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Berlin, 10.2.15: Kick off Veranstaltung zur afrodiasporischen Samstagsschule

Dienstag 10 . Februar 2015 18 – 20 UHR
VHS Mitte , Antonstraße 37
Berlin 13347 Raum 3 0 2

Über die Veranstaltung:

Die Auftaktveranstaltung dient dazu Programme und Idee einer Samstagsschule für schwarze Kinder im Alter von 8 bis 15 Jahren vorzustellen.
Die afrodiasporische Schule verfolgt das Ziel, Kinder mit ihren kulturellen afrikanischen Wurzeln vertraut zu machen und ihnen eine erfolgreiche gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Kontakt: Bertrand Njoume
Lehrer für Gesellschaftswissenschaften
und Ethik an zwei Berliner Sekundarschulen
E-mail: njoume_äth_googlemail.com

Veranstaltet von: Projekt Lern- und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel beim Amt für Weiterbildung und Kultur des Bezirksamts Mitte von Berlin.

 

Berlin, Fr., 11. Oktober 2013 Live @ ‘Heimathafen Neukölln’: öffentliche Teaser Premiere des neuen Afrodeutschen Historienspielfilms ‘Rheinland’

 

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Ein wichtiger Teil afrodeutscher Geschichte im Spielfilm soll entstehen; unter Buch, Regie und Filmproduktion von PoC.
Es wird sicherlich erfrischend sein, einmal ein Werk zu sehen, das nicht wie gewohnt aus, für und entlang verzerrter und verschobener Blickachse/n erstellt wurde – wir erinnern uns noch mit Schaudern daran, wie die Verfilmung Hans Massaquois afrodeutscher Bestsellerbiographie sich auf einmal primär um die tapfere Veronica Ferres drehte, oder die Umsetzung der Wüstenblume zunächst die Heldinnengeschichte der weißen Engländerin erzählt, die ein armes Mädchen, das ihr aus der Steppe zugelaufen ist, hingebungsvoll aufklärt …

Das Filmvorhaben ‘Rheinland’ wird diesen Freitag bei einer öffentlichen Veranstaltung in Berlin vorgestellt, mit ersten Ausschnitten sowie viel sehens- und hörenswertem Programm, u.a. einem Grußwort und ausführlichen Filminterview von Theodor Wonja Michael.

rheinlandevent

Der Eintritt ist frei.

Der Mob begrüßt das Filmprojekt und wünscht viel Unterstützung, Interesse, Mithilfe, Besuche der Veranstaltung am Freitag – sowie digitales und analoges Weitersagen.

 

 

Aus der Filmbeschreibung:

“Schwarze Soldaten kämpften im Ersten Weltkrieg für europäische Kolonialmächte. Bis zum Jahr 1919 waren zwischen 25000 und 40000 afrikanische Soldaten im Rheinland stationiert. Nach Deutschlands Kriegsniederlage sind manche geblieben und haben Familien gegründet.

Ihre ohnehin schon von Rassismus und Diskriminierung gezeichneten Leben waren mit der Machtübernahme Hitlers und der NSDAP nun existenziell gefährdet. …”

 

Ausschnitt aus dem eigens für die Vorstellung des Spielfilmvorhabens geführten Video-Interviews mit Theodor Wonja Michael

Es gab zu jeder Zeit Schwarze Menschen in Deutschland

 

Polizeieinsatz gegen postkoloniale Kunstperformance in Hamburgs Lettow-Vorbeck-Kaserne

P R E S S E M I T T E I L U N G der Initiative freedom roads

15.12.2011

Die Begehung Kasernenechos: Widerstand und Widerhall, die am 9.12. anlässlich des 50. Jahrestags der Unabhängigkeit Tansanias in Hamburg-Jenfeld stattfand, wurde durch ein größeres Polizeiaufgebot abgebrochen.

Bericht und Bilder im PDF HIER

Hamburg verweigert sich rassismusfreier Öffentlichkeit

Nachtrag:

Hier schlägt das koloniale Herz der ‘HafenCity’ – Ein Spaziergang durch Hamburgs neuen Stadtteil, auf afrika-hamburg.de

*

Die Stadt Hamburg ist nicht gerade weit vorne, was das Abgewöhnen rassistischer öffentlicher Frechheiten ist. Einige aktuelle Geschehnisse:

Die Gruppe Karano interveniert soeben gegen rassistische Plakate des “Alma Hoppe Lustspielhaus” (Abwehr Deluxe)

Der HVV (hamburger Verkehrsverbund) will sich nicht nur durch rassistische Stereotype ‘international’ geben (achtung, schlimmes Bild!) sondern ignoriert dabei auch noch vollständig das hier.

