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	<title>DER SCHWARZE BLOG</title>
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	<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 21:41:05 +0000</pubDate>
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		<title>Offener Brief/Leserbrief an die Braunschweiger Zeitung</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2008/06/30/braunschw/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 10:56:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Noah Sow</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[

Auf diesen Artikel der Braunschweiger Zeitung hin ist am 22.4.08 ein &#8220;Offener Brief&#8221; geschickt, von der Zeitung aber nicht veröffentlicht worden.
(Kontakt zur Braunschweiger Zeitung über leser-seite@bzv.de sowie redaktion.bs@bzv.de)
Wir empfehlen zur Fortbildung von JournalistInnen weiterhin die Infopapiere unserer &#8220;download&#8221;-Abteilung, in vorliegendem Fall unmittelbar zum Thema, HIER.
Offener Brief / Leserbrief:

Offener Brief der AG Kolonialismus im Braunschweiger Friedensbündnis
(&#8230;)
&#8220;Negerkuss&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.derbraunemob.info/wp-content/uploads/2008/06/braunschw_11maerz_08.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-155" title="braunschw_11maerz_08" src="http://blog.derbraunemob.info/wp-content/uploads/2008/06/braunschw_11maerz_08-300x134.jpg" alt="" width="300" height="134" /></a></p>
<p></p>
<p><a href="http://blog.derbraunemob.info/wp-content/uploads/2008/06/braunschw_11maerz_08.jpg" target="_blank">Auf diesen Artikel der Braunschweiger Zeitung hin</a> ist am 22.4.08 ein &#8220;Offener Brief&#8221; geschickt, von der Zeitung aber nicht veröffentlicht worden.</p>
<p>(Kontakt zur Braunschweiger Zeitung über leser-seite@bzv.de sowie redaktion.bs@bzv.de)</p>
<p>Wir empfehlen zur Fortbildung von JournalistInnen weiterhin die Infopapiere unserer <a href="http://www.derbraunemob.de/download/" target="_blank">&#8220;download&#8221;-Abteilung</a>, in vorliegendem Fall unmittelbar zum Thema, <a href="http://www.derbraunemob.de/shared/download/Warum%20nicht%200607.pdf" target="_blank">HIER</a>.</p>
<p>Offener Brief / Leserbrief:<br />
<span id="more-154"></span></p>
<p>Offener Brief der AG Kolonialismus im Braunschweiger Friedensbündnis</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>&#8220;Negerkuss&#8221; lautet die Auflösung eines Kreuzworträtsels in der Braunschweiger Zeitung vom 8.3.2008. Als sei es mit dieser Entgleisung noch nicht getan, legt Chefredakteur Paul-Josef Raue in der Ausgabe vom 11.3.2008 nach. Auf die Kritik einer Leserin am rassistischen Hintergrund des Wortes antwortet er, die Bezeichnung als &#8220;Neger&#8221; oder &#8220;Zigeuner&#8221; sei zwar beleidigend, doch der Wortursprung durchaus harmlos und außerdem lohne &#8220;das Nachdenken, ob Zusammensetzungen des Wortes und historische Verweise auch unter das Beleidigungs-Verbot fallen sollen&#8221;. Hierzu führt er das Zigeunerschnitzel, musikalische und literarische Bestseller sowie den Philosophen Leibniz an.</p>
<p>Ein wenig mehr Nachdenklichkeit hätte sicher nicht geschadet. Vielleicht hätte schon ein Blick in den Duden geholfen, in dem auf die diskriminierende Wirkung des Wortes &#8220;Neger&#8221; hingewiesen und ergänzend erwähnt wird: &#8220;Vermieden werden sollten auch Zusammensetzungen mit &#8216;Neger&#8217; wie &#8216;Negerkuss&#8217;, stattdessen verwendet man besser &#8216;Schokokuss&#8217;&#8221;. Eine Erkenntnis, welche die Schokokuss-Produzenten bereits seit langem beherzigen, die sich aber offensichtlich bis zur Braunschweiger Zeitung noch nicht herumgesprochen hat.</p>
<p>Der Begriff &#8220;Neger&#8221; leitet sich, wie Raue schreibt, aus dem lateinischen &#8220;niger&#8221; (=schwarz) her. Im Deutschen wird er seit dem 17. Jahrhundert populär, und zwar im historischen Zusammenhang von Kolonialismus, Sklaverei und Rassentheorien. Damit ist er von vornherein weder &#8220;wertneutral&#8221; noch unbelastet. Vielmehr sind mentale Assoziationen - z. B.  &#8220;Faulheit&#8221; oder &#8220;Unterentwicklung&#8221; - untrennbar mit ihm verbunden. Aufgrund ihrer Hautpigmentierung werden Menschen in wesensmäßig unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Dieser rassistische Kontext bildet auch den Hintergrund bei Personen, die sich darüber nicht bewusst sind oder es &#8220;wohlwollend&#8221; meinen - Leibniz ist hier keine Ausnahme. &#8220;Neger&#8221; ist nicht erst seit heute eine rassistische Diskriminierung!</p>
