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	<title>DER SCHWARZE BLOG</title>
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		<title>Aufruf wider den Optionszwang im Staatsangeh&#246;rigkeitsrecht</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2009/06/29/aufruf-wider-den-optionszwang-im-staatsangehoerigkeitsrecht/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 13:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red. der braune mob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassistisch Aktiv]]></category>
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		<description><![CDATA[via wider-den-optionszwang.de:
Sie sind in Deutschland geboren und aufgewachsen. Sie leben als Deutsche in Deutschland. Doch im Unterschied zu ihren gleichaltrigen Landsleuten m&#252;ssen sie sich f&#252;r oder gegen die Staatsangeh&#246;rigkeit ihres Landes entscheiden. Zehntausende junge Erwachsene fallen in den kommenden Jahren unter den Optionszwang des deutschen Staatsangeh&#246;rigkeitsrechtes. Die Optionspflicht zwingt Kinder nichtdeutscher Eltern, die mit ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>via <a href="http://www.wider-den-optionszwang.de/" target="_blank">wider-den-optionszwang.de</a>:</p>
<blockquote><p>Sie sind in Deutschland geboren und aufgewachsen. Sie leben als Deutsche in Deutschland. Doch im Unterschied zu ihren gleichaltrigen Landsleuten m&uuml;ssen sie sich f&uuml;r oder gegen die Staatsangeh&ouml;rigkeit ihres Landes entscheiden. Zehntausende junge Erwachsene fallen in den kommenden Jahren unter den Optionszwang des deutschen Staatsangeh&ouml;rigkeitsrechtes. <span id="more-1325"></span>Die Optionspflicht zwingt Kinder nichtdeutscher Eltern, die mit ihrer Geburt auch die deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeit erhalten haben, sich mit Vollendung des 18. Lebensjahres zwischen der deutschen und der Staatsangeh&ouml;rigkeit ihrer Eltern zu entscheiden.</p>
<p>Zahlreiche Personen des &ouml;ffentlichen Lebens &#8211; darunter die ehemaligen Ausl&auml;nder- und Integrationsbeauftragten der Bundesregierung Liselotte Funcke, Cornelia Schmalz-Jacobsen und Marieluise Beck, der Schriftsteller Navid Kermani, der Migrationsforscher Klaus J. Bade, der Integrationsbeauftragte des WDR Gualtiero Zambonini u.v.a.  &#8211;  haben nun einen Aufruf f&uuml;r die sofortige Abschaffung des Optionszwangs im Staatsangeh&ouml;rigkeitsrecht gestartet.</p>
<p>Mehr Infos dazu unter <a href="http://www.wider-den-optionszwang.de" target="_blank">www.wider-den-optionszwang.de</a> . Den Aufruf kann man online unterzeichnen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rassismus in Deutscher Medizin &#8211; gef&#228;hrliches EKG-Ger&#228;t</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2009/06/28/rassismus-in-deutscher-medizin-gefaehrliches-ekg-geraet/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 14:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red. der braune mob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Mac 5000]]></category>
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		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Das wollten wir zuerst fast nicht glauben.
 
Eine Mail hat es folgenderma&#223;en beschrieben:
Hallo,
ich arbeite im Krankenhaus. In einem EKG-Ger&#228;t fand ich vor l&#228;ngerem die unten im Brief beschriebene M&#246;glichkeit Patientendaten einzugeben.
Hier ist die vollst&#228;ndige Liste der m&#246;glichen &#8220;Ehnien&#8221;, die dort angegeben werden k&#246;nnen, in der Reihenfolge:
&#8220;Ethnie:
Kaukasisch
Neger
Orientalisch
Hispanisch
Indianisch
Eskimoisch
Hawaiisch
Paz. Inseln
Mongolisch
Asiatisch
Unbekannt
Andere&#8221;
Wohlbemerkt handelt es sich um ein aktuelles Ger&#228;t, nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das wollten wir zuerst fast nicht glauben.</p>
<p><a href="http://blog.derbraunemob.info/wp-content/uploads/2009/06/DSCN3222.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1314" src="http://blog.derbraunemob.info/wp-content/uploads/2009/06/DSCN3222-150x150.jpg" alt="EKG Mac 5000 Screen" width="150" height="150" /></a> <a href="http://blog.derbraunemob.info/wp-content/uploads/2009/06/DSCN3226.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1312" src="http://blog.derbraunemob.info/wp-content/uploads/2009/06/DSCN3226-150x150.jpg" alt="EKG Mac 5000" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Eine Mail hat es folgenderma&szlig;en beschrieben:</p>
<blockquote><p><span id="more-1311"></span>Hallo,</p>
<p>ich arbeite im Krankenhaus. In einem EKG-Ger&auml;t fand ich vor l&auml;ngerem die unten im Brief beschriebene M&ouml;glichkeit Patientendaten einzugeben.<br />
Hier ist die vollst&auml;ndige Liste der m&ouml;glichen &#8220;Ehnien&#8221;, die dort angegeben werden k&ouml;nnen, in der Reihenfolge:</p>
<p>&#8220;Ethnie:</p>
<p>Kaukasisch<br />
Neger<br />
Orientalisch<br />
Hispanisch<br />
Indianisch<br />
Eskimoisch<br />
Hawaiisch<br />
Paz. Inseln<br />
Mongolisch<br />
Asiatisch</p>
<p>Unbekannt<br />
Andere&#8221;</p></blockquote>
<p>Wohlbemerkt handelt es sich um ein aktuelles Ger&auml;t, nicht eines aus dem Jahr 1938:</p>
<blockquote><p>Wir benutzen das Ger&auml;t (MAC 5000) seit etwa 4 Jahren und es war damals eher<br />
neu auf dem Markt.</p></blockquote>
<p><a href="#Pfleger_Beschwerde">1) Beschwerdebrief eines Krankenpflegers</a></p>
<p><a href="http://blog.derbraunemob.info/wp-content/uploads/2009/06/EKG_mobblg.pdf" target="_blank">2) Beschwerdebrief von uns</a> <strong>(als pdf)</strong></p>