– Die Stadt Hamburg feiert auch weiterhin ungeniert Kolonialverbrechen. Daher hier die Weiterleitung eines Aufrufs zur Demo am 9.12. in Hamburg “Gegen das geschichtsklitternde Projekt des sog. „Tansania-Parks“ und die weißen Flecken der Erinnerung in Hamburg” von der Initiative freedom roads (Pressemitteilung als PDF HIER). Fotos von beschämender Kolonialverherrlichung in Hamburg (via Initiative freedom roads) HIER. 

1884: Zeit für eine Redefinition – Gedenken mit pan-afrikanischem Musikprojekt

Auf Einladung des deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck fand vom 15. November 1884 bis 26. Februar 1885 in Berlin die sogenannte “Afrika-Konferenz”, manchmal auch “Kongokonferenz” genannt, statt. Ihr Schlussdokument, die “Kongoakte”, war Grundlage für die Aufteilung Afrikas in europäische Kolonien. Die Folgen dieser Konferenz bestimmen die Geschichte und Geschicke des afrikanischen Kontinents bis heute.

1884 – Music-History-Project

125 JAHRE NACH DER BERLINER KONFERENZ

Die MusikerInnen des Projektes 1884 wollen mit den Songs auf der CD 1884 ein Bewusstsein für die bis heute wirksamen und oftmals verhängnisvollen Folgen der Read more

Washington, 19.-21. August 2011: Geteilte Geschichte: Transatlantisch afrodeutsch. FIRST ANNUAL CONVENTION OF THE BLACK GERMAN CULTURAL SOCIETY

Vorab:
Die BCGS freut sich über transatlantische Grüße! Wer gerne teilnehmen würde, aber nicht nach Washington kommen kann, kann an bgcsinc@gmail.com eine Grußbotschaft mailen, die dann bei der Convention gezeigt wird! (gerne zusätzlich im cc oder als Blog Kommentar an uns).

via BGCS

Shirley Daniela Gindler in Pass aus Nürnberg, 1955, © Shirley R. Gindler Price

Shirley Daniela Gindler in Pass aus Nürnberg, 1955, © Shirley R. Gindler Price

Henriette Elisabeth Raab- Hood in einem Waisenhaus in Darmstadt, 1953, © Henriette E. Raab Hood-Cain

Henriette Elisabeth Raab- Hood in einem Waisenhaus in Darmstadt, 1953, © Henriette E. Raab Hood-Cain

 

FIRST ANNUAL CONVENTION OF THE BLACK GERMAN CULTURAL SOCIETY

August 19-21, 2011 German Historical Institute (GHI) in Washington, DC.

With the theme of “Strengthening Transatlantic Connections,” the convention will host guests and presenters from our international community in Germany and the United States.

(…) The meeting will offer workshops, round tables, as well as panel discussions on Afro-German history, culture and literature facilitated by our board members, partner organizations, and distinguished academics in the field.

Topics will include “Race and Ethnicity in Postwar Germany,” “Transatlantic Adoption and ‘Brown Babies’,” “Finding and Reuniting Birth Families,” “Black German Jewishness” as well as “Sharing our Stories,” among others. Read more

der braune mob e.V. im Hörbuch

Im Buch “Deutschland Schwarz Weiß” (Noah Sow, C.Bertelsmann Verlag, 25.2.2008) wird die Arbeit unseres Vereins an mehreren Stellen zitiert.
Der “Fall Langenscheidt”, die UNICEF Blackface-Werbung und weitere mediale Unerfreulichkeiten, die wir im Lauf der Jahre verfolgt haben, werden dort besprochen und kommentiert, zusätzlich zu vielen anderen wissenswerten Dingen über strukturellen Rassismus in Deutschland (Entstehungsgeschichte, Funktionen, Ausprägungen) sowie Schwarze deutsche Geschichte, Widerstand, Strategien für die Zukunft, uva.

Im Jahr 2006 hatte der braune mob e.V. dazu aufgerufen, sich an einer “Liste dummer Sprüche, die wir nie wieder hören wollen” zu beteiligen.

