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Berlin, 19. und 27. März 2015: Resistance Movements of Refugee Women: Workshops

19.3. 18 Uhr

Workshop mit Aktivist*innen des International Women Space @ Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.

The first Workshop of our series wil be taking place with Elisabeth Ngari und Damarice Okore from “Women in Exile” at the Intercultural Women’s centre S.U.S.I. on 19th March at 6:00pm!

http://www.susi-frauen-zentrum.com/seiten/Maerz.html

Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
Bayerischer Platz 9, 10779 Berlin
Eingang: Innsbrucker Straße 58 , dann 3. Etage

______

27.03., 19Uhr

http://www.frauenkreise-berlin.de/

Frauenkreise
Choriner Str. 10
10119 Berlin-Mitte

Reihe vom 19.03.2015 – 09.07.2015

NEW SERIES/NEUE REIHE: Resistance movements of Refugee Women in Berlin and Germany – Workshop with the International Women Space

Information, Exchange, Networking and Empowerment/Information, Austausch, Vernetzung und Empowerment

Info, Programm, deutsche Beschreibung: http://www.frauenkreise-berlin.de/programm.php?eventkat=4#entry390

International Women Space (IWS) is a young movement by refugee women residing in the Berlin area. This women’s collective emerged from the movement at Oranienplatz and has experienced and been active in many of the protest in Berlin in the last two years. They were active especially in the occupied Gerhart-Hauptmann-School in Ohlauerstr., Kreuzberg and consist mainly of refugee women and migrants who provide mutual support and act against state repression on location. In this event women from the IWS shall be invited. The focus of the workshop will lie on updates on the development of the protests and the current situation of refugees in Berlin from a feminist perspective. Furthermore, the gender specific challenges of the movement will be analysed, especially regarding the occupation of public spaces, experiences of evacuation, police violence and disputes with adversaries of the protests. Besides the pure description of the situation in Berlin an exchange of experience and information will take place in a subsequent discussion round, in which among others further and new methods of action and strategies can be developed in order to handle discriminating and racist conditions.

*

 

Hamburg, 10.2.15: Silent University: Nikita Dhawan, María do Mar Castro Varela, Abimbola Odugbesan

[EDIT: Nachhall: leider wurde die Veranstaltung sehr unbedacht und ausgrenzend durchgeführt. Wir reagierten. Siehe: http://blog.derbraunemob.info/2015/02/24/silentuniversityhamburg ]

  • Beide Veranstaltungen finden statt in englischer Sprache mit deutscher Übersetzung.
  • Both events in English with a German consecutive interpretation.
  • Um diesen Blogeintrag auf deutsch zu lesen, bitte den ganzen Blogeintrag öffnen und nach unten scrollen oder hier klicken.

 

Silent University Hamburg. Public Seminar (1)

© Abimbola Odugbesan 2015,  Foto / Photo: Abimbola Odugbesan

© Abimbola Odugbesan 2015, Foto / Photo: Abimbola Odugbesan

Tuesday, February 10, 2015, 6 pm
W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V.
Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg

6 pm: “Nigeria During Slavery in West Africa”; Lecture by Abimbola Odugbesan

In his lecture Abimbola Odugbesan is going to talk about the history of slavery in West Africa from the 16th to the 19th century and its consequences up to the globalized present.
Abimbola Odugbesan is a lecturer of the Silent University Hamburg. He is a lecturer of Social Sciences and English in Ibadan, Nigeria. He has lived in Hamburg since 2013.

7 pm: “Toward a Transversal Pedagogy”; Discussion with Nikita Dhawan and María do Mar Castro Varela

In times, in which the public is increasingly confronted with an authoritarian body of thought, it is yet even more important to strengthen liberal and tolerant standpoints. An expanded educational system can contribute to that. One, which reflects the social conditions, in which the existing educational work is embedded. Coming from a decolonial standpoint and resting on work by W.E.B. DuBois and Gayatri Spivak, Nikita Dhawan and María do Mar Castro Varela will investigate the question of how current hegemonic structures can be reconfigured. They thereby call for a political and economic re-design, which is to be extended through an aesthetic education, and which demands an epistemic change.