<p><a href="#EKG_adressen">3) Anschriften von Herstellerfirma und Vertrieb</a></p>
<p><strong>Beschwerdebrief eines Krankenpflegers:</strong><br />
<strong><br />
</strong></p>
<blockquote><p><a name="Pfleger_Beschwerde"> Sehr geehrte Damen und Herren! </a></p>
<p>Ich bin Krankenpfleger auf der Medizinischen Intensivstation im Klinikum<br />
Aschaffenburg. Seit mehreren Jahren, nutzen wir das 12-Kanal-Ekg Ger&auml;t<br />
der Firma Omnia Pro Medica, Mac 5000 auf unserer Station.<br />
&Uuml;ber die Handhabung des Ger&auml;tes im Stationsalltag sind mir keine<br />
negativen Berichte bekannt und auch ich bin sehr mit dem Handling zufrieden.</p>
<p>Leider ist mir vor l&auml;ngerem aufgefallen, dass im Men&uuml; &#8220;Patientendaten&#8221;<br />
die Option besteht, eine m&ouml;gliche ethnische Herkunft einzugeben. Dort<br />
werden verschieden M&ouml;glichkeiten einer m&ouml;glichen ethnischen Herkunft<br />
angeboten. Nach R&uuml;cksprache mit unseren Cardiologen besteht keine<br />
Notwendigkeit die Ethnie zu kennen um ein EKG fundiert beurteilen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>In der Auflistung befindet sich auch die Bezeichnung &#8220;Neger&#8221;. Dies ist<br />
eine Bezeichnung, die aus der Kolonialzeit stammt und damals wie heute<br />
eine eindeutige rassistische Bezeichnung darstellt. (&#8230;)<br />
Eine Ethnie ist eine sozial konstruierte Gruppe wie auch z.B. die<br />
Volksgruppe der Deutschen. Auch andere Bezeichnungen wie &#8220;Eskimoisch,<br />
Kaukasisch und Indianisch&#8221; l&ouml;sen bei vielen MitarbeiterInnen Befremden<br />
aus und stellen keine Ethnie dar. Der Begriff &#8220;Ethnie&#8221; ist in diesem<br />
Zusammenhang falsch und die Verwendung der einzelnen Bezeichnungen<br />
sprechen eine &auml;u&szlig;erst rassistische Sprache.</p>
<p>Ich bitte sie daher, die Hintergr&uuml;nde f&uuml;r diese Option zu erl&auml;utern und<br />
die Software entsprechend zu aktualisieren um diese, von den betroffenen<br />
Menschen als diskriminierend empfundene Sprache, zu entfernen.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en</p>
<p>F. <em>(Name der Red. bekannt)</em></p>
<p>Fachkrankenpfleger f&uuml;r Innere Medizin und Intensivmedizin</p>
<p>Klinikum Aschaffenburg</p></blockquote>
<p><a name="ekg_adressen"> <strong>Adressen (f&uuml;r alle, die keine Lust auf institutionellen Rassismus am Krankenbett haben):</strong></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Herstellerfirma:<br />
</span></p>
<p>GE Medical Systems Information Technologies GmbH<br />
Datex-Ohmeda GmbH<br />
Munzinger Str. 3-5<br />
D-79111 Freiburg<br />
Mail: <a rel="nofollow" href="http://www.gehealthcare.com/dede/contact/contact_form_address.html?http://www.gehealthcare.com/dede/about/about_de_freiburg.html" target="_blank">per Formular hier</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Vertrieb:</span></p>
<p>Omnia Pro Medico GmbH<br />
Grusonstr. 3-5<br />
60314 Frankfurt<br />
Mail: <a href="mailto:medizintechnik@opm-frankfurt.de?cc=info@derbraunemob.de">medizintechnik@opm-frankfurt.de</a> (mit cc an uns).</p>
<p>Es empfiehlt sich f&uuml;r solche Korrespondenz unbedingt der Zusatz:</p>
<p>&#8220;Bitte beachten Sie, dass dieser Briefwechsel von mir &ouml;ffentlich gef&uuml;hrt wird, und ich dieses Anschreiben wie auch Ihre eventuelle Antwort zu Zwecken der Dokumentation und Aufkl&auml;rung ver&ouml;ffentlichen werde.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wei&#223;sein und Rassismus &#8211; kritische Wei&#223;seinsforschung gut erkl&#228;rt</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2009/06/26/weiszsein-und-rassismus-kritische-weiszseinsforschung-gut-erklaert/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 08:58:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red. der braune mob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassistisch Aktiv]]></category>
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		<description><![CDATA[
Arbeit von Sandrine Micossé und Branka Pavlovic
via metanationale.org/
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="320" height="265" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/EY3LH1gBjTM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="320" height="265" src="http://www.youtube.com/v/EY3LH1gBjTM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Arbeit von Sandrine Micossé und Branka Pavlovic</p>
<p><em><span style="color: #888888;">via <a href="http://www.metanationale.org/" target="_blank">metanationale.org/</a></span></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutsche Nationalbibliothek berichtigt Eintrag zu May Ayim</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2009/06/25/deutsche-nationalbibliothek-berichtigt-eintrag-zu-may-ayim/</link>
		<comments>http://blog.derbraunemob.info/2009/06/25/deutsche-nationalbibliothek-berichtigt-eintrag-zu-may-ayim/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 18:13:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red. der braune mob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Ghana]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine neue Version des kolonial gef&#228;rbten Themaverfehlungs-Klassikers &#8220;wo kommst du heeer? &#8211; nee, ich meine wo kommst du WIRKLICH heeer? &#8211; und deine Eltern? weil du bist doch nich deutsch!!&#8221; wurde offensichtlich in der Deutschen Nationalbibliothek performt und ist nun behoben worden:
Die Deutsche Nationalbibliothek hat den Eintrag der Autorin May Ayim berichtigt.