Die Liste ist erstellt und findet sich – mitsamt schlagfertigen Antworten – sowohl im Buch/Hörbuch wieder, als auch auszugsweise HIER auf der Webpage zum Buch (übrigens auch auf englisch: “List of stupid phrases“) oder HIER als Videokurzclip der aus dem Buch entstandenen Bühnenshow ‘Edutainment Attacke!‘.

Das Hörbuch ist heute erschienen und erhältlich im Buchhandel (natürlich auch online).

Die Hörbuchfassung wird besonders empfohlen für den Unterricht, für alle, die sich einen verständlichen und unterhaltsamen Einstieg ins Thema wünschen, für Gruppen, sowie für diejenigen, die von der Tonalität einen unverfälschten Eindruck erhalten möchten.
Enthalten ist auch eine CD-ROM mit Videoclips, einem Interview, einem Filmporträt, Musik und weiteren Extras.

Hier finden sich Hörproben.

Gedenkkultur auf Irrwegen: hamburger Heimatkundler und Schimmelmann-Fan erhält das Bundesverdienstkreuz

via afrika-hamburg.de :

Neu vom 25.11.2010:

Die Schimmelmann-Büste haben öffentliche Proteste vom Sockel geholt. Mit leicht blessiertem Stolz feiert Wandsbek den Sklavenhändler unbeirrt weiter. Unter anderem in Michael Pommerenings neu erschienenem Buch ‘Wandsbek. Ein historischer Rundgang’.

___________
Der Rechtsanwalt und Wandsbeker Heimatkundler Michael Pommerening ist am 17.6.2010 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) geehrt worden (s. Verdienstorden für Michael Pommerening auf hamburg.de). Aus seiner Feder stammte die von Vielen als Geschichtsklitterung kritisierte Gedenktafel für die ehrende Büste des Sklavenhändlers Schimmelmann am Wandsbek-Markt.

unbedingt weiterlesen! HIER

Berlin – 29.-31.10.2009 – Internationale Konferenz “Dealing with the Past, Reaching the Future. (South)Africa and Germany after 1989”

On the role and future of historical memory in (South)Africa”s and Germany’s transformation societies after 1989

International Conference, Free admission | German-English simultaneous translation

Film Programme
Kahlo Matabane: “Story Of A Beautiful Country”
Frances Reid and Deborah Hoffmann: “Long Night’s Journey Into Day”

+++ English Version below +++

“DEALING WITH THE PAST, REACHING THE FUTURE
Historische Erinnerung und gesellschaftlicher Wandel in (Süd)Afrika und Deutschland nach 1989

Internationale Konferenz, 29.-31.10.2009, Haus der Kulturen der Welt, Berlin

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lesenswerter Artikel: “wir unverkrampften Rassisten”

via BlackNRW:

“Rassismus ist ein Thema, das medial ignoriert wird. Angehen können wir weißen Deutschen es nur, indem wir einmal nicht Gerald Asamoah fragen, wie das so ist mit den Urwaldgeräuschen im Stadion oder indem wir einmal nicht in ostdeutschen Plattenbausiedlungen nach Nazis suchen, sondern indem wir weißen Deutschen endlich einmal anfangen, über uns selbst nachzudenken.” schreibt Matthias Dell im freitag unter dem Titel “Wir unverkrampften Rassisten” über die merkwürdige Ignoranz, mit der in Deutschland selbst die gesellschaftliche Mitte über Diffamierung anderer Menschen nicht diskutieren will – (…)
Und weiter: “Es ist – entgegen einem landläufigen Vorurteil (“Man weiß ja gar nicht mehr, was man noch sagen darf”) – nämlich nicht so, dass es das Wissen über nicht-diffamierende Bezeichnungen nicht gibt: Das alles ist vielfach erklärt und beschrieben worden, und wer sich als weißer Deutscher darüber informieren möchte, was rassistische Sprechweisen sind, der findet Bücher und Internetseiten (derbraunemob.de). Das Wissen ist da, es will nur häufig nicht gewusst werden. Über diese merkwürdige Ignoranz muss geredet werden, wenn wir über einen (verbalen) Rassismus in Deutschland sprechen, von dem ein großer Teil der gesellschaftlichen Mitte in Deutschland nicht lassen will.”

weiter auf BlackNRW