<p>Auch der Verweis auf Speisepläne und Werke der Weltliteratur spricht keineswegs für die Verwendung rassistischer Begriffe. Warum wird das &#8220;Zigeunerschnitzel&#8221; herangezogen, um den &#8220;Negerkuss&#8221; zu rechtfertigen, und nicht aufgrund der Inakzeptanz des &#8220;Negerkusses&#8221; auch das &#8220;Zigeunerschnitzel&#8221; kritisiert? Warum soll es nicht möglich sein, die Werke von Mark Twain und Agatha Christie kritisch auf ihre Begrifflichkeiten zu befragen?</p>
<p>Den zuständigen Redakteuren der Braunschweiger Zeitung empfehlen wir als Grundlagenlektüre ihrer journalistischen Arbeit das Buch &#8220;Afrika und die deutsche Sprache&#8221;, in jeder guten Buchhandlung beziehbar. Denn: &#8220;Worte können sein wie winzige Arsendosen&#8221; (Victor Klemperer).</p>
<p>Eine öffentliche Entschuldigung halten wir für angemessen.</p>
<p>AG Kolonialismus im Braunschweiger Friedensbündnis, Braunschweiger Initiative für eine andere Politik, Friedenszentrum Braunschweig, Siegfried Bauer, Alexander Böker, Dieter Daunert, Kurt Dockhorn, Christina Fabricius, Christian Gaedt, Holger Hinz, Andreas Klepp, Claus Kristen, Margot Michaelis, Bernd Röttger, Orhan Sat, Frieder Schöbel, Elke Schrage, Friederike Speitling, Horst Vergin</p>
<p>Kontakt: bs_antikolonial@gmx.de</p>
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		<item>
		<title>Bundesweit erster Prozess wegen ethnisierender/rassistischer Nicht-Einlaßpraxen in Diskotheken</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2008/06/29/bundesweit-ersten-prozess-wegen-ethnisierenderrassistischer-nicht-einlaspraxen-in-diskotheken/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 13:42:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Noah Sow</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Diesen Montag 30.06.08 wird um 11:30 Uhr im Amtsgericht Oldenburg Saal 4 der Fall Nichteinlass eines Studenten (kamerunischer Herkunft) der Universität Oldenburg in den &#8220;€uroClub&#8221; verhandelt. Die Sitzung ist öffentlich und von überregionalem Interesse.  Unterstützen wir diesen Student durch unser erscheinen.
, so heißt es in einer Mail des Antirassismusbeauftragten der Uni Oldenburg.
Hier geht&#8217;s zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Diesen Montag 30.06.08 wird um 11:30 Uhr im Amtsgericht Oldenburg Saal 4 der Fall Nichteinlass eines Studenten (kamerunischer Herkunft) der Universität Oldenburg in den &#8220;€uroClub&#8221; verhandelt. <strong>Die Sitzung ist öffentlich und von überregionalem Interesse.  Unterstützen wir diesen Student durch unser erscheinen.</strong></p></blockquote>
<p>, so heißt es in einer Mail des Antirassismusbeauftragten der Uni Oldenburg.<br />
<a href='http://blog.derbraunemob.info/wp-content/uploads/2008/06/pm_prozess_euroclub_30jun08.pdf' target="_blank">Hier geht&#8217;s zur Pressemitteilung (1 Seite)</a>.</p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana; color: #5f5a54;">Sw</span></p>
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		<title>EU: &#8220;deutscher Rassismus nimmt zu und wird nicht geahndet&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 13:19:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Quelle: FR online
Brüssel (ap) - Die EU-Grundrechteagentur hält die Umsetzung der Anti-Diskriminierungsrichtlinie in Deutschland und anderen Mitgliedstaaten für unzureichend. Bis Ende 2007 sei in der Bundesrepublik noch keinerlei Sanktion wegen einer Diskriminierung mit rassistischem Hintergrund verhängt worden, erklärte die Grundrechteagentur in ihrem am Dienstag in Brüssel vorgestellten Jahresbericht.  &#8230;
ganzer Artikel HIER
Sw
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?sid=b801f3f9140a7a1d5d97f0498a375595&amp;em_cnt=1357022" target="_blank">FR online</a></p>
<blockquote><p>Brüssel (ap) - Die EU-Grundrechteagentur hält die Umsetzung der Anti-Diskriminierungsrichtlinie in Deutschland und anderen Mitgliedstaaten für unzureichend. Bis Ende 2007 sei in der Bundesrepublik noch keinerlei Sanktion wegen einer Diskriminierung mit rassistischem Hintergrund verhängt worden, erklärte die Grundrechteagentur in ihrem am Dienstag in Brüssel vorgestellten Jahresbericht.  &#8230;<a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?sid=b801f3f9140a7a1d5d97f0498a375595&amp;em_cnt=1357022" target="_blank"></a></p></blockquote>
