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	<title>Kommentare für DER SCHWARZE BLOG</title>
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		<title>Kommentar zu Rede von Sheila Mysorekar im Bundeskanzlerinnenamt: Nachhilfe f&#252;r Merkel et.alt. #Integrationsgipfel von Sinan A.</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2012/02/01/rede-von-sheila-mysorekar-nachhilfe-fur-die-bundeskanzlerin-integrationsgipfel/comment-page-1/#comment-9749</link>
		<dc:creator>Sinan A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:54:20 +0000</pubDate>
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		<description>M&#228;dche, h&#228;ste jot jemaat !!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>M&auml;dche, h&auml;ste jot jemaat !!</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Deutscher Werberat: historische Amnesie im Fall Schlosspark Theater / Hallervorden / Blackface von Deutsches Theater. Schlu&#223; mit rassistischen &#8220;blackface&#8221; Auff&#252;hrungen! &#124; Edition Assemblage</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2012/01/11/deutscher-werberat-historische-amnesie-im-fall-schlosspark-theater-hallervorden-blackface/comment-page-1/#comment-9672</link>
		<dc:creator>Deutsches Theater. Schlu&#223; mit rassistischen &#8220;blackface&#8221; Auff&#252;hrungen! &#124; Edition Assemblage</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 18:22:24 +0000</pubDate>
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		<description>[...] &#8220;der braune mob&#8221; finden Ihr eine &#220;berblick &#252;ber weitere kritische Beitr&#228;ge_ Deutscher Werberat: historische Amnesie im Fall Schlosspark Theater / Hallervorden / Blackface Ver&#246;ffentlicht am 11. Januar 2012 von Red. der braune [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &#8220;der braune mob&#8221; finden Ihr eine &Uuml;berblick &uuml;ber weitere kritische Beitr&auml;ge_ Deutscher Werberat: historische Amnesie im Fall Schlosspark Theater / Hallervorden / Blackface Ver&ouml;ffentlicht am 11. Januar 2012 von Red. der braune [...]</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Deutscher Werberat: historische Amnesie im Fall Schlosspark Theater / Hallervorden / Blackface von Red. der braune mob</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2012/01/11/deutscher-werberat-historische-amnesie-im-fall-schlosspark-theater-hallervorden-blackface/comment-page-1/#comment-9658</link>
		<dc:creator>Red. der braune mob</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 20:52:44 +0000</pubDate>
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		<description>http://stoptalk.wordpress.com/2012/01/06/reasonable-racism/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://stoptalk.wordpress.com/2012/01/06/reasonable-racism/"  rel="nofollow">http://stoptalk.wordpress.com/2012/01/06/reasonable-racism/</a></p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Dessau und Berlin, 7.1.2012: Mahnwache, Demo, Soli f&#252;r Oury Jalloh von Red. der braune mob</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2012/01/04/dessau-und-berlin-7-1-2012-mahnwache-demo-soli-fur-oury-jalloh/comment-page-1/#comment-9657</link>
		<dc:creator>Red. der braune mob</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 14:48:34 +0000</pubDate>
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		<description>Oury Jalloh Demo: Ged&#228;chtnisprotokoll eines Trauertages in Dessau am 7.1.2012

VIDEO: http://thevoiceforum.org/node/2383

Oury Jalloh Demo in Dessau

Am Sonnabend, dem 7. Januar 2012, dem nunmehr 7. Jahrestag des Todes von Oury Jalloh fuhr ich mit meinen 3 Kindern und Freunden des VOICE Refugee Forum von Jena nach Dessau, um unsere Anteilnahme an der Trauer und die Unterst&#252;tzung der Forderung der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“ nach l&#252;ckenloser Aufkl&#228;rung und entsprechender Bestrafung der verantwortlichen Polizeibeamten auszudr&#252;cken.

Als wir kurz vor 13:00 Uhr am Bahnhof eintrafen, war der Eingang zur Bahnhofshalle bereits durch Polizeibeamte f&#252;r Demonstrationsteilnehmer abgeriegelt, sodass auch unbeteiligte Bahnreisende vor allem am Zutritt zum Bahnhof eingeschr&#228;nkt wurden.

Den Informationen umstehender Teilnehmer der Veranstaltung war zu entnehmen, dass Protagonisten der Initiative innerhalb des Bahnhofsgeb&#228;udes durch die Polizei festgehalten wurden, weil es Unstimmigkeiten um das zentrale Motto der Veranstaltung - „OURY JALLOH – DAS WAR MORD!“ g&#228;be und die Polizeibeamten diese Meinungs&#228;u&#223;erung in Schrift und durch Rufe verhindern wolle.

Die Benutzung der Bahnhofstoilette wurde durch behelmte Polizeibeamte vor und hinter den Eingangst&#252;ren des Bahnhofs auf Nachfrage verweigert....selbst nachdem die Protagonisten – Mouctar Bah und Mbolo Yufanyi bereits wieder aus dem Bahnhofsgeb&#228;ude heraus gelassen worden waren, wollte mich (ausgerechnet?) eine PolizeibeamtIn mit den Worten „Sie kommen hier aber nicht rein!“ allen Ernstes daran hindern, 2 meiner Kinder auf die Toilette des Bahnhofes zu begleiten.

Nachdem der Lautsprecherwagen nach den ersten Ansprachen vor Beginn des Trauermarsches gewendet worden war, wurde der weitere Ablauf durch eine eilig aufgestellte, polizeiliche Zweierkette behindert. Zus&#228;tzlich bewegte sich eine weitere Polizeikette seitlich auf den Lautsprecherwagen zu, wodurch es zun&#228;chst zu handgreiflichen Auseinandersetzungen mit den Demonstrationsteilnehmern kam, welche sich dort um den Kleinbus befanden. Wie andere auch begab ich mich – nachdem ich meine Kinder in die Obhut zweier Frauen gegeben hatte -ebenfalls zum Lautsprecherwagen. An der Linie Polizei – Demonstrationsteilnehmer angekommen versuchte ich die emotional &#252;berladene Situation durch Heben der Arme zu deeskalieren und musste schlie&#223;lich einen nahe stehenden Polizeibeamten mittels Augenkontakt und Griff in den Schlagarm von der Ausf&#252;hrung eines dann mittlerweile schon 4. und 5. Faustschlages gegen einen Demonstrationsteilnehmer hindern.

Die Situation an dieser Stelle konnte durch Einflussnahme der Ordner des Demonstrationszuges schlie&#223;lich beruhigt werden – die Polizeikette r&#252;ckte hier ab und begab sich in Richtung vor die Eingangsstufen des Bahnhofsgeb&#228;udes, wo es zwischenzeitlich zu erneuten Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstrationsteilnehmern gekommen war. Auch hier konnte die Situation durch das deeskalierende Eingreifen von Ordnern und besonnenen Demonstrationsteilnehmern wieder entspannt werden.

Als ich zu meinen Kindern zur&#252;ckkehrte, waren diese in Sorge um mich und nach r&#252;cksichtslosem beiseite Sto&#223;en durch mitten durch die Menge preschender Polizeibeamte ver&#228;ngstigt und mussten aufgekl&#228;rt und beruhigt werden.

Der ohnehin schon durch die Festsetzung verz&#246;gerte Ablauf wurde auch nach Deeskalation der &#220;bergriffe auf dem Bahnhofsvorplatz durch die bereits erw&#228;hnten Polizeiketten noch mindestens weitere 15min aufgehalten und erst nach wiederholten Aufforderungen wieder freigegeben.