In dem Eintrag war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine neue Version des kolonial gef&auml;rbten Themaverfehlungs-Klassikers &#8220;wo kommst du heeer? &#8211; nee, ich meine wo kommst du WIRKLICH heeer? &#8211; und deine Eltern? weil du bist doch nich deutsch!!&#8221; wurde offensichtlich in der Deutschen Nationalbibliothek performt und ist nun behoben worden:</p>
<p>Die Deutsche Nationalbibliothek hat den Eintrag der Autorin May Ayim berichtigt.<br />
<span id="more-1299"></span><br />
In dem Eintrag war ein Verweis darauf enthalten, dass May Ayim nicht aus Deutschland &#8220;stamme&#8221;. Tats&auml;chlich ist May Ayim jedoch in Hamburg geboren. Willk&uuml;rliche Hinweise auf VorfahrInnen unterbleiben in diesem Archiv offensichtlich normalerweise bei deutschen Autorinnen.</p>
<p>Der Rechtsanwalt R&uuml;diger Helm hatte sich mit einem Schreiben an die Nationalbibliothek gewendet.</p>
<p>Alter Eintrag, Protestschreiben und Reaktion: siehe unten.</p>
<p>Anm der Red.: man beachte die versehentliche Umdichtung des Orlanda Frauenverlages in die m&auml;nnliche Form &#8220;Orlando Frauenverlag&#8221;</p>
<p>Anm 2: Abwehr muss sein! Nat&uuml;rlich ist der Verlag schuld, dass aus einer ghanaisch-deutschen Dichterin durch die Nationalbibliothek flugs eine Dichterin gemacht wurde, die &#8220;aus Ghana stammt&#8221;. In einer Nationalbibliothek ist Differenzieren bestimmt auch nicht sooo wichtig&#8230;</p>
<blockquote><p>An  die<br />
Deutsche Nationalbibliothek<br />
Bundesunmittelbare Anstalt des  &Ouml;ffentlichen Rechts<br />
vertreten durch die Generaldirektorin Dr. Elisabeth  Niggemann<br />
Adickesallee 1</p>
<p>60322 Frankfurt am Main</p>
<p>Tel. + 49-69-1525-0<br />
Fax + 49-69-1525-1010</p>
<p>E-Mail: postfach@d-nb.de<br />
http://www.d-nb.de/</p>
<p>Sehr geehrte Frau Dr. Elisabeth Niggemann,<br />
sehr geehrte PND-Redaktion,</p>
<p>als Verantwortliche f&uuml;r die Deutsche  Nationalbibliothek m&ouml;chte ich darauf hinweisen, dass der Datensatz &uuml;ber die  Autorin May Ayim (idn: 115413391) einen dringend zu korrigierenden Fehler  enth&auml;lt.</p>
<p>Sie  schreiben, &uuml;ber die Autorin May Ayim (fr&uuml;her Sylvia  Brigitte Gertrud Opitz):</p>
<p>Dt.  Schriftstellerin aus Ghana stammend</p>
<p>Frau  Ayim (geborene Opitz) ist in Hamburg geboren, sie ist und war immer Deutsche.  Nach ihr ist der deutsche Literaturpreis May-Ayim-Award benannt.</p>
<p>Ich  habe stichpunktartig Ihr Archiv durchgesehen. Weitere vergleichbare Angaben &uuml;ber  andere AutorInnen waren nicht zu finden. Insbesondere nehmen Sie keine Hinweise  auf den famili&auml;ren Hintergrund von AutorInnen vor. Warum also hier, was macht  f&uuml;r Sie den Unterschied?</p>
<p>Ich  erlebe den Eintrag als indiskutabel, sie vermittelt den Eindruck, dass der/die  SachbearbeiterIn nacht wahr haben m&ouml;chte, dass Deutsche nicht automatisch Weisse  sind. Dennoch bleibt es dabei, wer in Hamburg geboren und aufgewachsen ist,  stammt aus Hamburg (von wo denn sonst???).</p>
<p>Dieser  Briefwechsel wird von mir &ouml;ffentlich gef&uuml;hrt. (&#8230;)<br />
Mit  freundlichen Gr&uuml;&szlig;en</p>
<p>R&uuml;diger  Helm<br />
M&uuml;nchen</p></blockquote>
<p>&#8212;&#8211;Original-Nachricht&#8212;&#8211;<br />
Betreff: AW: PND- Korrekturanfrage (idn: 115413391)<br />
Datum: Mon, 15 Jun 2009 19:17:44 +0200</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr  Helm,</p>
<p>vielen Dank f&uuml;r  den Hinweis auf die nicht korrekte Angabe im Personendatensatz f&uuml;r May Ayim. Ich  habe die Angabe &#8220;aus Ghana stammend&#8221; aus dem Datensatz gestrichen. Diese Angabe  ist vermutlich aufgrund der Meldung des Orlando-Frauenverlags an die Deutsche  Nationalbibliothek zu Stande gekommen. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der  Deutschen Nationalbibliothek liegt es fern, unrichtige oder diffamierende  Angaben in den Datens&auml;tzen der Personennamendatei (PND) einzutragen. Wir gehen  mit den Informationen zu Personen sehr sorgf&auml;ltig um, nutzen allerdings Angaben,  die in den Publikationen selbst stehen, in g&auml;ngigen Nachschlagwerken zu  ermitteln sind bzw. vom Verlag &uuml;bermittelt werden. Ich m&ouml;chte Ihnen f&uuml;r die  Richtigstellung Ihrerseits danken und hoffe, dass mit der Korrektur Ihre  Bedenken aus dem Weg ger&auml;umt sind.</p>
<p>Hier die Angaben,  die vom Verlag &uuml;bermittelt wurden:<br />
May Ayim  (1960-1996), ghanaisch-deutsche Dichterin, Wissenschaftlerin und politische  Pers&ouml;nlichkeit, war eine der VorreiterInnen der Schwarzen Deutschen Bewegung,  die mit ihrer Forschung zur Geschichte und Gegenwart Afrodeutscher und mit ihrer  politischen Lyrik im In- und Ausland bekannt wurde. &#8230;</p>
<p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e Barbara  Pfeifer<br />
&#8211;<br />
Barbara  Pfeifer<br />
Deutsche Nationalbibliothek<br />
Arbeitsstelle f&uuml;r Standardisierung<br />
Personennamendatei (PND)<br />
Adickesallee 1<br />
D-60322  Frankfurt am Main<br />
Telefon:  +49-69-1525-1403<br />
Telefax:  +49-69-1525-1010<br />
mailto:b.pfeifer@d-nb.de<br />
http://www.d-nb.de</p></blockquote>
<blockquote><p>Bereitgestellt: Freitag, 12. Juni 2009  20:55<br />
Bereitgestellt in: Info-Postfach<br />
Unterhaltung: PND-  Korrekturanfrage (idn: 115413391)<br />
Betreff: PND- Korrekturanfrage (idn:  115413391)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tagung &#8220;Rassismus, Wissen(schaft) und Universit&#228;t&#8221;: NEUER Veranstaltungsort!</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2009/06/25/tagung-rassismus-wissenschaft-und-universitaet-neuer-veranstaltungsort/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 16:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Noah Sow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassistisch Aktiv]]></category>
		<category><![CDATA[Black Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Information, Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[live/Termine]]></category>
		<category><![CDATA[yes!]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=1294</guid>
		<description><![CDATA[new address:
Werkstatt der Kulturen
Wissmannstra&#223;e 32
12049 Berlin
Tel. 030 &#8211; 60 97 70-0
info(at)werkstatt-der-kulturen.de

Liebe Teilnehmende,