<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?sid=b801f3f9140a7a1d5d97f0498a375595&amp;em_cnt=1357022" target="_blank">ganzer Artikel HIER</a></p>
<p>Sw</p>
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		<title>Maritimes Museum verklärt Kolonialismus und NS</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 13:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Noah Sow</dc:creator>
		
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Hamburg hat eine neue Attraktion, die u.a. von Bundespräsident Horst Köhler eingeweiht wurde: Das Internationale Maritime Museum, dessen Stücke aus einer Militaria-Privatsammlung stammen. (&#8230;)
Offenbar ist die Aufbereitung der Ausstellung so unkritisch, bzw. verherllichend, wie zuvor befürchtet. So schreibt Till Briegleb in der heutigen SZ (&#8230;):
(&#8230;)
Statt die Gräueltaten der Herrenmenschen in Afrika und Europa zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>via <a href="http://black-print.blogspot.com/" target="_blank">BLACKprint:</a></p>
<blockquote><p>Hamburg hat eine neue Attraktion, die u.a. von Bundespräsident Horst Köhler eingeweiht wurde: Das Internationale Maritime Museum, dessen Stücke aus einer Militaria-Privatsammlung stammen. (&#8230;)<br />
Offenbar ist die Aufbereitung der Ausstellung so unkritisch, bzw. verherllichend, wie zuvor befürchtet. So schreibt Till Briegleb in der heutigen SZ (&#8230;):</p></blockquote>
<blockquote><p>(&#8230;)<br />
Statt die Gräueltaten der Herrenmenschen in Afrika und Europa zu dokumentieren, beschreibt die Ausstellung lieber in ermüdenderAusführlichkeit die technischen Details von Torpedos und Panzerschiffen. (&#8230;)</p>
<p>Dabei verrutscht das Deutsch aus Militaria-Katalogen, das die Hinweisschildchen dominiert, auch gerne mal ins technokratisch Entwürdigende (&#8230;)</p></blockquote>
<p>der ganze Blogeintrag: <a href="http://black-print.blogspot.com/2008/06/maritimes-museum-verklrt-kolonialismus.html" target="_blank">HIER</a></p>
<p>Sw</p>
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		<title>von N&#8230;r zu &#8220;kaffeebraun&#8221;</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2008/06/20/von-neger-zu-kaffeebraun/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 11:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Noah Sow</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Hier diskutierte die Leserschaft tagelang darüber, ob ein monothematisches Magazin seiner kommenden Ausgabe einen kolonialrassistischen Titel verpassen dürfe.
Die Frage, die dabei unbeantwortet blieb, ist, wie die Grundkonzeption der Ausgabe aussieht: wird -wie in vergangenen Ausgaben- die Mehrheitsgesellschaft ihre An-Sichten und Assoziationen über die betreffende Gruppe ausbreiten, inklusive &#8220;selbstverständlicher&#8221; Deutungshoheit?
Der Chef des Magazins hatte es für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.dummy-magazin.de/193/darf-ein-magazin-neger-heisen/#comment-649" target="_blank">Hier</a> diskutierte die Leserschaft tagelang darüber, ob ein monothematisches Magazin seiner kommenden Ausgabe einen kolonialrassistischen Titel verpassen dürfe.</p>
<p><span id="more-149"></span>Die Frage, die dabei unbeantwortet blieb, ist, wie die Grundkonzeption der Ausgabe aussieht: wird -wie in vergangenen Ausgaben- die Mehrheitsgesellschaft ihre An-Sichten und Assoziationen <em>über</em> die betreffende Gruppe ausbreiten, inklusive &#8220;selbstverständlicher&#8221; Deutungshoheit?</p>
<p>Der Chef des Magazins hatte es für die Magazin-Ausgabe &#8220;Juden&#8221; bereits in einem <a href="http://www.dummy-magazin.de/topic/get_download/200" target="_blank">seitenlangen Artikel</a> als zwingend berichtenswert erachtet, dass es völlig ungerecht gewesen sei, ihm Antisemitismus vorzuwerfen - wegen eines Beitrags, in dem er die geschäftlichen Aktivitäten Haim Sabans negativ konnotiert auf dessen jüdischsein zurückführte:</p>
<p><a href="http://www.dummy-magazin.de/topic/get_download/200" target="_blank">http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,368390,00.html</a></p>
<p>Eben dieser Oliver Gehrs schrieb früher auch für die Taz. Diese wiederum veröffentlicht <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/dummy-soll-neger-heissen/" target="_blank">einen bemüht &#8220;lockeren&#8221; Artikel</a> über die Sache mit dem &#8220;N&#8230;r&#8221;-Magazintitel und versäumt es damit erneut, ihre klassischen Bekundungen man sei gegen Rassismus, in der Realität umzusetzen.</p>
