Neuer Erfahrungsbericht zur dezentralen Aktion gegen “Schwarze Diener”, koloniale Figuren, öffentliche Rassismen:
Aktion in Hamburg gegen “Compagnie Coloniale”

Aktion in Hamburg gegen “Compagnie Coloniale”

[…]Während viele Kund_innen positiv reagierten und die Flyer bereitwillig entgegennahmen, wirkten die Verkäufer_innen inklusive der Geschäftsleitung ziemlich unentspannt. Mit Kommentaren wie „Geht doch erstmal arbeiten“ lässt sich vermuten, dass die Geschäftleitung sich bewusst ist, was sie dort im Laden verkauft.[…]

ganzer Erfahrungsbericht: hier

Berlin, 9. März – 1. April 2012 -EU-Empowerment-Projekt „Europäische Städte gegen Rassismus“: Workshops!!

Update vom 5.4.2012:

der termin für unseren empowerment workshop für schwarze menschen hat sich verschoben. der workshop findet nun am 28. & 29.04. statt.

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Empowerment-Workshops gegen Rassismus von und für People of Color in Deutschland

via ROOTS

weitere Details zu den Workshops jeweils im Pdf.

Generelle Info : hier im Pdf

Anmeldebogen: hier 

Empowerment-Workshop für Women of Color (PDF HIER)
Datum: Fr+Sa, 09.-10.03.2012
Zeit: jeweils 09.00-18.00 Uhr
Ort: Verein zur Entwicklung neuer Lebensqualitäten für Frauen e.V. (Veranstaltungsraum “Garten”), Potsdamerstr. 139, 10783 Berlin-Schöneberg

Empowerment-Workshop für Muslime of Color (PDF HIER)
Datum: Di+Mi, 13.03.-14.03.2012
Zeit: 09.00-18.00 Uhr
Ort: Migrationsrat Berlin-Brandenburg, Oranienstrasse 34, 10999 Berlin-Kreuzberg

Empowerment-Workshop für People of Color (PDF HIER)
Fr., 16.03.2012 17.00-19.30 Uhr
Sa. + So., 17.-18.03.2012, 10.00-17.00 Uhr
Ort: Lenaustraße 4, 12047 Berlin-Neukölln

Empowerment-Workshop für Schwarze Menschen (PDF Hier)
GEÄNDERTES Datum: Sa. & So., 17 .- 18.03.2012,  Sa & So, 28. & 29.04. 
Zeit: 10.00-19.00 Uhr
Ort: Migrationsrat, Oranienstraße 34, 10999 Berlin-Kreuzberg

Empowerment-Workshop für Roma und Sinti (PDF Hier)
Sa/So: 31.03-01.04.2012
Zeit: jeweils 09.00-18.00 Uhr
Ort: Allmende e.V., Kottbusser Damm 25-26, 10967 Berlin

Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos, Spenden sind jedoch gerne willkommen. Die Teilnahme an mehr als einem Workshop ist grundsätzlich möglich, sollten noch freie Plätze vorhanden sein. Bitte für die Anmeldung den beigefügten Bogen verwenden. Anmeldefrist ist der 12.03.12; Ausnahme: 05.03.2012. für den Women of Color-Workshop.

Kontakt für Anmeldung und Information:
Halil Can (Projektkoordination): hakra@hotmail.de

“Sich ins 21. Jahrhundert zu begeben, wie soll das Nachteile haben?”

 Interview mit Noah Sow im Leitartikel des MIGAZIN.

Frage:Das Medienmagazin ZAPP der ARD zeigte vor einigen Wochen, wie Schwarze Deutsche Schauspieler_innen hauptsächlich für exotische, migrantische oder kriminelle Rollen in öffentlichen Fernsehserien gecastet werden. Ist der Umgang der Medien mit Ihnen ähnlich stereotyp und kolonialistisch geprägt?

Antwort und weiterlesen hier.

In der Sonderausgabe des aktuellen Newsletters des Migrationsrates Berlin-Brandenburg dreht sich alles um Perspektiven Schwarzer Menschen in Berlin

In der Sonderausgabe des aktuellen Newsletters des Migrationsrates Berlin-Brandenburg dreht sich alles um Perspektiven Schwarzer Menschen in Berlin.

