Liste von Kinder- und Jugendbüchern/-Medien mit diskriminierenden Inhalten oder Ausdrücken
Aufgrund der regen Nachfrage erstellen wir hier eine Liste Liste von Kinder- und Jugendbüchern mit diskriminierenden Inhalten oder Ausdrücken, für Eltern und Kinder, die keine lust auf böse Überraschungen haben. Natürlich und leider ist diese Liste keinesfalls vollständig.
Wenn Sie Titel zur Liste hinzufügen möchten, senden Sie uns bitte eine Mail an info[a]derbraunemob.de
mit folgenden Informationen:
- Buchtitel/Titel der Publikation und AutorIn
- Auflage, in der die entdeckten Passagen sind (und, falls Sie dies wissen, ob die Passagen inzwischen evtl. schon geändert worden sind)
- nach Möglichkeit Scan/Beleg und Seitenzahl(en)
- Beschreibung Ihrer Einschätzung: was genau ist daran Ihrer Meinung nach diskriminierend, an welchen Stellen, wieso?
Wenn die Inhalte eindeutig diskriminierend sind, werden wir sie hier veröffentlichen.
Wenn die Inhalte nicht auf den ersten Blick eindeutig diskriminierend sind, werden wir sie zuerst intern diskutieren und das Ergebnis ggf hier abbilden.
Weitersagen!
MFG,
Red.
Liste der Bücher (alphabetisch nach Protagonist_innen):
- Die Rache des Elefanten (Wilhelm Busch)
- Schöner Leben mit dem kleinen Arschloch (Moers, Walter); Eichborn Verlag
- Das kleine Gespenst (Otfried Preußler; Thienemann Verlag Stuttgart
- Der kleine schwarze König (Langenstein, Paule; Pattloch Verlag, August 2007)
- Wie ich Papa die Angst vor Fremden nahm (Rafik Schami & Ole Könnecke); Carl Hanser Verlag München
- Pippi Langstrumpf, Pippi Langstrumpf geht an Bord, Pippi in Taka-Tuka-Land
Lindgren, Astrid
- Der Struwwelpeter (Hoffmann, Heinrich; Esslinger Verlag Schreiber 1997)
- Wie schön weiß ich bin (Dolf Verroen); Hammer Verlag 2005
- “Der weiße und der schwarze Bär” (Muggenthaler, Schubiger), Peter Hammer Verlag
- Die Fahrt ins Wunderland (Fritz Baumgarten, Lena Hahn), Terzio Möllers & Bellinghausen Verlag

[...] Eine Liste von Büchern mit rassistischen Inhalten / Begriffen (zum mitmachen!) erstellen wir ab sofort HIER. [...]
[...] Mehr dazu in unserer “Liste von Kinder- und Jugendbüchern/-Medien mit diskriminierenden Inhalten oder Ausdr&uu… [...]
Hallo,
ich habe gerade eine Mail an die Info-Emailadresse von O.Preußler (wahrscheinlich eher der Verlag?) verfasst, indem ich die Bitte wiederholt habe den “N..” Begriff entfernen zu lassen.
Ich finde es wirklich sehr traurig, dass in vielen Kinderbüchern, die ich als Kind auch selber gelesen habe (als Kind habe ich es nicht gemerkt, dass diese Begriffe verwendet werden) immernoch dieser Begriff und andere degradierende Worte enthalten sind.
Zu ” Das kleine Gespenst” kann ich nur sagen, dass ich froh bin dieses Buch nie gelesen zu haben, da es höchst diskriminierend ist undzwar auf sehr subtile Weise.
Hier für alle nochmal den Brief an den Thienemann Verlag von mir:
Guten Tag beim Thienemann Verlag,
Ich, die ich als Kind ein großer Fan von den Büchern Otfried Preußlers war, musste leider feststellen, dass auch in neueren Ausgaben des Buches “Herr Klingsor konnte zaubern” immernoch der Begriff Neger verwendet wird.
Wie sie bestimmt wissen, geht dieser Begriff einher mit einer tiefen Beleidigung der schwarzen Bevölkerung. Zudem bedeutet dies für deutsche Mitbürger anderer Hautfarbe, dass dieses Werk Ihnen verwehrt bleibt und sie somit ausgrenzt.
Ich würde es sehr schade finden, wenn ich meinen Kindern, denn ich selbst bin Deutsche mit Eltern eritreischer Abstammung, dieses und leider auch andere Bücher nicht vorlesen könnte.
Außerdem impliziert der weitere Gebrauch dieses Begriffes anderen Lesern, und allen voran den Kindern die es vorgelesen bekommen, dass dieser Begriff politisch korrekt sei.