María do Mar Castro Varela is a professor for Social Work and General Pedagogy at the Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin. As a guest professor she has taught at, amongst other places, the Zurich University of the Arts and at Innsbruck University. Her polemic Ist Integration nötig? (‘Is integration necessary?’) was published in 2013.

Nikita Dhawan is a Professor for Political Science at Innsbruck University and the Director of the Frankfurt Research Center for Postcolonial Studies at the Goethe University in Frankfurt am Main. Her most recent publications are Global Justice and Desire: Queering Economy (2015) andDecolonizing Enlightenment: Transnational Justice, Human Rights and Democracy in a Postcolonial World (2014).

* Both events in English with a German consecutive interpretation.

More information and program :

http://stadtkuratorin-hamburg.de/en/speakers/SU_Seminar_1/

http://stadtkuratorin-hamburg.de/en/educating/silent-university-hamburg/silent-university-hamburg-programm/

About silent university: http://thesilentuniversity.org/

— deutsch: —

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Berlin, jetzt im Moment: Presseerklärung zum Flüchtlings-Protestmarsch von The VOICE Refugee Forum Jena.

via http://thevoiceforum.org

[Anm der Mob Red.: Wir weisen darauf hin, dass wir die Bezeichnung oder Benennung “Flüchtling” nicht wählen würden]

 

Videos, Presseberichte, uvm: http://thevoiceforum.org/node/2752

 

Thüringen: Presseerklärung zum Flüchtlings-Protestmarsch von The VOICE Refugee Forum Jena.

Der große Protestmarsch von Würzburg nach Berlin überschreitet die Grenze zwischen Bayern und Thüringen

“Kolonialismus hat viele Gesichter und jeder Flüchtling hat seine eigene
Geschichte. Gemeinsam werden wir den Druck auf Deutschland erhöhen, die
koloniale Ungerechtigkeit zu beenden.” Betont Osaren Igbinoba von The
VOICE Refugee Forum Jena.

Nach Monaten von Flüchtlingsprotesten wurde am 08.September ein Marsch von
Würzburg nach Berlin gestartet. Die Flüchtlinge protestieren gegen die
unmenschliche Behandlung, die Menschenrechtsverletzungen, die seit
Jahrzehnten unzureichende Asylpolitik, die Diskriminierung und
Kriminalisierung von Flüchtlingen sowohl im Freistaat Bayern, als auch in
der gesamten Bundesrepublik Deutschland. Inzwischen hat der Protestmarsch
eine politisch wichtige Grenze erreicht und überschritten. Die
deutsch-deutsche Grenze, die 40 Jahre lang Ost- und Westdeutschland durch
einen Todesstreifen trennte sollte für niemanden mehr ein Hindernis sein.
Asylbewerber jedoch begehen eine Straftat wenn sie diese überqueren.

Am Donnerstag, den 13. September gegen 10:00 Uhr bewiesen die Flüchtlinge
ihre Unabhängigkeit indem sie ihre Ausweise zerstörten und anschließend
den ehemaligen innerdeutschen Grenzübergang passierten. Mit dieser Aktion
verstoßen sie bewusst gegen die Residenzpflicht und setzen ihren Weg in
Richtung Berlin fort. Eine der nächsten wichtigen Stationen wird Erfurt
sein.

Die Isolation durchbrechen: Bewegungsfreiheit für Alle

Die aktiven Flüchtlingsgemeinschaften haben weiterhin folgende Forderungen:
– die Abschaffung der Residenzpflicht
– die Aufhebung der diskriminierenden Landkreisgrenzen
– einen generellen Abschiebestopp
– die sofortige Schließung aller Lager in Deutschland

Begonnen haben die Proteste als Reaktion auf den Selbstmord von Mohammad
R, welcher sich aufgrund der unmenschlichen Situation in einem Lager in
Würzburg das Leben nahm. Seitdem gab es bundesweite Aktionen von
Asylbewerbern in Form von Protestzelten, die in den Innenstädten aufgebaut
wurden um 24 Stunden am Tag präsent zu sein. Sie haben sich zusammen
geschlossen um ein Minimum an Würde, Respekt und Freiheit für jeden in
Deutschland einzufordern.