<p>Die Macher des &#8220;Dummy-Magazin&#8221; (ja, das heißt wirklich so) verzichteten inzwischen auf ihr Vorhaben, das nächste Heft &#8220;Neger&#8221; zu nennen. Was allerdings nicht direkt in Einsicht mündete. Oder in konzeptionellem Umdenken. Denn stattdessen soll das nächste Heft eine weitere koloniale Assoziation tragen: den Titel &#8220;kaffeebraun&#8221;.</p>
<p>Weiterhin Mitreden = spannend.</p>
<p>Hier ein offener Brief einer Journalistin, die früher mal für das Magazin schrieb. Worauf sie in Zukunft gerne verzichten möchte.</p>
<blockquote><p>Lieber Jochen, lieber Oliver,</p>
<p>(&#8230;) (Ich behalte mir vor, dass diese Korrespondenz zu Zwecken der Dokumentation veröffentlicht wird.)</p>
<p>ich nehme es nicht persönlich, dass ihr mir nicht antwortet, warum solltet ihr auch mit euren Autorinnen anders umgehen als mit dem restlichen Mob, der euch &#8220;Hassmails&#8221; (Zitat Gehrs) schreibt, und der im übrigen teilweise eure Leserschaft darstellt.</p>
<p>Ich hoffe, dass &#8220;kaffeebraun&#8221; nur ein Arbeitstitel ist, während ihr die Recherchearbeit leistet, die längst hätte geschehen müssen. Nun probiert ihr aus, wie die Reaktionen auf &#8220;kaffeebraun&#8221; sind? Das ist originell. Danach wird, wenn ich aus meiner und der Erfahrung mir bekannter Schwarzer Deutscher sprechen darf, &#8220;Mulatten&#8221; kommen. Das ist die übliche Reihenfolge, wenn Weiße Deutsche ihre in der Kindheit liebgewonnenen Vokabeln an uns ausprobieren wie Grundschüler Worte wie &#8220;Fotze&#8221; und &#8220;Heil Hitler&#8221; an den Eltern (und &#8220;Schwarz&#8221; ist ihnen und euch einfach zu politically correct, nicht wahr? Langweilig irgendwie, Gruppen nach ihrer Selbstbezeichnung zu nennen, hm - So wie ihr Frauen ja auch lieber Fotzen oder Weiber oder Fräuleins nennt, und nicht, gähn: &#8220;Frauen&#8221;?). Bei meinem letzten Deutschlandaufenthalt hat ein Feuilletonredakteur der SZ mir erklärt, ich sei &#8220;doch korrekterweise eine Mulattin&#8221;. Ich sagte ihm, nein, eine Mischung aus Pferd und Esel sei ich eigentlich nicht, und übrigens auch nicht unfruchtbar - aber das ist ein historischer Diskurs aus der Zeit des Nationalsozialismus, mit dem ich euch hier nicht überfordern will.</p>
<p>Eure Argumente im Blog sind so jenseits jeglicher Ahnung, dass es überhaupt wissenschaftliche Diskurse zum Thema Rassismus gibt, dass ich mich mit großer Überwindung an jede weitere Email an euch setze.  Auch sind eure Argumente fast schon rührend mit heißer Nadel gestrickt - etwa die Aussage, mit der ihr euch in jedem philosophischen Grundseminar disqualifizieren würdet: die Nennung eines Begriffs, in diesem Fall des Schimpfworts &#8220;Neger&#8221;, könne den Diskurs um sich selbst gleich mitdenken. Aber es geht eben nicht um euch, und deshalb schreibe ich diese hoffentlich letzte Email an die Weiße Wand, die da heißt: Oliver Gehrs und Jochen Förster.</p>
<p>Ich erkenne unbedingt an, dass ihr den Titel &#8220;Neger&#8221; zurückgezogen habt. Damit habt ihr Größe bewiesen. Macht doch nun nicht alles noch schlimmer oder genauso schlimm, indem ihr immer weiter wie die Fliegen hart und hirnlos gegen die Fensterscheibe knallt, weil ihr nach dem Ausgang sucht.</p>
<p>Mokkabohne.</p>
<p>Schokokugel.</p>
<p>kaffeebraun.</p>
<p>Das hatten wir alles schon. Alles, alles. Hundertfach. Es ist nicht originell. Es ist nicht links und nicht rechts, weder liberal noch faschistisch. Es ist das alltägliche Deutschland-Neanderthal, und der Blogger, der unter dem Pseudonym Ahmed aus New York schrieb, hat recht: Nicht wenige von uns, ich eingeschlossen, finden den Bewusstseinsstand zum Thema Rassismus und Respektierung von Selbstbezeichnungen in Deutschland so haarsträubend, dass sie das Land verlassen haben.</p>
<p>Freundliche Grüße,<br />
Judith Reker</p></blockquote>
<blockquote><p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana; color: #5f5a54;">Sw</span></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>INITIATIVE IN GEDENKEN AN OURY JALLOH KÜNDIGT RÜCKTRITT AUS DEM PROZESS AN</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2008/06/19/initiative-in-gedenken-an-oury-jalloh-kundigt-rucktritt-aus-dem-prozess-an/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 17:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Noah Sow</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[via http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/
STELLUNGNAHME ANLÄSSLICH DER FORTSETZUNG DES PROZESSES
IM TODESFALL OURY JALLOH, Dienstag, 10. Juni 2008
