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Anonymisierte Bewerbungen gegen Diskriminierung bei der Jobsuche

2009 hatte das berliner Arbeitsgericht erkannt, dass “muttersprache Deutsch” eine “indirekte ethnische Diskriminierung” (Zitat) ist; Zeitungen berichteten.

Durch anonyme Bewerbungen -in England und den USA schon länger usus- kann einer bewussten oder unbewussten Vorsortierung nach den Merkmalen “weiß, deutsch, Mann, nicht aus Neukölln, kinderlos…” entgegen gewirkt werden. Derzeit läuft ein Pilotprojekt in Deutschland.

Zeitungsartikel über anonyme Bewerbungen

Radiobeitrag von Funkhaus Europa über anonyme Bewerbungen:Radiobeitrag von Funkhaus Europa über anonyme Bewerbungen

Artikel: Anonymisierungen bei Bewerbungen in der öffentlichen Verwaltung in NRW bereits umgesetzt

Hintergrund:

Diskriminierung bei Bewerbungen

IZA Studie “Ethnic Discrimination in Germany’s Labour Market”

Versteckte Diskriminierung beweisen – TESTING als Instrument der Antidiskriminierungsarbeit

Neues Dossier der Heinrich-Böll-Stiftung: „Rassismus und Diskriminierung in Deutschland“: http://www.migration-boell.de/web/diversity/48_2493.asp

Im Rahmen dieses Dossiers hat das Team des ADNB des TBB einen Artikel veröffentlicht:
“Versteckte Diskriminierung beweisen! TESTING als Instrument der Antidiskriminierungsarbeit”

Kurz zum Inhalt:

Nach einer Vorstellung der Ziele und des Arbeitsansatzes des ADNB des TBB erörtern wir die auf dem Wohnungsmarkt in Deutschland zu beobachtende Diskriminierungsproblematik. Ausgehend von diesem speziellen Diskriminierungsfeld, stellen wir die TESTING-Methode als Instrument der Antidiskriminierungsarbeit vor.

Sie finden den Artikel unter: http://www.migration-boell.de/web/diversity/48_2541.asp

Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBB – ADNB des TBB
c/o Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg
Tempelhofer Ufer 21
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Fax. 030/ 61 30 43 10
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