen Stereotypen.
Die Vorstellung findet als Nikolaus-Special in einer Doppelaufführung mit den YoungStars aus Bielefeld statt.
Mit »real life: Deutschland« unternimmt das Ensemble eine Reise durch eine Szenencollage und spiegelt dabei die verschiedenen Perspektiven und Erlebnisse der Jugendlichen wider. Hier wird Schwarzes Leben und
Schwarze Geschichte erfahrbar ” real und unbequem!
Vorstellung: Samstag, 6.12.2008 // Beginn 18.30 Uh

12. November 2008, 19-21 h: Podiumsdiskussion zum Umgang mit kolonialistischen Straßennamen in Berlin Steglitz-Zehlendorf

“Iltis ist kein Tier!”

12. November 2008, 19-21 Uhr
im Ethnologischen Museum, Kleiner Vortragssaal, Lansstraße 8, 14195 Berlin-Dahlem

Hintergründe zum deutschen Kolonialismus und zu den geschichtlichen Ereignissen, denen mit Lans-, Taku- und Iltisstraße gedacht wird. Referent: Joshua Aikins, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland; Diskussion.

Weitere Informationen im angehängten Faltblatt.

Auch hier empfiehlt sich für alle, die nicht mit dem Status Quo der Straßenbenennung nach Kolonial”herren” einverstanden sind, anwesend zu sein und mitzudiskutieren!

Veranstalter: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER e.V.) und Kultur- und Bibliotheksamt Steglitz-Zehlendorf

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Verwandt: Podiumsdiskussion zu kolonialistischen Straßennamen in Berlin Wedding, 19.11.08

Mehr zum Thema: http://www.m-strasse.de/resistance/index.html

Auch ein bisschen verwandt: “Neukölln verschleppt Gedenken an Herero-Aufstand”

11. Dezember 17h: “München Schwarz weiß”
Workshop und Plenum zu Schule und Medien

München, 11. Dezember 08, 17:00 Uhr

Mit Noah Sow, Jasmin Eding, Modupe Laja, Nadja Ofuatey-Rahal, Maria Virginia Gonzales Romero, Magda Agudelo

Programm und genauere Informationen hier

Es sollen an dem Tag Veränderungsmöglichkeiten erarbeitet werden – und ein Forderungskatalog an die Stadt München entstehen. Dies wird umso erfolgreicher, je mehr Leute aus den unterschiedlichsten Bereichen der Medien- und Schul-Öffentlichkeit sich beteiligen.

Podiumsdiskussion zu kolonialistischen Straßennamen im Wedding, 19.11.08

Die Geschichte des Stadtbezirks Berlin-Mitte ist eng verbunden mit der deutschen Kolonialvergangenheit. Nicht nur fand hier 1884 die so genannte Kongo-Konferenz statt, auf der sich die damaligen Großmächte selbstherrlich über die “Aufteilung” des afrikanischen Kontinents verständigten.

Lüderitzstrasse, Nachtigalplatz und Petersallee im Wedding sind nur einige der Orte, die durch ihre Namensgebung Kolonialverbrechen verherrlichen.

Nach 3 Veranstaltungen und einer Führung nun die Abschlussveranstaltung.
Auf dem Podium diskutieren.

” Dr. Christian Hanke, Bezirksbürgermeister von Mitte
” Joshua Kwesi Aikins, Mitautor von “Straßennamen mit Bezügen zum Kolonialismus”
” Philippa Ébené, Geschäftsführerin Werkstatt der Kulturen
” Oliver Schruoffeneger, MdA (Bündnis 90/Die Grünen)
” Volker Hobrack, Berliner Gedenktafelkommission
” Armin Massing, Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag

Es empfiehlt sich für alle, die nicht mit dem Status Quo der Straßenbenennung nach Kolonial”herren” einverstanden sind, anwesend zu sein und mitzudiskutieren!

