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Comprehensive report: “Standing Up for Equality in Germany’s Schools”
on the discrimination that many children experience in Berlin

 

http://www.opensocietyfoundations.org/reports/standing-equality-germanys-schools

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Why do children of “migration background”—whose families may have arrived in Germany as many as two generations ago but are still perceived as “foreigners”—often perform significantly worse at school than their native German counterparts?

The problem is discrimination.

This book of photos gives a face and a voice to the discrimination that many children of [so called] migration background* experience in Berlin. Its purpose is to show, through the concrete stories of people, that discrimination in schools against [so called/perceived] migrant children is widespread, and to call on all Berliners to condemn and end it.

*The term “migration background” covers children from families who are still perceived as “foreigners” because of their racial or ethnic identity, even though their families may have arrived in Germany years ago

 

Stoppt “Racial Profiling”! Mithilfe nötig! Jetzt Petition unterzeichnen!

via ISD

die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund) und das Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung (BUG) betrachten Personenkontrollen, die ausschließlich auf phänotypischen Merkmalen von Person begründet sind, als weitreichendes Problem. Am 29.10.2012 hatte das Gericht einem jungen Mann Recht gegeben, der laut Aussage der Bundespolizei wegen seiner “Hautfarbe”  kontrolliert worden war und dagegen geklagt hatte. Mit seiner Entscheidung erklärte das OVG „Racial/Ethnic Profiling“ bei Personenkontrollen für rechtswidrig und räumte damit dem Grundgesetz Vorrang ein.

Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) u.a. haben nun eine Petition gegen den Einsatz von ‘Racial/Ethnic Profiling’ in der Polizeiarbeit beim Petitionsausschuss des deutschen Bundestages vorgelegt. Diese Petition ist ab sofort eröffnet.

Wir sammeln mindestens 50.000 Unterschriften in den kommenden 4 Wochen, um den Bundestag auf die rassistischen Praktiken der Polizei aufmerksam zu machen. Sollten wir dies – mit eurer Hilfe – erfolgreich umsetzen können, wird sich sowohl der Petitionsausschuss als auch der Bundestag mit diesem Vorgehen befassen müssen.

Unter dem folgenden Link findet ihr die Petition: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2012/_11/_07/Petition_37656.nc.html

Zunächst müsst ihr euch bei diesem Link registrieren. Dort werdet ihr nach einer e-mail Adresse, einem Passwort (das jeder selbst bestimmen kann) und eurer Adresse gefragt. Dann muss man zweimal die Bestimmungen anklicken, um die Petition zu zeichnen. Darauf hin erhält man eine Bestätigung per e-mail. Diese muss man dann wiederum nochmals bestätigen, um das Benutzerkonto zu aktivieren. Erst dann ist die Petition erfolgreich unterzeichnet. Dies nimmt circa eine Minute in Anspruch.

Wir möchten euch Alle um Unterstützung bitten. Solltet ihr Mitglieder einer Organisation sein die ‘Racial/Ethnic Profiling’ bekämpfen möchte, bitten wir euch diese e-mail möglichst breit zu streuen. Nur mit eurer Hilfe können wir in der sehr kurzen Zeit von 4 Wochen alle 50.000 Unterschriften zusammen bekommen.

Bei Interesse könnt ihr auch die Petitionswebseite ‘Stoppt Racial Profiling’ besuchen (http://www.stoppt-racial-profiling.de/). Außerdem senden wir uns Euch unsere Pressemeldung zu diesem Anlass anbei mit.

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Mariama Djombo Diallo gestorben, Neue Ungereimtheiten im Prozess Oury Jalloh, Spendenaufruf für unabhängigen Brandsachverständigen

Via Initiative IN GEDENKEN AN OURY JALLOH e.V.:

Die Mutter des in Polizeigewahrsam in Dessau verbrannten Oury Jalloh, Mariama Djombo Diallo, ist am Montag, den 23. Juli 2012 in Tourahol (Guinea; Dalaba) verstorben. Zuvor hat sie den Prozess um den Tod ihres Sohnes in Magdeburg verfolgt, woraufhin sie kurz nach der Rückkehr in Guinea verstarb.

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Neue Ungereimtheiten
Oury-Jalloh-Prozeß in Magdeburg: Weitere Tests liefern keine Beweise für Selbsttötungstheorie

http://www.jungewelt.de/2012/07-10/046.php

daß die mit dem Plastik verschmolzenen Fasern nicht mit den Materialien in der Zelle übereinstimmten. Das betrifft Jallohs Kleidung sowie Bezugs- und Füllstoff der Matratze, auf der der Gefangene lag. Das Feuerzeug sei nach dem Brand unterhalb der Leiche gefunden worden, tauchte jedoch erst zwei Tage später auf der Asservatenliste auf.

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In diesem Zusammenhang ruft die Initiative IN GEDENKEN AN OURY JALLOH e.V. zu Spenden für einen unabhängigen Brandsachverständigen auf!