Pressemitteilung 13.Juni 2008
(&#8230;)
Der Prozess gegen die beiden Polizeibeamten in Dessau, die wegen
Körperverletzung mit Todesfolge bzw. fahrlässiger Tötung angeklagt sind,
kommt langsam zum Ende. Die wesentlichen Fragen, die zur Aufklärung des
Mordes hätten führen können, wurden in dem Prozess gar nicht erst gestellt

Wie gelang ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>via <a href="http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/" target="_blank">http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/</a></p>
<p>STELLUNGNAHME ANLÄSSLICH DER FORTSETZUNG DES PROZESSES<br />
IM TODESFALL OURY JALLOH, Dienstag, 10. Juni 2008</p>
<p>Pressemitteilung 13.Juni 2008</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>Der Prozess gegen die beiden Polizeibeamten in Dessau, die wegen<br />
Körperverletzung mit Todesfolge bzw. fahrlässiger Tötung angeklagt sind,<br />
kommt langsam zum Ende. Die wesentlichen Fragen, die zur Aufklärung des<br />
Mordes hätten führen können, wurden in dem Prozess gar nicht erst gestellt</p>
<ul>
<li><strong>Wie gelang ein Feuerzeug<a href="http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/2007/11/09/eine-stellungnahme-der-initiative-in-gedenken-an-oury-jalloh/" target="_blank">(1)</a>in die Zelle, obwohl Oury Jalloh zuvor<br />
gründlich durchsucht worden ist?</strong></li>
<li><strong>Wie kann ein an Händen und Füßen gefesselter Mensch eine schwer<br />
entflammbare Matratze in Brand setzen?</strong></li>
<li><strong>Wie kam die Leiche Oury Jallohs zu einem gebrochenen Nasenbein, einer Verletzung, die zuvor niemand festgestellt hatte?</strong></li>
<li><strong>Wo ist das Video der Tatortermittlergruppe und wie konnte es einfach<br />
verschwinden?</strong></li>
<li><strong>Wie kann die zweite Handschelle, die als Beweismittel gelten sollte,<br />
weggeschmissen werden?</strong></li>
</ul>
<p>Da der Prozess auf der These beruht, Oury Jalloh hätte sich selbst<br />
umgebracht, wird niemand aus dem Dessauer Polizeirevier für diesen<br />
tragischen Tod zur Rechenschaft gezogen. Da nicht bewiesen werden kann,<br />
dass Hans-Ulrich März ein Feuerzeug übersehen hat, wird er<br />
wahrscheinlich freigesprochen. Andreas Schubert wird vermutlich wegen<br />
Fahrlässigkeit schuldig gesprochen, da er Oury Jalloh nicht unverzüglich<br />
geholfen hat, als das Feuer in Zelle Nr. 5 ausbrach. Sollte das Urteil<br />
so ausfallen, wird es einer Person, die mehr als einen mysteriösen Tod<br />
zu verantworten hat (siehe Fall Mario Bichtemann)<a href="http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/presse/#null" target="_blank">(2)</a> weiterhin erlaubt<br />
sein, als Polizeibeamter zu arbeiten und - was vielleicht noch wichtiger<br />
ist - seinen Rentenanspruch zu behalten.</p>
<p><span id="more-148"></span>Dies sieht nach einem faulen Kompromiss aus, den die deutschen Behörden<br />
mit der Öffentlichkeit machen wollen. Auf der einen Seite wahren sie den<br />
Anschein eines Rechtstaats, in dem Fehler des Systems beleuchtet (43<br />
Prozesstage) und aufgeklärt werden. In der Tat ist es selten, dass<br />
Polizeibeamte auf der Anklagebank sitzen. Auf der anderen Seite will das<br />
Dessauer Gericht aber auf keinen Fall die Ermittlungen in Richtung Mord<br />
lenken, geschweige denn die Ereignisse vom 07.01.2005 rückhaltlos<br />
untersuchen und offen legen. Am allerwenigsten ist den Verantwortlichen<br />
daran gelegen, dass deutsche PolizistInnen wegen Mordes an einem<br />
Afrikaner womöglich zu langjährigen Haftstrafen verurteilt werden. So<br />
sieht der Dessauer Kompromiss aus: Nicht schweigen, aber auch nichts sagen.</p>
<p>Auch die Aufforderung des Polizisten Swen Ennulat an das Gericht, nach<br />
kriminologischer Weise in verschiedene Richtungen zu ermitteln, um den<br />
Tathergang zu rekonstruieren, was beinhaltet, auch unkonventionelle<br />
Fragen aufzuwerfen, konnte das Gericht nicht von der einseitigen,<br />
absurden These der Selbsttötung abbringen. Aufgrund der vielen<br />
Ungereimtheiten an der Selbstmordthese hält sogar ein Polizist - und<br />
nicht nur er - auch ganz andere Handlungsabläufe in der Tatnacht für<br />
realistisch, inklusive einer &#8220;dritten Hand&#8221;. Das Gericht beharrt jedoch<br />
auf der Selbstmordthese und verwehrt sich gegen jegliche, in die andere<br />
Richtung gehende Ermittlungen.</p>
<p>Nach so vielen verschwundenen und manipulierten Beweismitteln, nach so<br />
