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Phoenix e.V. ist nationaler Preisträger des Aachener Friedenspreises 2010!

Der Duisburger Verein Phoenix e.V. (www.phoenix-ev.org) , vertreten durch Austen Peter Brandt, tritt unter anderem mit fundierten Workshops für eine Kultur der Verständigung ein.
Am 1. September wird die Preisverleihung in Aachen stattfinden.

Der braune mob e.V. gratuliert herzlich!

Hier der offizelle Text aus der Pressekonferenz zur Preisbekanntgabe:

Phoenix e.V. ist eine Initiative zur Überwindung bzw. nachhaltigen
Verringerung des Rassismus. Dabei setzt Phoenix sowohl auf der
individuellen, biographischen als auch auf der strukturellen,
gesellschaftlichen Ebene an. Phoenix ist eine Initiative von unten her
und wurde 1993 von dem schwarzen Deutschen Austen Peter Brandt
gegründet. Die Wurzeln reichen allerdings weiter zurück.

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13. August 2009, Magdeburg: Oury Jalloh – Demo vor dem Innen- und Justizministerium

via http://thevoiceforum.org

Demo gegen rassistische Polizeigewalt und für die Unterstützung einer Internationalen Unabhängigen Kommission zur Aufdeckung des rassistischen Mordes von Oury Jalloh und staatlicher Gewalt vor dem Innen- und Justizministerium.

BREAK THE SILENCE
Donnerstag, den 13. August 2009:
15.00 UHR HAUPTBAHNHOF MAGDEBURG

Hintergrund:

Am 7. Januar 2005 verbrannte Oury Jalloh, ein Flüchtling aus Sierra Leone, qualvoll in einer Polizeizelle in Dessau, Sachsen- Anhalt.

Weiterlesen: HIER

Doku von afrodeutschem Jugend-Theaterprojekt “real life: Deutschland” jetzt auf DVD erhältlich

online bestellen kann man die DVD z.B. HIER

real life: Deutschland

Dieser Dokumentarfilm ist ein nahes und facettenreiches Portait der Projektteilnehmenden und der Arbeit, die im Rahmen des Empowerment-Theaterprojektes “YoungStar Theater – Schwarze Jugendliche im Mittelpunkt” von Ende 2007 – Ende 2008 geschehen ist.
Die Protagonist_innen dieses Filmes sind afrodeutsche Jugendliche, die sich die Aufgabe gestellt haben, auf der Grundlage ihrer Lebenserfahrungen das Theaterstück “real life: Deutschland” zu entwickeln und damit bundesweit auf Tour zu gehen. Der Film vermittelt sowohl einen Einblick in die Motivation der Jugendlichen, sich an dem Projekt zu beteiligen als auch in die Themen, die sie in die Entwicklung des Stücks eingebracht haben. Den Jugendlichen wurde mit dem Theaterstück und durch diesen Film ein Forum geboten ihre Lebenssituation, ihre Themen und ihre Perspektiven in der Öffentlichkeit präsenter zu machen, um gehört zu werden. Read more

Rassismus in Schule und Medien: Analyse und Lösungsansätze in AMIGRA-Dokumentation jetzt als pdf downloadbar

Eine sehr informative Broschüre zu alltäglichem und strukturellem Rassismus hat die Antidiskriminierungsstelle für Menschen mit Migrationshintergrund AMIGRA aus München erstellt. Das Papier enthält Artikel, Essays, Analysen und Lösungsansätze zu strukturellem Rassismus in Medien, Journalismus und Schule und ist hier als pdf abrufbar.

Die Inhalte sind vor allem für Eltern, LehrerInnen und JournalistInnen sehr empfehlenswert und hilfreich. Konzeption und Nachbearbeitung der Tagung, die als offener Workshop am 11. Dezember 2008 stattfand, kann und sollte als Modell für Veranstaltungen zu ähnlichen Themen in ganz Deutschland dienen.