Am Rande des Demonstrationszuges wurde ein Demonstrationsteilnehmer mit Kamera auf dem Weg vom Dessauer Verwaltungsgericht - in dem der im 1. Verfahren vorsitzende Richter Steinhoff im Zusammenhang mit den erteilten Freispr&#252;chen f&#252;r die angeklagten Polizeibeamten das Aussageverhalten aller 50 vorgeladenen Polizeibeamter f&#252;r das „Scheitern des rechtsstaatlichen Verfahrens“ verantwortlich machte - zum Gedenkstein f&#252;r Alberto Adriano, der in der Nacht vom 10. zum 11. Juni 2000 von 3 Wolfener Neonazis t&#246;dlich zusammengeschlagen wurde, von einem Polizeibeamten in die Beine getreten, sodass er st&#252;rzte. Auch hier mussten die eskalierten Emotionen ohne eigentliche Kl&#228;rung der Umst&#228;nde wiederholt beruhigt werden.

Einige Anwohner und Passanten bekundeten ihren Unmut &#252;ber unseren Trauer- und Protestzug mit Schm&#228;hrufen wie „Haltet die Klappe und verschwindet!“ und Gesten wie dem „Stinkefinger“.

Im weiteren Verlauf hielt sich die Polizei bis zum Endpunkt des Trauermarsches am Bahnhof zun&#228;chst zur&#252;ck, jedoch nur, um am Ende umso massiver gegen einzelne Demonstrationsteilnehmer vorzugehen und Festnahmen vorzunehmen. Ein Mann wurde mit Kabelbinder fixiert abgef&#252;hrt, eine Frau im hinteren Teil der Bahnhofshalle isoliert. Ich begab mich in die N&#228;he einer Gruppe von Polizeibeamten und versuchte gerade einen &#220;berblick &#252;ber die Situation zu bekommen, da sah ich wie ein Polizeibeamter hinter den vor mir stehenden und &#252;ber deren Schultern hinweg gezielt dem hinter mir gestikulierenden Komi (der Mann mit Kamera, der bereits zuvor getreten worden war) eine Fl&#252;ssigkeit ins Gesicht spritzte, ohne das hier ein handgreiflicher &#220;bergriff seitens der Protestierenden vorgelegen h&#228;tte. Komi brach mit tr&#228;nenden Augen und nach Luft ringend zusammen. Umstehende organisierten Wasser aus Flaschen zum Sp&#252;len der Augen, w&#228;hrend ich auf die Polizeibeamten einredete um den weiteren Einsatz der Reizfl&#252;ssigkeit zu verhindern. Ein anderer anwesender Arzt assistierte dem verletzten Komi umgehend - erst einige Zeit sp&#228;ter traf ein Sanit&#228;ter der Polizei mit einem Notfallrucksack ein. Die Situation wurde durch Polizeibeamte umstellt und eine weitere Kontaktaufnahme zum Verletzten bis zum noch sp&#228;teren Eintreffen der Rettungssanit&#228;ter verhindert.

Zwischenzeitlich musste ich mit ansehen, wie Mouctar Bah bei einem anderen Polizeibeamten zu intervenieren versuchte, als dieser massiv sto&#223;end gegen 2 Frauen vorging. Der Beamte wandte sich nun Mouctar zu und stie&#223; dabei vehement mit seinem Polizeihelm gegen Mouctars Kopf. In die folgende Beschwerde Mouctars hinein, versuchte der Beamte Mouctar zur&#252;ck zu stossen, wobei sich Mouctar nun auch k&#246;rperlich dagegen wehrte. Und wieder kam es zum gezielten Einsatz der Reizfl&#252;ssigkeit – diesmal gegen den Anmelder der Trauerveranstaltung und Gr&#252;ndervater der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh selbst. Auch Mouctar brach mit brennenden Augen und Atemwegsbeschwerden zusammen.

Da die Situation nun insbesondere durch das aggressive Auftreten der Polizeibeamten zunehmend au&#223;er Kontrolle geriet, habe ich mich zum pers&#246;nlichen Schutz meiner Kinder wieder vor die Eingangsstufen des Bahnhofsgeb&#228;udes begeben. Nach l&#228;ngerer Zeit traf der erste Krankenwagen mit Rettungssanit&#228;tern ein, welche kurze Zeit sp&#228;ter den regungslosen Mouctar Bah auf der Rettungstrage aus dem Bahnhof und in den Rettungswagen brachten. &#220;ber die gesamte Zwischenzeit waren die Bahnhofseing&#228;nge erneut durch eine Polizeikette abgeriegelt worden, welche erst nach gef&#252;hlten 20min wieder abgezogen wurde.

Ich begab mich danach erneut in die Bahnhofsvorhalle, wo Komi noch immer von Beamten der sogenannten Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit umstellt war, welche mich trotz explizitem Hinweis auf meine &#228;rztliche Profession nicht zum Verletzten durchlassen wollten, mich daraufhin nur bel&#228;chelten und im &#220;brigen damit besch&#228;ftigt waren, die Fotodokumentation der bestehenden Zust&#228;nde so weit wie m&#246;glich zu behindern. Einer der Beamten drohte gar erneutes gewaltsames Vorgehen an, wenn kein Presseausweis vorgelegt werden k&#246;nne, was von mir jedoch auf argumentative Weise mit dem Hinweis auf das Recht der Dokumentation der eigenen Veranstaltung verhindert werden konnte.

Nach und nach trafen 2 weitere Rettungswagen und auch ein Notarzt ein. Ich erfuhr, dass es noch einen weiteren Verletzten unter den Aktivisten der Initiative gegeben hatte – Abraham.

Ich brachte meine Kinder zun&#228;chst zu unseren Autos auf einem nahe liegenden Parkplatz und begab mich erneut zum Bahnhof, nachdem ich Abraham angerufen hatte und er mich bat, ihn &#228;rztlich zu untersuchen, da der anwesende Notarzt noch mit den anderen Verletzten besch&#228;ftigt war.

In Absprache mit den Rettungssanit&#228;tern begann ich meine Untersuchung im Rettungswagen, zu der der Notarztkollege im Verlauf hinzukam. Abraham hatte eine leicht verkrustete Schlagverletzung im behaarten Bereich der linken Scheitelpartie ohne akut erkennbare neurologische Beeintr&#228;chtigungen auf. Die von ihm beschriebenen Atemnotbeschwerden nach Anwendung einer Reizfl&#252;ssigkeit zeigten sich, wie auch die zeitweilige Einschr&#228;nkung des Sehverm&#246;gens, wieder vollst&#228;ndig r&#252;ckl&#228;ufig. Ich war dem not&#228;rztlichen Kollegen noch mit der Lampe meines Telefons bei der Pr&#252;fung der direkten Pupillenreaktion behilflich und zog mich dann zur R&#252;ckfahrt nach Jena schlie&#223;lich endg&#252;ltig vom Ort des Geschehens am Bahnhof Dessau zur&#252;ck.