Auch Kleinstbeträge sind willkommen.

Spendenaufruf: http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/2012/07/13/spenden-fur-einen-unabhangigen-brandsachverstandigen/

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La política de asilo de la República Federal Alemana y sus consecuencias mortales” (desde 1993 hasta el 2011)

via ARI Berlin

El contenido y foco principal de la documentación se centra en la recopilación de información sobre refugiados que han muerto o
sufrido daños a consecuencia de las leyes racistas de la República Federal de Alemania, o del racismo existente en su sociedad. Recoge
alrededor de 6.000 casos individuales, y refleja la repercusión del racismo estatal y social sobre los afectados.

+ DVD!

– PDF: http://www.ari-berlin.org/doku/PE_espanol_19.pdf

– web page: http://www.ari-berlin.org/doku/titel.htm

 

Francais, English, Espanol, Deutsch!

La politique des réfugiés en Allemagne et ses conséquences mortelles (1993 à 2011)

via ARI Berlin

Nouvelle édition ! 19 e édition actualisée de la documentation Berlin, 25.3.2012
Le thème central du rapport traite des réfugiés qui sont morts ou ont été blessés, à cause de la législation raciste de la RFA ou du racisme de la société allemande. Le rapport s’appuie sur plus de 6000 événements pour mettre en évidence les conséquences du racisme étatique et social pour les populations concernées.
Les événements décrits explicitent la violence avec laquelle le personnel de l’administration, des tribunaux et de la police, ainsi que le personnel médical ou d’autres auxiliaires agissent et avec quel arbitraire et inhumanité des réfugiés sont torturés, humiliés ou poussés vers le suicide ou l’automutilation. Les pratiques d’extorsion, les tracasseries et les arnaques comme le fait de rendre une famille entière responsable de délits commis par certains de ses membres, la séparation des familles ou l’incarcération de mineurs sont des moyens de l’Etat et de ses collaborateurs pour forcer des réfugiés à quitter le pays.

– avec DVD!

– PDF: http://www.ari-berlin.org/doku/PE_francais_19.pdf

– web page: http://www.ari-berlin.org/doku/titel.htm

 

Francais, English, Espanol, Deutsch!

German Asylum Policy and its Deadly Consequences (1993 – 2011)

via ARI Berlin

New release ! 19. updated edition of the documentation Berlin, 25.3.2012
Harmed and dead refugees are the content and focus of the documentation. They would have stayed unharmed if not for the racist special laws of the German Federal Republic or the racism prevalent in German society. The documentation illustrates in more than 6,000 single cases the impact of state and societal racism on the people it targets. The presented cases document the amount of violence employed by government agency officials, courts, police and even medical workers and other aides. They show the arbitrariness and disrespect for human dignity with which refugees are abused, humiliated and even driven to suicide or self-mutilation. Extortion, harassment and fraud as well as making family members liable for each other, separating families or imprisoning minors are some of the means of the state and its compliant employees to force refugees to leave the country.

– with DVD!

– PDF: http://www.ari-berlin.org/doku/PE_english_19.pdf

– web page: http://www.ari-berlin.org/doku/titel.htm

 

Francais, English, Espanol, Deutsch!

Bundesdeutsche Flüchtlingpolitik und ihre tödlichen Folgen 1993 bis 2011: Dokumentation

via ARI Berlin


JETZT AUF DVD

19.  aktualisierte  Auflage

Menschen flohen vor Verfolgung, Hunger und Elend. Sie fanden hier den Tod.

Die Dokumentation umfaßt Todesfälle und Verlet­zun­gen bei Grenzüber­que­rungen; Selbsttötungen, Selbsttö­tungs­versuche und Ver­letzungen von Flücht­lingen?aus Angst und auf der Flucht  vor Abschiebun­gen; Todes­fälle und Verletzungen vor und während Abschiebungen; Miß­handlungen und Folter nach ?Abschiebungen. Die Zusam­menstellung umfaßt auch Brände  und Anschläge auf Flüchtlingssammellager. Die beschriebenen knapp 6000 Ein­zelschicksale?ma­chen deutlich, daß die Chance, in der BRD Schutz und Sicherheit zu finden, gegen Null läuft. ?Die Lebensbedingun­gen für Flücht­linge sind heute brutaler denn je.
(www.ari-berlin.org/doku/titel.htm)
Zusätzlich zum Gesamt-Text der auch in Heftform erscheinenden Chro­nologie sind auf dieser DVD Einzelthemen herausgegriffen, um das Arbeiten mit dem Inhalt entsprechend der Zielthematik zu erleich­tern. ?Alle Themen liegen in pdf- und rtf-Formaten vor.
THEMEN sind u.a.: Die Grenzen, Abschiebegefängnisse, Selbsttötungen und Selbstverletzungen von Flüchtlingen, Mißhandlungen bei Abschie­bun­gen, Folter nach Abschiebungen, Auslieferungshaft, Kurdische Flüchtlinge, Togoische Flüchtlinge, Minderjährige Flüchtlinge, Getötete und mißhandelte Flüchtlinge in Flug­zeugen und auf Flughäfen oder durch Betreuungs- oder Bewachungs­personal.

