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Comprehensive report: “Standing Up for Equality in Germany’s Schools”
on the discrimination that many children experience in Berlin

 

http://www.opensocietyfoundations.org/reports/standing-equality-germanys-schools

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Why do children of “migration background”—whose families may have arrived in Germany as many as two generations ago but are still perceived as “foreigners”—often perform significantly worse at school than their native German counterparts?

The problem is discrimination.

This book of photos gives a face and a voice to the discrimination that many children of [so called] migration background* experience in Berlin. Its purpose is to show, through the concrete stories of people, that discrimination in schools against [so called/perceived] migrant children is widespread, and to call on all Berliners to condemn and end it.

*The term “migration background” covers children from families who are still perceived as “foreigners” because of their racial or ethnic identity, even though their families may have arrived in Germany years ago

 

La política de asilo de la República Federal Alemana y sus consecuencias mortales” (desde 1993 hasta el 2011)

via ARI Berlin

El contenido y foco principal de la documentación se centra en la recopilación de información sobre refugiados que han muerto o
sufrido daños a consecuencia de las leyes racistas de la República Federal de Alemania, o del racismo existente en su sociedad. Recoge
alrededor de 6.000 casos individuales, y refleja la repercusión del racismo estatal y social sobre los afectados.

+ DVD!

– PDF: http://www.ari-berlin.org/doku/PE_espanol_19.pdf

– web page: http://www.ari-berlin.org/doku/titel.htm

 

Francais, English, Espanol, Deutsch!

La politique des réfugiés en Allemagne et ses conséquences mortelles (1993 à 2011)

via ARI Berlin

Nouvelle édition ! 19 e édition actualisée de la documentation Berlin, 25.3.2012
Le thème central du rapport traite des réfugiés qui sont morts ou ont été blessés, à cause de la législation raciste de la RFA ou du racisme de la société allemande. Le rapport s’appuie sur plus de 6000 événements pour mettre en évidence les conséquences du racisme étatique et social pour les populations concernées.
Les événements décrits explicitent la violence avec laquelle le personnel de l’administration, des tribunaux et de la police, ainsi que le personnel médical ou d’autres auxiliaires agissent et avec quel arbitraire et inhumanité des réfugiés sont torturés, humiliés ou poussés vers le suicide ou l’automutilation. Les pratiques d’extorsion, les tracasseries et les arnaques comme le fait de rendre une famille entière responsable de délits commis par certains de ses membres, la séparation des familles ou l’incarcération de mineurs sont des moyens de l’Etat et de ses collaborateurs pour forcer des réfugiés à quitter le pays.

– avec DVD!

– PDF: http://www.ari-berlin.org/doku/PE_francais_19.pdf

– web page: http://www.ari-berlin.org/doku/titel.htm

 

Francais, English, Espanol, Deutsch!

German Asylum Policy and its Deadly Consequences (1993 – 2011)

via ARI Berlin

New release ! 19. updated edition of the documentation Berlin, 25.3.2012
Harmed and dead refugees are the content and focus of the documentation. They would have stayed unharmed if not for the racist special laws of the German Federal Republic or the racism prevalent in German society. The documentation illustrates in more than 6,000 single cases the impact of state and societal racism on the people it targets. The presented cases document the amount of violence employed by government agency officials, courts, police and even medical workers and other aides. They show the arbitrariness and disrespect for human dignity with which refugees are abused, humiliated and even driven to suicide or self-mutilation. Extortion, harassment and fraud as well as making family members liable for each other, separating families or imprisoning minors are some of the means of the state and its compliant employees to force refugees to leave the country.

– with DVD!

– PDF: http://www.ari-berlin.org/doku/PE_english_19.pdf

– web page: http://www.ari-berlin.org/doku/titel.htm

 

Francais, English, Espanol, Deutsch!

Bundesdeutsche Flüchtlingpolitik und ihre tödlichen Folgen 1993 bis 2011: Dokumentation

via ARI Berlin


JETZT AUF DVD

19.  aktualisierte  Auflage

Menschen flohen vor Verfolgung, Hunger und Elend. Sie fanden hier den Tod.