vielen systematischen Vertuschungen und so vielen Lügen und<br />
Falschaussagen, die ohne Konsequenzen geblieben sind, haben die<br />
deutschen Behörden wieder einmal bewiesen, dass sie dem Anspruch eines<br />
Rechtsstaats nicht gerecht werden können. Der Prozess, der in aller<br />
Länge und Ausführlichkeit den Unwillen der Staatsanwaltschaft und der<br />
Justiz gezeigt hat, gegen rassistische Gesinnung und Polizeigewalt<br />
vorzugehen, ist daher eine Farce <a href="http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/2008/03/26/pressemitteilung-26-marz-2008-stellungnahme-anlasslich-des-1-jahrestages-seit-prozessbeginn-im-todesfall-oury-jalloh/" target="_blank">(3)</a>!<br />
Wer daran zweifelt, sollte einfach über Richter Steinhoffs Vergleich des<br />
Falles mit Murphys Gesetz nachdenken.</p>
<p>Von Richter Steinhoff und der Staatsanwaltschaft hätte es etwas Mut und<br />
vor allem einer vorurteilsfreien Haltung bedurft, um aufgrund der sich<br />
als roter Faden durch den Prozess ziehenden Ungereimtheiten,<br />
Ermittlungspannen und Falschaussagen neue Ermittlungen wegen Mordes<br />
einzuleiten. Stattdessen wird nach all den Skandalen und unter unserem<br />
Druck alles darangesetzt, der Öffentlichkeit ein bemühtes und mit<br />
Aufklärungsinteresse versehenes Gericht vorzugaukeln. Ein sehr langes<br />
Verfahren und aufwendige Experimente sollen vortäuschen, das Gericht<br />
hätte ein ernsthaftes Interesse daran herauszufinden, wie Oury Jalloh<br />
gestorben ist.</p>
<p>Dieser Mut aber, diese absolut notwendige, demokratische Gesinnung, hat<br />
von Anfang an gefehlt. Stattdessen geben sich alle Beteiligten damit<br />
zufrieden, den Schein eines Rechtsprozesses erfüllt zu haben, ohne dass<br />
es je notwendig gewesen ist, nach Wahrheit und Gerechtigkeit zu streben.</p>
<p>Und so läuft der Prozess, gegen dessen Aufklärung gerichtet, seinem Ende<br />
entgegen, während draußen vor dem Verhandlungssaal weiterhin Prozesstag<br />
für Prozesstag die ProzessbeobachterInnen per Ausweiskopie erfasst, mit<br />
dem Metalldetektor untersucht und per Hand gefilzt werden.</p>
<p>Und warum das alles? Um diejenigen, die den Prozess erzwungen haben, zum<br />
Schweigen zu bringen und unter die Gewalt des Richters zu stellen. Doch<br />
wenn man über all die Versuche der Justiz nachdenkt, den Eindruck eines<br />
rechtsstaatlichen Prozesses zu vermitteln, kann man sehr leicht<br />
feststellen, dass die einzige Legitimität im Gerichtsaal weder vom<br />
Richter, noch vom Staatsanwalt, noch von den PolizistInnen ausgeht, die<br />
angeblich da sind, um uns alle zu schützen. Nein, die Einzigen, die<br />
diese Legitimität besitzen sind diejenigen, die den Mund aufgemacht<br />
haben und nie zum Schweigen (4) gebracht wurden.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund können wir nur erklären, dass das Gericht seine<br />
vorgebliche Bestimmung, aufzuklären und Recht zu sprechen, in keiner<br />
Weise nachgekommen ist und wir folglich aus dem Prozess aussteigen.</p>
<p>Das ganze Gerichtsverfahren hat uns wieder dorthin gebracht, wo wir<br />
hergekommen sind: Auf die Straße! Dort hat uns der Mord an einem aus<br />
unseren Reihen zusammengetrieben, und dort haben wir durch beharrlichen<br />
und konsequenten Kampf bewirkt, dass der Fall Oury Jalloh über die<br />
Grenzen der BRD hinaus bekannt wurde. Vielen ist das wahre Gesicht des<br />
deutschen Systems deutlich geworden. Es ist wichtig, dem Ausdruck zu<br />
verleihen und unser Recht einzufordern. Deshalb findet ab sofort an<br />
jedem Verhandlungstag eine Kundgebung vor dem Landgericht in Dessau<br />
statt. Auch wird es im Juli eine bundesweite Demo in Dessau geben.</p>
<p>Außerdem geben wir bekannt, dass wir ab sofort daran arbeiten, eine<br />
unabhängige Kommission ins Leben zu rufen, die nicht nur den Fall Oury<br />
Jallohs untersuchen wird, sondern auch andere, ähnliche Fälle wie Adem<br />
Özdamar in Hagen, Amir Ageeb in Frankfurt, John Achidi in Hamburg, Laye<br />
Konde in Bremen, Mohammad Selah in Remscheid, Dominique Koumadio in<br />
Dortmund u.a. Wir rufen alle Menschenrechts- und politischen<br />
Organisationen, politischen Parteien und die Öffentlichkeit dazu auf,<br />
dieses Ziel zu unterstützen.</p>
<p>Fast 3 1/2 Jahre nach Oury Jallohs bestialischem Tod in Zelle Nr. 5 in<br />
Dessau und nach 43 Prozesstagen und 8 Jahre nach dem Mord an Alberto<br />
Adriano in Dessau sagen wir weiterhin:</p>