Wir rufen alle Menschen, Flüchtlinge und Einheimische, in Deutschland dazu
auf, sich dem Protestmarsch anzuschließen. Überwindet die Isolation und
helft die bestehenden Restriktionen gegen Menschen zu beenden.

“Kolonialismus hat viele Gesichter und jeder Flüchtling hat seine eigene
Geschichte. Gemeinsam werden wir den Druck auf Deutschland erhöhen, die
koloniale Ungerechtigkeit zu beenden.” Betont Osaren Igbinoba von The
VOICE Refugee Forum Jena.

[…]

On the move!

In Solidarität mit den Aktivist_innen des Protestmarsches und dem Komitee der
Flüchtlingszeltproteste
http://refugeetentaction.net

The VOICE Refugee Forum Jena
E-mail: thevoiceforum@gmx.de
http://thevoiceforum.org

“Gebt uns unsere Menschenrechte zurück!” – Diskriminierung, Inhaftierung, Verfolgung von Menschen, die nichts verbrochen haben: Alltag in der BRD.

Seit seiner Ankunft setzt sich Maissara M. Saeed für die Rechte von Menschen mit Flüchtlingsstatus ein. NDR.de begleitete ihn auf dem Weg zum Hohen Flüchtlingskommissar nach Berlin.

Quelle: NDR

VIDEOS und Hintergründe: http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/tagdesfluechtlings111.html

 

Zitat aus dem Buch “Deutschland Schwarz Weiß”:

 Wir verlangen, dass “Flüchtlinge” nicht allein aus wirtschaftlichen Interessen zu uns herüberkommen dürfen, sondern erst ihr eigenes Land auf die Reihe kriegen sollen. Gleichzeitig aber feiern wir in fünf verschiedenen Fernsehsendungen Weiße, die ohne guten Grund und ohne Kultur- oder Sprachkenntnisse in andere Länder gehen, weil sie sich davon mehr Wohlstand und ein glücklicheres Leben erhoffen. „Auswanderer“ und „Abenteurer“ nennen wir die dann und sind von ihrem Mut fasziniert. Sind sie aber Schwarz oder Afrikaner, sind Leute mit genau demselben Verhalten für uns plötzlich „Wirtschaftsflüchtlinge“ und „naiv“ und werden nicht als Helden oder mutig sondern als Bedrohung empfunden und dementsprechend behandelt.

*

Nichtstun = Privileg behalten. Wichtige Flüchtlingsselbstorganisationen unterstützen = Fortschritt schaffen.

Hier sind einige:

http://www.thevoiceforum.org/
http://thecaravan.org/
http://www.jugendliche-ohne-grenzen.de/

Quelle: JoG

Menschen wie Menschen behandeln!
Flüchtlinge in Deutschland: Für soziale Teilhabe und ein Leben in Würde.

so lautet der Titel einer aktuellen Broschüre; herausgegeben von ‘Förderverein PRO ASYL e.V.’ und ‘Interkultureller Rat in Deutschland e.V.’

»Es ist schwierig hier. Man müsste zeigen, wie das Leben hier ist. Die Leute müssten zuhören. Ich wünsche mir, dass jemand zuhört, wie es uns hier geht. Die Gesellschaft sollte mir eine Chance geben.
In dieser Umgebung ist das nicht möglich. Ich will doch nur mein Leben leben.«

weitere Auszüge:

Ein Schlafplatz im Mehrbettzimmer, Gemeinschaftstoiletten und -duschen, zugeteilte Lebensmittel und Hygieneartikel oder Wertgutscheine, Altkleider Read more

cruel conditions – Open Letter from Remscheid refugees against collective refugee housings

complete letter HERE (scroll down for English version).