Die Dokumentation umfaßt Todesfälle und Verlet­zun­gen bei Grenzüber­que­rungen; Selbsttötungen, Selbsttö­tungs­versuche und Ver­letzungen von Flücht­lingen?aus Angst und auf der Flucht  vor Abschiebun­gen; Todes­fälle und Verletzungen vor und während Abschiebungen; Miß­handlungen und Folter nach ?Abschiebungen. Die Zusam­menstellung umfaßt auch Brände  und Anschläge auf Flüchtlingssammellager. Die beschriebenen knapp 6000 Ein­zelschicksale?ma­chen deutlich, daß die Chance, in der BRD Schutz und Sicherheit zu finden, gegen Null läuft. ?Die Lebensbedingun­gen für Flücht­linge sind heute brutaler denn je.
(www.ari-berlin.org/doku/titel.htm)
Zusätzlich zum Gesamt-Text der auch in Heftform erscheinenden Chro­nologie sind auf dieser DVD Einzelthemen herausgegriffen, um das Arbeiten mit dem Inhalt entsprechend der Zielthematik zu erleich­tern. ?Alle Themen liegen in pdf- und rtf-Formaten vor.
THEMEN sind u.a.: Die Grenzen, Abschiebegefängnisse, Selbsttötungen und Selbstverletzungen von Flüchtlingen, Mißhandlungen bei Abschie­bun­gen, Folter nach Abschiebungen, Auslieferungshaft, Kurdische Flüchtlinge, Togoische Flüchtlinge, Minderjährige Flüchtlinge, Getötete und mißhandelte Flüchtlinge in Flug­zeugen und auf Flughäfen oder durch Betreuungs- oder Bewachungs­personal.

Zudem sind einige Dokumentarfilme enthalten:
“Vielleicht bin ich morgen schon weg” gemacht von jugendlichen Flüchtlingen  (c) Formatwechsel-Medienwerkstatt 2007?”Break the Silence” Demonstration in Dessau in Gedenken an Oury Jalloh   (c) Umbruch-Bildarchiv 2006
“Polizeiaktion im Flüchtlingslager in Zwickau” gedreht von BewohnerInnen  (c) Umbruch-Bildarchiv 2000

 

– with DVD!

– PDF: http://www.ari-berlin.org/doku/PE_deutsch_19.pdf

– web page: http://www.ari-berlin.org/doku/titel.htm

 

Francais, English, Espanol, Deutsch!

21.6.2012, 14h, Berlin: Booklaunch & Thementag
Asiatische Deutsche. Vietnamesische Diaspora and Beyond

via korientation

Facetten der asiatisch-deutschen Diaspora in Berlin

am Donnerstag, 21. Juni 2012

im .HBC (Berlin-Mitte)
Karl-Liebknecht-Str. 9
10178 Berlin

Beginn: 14:00 Uhr – Ende: 23:30 Uhr

Kuratiert von Kien Nghi Ha und Julia Roth

Buchwebsite mit Zusatzinfos und Videos: www.korientation.de/vdab

Alles zur Veranstaltung: http://korientation.de/projekte/vdab/booklaunch-thementag/

Freier Eintritt – jedoch ANMELDUNG erforderlich:

Eine Anmeldung unter Angabe des Namens und der Anschrift ist aus organisatorischen Gründen erwünscht. Ihren Teilnahmewunsch melden Sie bitte an unter:

Telefon: 030-254504-415 oder
Fax: 030-254504-422 oder
E-Mail: andrea.roegner-francke@bpb.de

oder auf der Webseite des BPB

 

Gesamtes Programm lesen: hier 

ZUM THEMA

Anlässlich der Erscheinung des Buches Asiatische Deutsche. Vietnamesische Diaspora and Beyond, herausgegeben von Kien Nghi Ha (Verlag Assoziation A, Juni 2012),* laden wir herzlich zum Thementag Facetten der asiatisch-deutschen Diaspora in Berlin ein. (…)

Die vietnamesische Community in Berlin wird hier als Beispiel für die vielfältige Formierung der asiatisch-deutschen Diaspora mit ihren unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Geschichten verstanden. Vor dem Hintergrund der allmählichen Anerkennung von British Asians als gesellschaftlich relevante Kategorie in Großbritannien stellt sich die Frage nach den Bedingungen für die Inklusion der Eingewanderten als Mitglieder der deutschen Gesellschaft neu. Die Probleme und Herausforderungen des vietnamesischen Bildungserfolgs im deutschen Schulsystem, die Frage der kulturellen Repräsentation migrantischer Orte sind ebenso wie das Nachdenken über das Modell »Diaspora« mit ihren transnationalen Räumen und Verbindungen wichtige Themenfelder, um unsere Vorstellung von Migration, Identität und Nation in Einwanderungsländern zu erweitern.

* Buchwebsite mit Zusatzinfos und Videos: www.korientation.de/vdab

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PROGRAMM als PDF: Asiatisch-Deutsche_Diaspora-Programm

Bundesregierung verweigert Entschuldigung für Völkermord

(Ein dringender Aufruf zur Weiterleitung und Beteiligung findet sich HIER!)