Thomas Ndindah, Jena am 10.1.2012

Links:
Massive Polizeibrutalit&#228;t auf Oury-Jalloh-Demo in Dessau
07.01.2012
**
Oury Jalloh Demo: Ged&#228;chtnisprotokoll eines Trauertages in Dessau am 7.1.2012 - mit VIDEO : http://thevoiceforum.org/node/2383</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oury Jalloh Demo: Ged&auml;chtnisprotokoll eines Trauertages in Dessau am 7.1.2012</p>
<p>VIDEO: <a target="_blank" href="http://thevoiceforum.org/node/2383"  rel="nofollow">http://thevoiceforum.org/node/2383</a></p>
<p>Oury Jalloh Demo in Dessau</p>
<p>Am Sonnabend, dem 7. Januar 2012, dem nunmehr 7. Jahrestag des Todes von Oury Jalloh fuhr ich mit meinen 3 Kindern und Freunden des VOICE Refugee Forum von Jena nach Dessau, um unsere Anteilnahme an der Trauer und die Unterst&uuml;tzung der Forderung der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“ nach l&uuml;ckenloser Aufkl&auml;rung und entsprechender Bestrafung der verantwortlichen Polizeibeamten auszudr&uuml;cken.</p>
<p>Als wir kurz vor 13:00 Uhr am Bahnhof eintrafen, war der Eingang zur Bahnhofshalle bereits durch Polizeibeamte f&uuml;r Demonstrationsteilnehmer abgeriegelt, sodass auch unbeteiligte Bahnreisende vor allem am Zutritt zum Bahnhof eingeschr&auml;nkt wurden.</p>
<p>Den Informationen umstehender Teilnehmer der Veranstaltung war zu entnehmen, dass Protagonisten der Initiative innerhalb des Bahnhofsgeb&auml;udes durch die Polizei festgehalten wurden, weil es Unstimmigkeiten um das zentrale Motto der Veranstaltung &#8211; „OURY JALLOH – DAS WAR MORD!“ g&auml;be und die Polizeibeamten diese Meinungs&auml;u&szlig;erung in Schrift und durch Rufe verhindern wolle.</p>
<p>Die Benutzung der Bahnhofstoilette wurde durch behelmte Polizeibeamte vor und hinter den Eingangst&uuml;ren des Bahnhofs auf Nachfrage verweigert&#8230;.selbst nachdem die Protagonisten – Mouctar Bah und Mbolo Yufanyi bereits wieder aus dem Bahnhofsgeb&auml;ude heraus gelassen worden waren, wollte mich (ausgerechnet?) eine PolizeibeamtIn mit den Worten „Sie kommen hier aber nicht rein!“ allen Ernstes daran hindern, 2 meiner Kinder auf die Toilette des Bahnhofes zu begleiten.</p>
<p>Nachdem der Lautsprecherwagen nach den ersten Ansprachen vor Beginn des Trauermarsches gewendet worden war, wurde der weitere Ablauf durch eine eilig aufgestellte, polizeiliche Zweierkette behindert. Zus&auml;tzlich bewegte sich eine weitere Polizeikette seitlich auf den Lautsprecherwagen zu, wodurch es zun&auml;chst zu handgreiflichen Auseinandersetzungen mit den Demonstrationsteilnehmern kam, welche sich dort um den Kleinbus befanden. Wie andere auch begab ich mich – nachdem ich meine Kinder in die Obhut zweier Frauen gegeben hatte -ebenfalls zum Lautsprecherwagen. An der Linie Polizei – Demonstrationsteilnehmer angekommen versuchte ich die emotional &uuml;berladene Situation durch Heben der Arme zu deeskalieren und musste schlie&szlig;lich einen nahe stehenden Polizeibeamten mittels Augenkontakt und Griff in den Schlagarm von der Ausf&uuml;hrung eines dann mittlerweile schon 4. und 5. Faustschlages gegen einen Demonstrationsteilnehmer hindern.</p>
<p>Die Situation an dieser Stelle konnte durch Einflussnahme der Ordner des Demonstrationszuges schlie&szlig;lich beruhigt werden – die Polizeikette r&uuml;ckte hier ab und begab sich in Richtung vor die Eingangsstufen des Bahnhofsgeb&auml;udes, wo es zwischenzeitlich zu erneuten Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstrationsteilnehmern gekommen war. Auch hier konnte die Situation durch das deeskalierende Eingreifen von Ordnern und besonnenen Demonstrationsteilnehmern wieder entspannt werden.</p>
<p>Als ich zu meinen Kindern zur&uuml;ckkehrte, waren diese in Sorge um mich und nach r&uuml;cksichtslosem beiseite Sto&szlig;en durch mitten durch die Menge preschender Polizeibeamte ver&auml;ngstigt und mussten aufgekl&auml;rt und beruhigt werden.</p>
<p>Der ohnehin schon durch die Festsetzung verz&ouml;gerte Ablauf wurde auch nach Deeskalation der &Uuml;bergriffe auf dem Bahnhofsvorplatz durch die bereits erw&auml;hnten Polizeiketten noch mindestens weitere 15min aufgehalten und erst nach wiederholten Aufforderungen wieder freigegeben.</p>
<p>Am Rande des Demonstrationszuges wurde ein Demonstrationsteilnehmer mit Kamera auf dem Weg vom Dessauer Verwaltungsgericht &#8211; in dem der im 1. Verfahren vorsitzende Richter Steinhoff im Zusammenhang mit den erteilten Freispr&uuml;chen f&uuml;r die angeklagten Polizeibeamten das Aussageverhalten aller 50 vorgeladenen Polizeibeamter f&uuml;r das „Scheitern des rechtsstaatlichen Verfahrens“ verantwortlich machte &#8211; zum Gedenkstein f&uuml;r Alberto Adriano, der in der Nacht vom 10. zum 11. Juni 2000 von 3 Wolfener Neonazis t&ouml;dlich zusammengeschlagen wurde, von einem Polizeibeamten in die Beine getreten, sodass er st&uuml;rzte. Auch hier mussten die eskalierten Emotionen ohne eigentliche Kl&auml;rung der Umst&auml;nde wiederholt beruhigt werden.</p>
<p>Einige Anwohner und Passanten bekundeten ihren Unmut &uuml;ber unseren Trauer- und Protestzug mit Schm&auml;hrufen wie „Haltet die Klappe und verschwindet!“ und Gesten wie dem „Stinkefinger“.</p>
<p>Im weiteren Verlauf hielt sich die Polizei bis zum Endpunkt des Trauermarsches am Bahnhof zun&auml;chst zur&uuml;ck, jedoch nur, um am Ende umso massiver gegen einzelne Demonstrationsteilnehmer vorzugehen und Festnahmen vorzunehmen. Ein Mann wurde mit Kabelbinder fixiert abgef&uuml;hrt, eine Frau im hinteren Teil der Bahnhofshalle isoliert. Ich begab mich in die N&auml;he einer Gruppe von Polizeibeamten und versuchte gerade einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Situation zu bekommen, da sah ich wie ein Polizeibeamter hinter den vor mir stehenden und &uuml;ber deren Schultern hinweg gezielt dem hinter mir gestikulierenden Komi (der Mann mit Kamera, der bereits zuvor getreten worden war) eine Fl&uuml;ssigkeit ins Gesicht spritzte, ohne das hier ein handgreiflicher &Uuml;bergriff seitens der Protestierenden vorgelegen h&auml;tte. Komi brach mit tr&auml;nenden Augen und nach Luft ringend zusammen. Umstehende organisierten Wasser aus Flaschen zum Sp&uuml;len der Augen, w&auml;hrend ich auf die Polizeibeamten einredete um den weiteren Einsatz der Reizfl&uuml;ssigkeit zu verhindern. Ein anderer anwesender Arzt assistierte dem verletzten Komi umgehend &#8211; erst einige Zeit sp&auml;ter traf ein Sanit&auml;ter der Polizei mit einem Notfallrucksack ein. Die Situation wurde durch Polizeibeamte umstellt und eine weitere Kontaktaufnahme zum Verletzten bis zum noch sp&auml;teren Eintreffen der Rettungssanit&auml;ter verhindert.</p>
<p>Zwischenzeitlich musste ich mit ansehen, wie Mouctar Bah bei einem anderen Polizeibeamten zu intervenieren versuchte, als dieser massiv sto&szlig;end gegen 2 Frauen vorging. Der Beamte wandte sich nun Mouctar zu und stie&szlig; dabei vehement mit seinem Polizeihelm gegen Mouctars Kopf. In die folgende Beschwerde Mouctars hinein, versuchte der Beamte Mouctar zur&uuml;ck zu stossen, wobei sich Mouctar nun auch k&ouml;rperlich dagegen wehrte. Und wieder kam es zum gezielten Einsatz der Reizfl&uuml;ssigkeit – diesmal gegen den Anmelder der Trauerveranstaltung und Gr&uuml;ndervater der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh selbst. Auch Mouctar brach mit brennenden Augen und Atemwegsbeschwerden zusammen.</p>
<p>Da die Situation nun insbesondere durch das aggressive Auftreten der Polizeibeamten zunehmend au&szlig;er Kontrolle geriet, habe ich mich zum pers&ouml;nlichen Schutz meiner Kinder wieder vor die Eingangsstufen des Bahnhofsgeb&auml;udes begeben. Nach l&auml;ngerer Zeit traf der erste Krankenwagen mit Rettungssanit&auml;tern ein, welche kurze Zeit sp&auml;ter den regungslosen Mouctar Bah auf der Rettungstrage aus dem Bahnhof und in den Rettungswagen brachten. &Uuml;ber die gesamte Zwischenzeit waren die Bahnhofseing&auml;nge erneut durch eine Polizeikette abgeriegelt worden, welche erst nach gef&uuml;hlten 20min wieder abgezogen wurde.</p>
<p>Ich begab mich danach erneut in die Bahnhofsvorhalle, wo Komi noch immer von Beamten der sogenannten Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit umstellt war, welche mich trotz explizitem Hinweis auf meine &auml;rztliche Profession nicht zum Verletzten durchlassen wollten, mich daraufhin nur bel&auml;chelten und im &Uuml;brigen damit besch&auml;ftigt waren, die Fotodokumentation der bestehenden Zust&auml;nde so weit wie m&ouml;glich zu behindern. Einer der Beamten drohte gar erneutes gewaltsames Vorgehen an, wenn kein Presseausweis vorgelegt werden k&ouml;nne, was von mir jedoch auf argumentative Weise mit dem Hinweis auf das Recht der Dokumentation der eigenen Veranstaltung verhindert werden konnte.</p>
<p>Nach und nach trafen 2 weitere Rettungswagen und auch ein Notarzt ein. Ich erfuhr, dass es noch einen weiteren Verletzten unter den Aktivisten der Initiative gegeben hatte – Abraham.</p>
<p>Ich brachte meine Kinder zun&auml;chst zu unseren Autos auf einem nahe liegenden Parkplatz und begab mich erneut zum Bahnhof, nachdem ich Abraham angerufen hatte und er mich bat, ihn &auml;rztlich zu untersuchen, da der anwesende Notarzt noch mit den anderen Verletzten besch&auml;ftigt war.</p>
<p>In Absprache mit den Rettungssanit&auml;tern begann ich meine Untersuchung im Rettungswagen, zu der der Notarztkollege im Verlauf hinzukam. Abraham hatte eine leicht verkrustete Schlagverletzung im behaarten Bereich der linken Scheitelpartie ohne akut erkennbare neurologische Beeintr&auml;chtigungen auf. Die von ihm beschriebenen Atemnotbeschwerden nach Anwendung einer Reizfl&uuml;ssigkeit zeigten sich, wie auch die zeitweilige Einschr&auml;nkung des Sehverm&ouml;gens, wieder vollst&auml;ndig r&uuml;ckl&auml;ufig. Ich war dem not&auml;rztlichen Kollegen noch mit der Lampe meines Telefons bei der Pr&uuml;fung der direkten Pupillenreaktion behilflich und zog mich dann zur R&uuml;ckfahrt nach Jena schlie&szlig;lich endg&uuml;ltig vom Ort des Geschehens am Bahnhof Dessau zur&uuml;ck.</p>
<p>Thomas Ndindah, Jena am 10.1.2012</p>
<p>Links:<br />
Massive Polizeibrutalit&auml;t auf Oury-Jalloh-Demo in Dessau<br />
07.01.2012<br />
**<br />
Oury Jalloh Demo: Ged&auml;chtnisprotokoll eines Trauertages in Dessau am 7.1.2012 &#8211; mit VIDEO : <a target="_blank" href="http://thevoiceforum.org/node/2383"  rel="nofollow">http://thevoiceforum.org/node/2383</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Dessau und Berlin, 7.1.2012: Mahnwache, Demo, Soli f&#252;r Oury Jalloh von Red. der braune mob</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2012/01/04/dessau-und-berlin-7-1-2012-mahnwache-demo-soli-fur-oury-jalloh/comment-page-1/#comment-9652</link>
		<dc:creator>Red. der braune mob</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 22:38:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=4076#comment-9652</guid>
		<description>Neue Prozesstermine via http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/2012/01/11/der-prozess-geht-weiter/:

Liebe Aktivist_innen,

In der Verhandlung vom 9. Januar 2011 hat das Gericht folgende weitere Termine im Fall Oury Jalloh &#252;ber den 19.01.2012 hinaus festgesetzt. Die Nebenklage hat umfangreiche Beweisantr&#228;ge gestellt. Eine Entscheidung dar&#252;ber, ob und inwieweit das Gericht den Antr&#228;gen nachgeht, wird in an einem der n&#228;chsten Sitzungstage verk&#252;ndet. Zur Zeit pr&#252;ft das Gericht die Antr&#228;ge.

Kommende Prozesstermine sind:
Freitag, 13. Januar 2012, 09:30 Uhr
Donnerstag, 19. Januar 2012, 09:30 Uhr
Mittwoch, 25. Januar 2012, 09.30 Uhr
Donnerstag, 16. Februar 2012, 09.30 Uhr
Dienstag, 06. M&#228;rz 2012, 09.30 Uhr
Freitag, 13. M&#228;rz 2012, 09.30 Uhr

Start vor dem Landgericht Magdeburg jeweils 9:30 Uhr, Halberst&#228;dterstr. 8, 39112 Magdeburg, Saal A23
Abfahrt von Berlin: gemeinsamer Treffpunkt 6:30 Uhr vor dem Hotel PARK INN am Taxistand am S-Bhf Alexanderplatz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Prozesstermine via <a target="_blank" href="http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/2012/01/11/der-prozess-geht-weiter/"  rel="nofollow">http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/2012/01/11/der-prozess-geht-weiter/</a>:</p>
<p>Liebe Aktivist_innen,</p>
<p>In der Verhandlung vom 9. Januar 2011 hat das Gericht folgende weitere Termine im Fall Oury Jalloh &uuml;ber den 19.01.2012 hinaus festgesetzt. Die Nebenklage hat umfangreiche Beweisantr&auml;ge gestellt. Eine Entscheidung dar&uuml;ber, ob und inwieweit das Gericht den Antr&auml;gen nachgeht, wird in an einem der n&auml;chsten Sitzungstage verk&uuml;ndet. Zur Zeit pr&uuml;ft das Gericht die Antr&auml;ge.</p>
<p>Kommende Prozesstermine sind:<br />
Freitag, 13. Januar 2012, 09:30 Uhr<br />
Donnerstag, 19. Januar 2012, 09:30 Uhr<br />
Mittwoch, 25. Januar 2012, 09.30 Uhr<br />
Donnerstag, 16. Februar 2012, 09.30 Uhr<br />
Dienstag, 06. M&auml;rz 2012, 09.30 Uhr<br />
Freitag, 13. M&auml;rz 2012, 09.30 Uhr</p>
<p>Start vor dem Landgericht Magdeburg jeweils 9:30 Uhr, Halberst&auml;dterstr. 8, 39112 Magdeburg, Saal A23<br />
Abfahrt von Berlin: gemeinsamer Treffpunkt 6:30 Uhr vor dem Hotel PARK INN am Taxistand am S-Bhf Alexanderplatz</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Deutscher Werberat: historische Amnesie im Fall Schlosspark Theater / Hallervorden / Blackface von Red. der braune mob</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2012/01/11/deutscher-werberat-historische-amnesie-im-fall-schlosspark-theater-hallervorden-blackface/comment-page-1/#comment-9650</link>
		<dc:creator>Red. der braune mob</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 21:17:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=4101#comment-9650</guid>
		<description>Sehr gut f&#252;r Einsteiger_innen: &quot;Die Macht, Rassismus zu definieren&quot; http://sibiuaner.noblogs.org/2012/01/11/die-macht-rassismus-zu-definieren/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr gut f&uuml;r Einsteiger_innen: &#8220;Die Macht, Rassismus zu definieren&#8221; <a target="_blank" href="http://sibiuaner.noblogs.org/2012/01/11/die-macht-rassismus-zu-definieren/"  rel="nofollow">http://sibiuaner.noblogs.org/2012/01/11/die-macht-rassismus-zu-definieren/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu NDR &#8220;ZAPP&#8221; Beitrag: Migrantin oder Dealer &#8211; Schwarze im Fernsehen von trueten.de - Willkommen in unserem Blog!</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2012/01/09/ndr-zapp-beitrag-migrantin-oder-dealer-schwarze-im-fernsehen/comment-page-1/#comment-9634</link>
		<dc:creator>trueten.de - Willkommen in unserem Blog!</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 23:22:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=4090#comment-9634</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Was mir heute wichtig erscheint #299...&lt;/strong&gt;