Aus dem Inhalt der Dokumentation; auszugsweise:

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Internationale Kommission zur Aufklärung von Oury Jallohs Tod gegründet

International commission will examine the highly suspicious death in custody of Oury Jalloh in Dessau, Germany. english info: klick here

via Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Die Kommission setzt sich zum Ziel, die wahre Geschichte von Oury Jallohs Leben in den Flüchtlingslagern von Sachsen-Anhalt, die Umstände um seinen Tod, sowie die Vertuschung und Verschleierung bei den
Ermittlungen seitens staatlicher Behörden aufzuklären und offen zu legen. Selbst Richter Steinhoff sprach bei der Urteilsverkündung am 8. 12. 08 davon, dass man “nicht die Chance auf ein rechtstaatliches Verfahren, auf die Aufklärung des Sachverhalts” hatte.

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Bericht: 3. Gedenkmarsch für die afrikanischen Opfer von Sklavenhandel, Sklaverei, Kolonialismus und rassistischer Gewalt

Im Rahmen der internationalen Kampagne “Das Recht auf Erinnerung und die Pflicht zur Erinnerung“, fu”r die Errichtung des “Denkmals fu”r die Wiedergutmachung, den Frieden und die universelle Verso”hnung mit Afrika”

“Nach der Kranzniederlegung vor der Gedenktafel an der Wilhelmstr. 92 in Berlin zur Erinnerung an die willku”rliche Aufteilung Afrikas durch blutru”nstige Kolonialma”chte in Berlin (15. Nov. 1884 – 26. Februar 1885), sind die Teilnehmer bis zum Brandenburger Tor marschiert.
Die verschiedenen Redner haben auf den Zusammenhang zwischen dem Handel mit Sklaven, der Kolonisierung und dem in Deutschland sehr verbreiteten Rassismus gegen Schwarze Menschen hingewiesen. Sie haben die Regierung der Bundesrepublik Deutschland aufgefordert, die von Kolonialdeutschland begangenen Vo”lkermorde und Verbrechen gegen die Menschlichkeit
anzuerkennen und Wiedergutmachung zu leisten.

Mouctar Bah von der Initiative Oury Jalloh hat den Institutionellen Rassismus, besonders in der Justiz und Polizei, scharf kritisiert:
In Deutschland werden fu”r den Tod von Schwarzen Afrikanern
verantwortliche Polizisten immer freigesprochen
, so war es im Fall von Oury Jalloh, der in einer Polizeizelle in Dessau verbrannte, von Ndeye Mareme Sarr, in Aschaffenburg, Dominique Koumadio, Laye Conde”, John Achidi und vielen anderen”. “

Gesamter bebilderter Bericht zum download hier

Mehr Infos und Bilder auf der Seite www.afrikanisches-denkmal.org .

Dort sind auch Artikel online zu den Themen “Kampf der Herero” (um Wiedergutmachung), “Historische und moralische Verantwortung der Bundesregierung”, “Bundestagdebatte”, Ausblenden des Völkermordes.

Abschiebung während Klinikaufenthaltes, Beamte würgen Vater vor den Augen seiner Kinder: Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen

Neu erschienen: 16. aktualisierte Auflage der Dokumentation,
Berlin, 1.3.2009, Hrsg: ANTIRASSISTISCHE INITIATIVE E.V.

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Die Dokumentation zeigt in circa 5000 Einzelgeschehnissen die Auswirkungen des staatlichen und gesellschaftlichen Rassismus auf die Betroffenen.
In ihrer Individualität und auch in ihrer Gesamtheit sind sie Beweis für die klare Falschaussage der Bundesregierung im Staatenüberprüfungsverfahren vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen im Februar diesen Jahres.

Aus dem Staatenbericht der BRD: “Die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgehaltenen Rechte gelten in Deutsch­land für jedermann, und dies nicht nur auf dem Papier, sondern in der alltäglichen Rechtswirklichkeit.”