Pressemitteilung von AfricAvenir International – Afrika-Rat Berlin-Brandenburg – Arbeitskreis Panafrikanismus München (AKPM) – Berlin Postkolonial – Deutsch-Afrikanische Gesellschaft Berlin (DAFRIG) – Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund)

Pressemitteilung vom 24.3.2012

Bundesregierung verweigert Entschuldigung für Völkermord


NRO-Bündnis wirft Regierungskoalition diskriminierende Erinnerungspolitik vor

24.3.2012 Der Bundestag hat am 22. März 2012 über einen Antrag der Linken und über einen zweiten Entwurf von SPD und Bündnis 90/Die Grünen zur Anerkennung der Vernichtungsfeldzüge gegen die Herero und Nama in der ehemaligen Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“ (1904-08), dem heutigen Namibia, als Genozid debattiert. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik hat sich dabei die komplette Opposition für eine förmliche Entschuldigung des Bundestags gegenüber den Nachfahren der mehr als 100.000 Opfer ausgesprochen. Trotzdem wurden beide Anträge nach nur halbstündiger Debatte mit den Stimmen der Regierungskoalition abgelehnt.

„Angesichts der einhelligen Feststellung von Fachwelt und Öffentlichkeit, dass die kaiserlichen „Schutztruppen“ an den Herero und Nama einen Völkermord begangen haben, kommt es einer Leugnung des Genozids gleich, wenn die Regierungskoalition nun erneut dessen Anerkennung verweigert“, sagt Christian Kopp von Berlin Postkolonial. „Im Namen von mehr als 100 Nichtregierungsorganisationen aus allen Teilen Deutschlands, die innerhalb weniger Tage den Bündnisaufruf „Völkermord verjährt nicht!“ unterzeichnet haben, verurteilen wir ein derart unwürdiges Fliehen vor Deutschlands historischer Verantwortung auf das Schärfste!

weiterlesen & ganze Pressemitteilung HIER als pdf

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Web: restitution-namibia.de

Facebook: facebook.com/GenocideCannotBeSubjectToPrescription

Twitter: restitution4nam

Deutschlands Kolonialverbrechen: Völkermord verjährt nicht!
No Amnesty on Genocide! Un génocide est imprescriptible!
Aufruf zum mit-Unterzeichnen

Update vom 27.3.: Bundesregierung verweigert Entschuldigung für Völkermord!

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via Berlin Postkolonial

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Völkermord verjährt nicht!
Aufruf an die Mitglieder des Deutschen Bundestages zur Anerkennung und Wiedergutmachung des Völkermordes in der ehemaligen Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“, der heutigen Republik Namibia
PDF HIER

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No Amnesty on Genocide!
Appeal to the Members of the German Bundestag for recognition of and compensation for the genocide in the former colony of “German South-West Africa”, today’s Republic of Namibia
PDF HERE

 

Un génocide est imprescriptible !
Appel aux membres du Parlement allemand (Bundestag) en vue d’une reconnaissance du génocide perpétré par l’Empire allemand (Kaiserreich) dans de son ancienne colonie « Sud-Ouest Africain allemand », l’actuelle République de Namibie, et des réparations qui s’ensuivent.
PDF ENTIER

 

Wir bitten Organisationen, Initiativen, Schulklassen, Partei- und Gewerkschaftsgruppen, Kirchengemeinden, Projekte, Familien, Institutionen, etc., die noch nicht unterschrieben haben: Helft mit Eurer Unterschrift, den Druck auf Opposition und Regierung noch weiter zu erhöhen! Zeigt den Abgeordneten des Bundestages, dass Ihr mit einer weiteren Leugnung des Völkermordes nicht einverstanden seid! Zeigt, wie beschämend und inakzeptabel es für den wohlhabenden Industriestaat Deutschland ist, den Nachfahren der Opfer angemessene Entschädigungsleistungen zu verweigern! Die Verbände der Herero und Nama bauen vor allem auf das Engagement und den Gerechtigkeitssinn der deutschen Zivilgesellschaft: Bekundet Ihnen Eure Solidarität!

Unterzeichnet den Aufruf als Initiativen, Organisationen und Institutionen (bitte nicht als Einzelpersonen) mit einer Mail an: info(at)berlin-postkolonial.de

Leitet den Aufruf an Mitglieder und andere Menschen weiter! Schickt ihn über Eure Verteiler an potentielle Unterstützergruppen! Legt ihn öffentlich aus! Streut den Link zur facebook page der Kampagne “No Amnesty on Genocide!”.  Verlinkt unsere online-Version des Aufrufs auf www.restitution-namibia.de

Initiativen, Organisationen und Institutionen, die ebenfalls unterzeichnen wollen, mailen ihre Unterschrift bitte an: <info@berlin-postkolonial.de>

Komplette Liste der Unterzeichner und weitere Infos: www.restitution-namibia.de

 

Weitere Links:

Völkermord In Namibia, via africavenir

Verdächtiges Staunen: “Den Rassismus ernst nehmen” – Newsletter des Freundeskreis Tambacounda

Im aktuellen Newsletter des “Freundeskreis Tambacounda” findet sich auch ein Essay von Dr. M. Moustapha Diallo (Literatur- und Sprachwissenschaftler an der Universität Paderborn).