Via MRBB:

SEITE 1 – 3: Anthony Baggette führt uns zu den Anfängen des BHMs

SEITE 3 – 5: Joshua Kwesi Aikins verdeutlicht die Notwendigkeit einer postkolonialen Erinnerungspolitik

SEITE 6 – 7: Natasha A. Kelly fordert einen Perspektivwechsel an den Universitäten „grenzenlos und unverschämt” von May Ayim

SEITE 8 – 9: Sharon Dodua Otoo stellt ihren Debut-Novelle vor; Philipp Khabo Köpsell setzt sich poetisch mit „blackfacing” auseinander

SEITE 10 – 11: Noah Sow schreibt über die Herausforderung selbstbestimmter Schwarzer Kultur

Ankündigung: Empowermentworkshop für Schwarze Menschen im MRBB

SEITE 12: MRBB: Termine, Informationen und neue Texte

Wir wünschen eine empowernde Lektüre!


Migrationsrat Berlin Brandenburg e.V.
Geschäftsstelle
Oranienstr. 34
10999 Berlin

 

Newsletter als PDF: hier lesen

Hamburg, 10. und 15.2.2012: ‘Piratenprozess’ gegen somalische Jugendliche: Aufruf zum Erscheinen und Beobachten!

Hier ein Aufruf (via move-on-up), sich als Beobachtende am so genannten Hamburger ‘Piratenprozess’ zu beteiligen.

Der bisherige Prozessverlauf (inzwischen schon fast zwei Jahre) wurde von bisherigen Beobachtenden als rassistisch und neokolonialistisch konnotiert bezeichnet.

 

Kommt alle zu den nächsten Gerichtsterminen und zeigt den somalischen Angeklagten unsere Solidarität und Unterstützung!!

Es ist soweit, in dem ersten Hamburger ‘Piratenprozess’ seit 400 Jahren ist ein Ende abzusehen.

Am 26.1. hielt die Staatsanwaltschaft ihr erschreckendes, zynisch-rassistisches Abschlussplädoyer in dem sie Haftstrafen zwischen 4 und 11 Jahren für die zehn zum Teil minderjährigen Somalis forderte! Die Angeklagten befinden sich im Schockzustand, sie haben inzwischen jeglichen Glauben an ein sogenanntes ‘rechtsstaatliches’ Verfahren verloren. Am vorherigen Prozesstag fragte ein Angeklagter: “Herr Richter, ich verstehe nicht was Gerechtigkeit hier ist. Vertreten Sie nur Deutsche?”

In diesem Schauprozess soll ein Exempel statuiert werden, dass einzig und allein der Abschreckung dienen soll. So werden die Opfer von Ausbeutung und Kolonialismus zu Tätern gemacht. Das Gericht hat bisher jegliche soziale oder politische Verantwortung gegenüber den somalischen Angeklagten abgelehnt. Alle Anträge auf Haftverschonung, Unterbringung in Jugendwohnungen, psychologische Hilfe aber auch die Anhörung von Entlastungszeugen o.ä. wurden vom Gericht abgeschmettert.

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Rede von Sheila Mysorekar im Bundeskanzlerinnenamt: Nachhilfe für Merkel et.alt. #Integrationsgipfel

via Neue deutsche Medienmacher

Rede von Sheila Mysorekar, Vorsitzende NdM

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, Frau Dr. Böhmer, sehr geehrte Damen und Herren,

als ich als ganz junge Journalistin bei einer Politikredaktion anfing und meine Texte abgab, geschah es oft, dass ich für meine gute Orthographie gelobt wurde. Das war mir seit der Grundschule nicht mehr passiert. Es war mir ein Rätsel, warum das in der Redaktion so positiv vermerkt wurde – bis mir aufging, dass niemand dort erwartet hatte, dass ich korrektes Deutsch schreiben könne. Denn die anderen Leute im Sender, die so aussahen wie ich, die haben dort geputzt.
Ich bin Rheinländerin….

Die ganze (tolle) Rede hier lesen

auf dem (…) Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt [am 31.1.2012, d.Red.] waren die Neuen Deutschen Medienmacher eingeladen, eine Rede zu halten.
Unsere Vorsitzende Sheila Mysorekar hat uns hervorragend repräsentiert!

Anbei Sheilas Rede auf dem Integrationsgipfel, die Angela Merkel auf der anschließenden Pressekonferenz auch prompt zitiert hat.

Die Bundeskanzlerin gab an, auf dem Gipfel gelernt zu haben, dass in Deutschland zwar jeder Fünfte Einwohner einen Migrationshintergrund hat – aber nur jeder fünfzigste Journalist.

Und wir freuen uns, Angela Merkel zu diesem Wissen verholfen zu haben!