Tatsache ist, dass bundesdeutsche Rechtswirklichkeit an sich schon Menschenrechte von Flüchtlingen mißachtet und den allermeisten Schutzsuchenden durch Sondergesetze ein selbstbestimmtes, menschenwürdiges Leben und ein Bleiberecht abspricht. Hinzu kommt die Behördenwirklichkeit, die ” entsprechend der politischen Zielvorgabe ” den Menschen den Aufenthalt unerträglich macht.
Erpressung, Schikanen und Betrug aber auch Sippenhaftung, Familientrennungen oder Inhaftierung Minderjähriger sind einige Mittel des Staates und seiner willfährigen MitarbeiterInnen, um Flüchtlinge zur “freiwilligen” Ausreise zu zwingen.

Die Auswirkungen auf die Betroffenen sind verheerend. Jahrelange Perspektivlosigkeit und existentielle Angst führen zu schweren Traumatisierungen bei den Flüchtlingen und ihren Familien. Und wenn die Menschen schlichtweg zu krank sind, um sie abzuschieben, und sich kein anständiger Arzt findet, der sie flugreisefähig schreibt, dann kaufen sich die Behörden “Fit-to-fly-Ärzte” ein. Auf Kopf­geld-Basis werden Schwerstkranke von derartigen MedizinerInnen ” entgegen aller anders lautenden Gutachten ” zur Abschiebung freigegeben. Da werden schon mal die Grenzen zur vorsätzlichen Körperverletzung überschritten und Menschen für den Flug “ruhig­gespritzt”. Wieder andere Ärzte erscheinen mit der Polizei am Krankenhausbett und lassen die Patienten hinaustragen…

Kurzstatistik pdf

Auszüge aus der Dokumentation pdf

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Dokumentationsstelle
Mariannenplatz 2 ” Haus Bethanien ” Südflügel ” 10997 Berlin
Fon 030 617 40 440 ” Funk 0177 37 55 924 ” Fax 030 617 40 101
ari-berlin-dok@gmx.de ” www.ari-berlin.org/doku/titel.htm

große Erinnerungslücke, kleine Anfrage: Deutschlands Kolonialvergangenheit nicht im Lehrplan

Die Partei “Die Linke” stellte der sächsischen Staatsregierung die Frage (beamtendeutsch: “kleine Anfrage”), inwieweit die deutsche Kolonialgeschichte in den Lehrplänen für Schulen Berücksichtigung findet.

Dazu die Beratungsstelle “Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V.“:

“Das Ergebnis fällt bescheiden aus: Obwohl sich das Wort “Deutsche Kolonialgeschichte” (oder auch “Deutscher Kolonialismus”) in keinem einzigen Lehrplan findet, sieht die Landesregierung das Thema ausreichend behandelt. Das ist aufschlussreich und zeigt, dass noch einiges an Aufklärungsarbeit zu tun bleibt.
Vielleicht könnten ähnliche Kleine Anfragen auch in anderen Bundesländern interessant sein.”

pdf Anfrage Kolonialgeschichte Lehrplan Sachsen 1
pdf Anfrage Kolonialgeschichte Lehrplan Sachsen 2

Keine Angst vor “SCHWARZ”!

Dieser Clip kommt ab Mitte Februar auch Live bei Shows der “Edutainment Attacke!” (präsentiert von uns) zum Einsatz.

Die Schwarze deutsche Media-watch Organisation “der braune mob e.V.” informiert seit 2001 darüber, wie man Alltagsrassismus bekämpfen -oder am besten gleich von vornherein vermeiden- kann.
Der Cartoon stammt von der französischen Partnerorganisation “Les Indivisibles”, die sich nach dem Vorbild des mob gegründet hat.

10.2., Hannover: Von * A * wie afrodeutsch bis * Z * wie zuhause
Info-Workshop über Afrodeutsche in der Kinderliteratur
für Eltern, PädagogInnen und Interessierte

In nur wenigen bekannten Kinderbüchern finden afrodeutsche Kinder ihre Lebenswelten wieder.
Wir stellen in diesem Workshop Kinder- und Jugendbücher aus verschiedenen Ländern vor, geben Tipps zur Auswahl geeigneter Bücher, und auch die Teilnehmer/-innen können sich austauschen (z.B. über ein entsprechendes Lieblingsbuch ihrer eigenen Kinder, das gern auch mitgebracht werden kann)!

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