Ungehorsam:&#160; Aktionen des zivilen Ungehorsams haben weltweit Konjunktur; in Kairo, Madrid, Athen, New York, Frankfurt... &#252;berall gehen Menschen auf die Stra&#223;e. Die Zelte und Platzbesetzungen, die Blockaden und Flashmobs zeigen unmissver...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was mir heute wichtig erscheint #299&#8230;</strong></p>
<p>Ungehorsam:&nbsp; Aktionen des zivilen Ungehorsams haben weltweit Konjunktur; in Kairo, Madrid, Athen, New York, Frankfurt&#8230; &uuml;berall gehen Menschen auf die Stra&szlig;e. Die Zelte und Platzbesetzungen, die Blockaden und Flashmobs zeigen unmissver&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Dessau und Berlin, 7.1.2012: Mahnwache, Demo, Soli f&#252;r Oury Jalloh von Red. der braune mob</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2012/01/04/dessau-und-berlin-7-1-2012-mahnwache-demo-soli-fur-oury-jalloh/comment-page-1/#comment-9623</link>
		<dc:creator>Red. der braune mob</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 21:37:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=4076#comment-9623</guid>
		<description>Arbeitskreis Panafrikanismus M&#252;nchen e.V.



Pressemitteilung



M&#252;nchen, 8. Januar 2012

 

Versto&#223; der Dessauer Polizei gegen Meinungs– und Versammlungsfreiheit
 
Der Arbeitskreis Panafrikanismus M&#252;nchen e.V. verurteilt die Gewalt der Dessauer Polizei gegen&#252;ber friedlichen Demonstranten bei der Kundgebung zum 7. Jahrestag der Ermordung Oury ­Jallohs, gestern, am 07.01.2012 in Dessau.
 
Die angemeldete friedliche Demonstration zum Gedenken an unser Bruder Oury Jalloh, der vor sieben Jahren in Polizeigewahrsam in Dessau durch Verbrennung zu Tode gekommen ist, wurde von der schwer bewaffneten Dessauer Polizei brutal und st&#228;ndig angegriffen. Es wurden zahlreiche Demonstranten durch die Polizei verletzt. Der Initiator der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh, Herr Mouctar Bah, wurde mehrmals von der Polizei angegriffen. Gegen Ende der Kundgebung wurde Herr Bah von mehreren Polizisten bewusstlos geschlagen und ins Krankenhaus eingeliefert. 

Grund des Versuchs, die Demonstration zu verhindert und Grund f&#252;r die brutale Polizeigewalt im Umfeld der Demonstration, sei die Aussage „Oury Jalloh, das war Mord“. Polizisten hatten schon im Vorfeld Mouctar Bah in seinem Internetcafé aufgesucht und versucht, ihn unter Druck zu setzen, damit der Slogan nicht bei der Demonstration verwendet w&#252;rde. Diese Slogan entspricht aber der Meinung der Schwarze Community in Deutschland und kann nicht verboten werden, da er niemanden beleidigt wird, sondern damit eine l&#252;ckenlose Aufkl&#228;rung des Falles gefordert wird. Aus diesem Grund sind diese brutalen Attacken der Dessauer Polizei einen Versto&#223; gegen unser Grundrecht auf Meinungsfreiheit und die Demonstrationsfreiheit.
 
„Als wir gestern aus M&#252;nchen zur Demonstration in Dessau eintrafen, waren wir sehr schockiert, dass, obwohl die Demonstration noch nicht angefangen hatte, schon einige unsere Freunde und Aktivisten verletzt worden waren. Es ist sehr schade, dass in einem Land, das die Werte der Demokratie vertritt, eine friedlichen Kundgebung im Gedenken an einen im Unrecht verlorenen Menschen von den Sicherheitskr&#228;ften brutal unterbunden wird, aber Neonaziaufm&#228;rsche im Namen der Meinungsfreiheit von diesen sehr gut besch&#252;tzt werden“, so Hamado Dipama vom Vorstand des Arbeitskreis Panafrikanismus M&#252;nchen e.V.
 
Wir fordern gemeinsam mit der Initiative im Gedenken an Oury Jalloh eine &#220;berpr&#252;fung bzw. Ermittlung dieser brutalen Vorgehensweise der Dessauer Polizei.
Ebenso fordern wir einen l&#252;ckenlose Aufkl&#228;rung des Todes Oury Jallohs.
 
Am 9. Januar 2012 wird der Oury Jalloh-Prozess fortgesetzt, 
am 19. Januar 2012 ist die Urteilsverk&#252;ndung anberaumt.
 
F&#252;r weitere Informationen stehen wir gerne zur Verf&#252;gung.

AK Panafrikanismus M&#252;nchen e.V.
AugsburgerStra&#223;e 13
80337 M&#252;nchen
Tel: 089-416159959
Tel: 0176 – 620 67 359
Fax: 089 - 76 22 36
sekretariat@panafrikanismusforum.net
www.panafrikanismusforum.net