<p>Oury Jalloh &#8212; das war Mord!</p>
<p>und fordern:</p>
<p>BREAK THE SILENCE!</p>
<p>Wahrheit! Gerechtigkeit! Entschädigung!</p>
<p>Die Kundgebungen finden jeweils am Montag, den 16. Juni, Freitag, den<br />
04. Juli und Donnerstag, den 31. Juli um 9:00 Uhr vor dem Landgericht<br />
Dessau statt.</p>
<p>Initiative in Gedenken an Oury Jalloh / c/o ARI / Colbestrasse 19 /<br />
10247 Berlin / Tel: +49 (0)170 8788124</p>
<p>END<br />
&#8211;<br />
The VOICE Refugee Forum Jena<br />
Adresse:  Schillergässchen 5, 07745 Jena<br />
Tel. Handy 0049(0) 17624568988,<br />
Fax:  03641 / 42 02 70,<br />
E-Mail:  thevoiceforum@emdash.org,<br />
Internet:  http://www.thevoiceforum.org<br />
Gegründet: 1994, Arbeitsweise: Kampagnen,Aktionen, Vernetzung.<br />
Publikationen: E-Newsletter<br />
******<br />
Donation // Spende: The Voice e. V., Göttingen<br />
Account nr: 127 829, Bank BLZ. nr: 260 500 01<br />
IBAN: DE97 2605 0001 000 1278 29;BIC: NOLADE21GOE<br />
Bank name: Sparkasse Göttingen<br />
***</p>
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		<item>
		<title>STELLUNGNAHME ANLÄSSLICH DER FORTSETZUNG DES PROZESSES IM TODESFALL OURY JALLOH</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2008/06/12/stellungnahme-anlasslich-der-fortsetzung-des-prozesses-im-todesfall-oury-jalloh/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 14:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Noah Sow</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[via http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/
Im Fall Oury Jalloh hat es in den letzten Wochen einige neue Entwicklungen gegeben. Die wichtigste ist, dass am 25. April am Institut der Feuerwehr in Heyrothsberge bei Magdeburg ein Versuch unternommen wurde, das Feuer zu rekonstruieren, von dem angenommen wird, dass es Oury Jalloh getötet hat.
Der aufgrund der Erkrankung des angeklagten Polizisten Schubert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>via <a href="http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/" target="_blank">http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/</a></p>
<blockquote><p>Im Fall Oury Jalloh hat es in den letzten Wochen einige neue Entwicklungen gegeben. Die wichtigste ist, dass am 25. April am Institut der Feuerwehr in Heyrothsberge bei Magdeburg ein Versuch unternommen wurde, das Feuer zu rekonstruieren, von dem angenommen wird, dass es Oury Jalloh getötet hat.<br />
Der aufgrund der Erkrankung des angeklagten Polizisten Schubert und einer der Schöffen für etwa 8 Wochen ausgesetzte Prozess wurde am 2. Juni 2008 wiederaufgenommen.</p></blockquote>
<p>Es folgt eine Erklärung der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh.</p>
<p><a href="http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/2008/06/10/stellungnahme-anlasslich-der-fortsetzung-des-prozesses-im-todesfall-oury-jalloh/" target="_blank">weiterlesen: HIER</a></p>
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		<title>Presserat rügt Bild</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 13:34:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Noah Sow</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[via BLACKprint:

Bild hat offensichtlich mal wieder Großartiges geleistet, als es um die Aufgabe ging, frei erfundene Klischees über ach so primitive und blutrünstige Afrikaner zu verbreiten. Hier ein Auszug aus der Rüge des Presserates&#8230;
weiterlesen: HIER
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>via <a href="http://black-print.blogspot.com/" target="_blank">BLACKprint:</a></p>
<blockquote><p>
Bild hat offensichtlich mal wieder Großartiges geleistet, als es um die Aufgabe ging, frei erfundene Klischees über ach so primitive und blutrünstige Afrikaner zu verbreiten. Hier ein Auszug aus der Rüge des Presserates&#8230;</p></blockquote>
<p>weiterlesen: <a href="http://black-print.blogspot.com/2008/06/presserat-rgt-bild.html" target="_blank">HIER</a></p>
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		<title>Neues in der Rubrik &#8220;so geht&#8217;s nicht&#8221;&#8230;</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2008/06/12/neues-in-der-rubrik-so-gehts-nicht/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 11:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Noah Sow</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
&#8230;auf www.derbraunemob.info:
- Wunderbares Sexspielzeug? Sehr gutes Fallbeispiel herrschaftlichen Diskursverhaltens
- Biertrinken rettet Afrika!