excerpts from the letter:

Mr. Göckel, one of the social workers of the BAF, stated last year in the newspaper, that each of the social workers from BAF is responsible for 100 refugees [3]. According to him, they assist us in case of medical needs, consult us in writing applications and basically for all problems regarding our asylum cases [ibid.]. When he stated this, we did not receive cards to visit doctors or medical institutions. Often we had to suffer from pain and could not visit any doctor. But the only thing we heard from the social workers was: “Wait!”. One of our friends died even [4]. He did not receive any help [5]. Read more

13. August 2009, Magdeburg: Oury Jalloh – Demo vor dem Innen- und Justizministerium

via http://thevoiceforum.org

Demo gegen rassistische Polizeigewalt und für die Unterstützung einer Internationalen Unabhängigen Kommission zur Aufdeckung des rassistischen Mordes von Oury Jalloh und staatlicher Gewalt vor dem Innen- und Justizministerium.

BREAK THE SILENCE
Donnerstag, den 13. August 2009:
15.00 UHR HAUPTBAHNHOF MAGDEBURG

Hintergrund:

Am 7. Januar 2005 verbrannte Oury Jalloh, ein Flüchtling aus Sierra Leone, qualvoll in einer Polizeizelle in Dessau, Sachsen- Anhalt.

Weiterlesen: HIER

Internationale Kommission zur Aufklärung von Oury Jallohs Tod gegründet

International commission will examine the highly suspicious death in custody of Oury Jalloh in Dessau, Germany. english info: klick here

via Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Die Kommission setzt sich zum Ziel, die wahre Geschichte von Oury Jallohs Leben in den Flüchtlingslagern von Sachsen-Anhalt, die Umstände um seinen Tod, sowie die Vertuschung und Verschleierung bei den
Ermittlungen seitens staatlicher Behörden aufzuklären und offen zu legen. Selbst Richter Steinhoff sprach bei der Urteilsverkündung am 8. 12. 08 davon, dass man “nicht die Chance auf ein rechtstaatliches Verfahren, auf die Aufklärung des Sachverhalts” hatte.

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Abschiebung während Klinikaufenthaltes, Beamte würgen Vater vor den Augen seiner Kinder: Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen

Neu erschienen: 16. aktualisierte Auflage der Dokumentation,
Berlin, 1.3.2009, Hrsg: ANTIRASSISTISCHE INITIATIVE E.V.

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Die Dokumentation zeigt in circa 5000 Einzelgeschehnissen die Auswirkungen des staatlichen und gesellschaftlichen Rassismus auf die Betroffenen.
In ihrer Individualität und auch in ihrer Gesamtheit sind sie Beweis für die klare Falschaussage der Bundesregierung im Staatenüberprüfungsverfahren vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen im Februar diesen Jahres.

Aus dem Staatenbericht der BRD: “Die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgehaltenen Rechte gelten in Deutsch­land für jedermann, und dies nicht nur auf dem Papier, sondern in der alltäglichen Rechtswirklichkeit.”

Tatsache ist, dass bundesdeutsche Rechtswirklichkeit an sich schon Menschenrechte von Flüchtlingen mißachtet und den allermeisten Schutzsuchenden durch Sondergesetze ein selbstbestimmtes, menschenwürdiges Leben und ein Bleiberecht abspricht. Hinzu kommt die Behördenwirklichkeit, die ” entsprechend der politischen Zielvorgabe ” den Menschen den Aufenthalt unerträglich macht.
Erpressung, Schikanen und Betrug aber auch Sippenhaftung, Familientrennungen oder Inhaftierung Minderjähriger sind einige Mittel des Staates und seiner willfährigen MitarbeiterInnen, um Flüchtlinge zur “freiwilligen” Ausreise zu zwingen.