(Fotos Umbruch Bildarchiv — http://umbruch-bildarchiv.de/)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Arbeitskreis Panafrikanismus M&uuml;nchen e.V.</p>
<p>Pressemitteilung</p>
<p>M&uuml;nchen, 8. Januar 2012</p>
<p>Versto&szlig; der Dessauer Polizei gegen Meinungs– und Versammlungsfreiheit</p>
<p>Der Arbeitskreis Panafrikanismus M&uuml;nchen e.V. verurteilt die Gewalt der Dessauer Polizei gegen&uuml;ber friedlichen Demonstranten bei der Kundgebung zum 7. Jahrestag der Ermordung Oury ­Jallohs, gestern, am 07.01.2012 in Dessau.</p>
<p>Die angemeldete friedliche Demonstration zum Gedenken an unser Bruder Oury Jalloh, der vor sieben Jahren in Polizeigewahrsam in Dessau durch Verbrennung zu Tode gekommen ist, wurde von der schwer bewaffneten Dessauer Polizei brutal und st&auml;ndig angegriffen. Es wurden zahlreiche Demonstranten durch die Polizei verletzt. Der Initiator der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh, Herr Mouctar Bah, wurde mehrmals von der Polizei angegriffen. Gegen Ende der Kundgebung wurde Herr Bah von mehreren Polizisten bewusstlos geschlagen und ins Krankenhaus eingeliefert. </p>
<p>Grund des Versuchs, die Demonstration zu verhindert und Grund f&uuml;r die brutale Polizeigewalt im Umfeld der Demonstration, sei die Aussage „Oury Jalloh, das war Mord“. Polizisten hatten schon im Vorfeld Mouctar Bah in seinem Internetcafé aufgesucht und versucht, ihn unter Druck zu setzen, damit der Slogan nicht bei der Demonstration verwendet w&uuml;rde. Diese Slogan entspricht aber der Meinung der Schwarze Community in Deutschland und kann nicht verboten werden, da er niemanden beleidigt wird, sondern damit eine l&uuml;ckenlose Aufkl&auml;rung des Falles gefordert wird. Aus diesem Grund sind diese brutalen Attacken der Dessauer Polizei einen Versto&szlig; gegen unser Grundrecht auf Meinungsfreiheit und die Demonstrationsfreiheit.</p>
<p>„Als wir gestern aus M&uuml;nchen zur Demonstration in Dessau eintrafen, waren wir sehr schockiert, dass, obwohl die Demonstration noch nicht angefangen hatte, schon einige unsere Freunde und Aktivisten verletzt worden waren. Es ist sehr schade, dass in einem Land, das die Werte der Demokratie vertritt, eine friedlichen Kundgebung im Gedenken an einen im Unrecht verlorenen Menschen von den Sicherheitskr&auml;ften brutal unterbunden wird, aber Neonaziaufm&auml;rsche im Namen der Meinungsfreiheit von diesen sehr gut besch&uuml;tzt werden“, so Hamado Dipama vom Vorstand des Arbeitskreis Panafrikanismus M&uuml;nchen e.V.</p>
<p>Wir fordern gemeinsam mit der Initiative im Gedenken an Oury Jalloh eine &Uuml;berpr&uuml;fung bzw. Ermittlung dieser brutalen Vorgehensweise der Dessauer Polizei.<br />
Ebenso fordern wir einen l&uuml;ckenlose Aufkl&auml;rung des Todes Oury Jallohs.</p>
<p>Am 9. Januar 2012 wird der Oury Jalloh-Prozess fortgesetzt,<br />
am 19. Januar 2012 ist die Urteilsverk&uuml;ndung anberaumt.</p>
<p>F&uuml;r weitere Informationen stehen wir gerne zur Verf&uuml;gung.</p>
<p>AK Panafrikanismus M&uuml;nchen e.V.<br />
AugsburgerStra&szlig;e 13<br />
80337 M&uuml;nchen<br />
Tel: 089-416159959<br />
Tel: 0176 – 620 67 359<br />
Fax: 089 &#8211; 76 22 36<br />
<a href="mailto:sekretariat@panafrikanismusforum.net">sekretariat@panafrikanismusforum.net</a><br />
<a target="_blank" href="http://www.panafrikanismusforum.net"  rel="nofollow">http://www.panafrikanismusforum.net</a></p>
<p>(Fotos Umbruch Bildarchiv — <a target="_blank" href="http://umbruch-bildarchiv.de/"  rel="nofollow">http://umbruch-bildarchiv.de/</a>)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Dessau und Berlin, 7.1.2012: Mahnwache, Demo, Soli f&#252;r Oury Jalloh von Red. der braune mob</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2012/01/04/dessau-und-berlin-7-1-2012-mahnwache-demo-soli-fur-oury-jalloh/comment-page-1/#comment-9612</link>
		<dc:creator>Red. der braune mob</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 23:11:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=4076#comment-9612</guid>
		<description>Dessau Breaking News: Nicht enden wollende Polizeibrutalit&#228;t auf der 7. Protestdemo in Gedenken an Oury Jalloh

The VOICE Refugee Forum verurteilt aufs Sch&#228;rfste die massive Polizeibrutalit&#228;t in der Demonstration im Gedenken an Oury Jalloh in Dessau am 7. Januar 2012.

Zusammenfassung der Augenzeugenberichte

Massive Pr&#228;senz armierter Polizei, mindestens 60 schwer bewaffnete Polizisten, die Anwesenheit von insgesamt mindestens 100 Beamten - wesentlich mehr als in den letzten Demonstrationen - machten von Anfang an deutlich, dass die Polizei auf Konfrontation ausgerichtet war.
Durchwegs war das Verhalten der Polizei provokativ und &#228;u&#223;erst aggressiv.
Die Polizisten versuchten best&#228;ndig, die Demonstranten nerv&#246;s zu machen und schlugen wahllos auf die Demonstranten ein.

Gezielt wurde von Anfang auf die f&#252;hrenden Aktivisten der
Oury-Jalloh-Kampagne: Komi Edzro, Mbolo Yufanyi und insbesondere Mouctar Bah losgegangen.

MboloYufanyi wurde vor Beginn der Demo zweimal durch die Polizei geschlagen. Er wurde am Auge verletzt, so dass er blutete, als er versuchte, sich sch&#252;tzend vor Mouctar Bah zu stellen. Er musste sich einer Behandlung durch einen Augenarzt unterziehen. Mouctar Bah war vor, w&#228;hrend und am Ende der gesamten Demonstration Zielscheibe der polizeilichen Angriffe. Die strategisch geplante Aggression gegen ihn war zwei Tage im Vorfeld angek&#252;ndigt worden, als zwei Polizisten in seinen Laden in Dessau kamen und ihm drohten, dass er f&#252;r jeden Demonstrationsteilnehmer, der im Zusammenhang mit Oury Jalloh das Wort „Mord“ ben&#252;tzen w&#252;rde, verantwortlich gemacht w&#252;rde. Eine Auflage, dass bestimmte Aussagen w&#228;hrend der Demonstration nicht gemacht werden d&#252;rften, hatte es nicht gegeben.

Von Beginn an wurde immer wieder versucht, unter Vorw&#228;nden – zum Beispiel einer Kreideaufschrift am Boden mit den Worten „Oury Jalloh – das war
Mord“ – die Demonstrationsteilnehmer aufzuhalten, den Beginn der
Demonstration zu verz&#246;gern oder sie ganz zu verhindern. Als weiterer Vorwand f&#252;r Konfrontationen und Verz&#246;gerungen wurden seitens der Polizei spontan eingef&#252;hrte Auflagen hinsichtlich der Plakate genutzt.

Die Demonstration selbst, an der mindestens 200 Personen teilnahmen, verlief abgesehen von zwei Versuchen der Polizei, den Umzug zu stoppen, weitgehend ruhig.

Gegen Ende der Demonstration, ca. gegen 17.00, begann die Polizei im Bahnhofsgeb&#228;ude wiederum mit massiver Gewalt gegen die Demonstranten vorzugehen. Die Polizisten drangen in das Bahnhofsgeb&#228;ude und gingen mit Pfefferspray auf die Menschen los. Augenzeugen berichten von grundlosen Angriffen, „aufgeregtem Herumschubsen“ und Schlagen seitens der Polizisten, auch gegen&#252;ber Fotografen und einem Arzt. Einer Frau aus Hamburg wurde der Kopf gegen die Wand gesto&#223;en, andere wurden ins Gesicht geschlagen.

Opfer gezielter Gewalt wurden wiederum prominente Aktivisten der Oury-Jalloh-Kampagne.
Mouctar Bah hat ein Polizist mit seinem Helm am Kopf getroffen, er wurde auf den Kopf und in den Bauch geschlagen und mit Pfefferspray angegriffen.
Er verlor vor&#252;bergehend das Bewusstsein und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden, wo er &#252;ber Nacht dabehalten werden muss.
Auch Komi Edzro und Abraham Habtemariam wurden verletzt. Sie mussten vor Ort von Sanit&#228;tern behandelt werden.