Beste Grüße,
Konstantina Vassiliou-Enz

Neue deutsche Medienmacher
– Geschäftsstelle –
Goltzstraße 39
D – 10781 Berlin
030 – 219 17 421
geschaeftsstelle@neuemedienmacher.de
www.neuemedienmacher.de

 

01. bis 26. Februar 2012: Black History Month Berlin @ Werkstatt der Kulturen

Dieses Jahr mit dem Schwerpunkt Brasilien.

Jedes Jahr im Februar wird in zahlreichen Ländern der Black History Month (BHM) mit Veranstaltungen zu Schwarzer Kultur und Geschichte zelebriert. Diese Tradition geht auf das Jahr 1926 zurück […]
Der erste deutsche Black History Month fand im Jahre 1990 statt und wurde von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V. (ISD) organisiert.
[…]
Mehr Infos zum Programm des Black History Month 2012 und allen anderen Veranstaltungen der Werkstatt der Kulturen auf www.werkstatt-der-kulturen.de. Besonderer Dank dem Forum Brasil!

Musik-, Wort-, Party-, Info-, Tanz- und Film- Veranstaltungen; Gesamtes Programmheft zum Download: HIER

Deutscher Werberat: historische Amnesie im Fall Schlosspark Theater / Hallervorden / Blackface

Dass der Werberat (ein Selbstkontrollorgan der Werbeindustrie) nicht eben mit Diversitykompetenz sowie den Fähigkeiten, Diskriminierung zu erkennen oder in einen historischen Kontext zu setzen, ausgestattet ist (noch mit der Kenntnis, wie Arbeit gegen Diskriminierung ohne herrschaftserhaltende Widersprüchlichkeiten getan werden kann), schwant so Manchen, die diesen Blog verfolgen, schon seit einiger Zeit.

Hier nun ein aktueller Fall, der unterstreicht, weshalb viele Organisationen, darunter wir, eine Entscheidungsfähigkeit dieses selbsternannten Gremiums nicht gegeben sehen und diese “Institution” (nun ja) deshalb nicht anerkennen.

Es geht um den aktuellen Aufreger der Blackface Poster und Aufführungen von „Ich bin Rappaport“ des Berliner Schlosspark Theaters.

 

Dazu, dass Dieter Hallervorden behauptet „In meiner Gedankenwelt ist absolut kein Platz für Rassismus“, hier ein Liedtext von ihm (Achtung, Hardcore).

 

Und präventiv:

NEIN, um zu verstehen, warum Blackface rassistisch ist, ist KEIN Rückgriff nach Amerika notwendig.

Warum Blackface selbstverständlich auch in Deutschland rassistische Tradition ist, ist unter Anderem zu lernen :

 

Und nun noch eine Empfehlung:

Die Facebook-Seite Schluß mit rassistischen “blackface” Aufführungen: http://www.facebook.com/SchlussMitBlackface (Danke an die Seite für Quellen und Links)

NDR “ZAPP” Beitrag: Migrantin oder Dealer – Schwarze im Fernsehen

Ein Film von Sugárka Sielaff.

(Homepage des TV Beitrags: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/film_fernsehen_radio/schwarze105.html)

Und, ja, doch, wir verlinken auf die BILD-Zeitung:

LIZ BAFFOE KRITISIERT TV-BRANCHE:
Ich soll nur Prostituierte und Asylanten spielen…

Und erlauben uns die Anmerkung, dass hierzulande Weiße durchaus explizit Schwarze Rollen spielen (siehe Wallraff oder der neueste Blackface Horror am Schlosspark Theater Berlin), PoC hingegen in den allermeisten Fällen für Rollen außerhalb einer Fremdseins-Konstruktion nicht besetzt werden.

 

Dessau und Berlin, 7.1.2012: Mahnwache, Demo, Soli für Oury Jalloh

NEU vom 6.1.: Gemeinsame Fahrt auch aus Hamburg, mit dem Zug; Treffpunkt: Reisezentrum Hauptbahnhof, Sa, 07.01.2012, 06:20 Uhr

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via Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.

in Trauer gedenken wir Oury Jalloh, der vor sieben Jahren im Dessauer Polizeirevier umgebracht wurde. Aus diesem Anlass gibt es diesen Samstag, den 7. Januar 2012 eine Mahnwache in Dessau.

Samstag | 7. Januar 2012; 1. Mahnwache in Dessau ab 13:00 Uhr

Gemeinsame Abfahrt von Berlin mit Bus und Bahn: Treffpunkt 10:30 Uhr vor dem Hotel PARK INN am Taxistand (Alexanderplatz) Read more