- Schöner Lernen: Mathe und white supremacy für die Kleinsten
- Kolonialmentalität neu aufgelegt

Sw
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.derbraunemob.info/wp-content/uploads/2008/06/wunderbar_werbung_sm.jpg" target="_&quot;blank&quot;"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-144" title="wunderbar_werbung_sm" src="http://blog.derbraunemob.info/wp-content/uploads/2008/06/wunderbar_werbung_sm-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><br />
&#8230;auf <a href="http://www.derbraunemob.info/" target="_blank">www.derbraunemob.info</a>:</p>
<p>- Wunderbares Sexspielzeug? Sehr gutes Fallbeispiel herrschaftlichen Diskursverhaltens</p>
<p>- Biertrinken rettet Afrika!</p>
<p>- Schöner Lernen: Mathe und white supremacy für die Kleinsten</p>
<p>- Kolonialmentalität neu aufgelegt</p>
<p><a href="http://www.derbraunemob.info" target="_&quot;blank&quot;"><img class="alignleft size-full wp-image-145" title="verschwinden_blog" src="http://blog.derbraunemob.info/wp-content/uploads/2008/06/verschwinden_blog.jpg" alt="" width="478" height="69" /></a></p>
<blockquote><p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana; color: #5f5a54;">Sw</span></p></blockquote>
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		<title>Leserinnenbrief: rassistischer Spaß beim &#8220;Scheibenwischer&#8221;</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2008/06/09/leserinnenbrief-rassistischer-spas-beim-scheibenwischer/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 09:56:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Noah Sow</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Antirassistisch Aktiv]]></category>

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		<description><![CDATA[&#60;info@daserste.de&#62;
Sehr geehrte Damen und Herren!
Gerade hatte ich in Sachen Benutzung von Beleidigungen wie &#8220;N&#8230;..&#8221; etc. an das ZDF geschrieben. Als ich mir die Video-Aufzeichnung von Scheibenwischer ansah, dachte ich noch: Bei Scheibenwischer benutzen die solche Ausdrücke nicht und habe mich entspannt zurückgelehnt&#8230; Dann kam Sigi Zimmerschied. Er sprach von
Taliban
Deutschen
Finnen und
N&#8230;..  !!!

Mehrmals! Wie eine Peitsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&lt;info@daserste.de&gt;</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren!</p>
<p>Gerade hatte ich in Sachen Benutzung von Beleidigungen wie &#8220;N&#8230;..&#8221; etc. an das ZDF geschrieben. Als ich mir die Video-Aufzeichnung von Scheibenwischer ansah, dachte ich noch: Bei Scheibenwischer benutzen die solche Ausdrücke nicht und habe mich entspannt zurückgelehnt&#8230; Dann kam Sigi Zimmerschied. Er sprach von</p>
<p>Taliban</p>
<p>Deutschen</p>
<p>Finnen und</p>
<p>N&#8230;..  !!!<br />
<span id="more-136"></span><br />
Mehrmals! Wie eine Peitsche unter anderem mitten ins Gesicht meiner Familie. Geht&#8217;s noch? Nehmen Sie doch &#8220;Afrikaner&#8221; - wo ist das Problem? Sie würden doch auch nicht die Worte &#8220;Kanake&#8221; oder &#8220;Spasti&#8221; oder &#8220;Krüppel&#8221; an dieser Stelle wählen???!!! Und warum fiel das den geschätzten Kollegen oder TV-MitarbeiterInnen bei den Proben nicht auf? Haben Sie eigentlich mitbekommen, wie auch dem Life-Publikum an dieser Stelle das Lachen stockte und kurz ein &#8220;Luft-Anhalten&#8221; zu spüren war???</p>
<p>Auch falls Sie diese Beschwerde für &#8220;Gedusel&#8221; halten. Wenn Sie sich mal intensiver mit diesem Thema befassen würden, merken Sie vielleicht selbst, wie Sie mit solchen Ausdücken ganz subtil diskriminierendes Gedankengut aus Kolonialzeiten mittransportieren. Und: Hätten Sie diesen Ausdruck auch benutzt, wenn Ihr Studio-Publikum offensichtlich von dunklerer Hautfarbe gewesen wäre? Oder bekanntermaßen Kofi Annan und Nelson Mandela im Studio-Publikum gesessen hätten? JA? Das glaube ich Ihnen nicht! Und falls NEIN: Warum denn nicht???? Ich sage Ihnen die Antwort: weil Sie selber wissen, daß dieser Ausdruck  eine Beleidigung ist!! &#8220;Eins auf die Fresse&#8221; für Ihr dunkelhäutiges TV-Publikum. Einfach so.</p>
<p>Also bitte, hochverehrte Sprach-Artisten: Es sind Afrikaner und Afrikanerinnen.- Und falls es nur um die Hautfarbe gehen soll - warum ist die überhaupt erwähnenswert???</p>
<p>Mein Tipp: das brandneue Buch von Noah Sow &#8220;Deutschland Schwarz Weiss&#8221; - Der alltägliche Rassismus</p>
<p>Vielleicht verfügen Sie ja selbst über ein dringend notwendiges Kreativ-Maß an Lernfähigkeit - oder reicht es Ihnen, nur unseren PolitikerInnen etc. Mangel an Lernfähigkeit vorzuhalten???</p>
<p>Über Ihre Antwort würde ich mich freuen!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Marita B. aus D. <span style="color: #808080;">(Name von Red. gekürzt)</span></p>
<h5>P. S.  Bitte beachten Sie, daß dieser Briefwechsel von mir öffentlich geführt wird und ich dieses Schreiben, wie auch Ihre eventuelle Antwort zu Zwecken der Dokumentation und Aufklärung = Verbesserung veröffentlichen werde, Als solche sehe ich übrigens auch Ihre Sendung an!!!</h5>
<p>&#8211;</p>
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