Auszüge:

Spricht man mit Europäern vom Rassismus, so reagieren sie oft mit ungläubigem Staunen; nicht selten wird man der Übertreibung oder Verallgemeinerung verdächtigt. Unerträglich für jemand, der mit den Zumutungen einer Gesellschaft konfrontiert ist, in der der/die Bornierteste sich „überlegen“ vorkommen kann, weil er/sie die passende Hautfarbe hat. Ist der Rassismus so leise geworden in der Gesellschaft, die wie keine andere von der absoluten Konsequenz rassistischen Denkens geprägt ist? Oder hört der/die heutige Deutsche nicht genau hin? Sind wir wirklich zu empfindlich? Oder ist das ungläubige Staunen der Reflex in einer diesbezüglich traumatisierten Gesellschaft? Im Nicht-Wahrhaben-Wollen geübten? Oder einer abgestumpften?! Gleichgültigen? Individualistischen? Viele denkbare Gründe.

In jedem Fall ist das ungläubige Staunen über den allgegenwärtigen Rassismus in Deutschland ein enttäuschendes Indiz, eine verdächtige Reaktion.
In den 1990er Jahren warnt ein prominenter Politiker vor der „Durchrassung der deutschen Gesellschaft“. Ein anderer mobilisiert ein ganzes Bundesland, um die doppelte Staatsbürgerschaft zu verhindern. Eine etablierte Partei wirbt auf ihren Wahlplakaten mit dem nackten Hinterteil eines Schwarzen. Ein Literaturkritiker spricht den Afrikanern die Fähigkeit zu großer Literatur ab. Solingen, Mölln, Hoyerswerda, Magdeburg, Moers, Mügeln scheinen eine Ewigkeit her zu sein! Nicht mehr der Rede wert.
Für die Jüngeren: Im 21. Jahrhundert behaupten deutsche Wissenschaftler, Afrikaner seien weniger intelligent als Europäer. Politiker behaupten trotz Millionen deutscher Muslime, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre.

Medien suchen förmlich nach Bestätigungen für die so bekannten, merkwürdigen Eigenschaften der „Afrikaner“, für ihre scheinbar unerklärliche Rückständigkeit, für die ewigen Kriege – an denen die Industrieländer verdienen.

Immer noch geistert das Wort „Rasse“ schamlos in den Medien, als wüsste man nicht, dass seine Übertragung auf Menschen eine Erfindung ist, die der Abgrenzung dient. Man schürt die Angst vor der Flüchtlingswelle aus dem dunklen Kontinent. Bürokraten erfinden hemmungslos das Wort „Flüchtlingsbekämpfung“, und nehmen es selbstbewusst in den Mund! Ein großes und traditionsreiches Unternehmen wie Dr. Oetker missbraucht den Namen des mit Hilfe westlicher Geheimdienste ermordeten kongolesischen Politikers Lumumba für die Vermarktung eines Puddings (Wer würde in Deutschland ein Produkt nach einem Opfer der RAF nennen?!). …

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Infopapier “Was Sie schon immer über ‘Zig…er’ wissen wollten”

In unserem “download”-Angebot befindet sich jetzt auch das Infopapier und Flugblatt “Was Sie schon immer über ‘Zig…er’ wissen wollten”.

Herausgegeben wurde es vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, dem Interkulturellen Rat in Deutschland und PRO ASYL.

Auszüge:

“In Deutschland und Europa nehmen diskriminierende und rassistische Einstellungen gegenüber sozial benachteiligten Gruppen zu. Auch Sinti und Roma geraten mehr und mehr in den Fokus rassistischer Ausgrenzung.”

“Die Bundesrepublik Deutschland sollte sich vor dem Hintergrund der Geschichte über die besondere Verantwortung gegenüber Sinti und Roma bewusst sein und sich hierzu bekennen, so wie sie es gegenüber der jüdischen Minderheit seit Jahrzehnten tut.”

 

Aus dem Inhalt:

  • – Was Sie tun können
  • – Was ist der Unterschied zwischen Sinti und Roma?
  • – Sinti und Roma in Deutschland
  • – Sollte man heute noch »Zi….er« sagen?
  • – Aktuelle Situation

Download des Infopapiers HIER.