leider mussten wird kurzfristig den Veranstaltungsort f&#252;r die Tagung &#8220;Rassismus, Wissen(schaft) und Universit&#228;t&#8221; &#228;ndern.  Die Veranstaltung wird in die Werkstatt der Kulturen verlegt.  Um es allen, die versehentlich  zum Amerika-Haus fahren, zu erm&#246;glichen, den einzelnen Veranstaltungspunkten beizuwohnen, verschieben wir das der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong><span style="color: #ff0000;">new address:</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Werkstatt der Kulturen<br />
Wissmannstra&szlig;e 32<br />
12049 Berlin<br />
Tel. 030 &#8211; 60 97 70-0<br />
info(at)werkstatt-der-kulturen.de</span></strong></p>
<p><strong><span id="more-1294"></span></strong></p>
<p><strong>L</strong>iebe Teilnehmende,</p>
<p>leider mussten wird kurzfristig den Veranstaltungsort f&uuml;r die Tagung &#8220;Rassismus, Wissen(schaft) und Universit&auml;t&#8221; &auml;ndern.  Die Veranstaltung wird in die Werkstatt der Kulturen verlegt.  Um es allen, die versehentlich  zum Amerika-Haus fahren, zu erm&ouml;glichen, den einzelnen Veranstaltungspunkten beizuwohnen, verschieben wir das der Anfang des Programmes am Freitag um jeweils eine Stunde.  Die Uhrzeiten f&uuml;r die Abendveranstaltungen bleiben bestehen.  Bitte konsultieren Sie f&uuml;r die genauen Anfangszeiten das attachte  Programm.<br />
Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und freuen uns darauf, Sie auf der Tagung begr&uuml;&szlig;en zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen</p>
<p>Das Thementag Team!</p>
<p>Neue Adresse:</p>
<p>Werkstatt der Kulturen<br />
Wissmannstra&szlig;e 32<br />
12049 Berlin<br />
Tel. 030 &#8211; 60 97 70-0<br />
info(at)werkstatt-der-kulturen.de</p>
<p>Dear all,</p>
<p>for unforeseen reasons we will need to move the conference to another venue. The conference event &#8220;Rassismus, Wissen(schaft) und Universit&auml;t&#8221; will now be moved to Werkstatt der Kulturen. It is possible that some people will still travel to the Amerika-Haus having not received notice of the change of venue.  For this eventuality, we have decided to delay the start of the conference on Friday by one hour .The eveneing events will start as scheduled before.  Please consult the attached programme for precise information.<br />
We apologise for any inconvenience this may cause you. We look forward to welcoming you to the event at this new location!</p>
<p>Best wishes,</p>
<p>The Thementag Team!</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>26. &#8211; 28. Juni 2009, Berlin: Fachtagung &#8220;Rassismus, Wissen(schaft) und Universit&#228;t&#8221;</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2009/06/20/26-28-juni-2009-berlin-fachtagung-rassismus-wissenschaft-und-universitaet/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 08:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red. der braune mob</dc:creator>
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		<description><![CDATA[NEUER Veranstaltungsort!!!
 Werkstatt der Kulturen
Wissmannstra&#223;e 32
12049 Berlin
Tel. 030 &#8211; 60 97 70-0
info(at)werkstatt-der-kulturen.de
Mehr dazu hier.
Rassismus geh&#246;rt zu den wirkungsm&#228;chtigsten und folgenschwersten historischen Hypotheken, mit denen sich die Welt auch im 21. Jahrhundert auseinander zu setzen hat. Der europ&#228;ische Versuch, Menschen nach &#8216;Rassen&#8217; zu unterteilen, ist als gescheitert anzusehen. Doch sein Gesch&#246;pf, der Rassismus, ist strukturell und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #ff0000;"><strong>NEUER Veranstaltungsort!!!</strong></span></h2>
<p><span style="color: #ff0000;"> Werkstatt der Kulturen<br />
Wissmannstra&szlig;e 32<br />
12049 Berlin<br />
Tel. 030 &#8211; 60 97 70-0<br />
info(at)werkstatt-der-kulturen.de</span></p>
<p>Mehr dazu <a href="http://blog.derbraunemob.info/2009/06/25/tagung-rassismus-wissenschaft-und-universitaet-neuer-veranstaltungsort/" target="_blank">hier</a>.</p>
<blockquote><p>Rassismus geh&ouml;rt zu den wirkungsm&auml;chtigsten und folgenschwersten historischen Hypotheken, mit denen sich die Welt auch im 21. Jahrhundert auseinander zu setzen hat. Der europ&auml;ische Versuch, Menschen nach &#8216;Rassen&#8217; zu unterteilen, ist als gescheitert anzusehen. Doch sein Gesch&ouml;pf, der Rassismus, ist strukturell und diskursiv ˆ in Form von Macht, Gewalt und Wissen ˆ allgegenw&auml;rtig und wirkm&auml;chtig. Das verst&auml;rkt sich noch dadurch, dass der Rassismus in der bundesdeutschen Gesellschaft weitgehend verleugnet bleibt. All dies hat f&uuml;r Medien, Wissenschaft und die deutsche Literatur- und Theaterlandschaft weitreichende Konsequenzen. Diesen widmet sich die Tagung. Es gilt herauszuarbeiten, wie kolonial entstandenes rassistisches Wissen in der deutschen Gesellschaft bis heute prominent fortwirkt und zugleich auch von People of Colour widerst&auml;ndig herausgefordert wird. Auch ist zu diskutieren, wie &uuml;ber Rassismus gesprochen werden kann, ohne seine Denkmuster und Machtfelder zu reproduzieren. In Performances, Theaterst&uuml;cken, akademischen Vortr&auml;gen, Podiumsdiskussionen und Arbeitsgruppen werden Wissenschaftler_innen und Studierende sowie K&uuml;nstler_innen und Journalist_innen of Colour Rassismus analysieren, beschreiben und hinterfragen. Die Tagung dient der politischen Bildung und richtet sich an eine interessierte breite &Ouml;ffentlichkeit.</p></blockquote>
<p><strong>Vortragende</strong> u.a.:</p>
<p>Katharina Oguntoye, Sheila Mysorekar, Noah Sow, Grada Kilomba, Paul Mecheril, ManuEla Ritz , Natasha A. Kelly, Victoria B. Robinson, Mutlu Erg&uuml;n, Kien Nghi Ha, Lara-Sophie Milagro, uvm.</p>
<p><strong>Ausf&uuml;hrliche Informationen zum Programm</strong>:<a href="http://www.limitedtoyou.com" target="_blank">www.limitedtoyou.com </a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Berlin, 19.-20- Juni: &#8220;RE/POSITIONIERUNG, RE/POSITIONING&#8221; &#8211; Critical Whiteness/Perspectives of Color</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2009/06/20/berlin-19-20-juni-repositionierung-repositioning-critical-whitenessperspectives-of-color/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 08:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red. der braune mob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Achtung Programm&#228;nderung: Die Veranstaltung Locations of the Mothership: The Black Female Subject as a Site of Resistance mit  Jamika Ajalon am 20.06.09 findet um 18h statt um 16h statt.