Auch wenn der Begriff schon jahrzehntelang benutzt wird (Auszug aus dem Schreiben an das schwarze Blog, vom 28.07.2008 “”haben wir uns dem Wunsch des Autors gefügt, es bei den seit Jahrzehnten in dem Buch verwendeten Begriffen zu belassen”"), ist er beleidigend und degradierend.
Über eine erneute Ansprache dieses Themas würde ich mich freuen
Mit freundlichen Grüßen
xx (Name liegt der Red. vor)
[...] diskriminerenden Kinder-/Jugendbücher: Hexe Lilli unterwegs in Sachen white supremacy lesen: hier * * – Wahljahr 2009: Younes Ouaqasse – Bundesvorsitzender der CDU Schüler Union via BlackNRW; [...]
[...] Der media watch blog „der brauene mob“ führt eine Liste Liste von Kinder- und Jugendbüchern mit diskriminierenden Inhalten oder Ausdrücken, für Eltern, die keine Lust auf böse Überraschungen haben: der brauene mob: Liste von Kinder- und Jugendbüchern/-Medien mit diskriminierenden Inhalten oder Ausdrücken [...]
Es wäre super, wenn eine Liste mit explizit antirassistischen Kinder- und Jugendbüchern veröffentlicht werden könnte (gibt es sowas???). Ich habe das Gefühl, in jedem Kinderbuch werden, wenn nicht gerade offen das N-Wort benutzt wird, zumindest unterschwellig Rassismen transportiert. Es geht dann um “fremde” Kulturen, die die weißen deutschen Kinder verstehen lernen sollen, “über den Tellerrand schauen” oder – ganz im kolonialen Gedenken- den armen “anderen” Kindern helfen dürfen…KOTZ! Gibt es denn keine Bücher, in denen schwarze Kids genauso “normal” dargestellt werden wie weiße??? Kinderbücher, in denen es selbstverständlich ist, dass alle Kinder einfach zusammen spielen, alltägliche Dinge erleben, Urlaub machen oder sich ärgern??? Her damit, ich habe leider noch keins entdeckt:-(
Ich als Lehrerin könnte gleich ein Dutzend SCHULBÜCHER nennen, die immer wieder rassistische Bezeichnungen von Schwarzen verwenden…Deutschbuch Doppelklick Band 8, nur zum Beispile. Ich meld mich dann wieder mit ner Liste!
auch die “Es war einmal ein Mensch” über die Entdeckung Amerikas….guckts Euch nicht alleine an Leute!
Hallo!
Im Kindergarten haben wir das Buch Elmar von David McKee.
Es ist beliebt als Buch über die Akzeptanz von Anderartigkeit.
Bei Amazon steht dazu als Klappentext:
“Ein Elefant, der eine Hautfarbe hat, die wie eine Patchworkdecke aussieht, das ist Elmar. Alle Elefanten, alle Tiere des Urwaldes kennen Elmar, und wenn er auftaucht, dann ist es meist lustig. ”
Jetzt ist mir aufgefallen, wie rassistisch dieses Buch ist:
1) Elmar will nämlich eines Tages nicht mehr anders sein und streicht sich grau an.
2) Nun grau ist er auch gar nicht mehr lustig und gut gelaunt
3) Als Wasser seine Farbe abwäscht wird er wieder bunt UND lustig.
4) Zur Feier seiner Andersartigkeit verkleiden sich nun alle anderen Elefanten bunt und er grau.
Seine Hautfarbe ist also fest mit einer anderen Eigenschaft (lustig sein) verknüpft. Außerdem will er seine Hautfarbe ändern, um dazu zugehören.
Was soll da bei den Kindern hängen bleiben….?
Wir werden jetzt darüber diskutieren und dann das Buch hoffentlich aus dem Verkehr ziehen.
[...] der “Liste von Kinder- und Jugendbüchern/-Medien mit diskriminierenden Inhalten oder Ausdrücken…wird deutlich, dass oft ausgerechnet diejenigen Kinderbücher, die Diversity affirmieren oder es [...]
Mary Poppins (das Buch) in der Edition des Sueddeutschen Verlags ist auch ein Negativbeispiel – es gibt eine Szene, in der Mary und die Kinder verschiedene Laender bereisen, und die Darstellung der dort wohnenden Menschen ist nicht nur stereotyp und platt, sondern schlicht diskriminierend und xenophobisch.
ich empfinde diese seite als eine bereicherung.
[...] und irgendwie fand ich dann noch die Buchliste der ISD [Anm.: Liste ist derzeit nicht online], die Negativliste von Der Braune Mob e.V. und dann sogar eine Facebook-Gruppe, die sich dem Thema widmet und stellte trotzdem fest: Es gibt [...]