*****

Die Beispiellosigkeit der Gewalt der Polizei am heutigen Tag ist Fortsetzung und Steigerung des brutalen Vorgehens auf den Demonstrationen gegen Ende des ersten Prozesses vor dem Gericht in Dessau und vermutlich angesichts der erwarteten Straflosigkeit im Falle des Mordes an Oury Jalloh vor dem Gericht in Magdeburg bewusste Kalkulation. Unsere Position und unseren Protest best&#228;rkt sie nur.

Wir werden weiterhin die deutsche Polizei im Fall Oury Jalloh dar&#252;ber informieren, dass wir keine Zombies des rassistischen Law-and-Order-Prinzips sind und dass wir genug haben von polizeilicher Brutalit&#228;t. Doch sie best&#228;rkt nur unsere Entschlossenheit, unseren Protest fortzusetzen, so lange es auch dauern mag, bis wir Fl&#252;chtlinge und MigrantInnen die deutschen Beh&#246;rden gelehrt haben, was Zivilisation im Sinne einer menschlichen Entwicklung f&#252;r alle eigentlich bedeutet.

Beim Protest f&#252;r Oury Jalloh geht es um Leben und Tod, Zivilisation und Unzivilisiertheit, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit. Bei unserem Engagement geht es nicht nur um das Siegen oder um den Sieg der Gerechtigkeit, sondern vor allem darum, die Ungerechtigkeit in den Institutionen und insbesondere in der Polizei zu entlarven und zu verurteilen.

Die Kundgebung, am Montag, den 9.1. 2012, um 09:30 Uhr vor dem Landgericht in Magdeburg, wird die n&#228;chste Gelegenheit dazu sein.

Wir bitten alle Teilnehmenden, die das Geschehen auf Foto- oder Filmmaterial dokumentiert haben, uns dieses zur Dokumentation zur Verf&#252;gung zu stellen.&quot;


MZ-Artikel:
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta%2Fpage&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1325924634639

&quot;Mindestens ein Demonstrant wird schwer verletzt&quot; - mz-web.de

&quot;Mouctar Bah, ma&#223;geblicher Mitstreiter einer Initiative, die auf Aufkl&#228;rung des Todes von Oury Jalloh dr&#228;ngt, ist am Sonnabend zum Abschluss einer Demonstration zur Erinnerung an Oury Jalloh in Dessau schwer verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert worden...&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dessau Breaking News: Nicht enden wollende Polizeibrutalit&auml;t auf der 7. Protestdemo in Gedenken an Oury Jalloh</p>
<p>The VOICE Refugee Forum verurteilt aufs Sch&auml;rfste die massive Polizeibrutalit&auml;t in der Demonstration im Gedenken an Oury Jalloh in Dessau am 7. Januar 2012.</p>
<p>Zusammenfassung der Augenzeugenberichte</p>
<p>Massive Pr&auml;senz armierter Polizei, mindestens 60 schwer bewaffnete Polizisten, die Anwesenheit von insgesamt mindestens 100 Beamten &#8211; wesentlich mehr als in den letzten Demonstrationen &#8211; machten von Anfang an deutlich, dass die Polizei auf Konfrontation ausgerichtet war.<br />
Durchwegs war das Verhalten der Polizei provokativ und &auml;u&szlig;erst aggressiv.<br />
Die Polizisten versuchten best&auml;ndig, die Demonstranten nerv&ouml;s zu machen und schlugen wahllos auf die Demonstranten ein.</p>
<p>Gezielt wurde von Anfang auf die f&uuml;hrenden Aktivisten der<br />
Oury-Jalloh-Kampagne: Komi Edzro, Mbolo Yufanyi und insbesondere Mouctar Bah losgegangen.</p>
<p>MboloYufanyi wurde vor Beginn der Demo zweimal durch die Polizei geschlagen. Er wurde am Auge verletzt, so dass er blutete, als er versuchte, sich sch&uuml;tzend vor Mouctar Bah zu stellen. Er musste sich einer Behandlung durch einen Augenarzt unterziehen. Mouctar Bah war vor, w&auml;hrend und am Ende der gesamten Demonstration Zielscheibe der polizeilichen Angriffe. Die strategisch geplante Aggression gegen ihn war zwei Tage im Vorfeld angek&uuml;ndigt worden, als zwei Polizisten in seinen Laden in Dessau kamen und ihm drohten, dass er f&uuml;r jeden Demonstrationsteilnehmer, der im Zusammenhang mit Oury Jalloh das Wort „Mord“ ben&uuml;tzen w&uuml;rde, verantwortlich gemacht w&uuml;rde. Eine Auflage, dass bestimmte Aussagen w&auml;hrend der Demonstration nicht gemacht werden d&uuml;rften, hatte es nicht gegeben.</p>
<p>Von Beginn an wurde immer wieder versucht, unter Vorw&auml;nden – zum Beispiel einer Kreideaufschrift am Boden mit den Worten „Oury Jalloh – das war<br />
Mord“ – die Demonstrationsteilnehmer aufzuhalten, den Beginn der<br />
Demonstration zu verz&ouml;gern oder sie ganz zu verhindern. Als weiterer Vorwand f&uuml;r Konfrontationen und Verz&ouml;gerungen wurden seitens der Polizei spontan eingef&uuml;hrte Auflagen hinsichtlich der Plakate genutzt.</p>
<p>Die Demonstration selbst, an der mindestens 200 Personen teilnahmen, verlief abgesehen von zwei Versuchen der Polizei, den Umzug zu stoppen, weitgehend ruhig.</p>
<p>Gegen Ende der Demonstration, ca. gegen 17.00, begann die Polizei im Bahnhofsgeb&auml;ude wiederum mit massiver Gewalt gegen die Demonstranten vorzugehen. Die Polizisten drangen in das Bahnhofsgeb&auml;ude und gingen mit Pfefferspray auf die Menschen los. Augenzeugen berichten von grundlosen Angriffen, „aufgeregtem Herumschubsen“ und Schlagen seitens der Polizisten, auch gegen&uuml;ber Fotografen und einem Arzt. Einer Frau aus Hamburg wurde der Kopf gegen die Wand gesto&szlig;en, andere wurden ins Gesicht geschlagen.</p>
<p>Opfer gezielter Gewalt wurden wiederum prominente Aktivisten der Oury-Jalloh-Kampagne.<br />
Mouctar Bah hat ein Polizist mit seinem Helm am Kopf getroffen, er wurde auf den Kopf und in den Bauch geschlagen und mit Pfefferspray angegriffen.<br />
Er verlor vor&uuml;bergehend das Bewusstsein und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden, wo er &uuml;ber Nacht dabehalten werden muss.<br />
Auch Komi Edzro und Abraham Habtemariam wurden verletzt. Sie mussten vor Ort von Sanit&auml;tern behandelt werden.</p>
<p>*****</p>
<p>Die Beispiellosigkeit der Gewalt der Polizei am heutigen Tag ist Fortsetzung und Steigerung des brutalen Vorgehens auf den Demonstrationen gegen Ende des ersten Prozesses vor dem Gericht in Dessau und vermutlich angesichts der erwarteten Straflosigkeit im Falle des Mordes an Oury Jalloh vor dem Gericht in Magdeburg bewusste Kalkulation. Unsere Position und unseren Protest best&auml;rkt sie nur.</p>
<p>Wir werden weiterhin die deutsche Polizei im Fall Oury Jalloh dar&uuml;ber informieren, dass wir keine Zombies des rassistischen Law-and-Order-Prinzips sind und dass wir genug haben von polizeilicher Brutalit&auml;t. Doch sie best&auml;rkt nur unsere Entschlossenheit, unseren Protest fortzusetzen, so lange es auch dauern mag, bis wir Fl&uuml;chtlinge und MigrantInnen die deutschen Beh&ouml;rden gelehrt haben, was Zivilisation im Sinne einer menschlichen Entwicklung f&uuml;r alle eigentlich bedeutet.</p>
<p>Beim Protest f&uuml;r Oury Jalloh geht es um Leben und Tod, Zivilisation und Unzivilisiertheit, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit. Bei unserem Engagement geht es nicht nur um das Siegen oder um den Sieg der Gerechtigkeit, sondern vor allem darum, die Ungerechtigkeit in den Institutionen und insbesondere in der Polizei zu entlarven und zu verurteilen.</p>
<p>Die Kundgebung, am Montag, den 9.1. 2012, um 09:30 Uhr vor dem Landgericht in Magdeburg, wird die n&auml;chste Gelegenheit dazu sein.</p>
<p>Wir bitten alle Teilnehmenden, die das Geschehen auf Foto- oder Filmmaterial dokumentiert haben, uns dieses zur Dokumentation zur Verf&uuml;gung zu stellen.&#8221;</p>
<p>MZ-Artikel:<br />
<a target="_blank" href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta%2Fpage&#038;atype=ksArtikel&#038;aid=1325924634639"  rel="nofollow">http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta%2Fpage&#038;atype=ksArtikel&#038;aid=1325924634639</a></p>
<p>&#8220;Mindestens ein Demonstrant wird schwer verletzt&#8221; &#8211; mz-web.de</p>
<p>&#8220;Mouctar Bah, ma&szlig;geblicher Mitstreiter einer Initiative, die auf Aufkl&auml;rung des Todes von Oury Jalloh dr&auml;ngt, ist am Sonnabend zum Abschluss einer Demonstration zur Erinnerung an Oury Jalloh in Dessau schwer verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert worden&#8230;&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Dessau und Berlin, 7.1.2012: Mahnwache, Demo, Soli f&#252;r Oury Jalloh von Red. der braune mob</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2012/01/04/dessau-und-berlin-7-1-2012-mahnwache-demo-soli-fur-oury-jalloh/comment-page-1/#comment-9602</link>
		<dc:creator>Red. der braune mob</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 20:00:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=4076#comment-9602</guid>
		<description>via http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/2012/01/06/an-die-polizei/  :

