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Checklisten zur Vermeidung von Rassismen in der entwicklungspolitischen Öffentlichkeitsarbeit

via BER (Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag), NEU erschienen als Anhang zu der Broschüre “Von Trommlern und Helfern”!

Die Öffentlichkeitsarbeit entwicklungspolitischer NRO reproduziert oft Stereotype und Rassismen. So werden Schwarze und People of Color im Nord-Süd-Kontext häufig als Objekte und Empfänger/innen von Hilfe oder Unterstützung dargestellt, Weiße dagegen als handelnde Subjekte und Expert/innen.

Um dem entgegenzuwirken, legt die AG Antirassismus des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags (BER) diese Checklisten vor, die Organisationen als Anregung und Denkanstoß für eine reflektierte Arbeitsweise dienen und dazu beitragen sollen, rassistische Darstellungen in Bild und Text zu vermeiden.

Der braune mob e.V. hat Feedback und Tipps zur dem Projekt beigesteuert und empfiehlt Download und Lektüre für alle Menschen, die zum Themenfeld “Entwicklungszusammenarbeit” oder “ferne Länder” im weitesten Sinne arbeiten.

Pdf Download: http://ber-ev.de/download/BER/09-infopool/checklisten-rassismen_ber.pdf

helfen ohne Selbsterhöhung:
Broschüre über Rassismus
in der Entwicklungszusammenarbeit

via BLACKprint

Heute wurde in Neues Deutschland über die Broschüre “Von Trommlern und Helfern – Beiträge zu einer nichtrassistischen entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit” berichtet.

Hier ein Ausschnitt:

Wie wichtig gerade die Selbstwahrnehmung der entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen (NRO) bei der Ausblendung des Themas Rassismus ist, zeigen Timo Kiesel und Carolin Philipp in ihrem Beitrag »Schicken Sie Zukunft! Weiß- und Schwarzsein auf Plakaten von Hilfsorganisationen«: »Die NRO haben mit ihren meist weißen deutschen Mitarbeitern die Hoheit über Darstellung und Definition von Schwarzen und PoC (People of Colour) im öffentlichen Raum. Diese Macht ermöglicht, negative Seiten des Selbsts auszublenden. So werden zwar Not und Hunger gezeigt, aber nicht Wohlstand und Reichtum. Die beiden Phänomene werden dadurch in einen falschen Zusammenhang gesetzt, nämlich dass Barmherzigkeit und nicht etwa Ausbeutung die zentrale Verbindung zwischen armen und reichen Menschen sei.«

Den ganzen Artikel gibt es hier und die Broschüre kann man dort bestellen

Sw