Posts

SPIEGEL: nichts dazugelernt 2.0

Zusendung von R.:

Sehr geehrte Frau Bornhoeft,

die Wahl des Titels Ihres Artikels ist geschmacklos.
Der rassistische Ursprung und diffarmierende Beigeschmack des N… Wortes ist zwischenzeitlich Allgemeingut. Mit der Verwendung des beleidigenden und herabwürdigenden Begriffes N… aus der Vulgärsprache machen Sie ihren Bericht vielleicht für einschlägige Kreise zum Hingucker.
(…)

Read more

Dr. Oetker ändert rassistischen Rezeptnamen

Dr. Oetker hatte sowohl in einem Buch als auch im Internet ein Rezept unter dem Namen “Negerbrot” aufgeführt. Auf Aufforderung der ISD wird das Rezept nun umbenannt; in “Knabberschnitten”.

Zitat Dr. Oetker Rezeptdienst Österreich:

“…Wir werden den Rezeptnamen natürlich auch bei der Neuauflage unseres Buches ändern.”

Kontakt für Glückwünsche:
Dr. Oetker GmbH
Tiroler Straße 80
9500 Villach, Austria

Telefon: +43 (0) 4242/55 4 54-33
Fax: +43 (0) 4242/55 4 54-40
E-Mail: service@oetker.at

Leserbrief an Stern.de
und Infobrief für JournalistInnen:
es gibt keine “Farbigen”

Sehr geehrte Medienschaffende, Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Wir sind eine Media-Watch-Organisation, die sich vor allem auf öffentlichen Diskurs und Informationen für JournalistInnen bezüglich rassismusfreier Berichterstattung konzentriert.

Unter anderem geben wir regelmäßig Erklärungen zu diskriminierungsfreier Sprache heraus.

In Ihren Artikel “Diskriminierung – Rassismus in der Lohntüte”, den wir inhaltlich berichtenswert und gut finden, wurde leider als Bezeichnung für Schwarze AmerikanerInnen die diskriminierende Vokabel “Farbige” verwendet:

http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/583289.html?nv=ct_mt

Wir möchten Sie daher darüber informieren, dass “Farbige” weder ein Synonym für “Schwarze” darstellt noch eine diskriminierungsfreie Bezeichnung ist.
Vor allem im Hinblick darauf, dass das englische Aequivalent, “coloureds”, in der heutigen Zeit von AfroamerikanerInnen entschieden zurückgewiesen wird, diese Tatsache weithin bekannt ist, und der Beitrag ja den Anspruch hat, Deutschen ein Stück Schwarze amerikanische Kultur nahezubringen, hätten wir uns mehr Sensibilität und Recherche gewünscht.

Unter diesem Link finden Sie unter anderem auch unseren neuesten Infobrief für JournalistInnen,
3 – 4/2008, mit dem Titel “es gibt keine Farbigen”:

http://www.derbraunemob.info/deutsch/index.htm

Mit freundlichen Grüßen,

info@
Derbraunemob.de

der braune mob e.V.
media-watch – schwarze deutsche in medien und öffentlichkeit

— http://www.derbraunemob.info —

Bitte beachten Sie, dass dieser Briefwechsel von uns öffentlich geführt wird, und wir dieses Anschreiben wie auch Ihre eventuelle Antwort und Reaktionen, zu Zwecken der Dokumentation und Aufklärung veröffentlichen.