An die Polizei
Freitag, 6. Januar 2012 von initiativeouryjalloh
An die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost
An das Polizeirevier Dessau-Ro&#223;lau

Sehr geehrte Damen und Herren,

&#252;ber Vertreter der Black Community haben wir erfahren, dass Sie f&#252;r die geplante Mahnwache und Demonstration morgen, Samstag, den 7. Januar, Slogans und Transparente mit der Aufschrift „Oury Jalloh, das war Mord“ verbieten wollen. Da der beanstandete Slogan weder individuell ehrverletzend noch polizeikollektiv beleidigend ist, sondern im &#252;bertragenen Sinne allgemein die &#220;berzeugung von B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern zum Geschehen am 7. Januar 2005 in einer Dessauer Polizeigewahrsamszelle ausdr&#252;ckt, ist diese mit der grundrechtlichen Meinungs- und Redefreiheit in vollem Umfang gedeckt. Dazu geh&#246;ren auch alle Vermittlungsmedien wie Transparente und Plakate. Ein Verbot wird nachtr&#228;glich gerichtlich keinen Bestand haben.

Mit dieser Auflage suchen Sie bereits im Vorfeld die Konfrontation mit den veranstaltenden Organisationen und behindern deren grundrechtlich gesch&#252;tzte Versammlungsfreiheit. Sie schaffen kurzfristig vor allem polizeiliche Eingriffsrechte, die jedoch auf einer rechtswidrigen Auflage beruhen. Angesichts Ihrer vordringlichen gesetzlichen Aufgabe, n&#228;mlich Grundrechte wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit aller B&#252;rgerinnen und B&#252;rger zu sch&#252;tzen, ersuchen wir Sie, diese grundrechtswidrige Versammlungsauflage zur&#252;ckzunehmen. Wir weisen darauf hin, dass jeder Versuch ein solches Verbot umfassend durchzusetzen, nur eskalierend wirken kann.

Als Versammlungsbeh&#246;rde sollten sie hingegen alles in ihre Macht stehende unternehmen, damit Versammlungen friedlich stattfinden k&#246;nnen.

Das Komitee f&#252;r Grundrechte und Demokratie wird morgen mit einem Vertreter an der geplanten Mahnwache und Demonstration in Dessau zugegen sein.

Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en

Dirk Vogelskamp

Komitee f&#252;r Grundrechte und Demokratie
Aquinostr. 7-11
50670 K&#246;ln
Tel.: 0221 &#124; 972 69 30
Fax: 0221 &#124; 972 69 31
dirkvogelskamp@grundrechtekomitee.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>via <a target="_blank" href="http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/2012/01/06/an-die-polizei/"  rel="nofollow">http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/2012/01/06/an-die-polizei/</a>  :</p>
<p>An die Polizei<br />
Freitag, 6. Januar 2012 von initiativeouryjalloh<br />
An die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost<br />
An das Polizeirevier Dessau-Ro&szlig;lau</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>&uuml;ber Vertreter der Black Community haben wir erfahren, dass Sie f&uuml;r die geplante Mahnwache und Demonstration morgen, Samstag, den 7. Januar, Slogans und Transparente mit der Aufschrift „Oury Jalloh, das war Mord“ verbieten wollen. Da der beanstandete Slogan weder individuell ehrverletzend noch polizeikollektiv beleidigend ist, sondern im &uuml;bertragenen Sinne allgemein die &Uuml;berzeugung von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern zum Geschehen am 7. Januar 2005 in einer Dessauer Polizeigewahrsamszelle ausdr&uuml;ckt, ist diese mit der grundrechtlichen Meinungs- und Redefreiheit in vollem Umfang gedeckt. Dazu geh&ouml;ren auch alle Vermittlungsmedien wie Transparente und Plakate. Ein Verbot wird nachtr&auml;glich gerichtlich keinen Bestand haben.</p>
<p>Mit dieser Auflage suchen Sie bereits im Vorfeld die Konfrontation mit den veranstaltenden Organisationen und behindern deren grundrechtlich gesch&uuml;tzte Versammlungsfreiheit. Sie schaffen kurzfristig vor allem polizeiliche Eingriffsrechte, die jedoch auf einer rechtswidrigen Auflage beruhen. Angesichts Ihrer vordringlichen gesetzlichen Aufgabe, n&auml;mlich Grundrechte wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit aller B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu sch&uuml;tzen, ersuchen wir Sie, diese grundrechtswidrige Versammlungsauflage zur&uuml;ckzunehmen. Wir weisen darauf hin, dass jeder Versuch ein solches Verbot umfassend durchzusetzen, nur eskalierend wirken kann.</p>
<p>Als Versammlungsbeh&ouml;rde sollten sie hingegen alles in ihre Macht stehende unternehmen, damit Versammlungen friedlich stattfinden k&ouml;nnen.</p>
<p>Das Komitee f&uuml;r Grundrechte und Demokratie wird morgen mit einem Vertreter an der geplanten Mahnwache und Demonstration in Dessau zugegen sein.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en</p>
<p>Dirk Vogelskamp</p>
<p>Komitee f&uuml;r Grundrechte und Demokratie<br />
Aquinostr. 7-11<br />
50670 K&ouml;ln<br />
Tel.: 0221 | 972 69 30<br />
Fax: 0221 | 972 69 31<br />
<a href="mailto:dirkvogelskamp@grundrechtekomitee.de">dirkvogelskamp@grundrechtekomitee.de</a></p>
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