(English version below)
RE/POSITIONIERUNG
Der Auseinandersetzung und Anerkennung der eigenen Position folgt eine Repositionierung, in der bewusst Standpunkte bezogen werden, die Rassismus entgegenwirken, anstatt ihn zu best&#228;rken.
Syd Shelton [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Achtung Programm&auml;nderung: Die Veranstaltung Locations of the Mothership: The Black Female Subject as a Site of Resistance mit  Jamika Ajalon am 20.06.09 findet um 18h statt um 16h statt.</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>(English version below)</strong></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">RE/POSITIONIERUNG</span></p>
<blockquote><p>Der Auseinandersetzung und Anerkennung der eigenen Position folgt eine Repositionierung, in der bewusst Standpunkte bezogen werden, die Rassismus entgegenwirken, anstatt ihn zu best&auml;rken.<br />
Syd Shelton und Carol Tulloch stellen die Bewegung des „Rock against Racism“ vor, die von 1976-81 Schwarze und Wei&szlig;e Aktivist/-innen, K&uuml;nstler/-innen, Schriftsteller/-innen Designer/-innen und Musiker/-innen im Kampf gegen Rassimus vereinte. Gabriele Dietze erweitert den Dialog &uuml;ber kritisches Wei&szlig;sein um das Konzept des kritischen Okzidentalismus. Jamika Ajalon behandelt in ihrer Anti-Lecture die Bedeutung Schwarzer Frauen als Subjekte des Widerstandes. Lambert Mousseka und Stefanie Oberhoff pr&auml;sentieren den Film &#8220;&#8230; und jetzt bin ich ein K&uuml;nstler&#8221;, der ihre Arbeit mit Stra&szlig;enkindern und Kindersoldaten in Kinshasa dokumentiert.</p></blockquote>
<p><span style="text-decoration: underline;"> RE/POSITIONING</span></p>
<blockquote><p>A repositioning follows the discussion and acknowledgment of one&#8217;s own position whereby points of view are taken up consciously that mark an active opposition to racism instead of implicitly strengthening it. Syd Shelton and Carol Tulloch present the historical movement of Rock Against Racism which untied Black and White activists, artists, writers and designers in the fight against racism from 1976 to 1981. Gabriele Dietze expands the dialog regarding Critical Whiteness Theory through the concept of Critical Occidentalism. Jamika Ajalon deals with the importance of women as subjects of Resistance in her “anti-lecture”, while Lambert Mousseka and Stafanie Oberhoff present the film &#8220;&#8230; und jetzt bin ich ein K&uuml;nstler&#8221; documenting their work with street children and child soldiers in Kinshasa.</p></blockquote>
<p><span id="more-1287"></span><span style="color: #ff0000;"><em>(details in english: below)</em></span></p>
<p><strong>more:</strong> <a href="http://www.metanationale.org/index.php/programm" target="_blank">http://www.metanationale.org/index.php/programm</a> und <a href="http://ngbk.de/site/">http://ngbk.de/site/</a></p>
<p>Fr, 19. Juni 2009</p>
<p>18:00h: Rock against Racism 1976 – 1981<br />
Carol Tulloch/Syd Shelton<br />
Vortrag (E)<br />
20:00h:Critical Whiteness Theory und Kritischer<br />
Okzidentalismus. Zwei Figuren hegemonialer<br />
Selbstreflexion<br />
Gabriele Dietze<br />
Vortrag (D)</p>
<p>Sa, 20. Juni 2009</p>
<p>18:00h: Locations of the Mothership: The Black Female<br />
Subject as a Site of Resistance<br />
Jamika Ajalon<br />
Anti-Lecture (E)<br />
20:00h: &#8220;&#8230; und jetzt bin ich ein K&uuml;nstler&#8221;<br />
Lambert Mousseka/Stefanie Oberhoff<br />
Film/Vortrag (D/F),</p>
<p>Alle Veranstaltungen finden in den R&auml;umen der NGBK statt:</p>
<p>Neue Gesellschaft f&uuml;r Bildende Kunst<br />
Oranienstra&szlig;e 25, 10999 Berlin<br />
VH, 1. OG (Veranstaltungsraum)</p>
<p>Die Teilname an den Workshops erfordert eine Anmeldung, alle anderen Veranstaltungen k&ouml;nnen ohne Anmeldung besucht werden. Interessierte melden sich bitte bei info@metanationale.org<br />
Sollte Kinderbetreuung w&auml;hrend der Veranstaltungen erw&uuml;nscht sein, so bitten wir uns rechtzeitig davon in Kenntnis zu setzen.<br />
Die NGBK dankt der Stiftung Deutsche Klassenlotterie f&uuml;r die Finanzierung des Projektes.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><strong>Attention! Change of program: The anti-lecture Locations of the Mothership: The Black Female Subject as a Site of Resistance by  Jamika Ajalon will take place on June 20th at 18h instead of 16h.</strong></p>
<p>Friday, June 19</p>
<p>18:00h: Rock against Racism 1976 – 1981<br />
Carol Tulloch/Syd Shelton<br />
Lecture (E)<br />
20:00h: Critical Whiteness Theory und Kritischer Okzidentalismus. Zwei Figuren hegemonialer                Selbstreflexion<br />
Gabriele Dietze<br />
Vortrag (G)</p>
<p>Saturday, June 20</p>
<p>18:00h: Locations of the Mothership: The Black Female Subject as a Site of Resistance<br />
Jamika Ajalon<br />
Anti-Lecture (E)<br />
20:00h: The Village on the Hill<br />
Lambert Mousseka/Stefanie Oberhoff<br />
International Puppet Theater (G/F)</p>
<p>All events will take place at:</p>
<p>Neue Gesellschaft f&uuml;r Bildende Kunst<br />
Oranienstra&szlig;e 25, 10999 Berlin<br />
VH, 1. OG (Veranstaltungsraum)</p>
<p>Persons interested in registering for the workshops, please contact: info@metanationale.org<br />
Should you require childcare services, please inform us as soon as possible.<br />
The NGBK wishes to thank the Stiftung Deutsche Klassenlotterie for financing this project.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Presseschau vom 14.6. &#8211; allt&#228;glicher und institutioneller Rassismus * Podcast * Empowerment in Frankfurt * Zweckentfremdung von &#8220;Afrika-Spenden&#8221; * Jugend als Asylbewerber * afrikanischer Stadtteilmanager in Moers</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2009/06/14/presseschau-vom-146-alltaeglicher-und-institutioneller-rassismus-podcast-empowerment-in-frankfurt-zweckentfremdung-von-afrika-spenden-jugend-als-asylbewerber-afrikanischer-stadtteilm/</link>
		<comments>http://blog.derbraunemob.info/2009/06/14/presseschau-vom-146-alltaeglicher-und-institutioneller-rassismus-podcast-empowerment-in-frankfurt-zweckentfremdung-von-afrika-spenden-jugend-als-asylbewerber-afrikanischer-stadtteilm/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 14:50:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Noah Sow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassistisch Aktiv]]></category>
		<category><![CDATA[Black Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Information, Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[geht nicht]]></category>
		<category><![CDATA[Asylbewerber]]></category>
		<category><![CDATA[blacknrw]]></category>
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		<category><![CDATA[radio]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganze Artikel jeweils beim Klick in die Headlines
“Aus rassistischen Gr&#252;nden EU-Wahl verwehrt”
Ein unglaublicher Brief erreichte uns heute: einer Deutschen wurde am vergangenen Sonntag in M&#252;nster die EU-Wahl verwehrt, m&#246;glicherweise einzig und allein aufgrund vorschneller rassistischer Schlussfolgerungen wegen ihres Namens.