Zudem sind einige Dokumentarfilme enthalten:
“Vielleicht bin ich morgen schon weg” gemacht von jugendlichen Flüchtlingen  (c) Formatwechsel-Medienwerkstatt 2007?”Break the Silence” Demonstration in Dessau in Gedenken an Oury Jalloh   (c) Umbruch-Bildarchiv 2006
“Polizeiaktion im Flüchtlingslager in Zwickau” gedreht von BewohnerInnen  (c) Umbruch-Bildarchiv 2000

 

– with DVD!

– PDF: http://www.ari-berlin.org/doku/PE_deutsch_19.pdf

– web page: http://www.ari-berlin.org/doku/titel.htm

 

Francais, English, Espanol, Deutsch!

Frankfurt/Main, 17.7.2012: Mahnwache für Ousman Sey

Update vom 16.7.: MAHNWACHE für Ousman Sey AUCH IN DORTMUND 17.07. um 17 Uhr am Friedensplatz! Bitte weitersagen!

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via Initiative Christy Schwundeck

Warum starb Ousman Sey? Mahnwache am Dienstag!

Quelle: Ruhrnachrichten.de

Am Morgen des 7.Juli 2012 verstarb [..] Ousman Sey in Dortmund kurz nachdem er im Polizeigewahrsam zusammengebrochen war. Vorausgegangen war sein mehrstündiger Versuch ärztliche Hilfe durch einen Notarzt zu bekommen.

Trotz des durch zwei Rettungssanitäter festgestellten Herzrasens und späteren Krampfanfällen, sahen sich die Sanitäter nicht genötigt Ousman in ein Krankenhaus einzuliefern. Die durch Nachbarn gerufene Polizei, nahmen den zweifachen Vater dann um ca. 7:00 morgens in Handschellen mit auf die Polizeiwache, mit dem Verweis auf eine kaputte Fensterscheibe, die Ousman in panischer Todesangst eingeschlagen hatte. Selbst eine dazugerufene Nachbarin, die ausgebildete Krankenschwester ist, konnte Sanitäter und Polizei nicht von einer Einlieferung in ein Krankenhaus überzeugen. Auf der Polizeiwache brach der 45-Jährige dann zusammen und verstarb noch in dem nun viel zu spät gerufenen Krankenwagen.

Wir fragen:

– Wie kann ein Mensch, der offensichtlich ärztliche Hilfe benötigt, in Handschellen (!) in Polizeigewahrsam genommen werden?
– Warum haben die Sanitäter trotz offensichtlich drohendem Herzinfarkt keine Anstalten unternommen, Ousman Sey in ärztliche Behandlung unterzubringen?
– Wie kann es sein, dass Polizei und Presse, trotz der offensichtlich lebensbedrohlichen Umstände in denen sich Ousman befand, ihn als ,,Randalierer‘‘ und Täter pathologisieren?
– Wäre der Polizeipräsident Norbert Wesseler der bestritt dass sich hier um rassistisch motivierte Unterlassung von Hilfe handle, auch erst in Polizeigewahrsam gekommen, wenn er den Rettungsdienst wegen Herzrasens kontaktiert hätte? (Quelle: ruhrnachrichten.de ,,Tod im Gewahrsam…‘‘ 10.07.12)

Wir fordern:
Aufklärung für Ousman Sey! Schon wieder starb ein Schwarzer Mensch in Gewahrsam der Polizei,
schon wieder gibt es keine Schuldigen, schon wieder wird ein Opfer zum Täter gemacht!

Wir rufen euch auf an der Mahnwache am Dienstag, den 17. Juli um 17:30
an der Konstablerwache teilzunehmen!

Für ein Ende der rassistischen Polizeiangriffe und der rassistischen Diskriminierung
in der Gesundheitsversorgung!

Dienstag 17. Juli
17:30 Konstablerwache

 

Veranstaltung auf Facebook: https://www.facebook.com/events/416528531732327/

Ruhr Nachrichten “Tod im Polizeigewahrsam”

Ruhr Nachrichten “Polizei weist Rassismus-Vorwürfe zurück” (vorsicht, Trigger)

Frankfurt/Main, 25.-28. Mai 2012: Tagung ‘Afrika und Rassismus in Schulen und Kindergärten’

 

Anmeldung nötig! HIER

In der Veranstaltung werden verschiedene Menschen über Erfahrungen aus Wissenschaft und Praxis berichten. Es wird einen Austausch durch Workshops und Podiumsdiskussion sowie beim gemeinsamen Essen und bei Musik geben. Am Ende wird ein Brief über die Situation mit Forderungen an das Kultusministerium gemeinsam unterzeichnet.

Diese Tagung wird organisiert von Menschen der African/Black Community Germany