Die Auswirkungen auf die Betroffenen sind verheerend. Jahrelange Perspektivlosigkeit und existentielle Angst führen zu schweren Traumatisierungen bei den Flüchtlingen und ihren Familien. Und wenn die Menschen schlichtweg zu krank sind, um sie abzuschieben, und sich kein anständiger Arzt findet, der sie flugreisefähig schreibt, dann kaufen sich die Behörden “Fit-to-fly-Ärzte” ein. Auf Kopf­geld-Basis werden Schwerstkranke von derartigen MedizinerInnen ” entgegen aller anders lautenden Gutachten ” zur Abschiebung freigegeben. Da werden schon mal die Grenzen zur vorsätzlichen Körperverletzung überschritten und Menschen für den Flug “ruhig­gespritzt”. Wieder andere Ärzte erscheinen mit der Polizei am Krankenhausbett und lassen die Patienten hinaustragen…

Kurzstatistik pdf

Auszüge aus der Dokumentation pdf

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Dokumentationsstelle
Mariannenplatz 2 ” Haus Bethanien ” Südflügel ” 10997 Berlin
Fon 030 617 40 440 ” Funk 0177 37 55 924 ” Fax 030 617 40 101
ari-berlin-dok@gmx.de ” www.ari-berlin.org/doku/titel.htm

7.1.2009, Dessau: Demo in Gedenken an OURY JALLOH, LAYE KONDE und alle anderen Opfer rassistischer Polizeibrutalität
DEMONSTRATION IN MEMORY OF OURY JALLOH, LAYE KONDE and all other victims of racist police-brutality

Aufruf von caravan, voiceforum, Initiative Oury Jalloh uva.
(whole case & call in english below; klick “Mehr” (below))

Jetzt kommt alle nach Dessau!!!
Everybody to Dessau now!!!

Mittwoch, 07. Januar 2009

Bus von Hamburg
Abfahrt: 6.30 Uhr ZOB (Zentrale Omnibus Bahnhof)
Bus from Hamburg
departuretime 6.30 a.m. from ZOB (Central Bus Station near Hauptbahnhof)

Quelle: umbruch-bildarchiv.de; klick auf das Bild für mehr Fotos

Fahrkarten im Kopierladen Schanzenblitz, Bartelsstr. 21 Hamburg/Schanze
oder über
You can get tickets in the copy shop “Schanzenblitz”, Bartelsstr. 21 Hamburg/Schanze
or from
Karawane-Hamburg
Brigittenstrasse 5, 20359 Hamburg
Tel: +49-(0)40-43 18 90 37
Fax: +49-(0)40-43 18 90 38
mail: free2move[ät)nadir.org

oder mobil: 0174 150 84 57

(whole case & call in english below; klick here or “Mehr” below)

Demo in Gedenken an OURY JALLOH, LAYE KONDE

und alle anderen Opfer rassistischer Polizeibrutalität

BREAK THE SILENCE!
7. JANUAR 2009, 13:00 UHR
DESSAU HAUPTBAHNHOF
DEMONSTRATION IN GEDENKEN AN OURY JALLOH, LAYE KONDE
und alle anderen Opfer rassistischer Polizeibrutalität

AUFRUF UND ANKLAGESCHRIFT

Drei Jahre, 11 Monate und 1 Tag nach dem Tod Oury Jallohs in der Zelle Nr. 5 der Dessauer Polizei wurden zwei Polizeibeamte von der Schuld freigesprochen, aufgrund von Versäumnissen zum unerklärten Tod von Oury Jalloh beigetragen und somit fahrlässig gehandelt zu haben. Das Gerichtsverfahren kam erst aufgrund zahlreicher Aktionen und bundesweiten Informationsveranstaltungen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh und zahlreicher anderer Flüchtlings- und MigrantInnen-Selbsorganisationen zustande (Endlich: Prozess im Fall Oury Jalloh ). Das Gericht konnte die Wahrheit nicht ans Licht bringen, weil der gesamte Polizeiapparat und die Staatsanwaltschaft in Dessau von Anfang an alles daran gesetzt haben, die Wahrheit zu begraben.

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