*
Radio / Podcast: Diskussionsrunde: Noch immer Schwarz-Wei&#223;. 12.6. *
Radiosender Bayern 2 (oder als Podcast) am Freitag, 12. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ganze Artikel jeweils beim Klick in die Headlines<span id="more-1279"></span></em></p>
<p><a href="http://blog.derbraunemob.info/2009/06/12/aus-rassistischen-gruenden-eu-wahl-verwehrt/" target="_blank">“Aus rassistischen Gr&uuml;nden EU-Wahl verwehrt”</a></p>
<p>Ein unglaublicher Brief erreichte uns heute: einer Deutschen wurde am vergangenen Sonntag in M&uuml;nster die EU-Wahl verwehrt, m&ouml;glicherweise einzig und allein aufgrund vorschneller rassistischer Schlussfolgerungen wegen ihres Namens.</p>
<p><a href="http://blog.derbraunemob.info/2009/06/12/aus-rassistischen-gruenden-eu-wahl-verwehrt/" target="_blank"></a></p>
<p>*</p>
<p><a href="http://blacknrw.wordpress.com/2009/06/13/radio-podcast-diskussionsrunde-noch-immer-schwarz-weis-12-6/" target="_blank">Radio / Podcast: Diskussionsrunde: Noch immer Schwarz-Wei&szlig;. 12.6. *</a></p>
<p>Radiosender Bayern 2 (oder als Podcast) am Freitag, 12. Juni, von 10.00 bis 12.00 Uhr:</p>
<p>Freitagsforum-Diskussionsrunde: Noch immer Schwarz-Wei&szlig; – Wie viel Diskriminierung erleben Schwarze im Alltag? Unter dem Titel “Noch immer Schwarz-Wei&szlig; – Wie viel Diskriminierung erleben Schwarze im Alltag?” diskutiert Jutta Prediger mit Sarah Bergh, Theaterp&auml;dagogin und Kofi Adigbli, Elektroingenieur bei Siemens aus M&uuml;nchen</p>
<p>*</p>
<p><a href="http://blacknrw.wordpress.com/2009/06/10/goslar-der-ganz-alltagliche-rassismus-am-samstagabend/" target="_blank">Goslar: Schwarzen Fu&szlig;ballern Zutritt zu eigener Vereinsfeier verwehrt</a> *</p>
<p>In Goslar wurde zwei schwarzen Fu&szlig;ballern des Oberligisten GSC 08, Daniel dos Santos (Brasilien) und Luc Ndjock (Kamerun/Deutschland), am Samstagabend in der Goslarer Diskothek „Nachtschicht“ von Sicherheitspersonal der Zutritt zur Aufstiegsfeier ihres Vereins verweigert.</p>
<p>*</p>
<p><a href="http://blacknrw.wordpress.com/2009/06/13/die-empowerment-initiative-frankfurt/" target="_blank"> Empowerment Initiative Frankfurt *</a></p>
<p>Die Empowerment Initiative Frankfurt a. M. sind Schwarze Deutsche, Schwarze und People of Color in Deutschland, die sich gesellschaftlich und politisch gegen rassistische Diskurse und Praxen organisieren.</p>
<p>Die Treffen der Empowerment Initiative Frankfurt a.M. finden i.d.R. jeden 3. Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr im JUZ Heideplatz, Schleiermacherstr.7 in Frankfurt-Bornheim statt. Kontakt: Empowerment-initiative-frankfurt – @ – web.d</p>
<p>*</p>
<p><a href="http://blacknrw.wordpress.com/2009/06/10/sponsz-eine-jugend-als-asylbewerber/" target="_blank">&#8220;Eine Jugend als Asylbewerber&#8221; </a></p>
<p>Spiegel Online via <a href="http://blacknrw.wordpress.com/2009/06/10/sponsz-eine-jugend-als-asylbewerber/" target="_blank">BlackNRW</a></p>
<p>*</p>
<p><a href="http://blacknrw.wordpress.com/2009/06/11/amar-azzoug-aus-algerien-neuer-stadtteilmanager-in-moers/" target="_blank"> Amar Azzoug aus Algerien – Neuer Stadtteilmanager in Moers *</a></p>
<p>*</p>
<p><a href="http://blacknrw.wordpress.com/2009/06/10/charly-huber/" target="_blank">Charly Huber klagt an: Innenansicht zur Praxis einiger Afrika-Spendensammler-Vereine *</a></p>
<p>Der afro-bayrische Schauspieler Charles M. Huber(52)  (”Der Alte”, “Mandela-Musical”) hat vor einigen Jahren das Hilfswerk “Afrika Direkt” gegr&uuml;ndet und betreut dar&uuml;ber u.a. ein Schulbau-Projekt im Senegal, der Heimat seines Vaters. Zur Durchf&uuml;hrung einer Werbeaktion f&uuml;r dieses Projekt beauftragte er die bekannte und gemeinn&uuml;tzige Peter-Ustinov-Stiftung. Jetzt treffen sich Beide vor Gericht, denn Huber verklagt die Peter-Ustinov-Stiftung wegen der Zweckentfremdung von Spendengeldern im grossen Stil. Im O-TON Huber zur RP: “Das sind Betr&uuml;ger”.</p>
<p>* = via <a href="http://blacknrw.wordpress.com/" target="_blank">BlackNRW</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.derbraunemob.info/2009/06/14/presseschau-vom-146-alltaeglicher-und-institutioneller-rassismus-podcast-empowerment-in-frankfurt-zweckentfremdung-von-afrika-spenden-jugend-als-asylbewerber-afrikanischer-stadtteilm/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>bis 15.6. anmelden! &#8220;Medien – Vielfalt nutzen! Perspektiven der Selbstorganisation&#8221;- Tagung von und &#252;ber MedienmacherInnen mit Migrationshintergrund</title>
