Posts

Amazon die rote Karte zeigen!

via keinbockaufnazis.de

Amazon unterstützt direkt die rechtsextreme NPD – jetzt beschweren!

Traurig aber wahr: Amazon-Deutschland zahlt der NPD jeden Monat viel Geld. Amazon bietet reihenweise Neonazi-Bücher aus dem NPD-eigenen “Deutsche Stimme-Verlag” auf seiner Webseite zum Kauf an. Damit verdient Amazon selbst an der Nazi-Partei und finanziert deren menschenverachtende Ideologie gleichzeitig mit. Auf Nachfrage eines Journalisten hieß es lediglich “Es gibt eine Nachfrage dafür, die wollen wir befriedigen.”

Genauere Infos gibt es bei Handelsblatt oder TAZ

  • Die Webseite “keinbockaufnazis.de” hat detaillierte und gute Handlungsvorschläge. Der einfachste ist natürlich Boykott. Noch wirksamer ist allerdings Boykott mit Angabe von Gründen.

Hier steht ein guter post dazu

  • Interessant in diesem Zusammenhang: In den USA macht Amazon sehr wohl Gebrauch von ihrem Recht, wie alle anderen Buchhändler auch ihr Sortiment zu selektieren – allerdings mit undurchsichtigen Auswahlkriterien. Mit der Begründung, weniger Pornografisches anbieten zu wollen, verschwanden kurzerhand Bücher, die sich positiv auf Lesbischsein oder Homosexualität beziehen, oder Homophobie behandeln. Währenddessen bleibt die Playboy-Sammlung mit über 600 nackten Frauen nach wie vor beworbener Titel. Mehr über diese interessante Art der Zensur Hier

Es gibt zahlreiche zuverlässige und große online-Buchhandlungen.

Einfach mal eine andere ausprobieren. Vorher vielleicht nachsehen ob Bücher des Verlages “Deutsche Stimme” im Sortiment sind. Bei BOL und Hugendubel.de scheint dies schon mal nicht der Fall zu sein.

  • Erfahrungsberichte und Liste ebenfalls NPD-affiner online-Buchhändler sind uns willkommen.

ebay und Amazon: weiterhin Plattform für öffentliche Rassismen

Eine Frage, die LeserInnen und wir selbst uns kürzlich gestellt haben:

Macht es Sinn, sich mit Protest an E-bay und Amazon zu wenden? Werden kolonialrassistisch betitelte Artikel dann aus dem Sortiment genommen?

Unsere Antwort:

In der Tat ist es fraglich, ob Proteste bei Ebay oder Amazon zu etwas führen; jedoch ist eines sicher: nicht zu protestieren trägt auf alle Fälle zum Erhalt des Status Quo bei.

Ohne Zuschriften der “VerbraucherInnen” bzw Zielgruppe gibt es für die betreffenden Unternehmen keinen Grund zur Auseinandersetzung mit dem Grad der Demokratie oder des Diskriminierungsgehaltes ihrer Inhalte. (Die Verbindung Ihres Protestes mit dem Hinweis auf einen persönlichen Boykott der Seiten könnte dem politischen Denkanstoß auch einen kaufmännischen hinzufügen…)

Hier sind Schreiben von uns, die wir an Amazon und eBay gerichtet haben, und die als Anregungen oder Argumentationsgrundlage dienen können.

Wenn man dazu schweigt, wird sich nichts ändern. Wir hoffen auf zahlreiche Kundenproteste. Vielleicht können andere antirassistische Institution sich ebenfalls zu diesem Thema positionieren?

Falls Sie Ihr kritisches feedback an die Unternehmen richten, würden wir uns über eine Kopie Ihres Anschreibens und des Vorgangs freuen. Es empfiehlt sich für solche Korrespondenz unbedingt der Zusatz:

“Bitte beachten Sie, dass dieser Briefwechsel von mir öffentlich geführt wird, und ich dieses Anschreiben wie auch Ihre eventuelle Antwort zu Zwecken der Dokumentation und Aufklärung veröffentlichen werde.”

*

– Verstöße gegen die eBay-Grundsätze kann man hier melden:

http://pages.ebay.de/help/buy/report-trading.html

Die einzige e-Mail Adresse, die öffentlich auffindbar war, ist vielleicht nicht zu 100% der richtige Ansprechpartner, aber dennoch durchaus dem Unternehmen zugehörig:
presse@ebay.de

*

Bei Amazon kann man über dieses Formular Feedback abgeben.

*

Wir wünschen viel Energie und Erfolg.