Mittwoch, 19.11.2008, 20.00-21.30 Uhr
City VHS Mitte, Antonstr. 37, Aula

Tel. Anmeldung und Nachfragen: Christine Bartels, 030 2009-27411
Pressestelle
Rathaus Tiergarten
Mathilde-Jacob-Platz 1
10551 Berlin

Mehr zum Thema: http://www.m-strasse.de/resistance/index.html

Ein bisschen verwandt: “Neukölln verschleppt Gedenken an Herero-Aufstand”

“REAL LIFE: DEUTSCHLAND” – YoungStar Theater auf Deutschlandtournee

vom 10.10 bis zum 20.12.

“Das Stück ist ca. 60 Minuten lang und voller Leben.”

****************** DIE TOURDATEN

10.10 Bielefeld (IBZ) – 20 Uhr – PREMIERE –
19.10 Hamburg (Westwerk) – 15 Uhr
01.11 Berlin (Werkstatt der Kulturen) – 20 Uhr
22.11 Leipzig (noch unbekannt) – 20 Uhr
23.11 Stuttgart (Kulturzentrum Merlin) – 15 Uhr
05.12 Köln (NEU: Kinder- und Jugendzentrum Glashütte) – 20 Uhr
06.12 München (IG Feuerwache) – 20 Uhr
19.12 Platenlaase (Café Grenzbereich) – 20 Uhr
20.12 Frankfurt a.M. (NEU: Jugendhaus Heideplatz, Schleiermacherstrasse 7) – 20 Uhr

*************** BESCHREIBUNG DES STÜCKES

Afrodeutsche Jugendliche beschreiben und inszenieren ihr Leben im deutschen Alltag. In unserem selbstentwickelten Theaterstück real life: Deutschland geht es uns vor allem darum, eine afrodeutsche Sicht auf alltägliche Situationen auf die Bühne zu bringen.
In diesem Stück erwartet die Zuschauenden eine Reise durch eine Szenencollage. Diese spiegelt die verschiedenen Perspektiven und Erlebnisse von den schauspielenden Jugendlichen wider, die in Deutschland als Angehörige einer Minderheit leben. Wir machen hiermit Schwarzes Leben und Schwarze Geschichte erfahrbar – real und unbequem! Read more

24.9.-5.10.: Literaturfestival Berlin mit Fokus “Afrika”

8. internationales Literaturfestival Berlin mit Fokus “Afrika”
24. September ” 5. Oktober 2008

Da Afrika vielfach Projektionsfläche europäischer Imaginationen geblieben ist, soll die Selbstdefinition als Instrument postkolonialer Identitätsbildung in ihrer Vielfalt genreübergreifend auf dem Festival repräsentiert werden.

Mit Nuruddin Farah uva.
http://www.literaturfestival.com/

Bundesweit erster Prozess wegen ethnisierender/rassistischer Nicht-Einlaßpraxen in Diskotheken

Diesen Montag 30.06.08 wird um 11:30 Uhr im Amtsgericht Oldenburg Saal 4 der Fall Nichteinlass eines Studenten (kamerunischer Herkunft) der Universität Oldenburg in den “”uroClub” verhandelt. Die Sitzung ist öffentlich und von überregionalem Interesse. Unterstützen wir diesen Student durch unser erscheinen.

, so heißt es in einer Mail des Antirassismusbeauftragten der Uni Oldenburg.
Hier geht’s zur Pressemitteilung (1 Seite).

Sw

Düsseldorf: “Othello, c”est qui?”
Tanztheater mit Franck Edmond Yao
am 7.+8.6.

via BLACKNRW:

“Othello, der Kriegsheld. Othello, der Liebhaber. Othello, der Betrogene. Othello, der Eifersüchtige. Othello ” wer ist das? Shakespeares “Mohr von Venedig” ist sicherlich der berühmteste Schwarze auf westlichen Bühnen. In Afrika kennt ihn kaum jemand: eine europäische Angelegenheit, bei der das Fremde immer neu interpretiert wird. Othello erscheint als westeuropäische Projektionsfläche für das Animalisch-Irrationale in der Liebe. Doch wie ist die Sicht eines westafrikanischen Künstlers auf dieses Phänomen?…”

weiterlesen & live-Termine: HIER

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