		<link>http://blog.derbraunemob.info/2009/06/14/bis-156-anmelden-medien-vielfalt-nutzen-perspektiven-der-selbstorganisation-tagung-von-und-ueber-medienmacherinnen-mit-migrationshintergrund/</link>
		<comments>http://blog.derbraunemob.info/2009/06/14/bis-156-anmelden-medien-vielfalt-nutzen-perspektiven-der-selbstorganisation-tagung-von-und-ueber-medienmacherinnen-mit-migrationshintergrund/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 13:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Noah Sow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassistisch Aktiv]]></category>
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		<category><![CDATA[Information, Recherche]]></category>
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		<category><![CDATA[postmigrantisch]]></category>
		<category><![CDATA[Sigi Heinrich]]></category>
		<category><![CDATA[stiftung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.derbraunemob.info/?p=1272</guid>
		<description><![CDATA[Datum:                     Freitag, 19. Juni 2009 (15 Uhr &#8211; 20.30 Uhr)
Ort:                          [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Datum:                     Freitag, 19. Juni 2009 (15 Uhr &#8211; 20.30 Uhr)<br />
Ort:                           Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung, Beletage<br />
Schumannstr. 8, 10117 Berlin-Mitte</p>
<p><strong>Der braune mob e.V. wird mittagen</strong> und unsere Arbeit vorstellen. Das <a href="http://blog.derbraunemob.info/wp-content/uploads/2009/06/programm_19-06-2009_final.pdf" target="_blank">Programm zum pdf-Download: hier</a></p>
<p><span id="more-1272"></span>via <a href="http://www.neuemedienmacher.de/" target="_blank">Neuemedienmacher.de</a>:</p>
<blockquote><p>Die zunehmende Vielfalt in der deutschen Einwanderungsgesellschaft findet sich weder in der Berichterstattung noch in den Redaktionsr&auml;umen wieder. Jeder f&uuml;nfte Einwohner in Deutschland besitzt mittlerweile einen sogenannten Migrationshintergrund, aber nur jeder f&uuml;nfzigste Journalist. Auch in den einschl&auml;gigen Ausbildungsg&auml;ngen zum Journalismus sind Nachwuchskr&auml;fte mit Migrationshintergrund auffallend unterrepr&auml;sentiert. In den Medien fehlen oftmals Perspektiven von Migranten und hinreichende Kompetenz f&uuml;r die Darstellung gesellschaftlicher Vielfalt. Viel zu h&auml;ufig beherrschen Stereotypen die Berichterstattung. Der Gem&uuml;seh&auml;ndler oder die Frau mit dem Kopftuch, die in fast jedem Fernsehbeitrag &uuml;ber Migration in Deutschland verwendet werden, sind Chiffren, die ein einseitiges und verzerrtes Bild abgeben. Es geht also nicht um die blo&szlig;e Repr&auml;sentanz von MigrantInnen in den Medien, sondern um eine realistische, differenzierte und sorgf&auml;ltig recherchierte Darstellung des politischen und sozialen Alltags in der Einwanderungsgesellschaft.</p>
<p>Auf der Tagung &#8220;Medien – Vielfalt nutzen! Perspektiven der Selbstorganisation&#8221; wollen wir der Frage nachgehen, welche M&ouml;glichkeiten Initiativen und Selbstorganisationen haben, diese Situation zu ver&auml;ndern und die Medien in unserer Einwanderungsgesellschaft offener und vielf&auml;ltiger zu machen.</p>
<p>Programm und weitere Infos im Anhang und unter <a href="http://www.neuemedienmacher.de/" target="_blank">www.neuemedienmacher.de </a>bzw. <a href="http://www.boell.de " target="_blank">www.boell.de </a><br />
Anmeldung per Mail unter: anmeldung[_at_ ]neuemedienmacher.de<br />
Anmeldefrist: 15. Juni 2009<br />
￼             ￼</p></blockquote>
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		<title>&#8220;Aus rassistischen Gr&#252;nden EU-Wahl verwehrt&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 11:35:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red. der braune mob</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein unglaublicher Brief erreichte uns heute: einer Deutschen wurde am vergangenen Sonntag in M&#252;nster die EU-Wahl verwehrt, m&#246;glicherweise einzig und allein aufgrund vorschneller rassistischer Schlussfolgerungen wegen ihres Namens.
Das Ereignisprotokoll der Gesch&#228;digten:
Am 07.06.2009 wollte ich in M&#252;nster zur Wahl des Europaparlaments im Wahllokal meine Stimme abgeben, als mir der Wahlhelfer mitteilte, ich st&#252;nde nicht im W&#228;hlerInnenverzeichnis.
Nachdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein unglaublicher Brief erreichte uns heute: einer Deutschen wurde am vergangenen Sonntag in M&uuml;nster die EU-Wahl verwehrt, m&ouml;glicherweise einzig und allein aufgrund vorschneller rassistischer Schlussfolgerungen wegen ihres Namens.</p>
<p>Das Ereignisprotokoll der Gesch&auml;digten:</p>
<blockquote><p><span id="more-1255"></span>Am 07.06.2009 wollte ich in M&uuml;nster zur Wahl des Europaparlaments im Wahllokal meine Stimme abgeben, als mir der Wahlhelfer mitteilte, ich st&uuml;nde nicht im W&auml;hlerInnenverzeichnis.</p>
<p>Nachdem ich darauf bestand, dass ich ordnungsgem&auml;&szlig; angemeldet sei, rief eine weitere Wahlhelferin im Rathaus an, um der Angelegenheit auf den Grund zu gehen. Nachdem sich die Frau am anderen Ende davon hat &uuml;berzeugen lassen, dass ich trotz meines Nachnamens auch deutsche Staatsb&uuml;rgerin bin (ich habe eine doppelte Staatsb&uuml;rgerschaft) sprach sie mit mir und erz&auml;hlte mir, ich k&ouml;nne nicht im W&auml;hlerInnenverzeichnis eingetragen sein, da ich gar nicht im Melderegister auftauche, was mir jedoch unm&ouml;glich erschien, da ich mich vor zwei Jahren bei meinem Einzug in meine neue WG ordnungsgem&auml;&szlig; angemeldet hatte. Mensch k&ouml;nne jetzt nichts mehr f&uuml;r mich tun, ich m&uuml;sse am Montag zum Einwohnermeldeamt und die Angelegenheit vor Ort kl&auml;ren.</p>
<p>Voller ohnm&auml;chtiger Wut im Bauch ging ich nach Hause und am n&auml;chsten Tag, inklusive meiner Meldebescheinigung zum Amt. Dort lie&szlig; ich mich sofort zu Fachstellenleiterin bringen, um meine Beschwerde vorzubringen. Diese lie&szlig; sich zun&auml;chst einen Registerauszug &uuml;ber den Vorgang ausdrucken, was jedoch nicht viel zur Kl&auml;rung beitrug. Es lie&szlig; sich herausfinden, dass am 07.01. diesen Jahres ein Ermittler beauftragt war, mehrere Menschen ausfindig zu machen.<br />
Warum ich &uuml;berhaupt gesucht wurde, konnte sie mir im Amt jedoch nicht sagen, da es keinerlei Unterlagenr&uuml;cklauf gab. Was jedoch in Erfahrung zu bringen war, war, dass der Ermittler angeblich mit einem „Hausmeister“ gesprochen und die Information bekommen hat, ich w&uuml;rde nicht unter der angegebenen Adresse wohnen. Nun vollends erstaunt gab ich an, dass es f&uuml;r unser Haus &uuml;berhaupt keinen Hausmeister gibt. Mit mehr Fragen als Antworten ging ich nach Hause, um mit unserem Vermieter zu sprechen. Wie bereits vermutet, best&auml;tigte er mir, dass es keinen Hausmeister gibt. Es gebe nur einen Menschen vom Sozialamt, der sich um mehrere Fl&uuml;chtlingsfamilien in unserem Stra&szlig;enzug k&uuml;mmere.</p>
<p>Nun wurde mir klar, wie der Vorfall abgelaufen sein k&ouml;nnte, und nach meiner Meinung auch abgelaufen ist, da mir jede weitere Erkl&auml;rung fehlt und es ein leichtes gewesen w&auml;re herauszufinden, dass mein Name am Briefkasten steht und ich im Haus bekannt bin. So viel M&uuml;he hat sich die ermittelnde Person aber anscheinend gar nicht gemacht. Etwas eigene Kombinatorik hat ihm diese Arbeit erspart. Bei meinem Nachnamen (ich bin Deutsch-Jordanierin) war ihm klar, dass ich nur Ausl&auml;nderin sein k&ouml;nne und wer w&auml;re da wohl kompetenterer Ansprechpartner als der Herr vom Sozialamt, der sich ja um die Ausl&auml;nder k&uuml;mmert? Der Herr vom Sozialamt hat dann, als er gefragt wurde, ganz angestrengt nachgedacht und ist zu dem Schluss gekommen, wenn er den (typisch ausl&auml;ndischen) Namen nicht kennt, dann kann es mich unter der Adresse auch nicht geben.</p>
<p>Doch damit nicht genug, bis ich diesen rassistischen Schlussfolgerungen auf die Schliche kam musste ich mir noch mehr rassistische Kommentare anh&ouml;ren. Als ich beim Sozialamt anrief, um diesen „Hausmeister“ ausfindig zu machen, sprach ich mit seinem ehemaligen Vorgesetzten. Nachdem ich ihm meine Beschwerde vorgetragen hatte, fing er an zu &uuml;berlegen, warum ich denn &uuml;berhaupt gesucht worden sein k&ouml;nnte. Seine erste Vermutung (klar, mein Name) war, ich k&ouml;nnte ja Sozialleistungen beziehen (nicht das erste Mal, dass jemand von meinem Nachnamen auf die Art meines Lebensunterhalts schlie&szlig;t). Als ich ihm ,mittlerweile wirklich sauer, sagte, dass ich Studentin und dar&uuml;ber hinaus Stipendiatin sei, sagte er, ich m&uuml;sse aber auch Verst&auml;ndnis haben mit dem Nachnamen, es gebe ja „genug illegale Menschen, also ohne Papiere, die dann hier Scheinadressen angeben&#8230;“. Er konnte auch gar nicht verstehen, warum ich so w&uuml;tend sei. Zur Auflockerung der Situation fragte er mich dann auch erstmal, welche Partei ich denn gew&auml;hlt h&auml;tte, h&auml;tte ich w&auml;hlen d&uuml;rfen.</p>
<p>Erst die Beschwerde beim Amtsleiter des Sozialamtes brachte die eingeforderte Entschuldigung. Denn nicht nur durfte ich aufgrund rassistischer Schlussfolgerungen nicht mein B&uuml;rger_innenrecht auf freie Wahlen aus&uuml;ben; in der n&auml;chsten Woche werde ich f&uuml;r drei Monate nach Kapstadt gehen. Sp&auml;testens bei dem Versuch wieder einzureisen, w&auml;re ich vermutlich sogar erstmal in Gewahrsam genommen worden, da irgendwann, wenn das Einwohnermelde-und das Ordnungsamt mit der Suche nicht weiterkommen, meines Wissens nach die Polizei eingeschaltet wird. Mittlerweile trage ich mich mit dem Gedanken beim Komitee f&uuml;r Grundrechte vorzusprechen. Auf jeden Fall w&uuml;nsche ich mir eine Ver&ouml;ffentlichung dieses Vorfalls.</p>
<p>S. El A. (Name ge&auml;ndert; der Red. bekannt)</p></blockquote>
<p>Anm. der Red.<br />
Die Gesch&auml;digte gibt an, Zeugen f&uuml;r die Vorf&auml;lle zu haben und pr&uuml;ft derzeit rechtliche Schritte.</p>
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