Posts

Sa, 12.9. im WDR Fernsehen: “Apartheid an Düsseldorfs Grundschulen?”

via afrohorizont

Cosmo TV / WDR sendete zu diesem Thema heute den Beitrag “Die Ghetto-Klassen ” Deutsche i-Männchen unter sich?”

Wiederholungstermin: Samstag, 12. September 2009, 09.00 ” 09.30 Uhr

Norbert Müller, Grundschullehrer u. stellv. Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung u. Wissenschaft (GEW) in NRW bestätigt: “Von den 3500 Grundschulen des Landes sind 1100 katholisch u. 111 evangelisch. Die GEW hat immer kritisiert, daß speziell die katholischen Schulen unter der Hand mit ihrem geringen Ausländeranteil werben u. damit die soziale Spaltung der Gesellschaft schon im Kindesalter fördern.”

10.8. Schulbeginn in NRW. Einem/er BlogleserIn sind bei der Einschulungsfeier in einer katholischen Grundschule in Düsseldorfer sog. “Ausländerklassen” aufgefallen: nicht das die Grundschule einen besonders hohen Migranntenanteil gehabt hätte, Klasse 1a und Klasse 1b waren “rein deutsch”, in Klasse 1c wurden alle Kinder von Migrannten oder ethnischen Minderheiten zusammengefasst. Die Eltern kammen z.B. aus Polen, China, waren AfrikanerInnen oder Schwarze Deusche.

Darauf angesprochen, erklärte die Schulleiterin, die Klassen würden nach Kriterien wie Wohnort oder Präferenz der Kinder zusammengestellt und “man bräuche sich als Elternteil aber keine Sorgen machen, die Lehrerin wäre wirklich sehr gut””.

Die Düsseldorfer Schulaufsicht wurde informiert. Sobald neue Informationen vorliegen, mehr.

Pressekontakt: Vincent Djeumo, Verein Afro-Horizont e.V. Düsseldorf

Schwarz UND stolz – Demonstration am 18. Juli 2009 in Berlin

update vom 15.7.2009: Die Demo wurde soeben abgesagt, und auf 2010 verschoben. Hintergrund sei der Rückzug von Sponsorengeldern aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtsituation.

Für den 18. Juli 2009 hat der Schwarze deutsche Rapaktivist Tibor Sturm aka QuietStorm zu einer großen Demonstration Schwarzer Menschen in Berlin aufgerufen.

In einem dazugehörigen Artikel auf dem Portal “MUT gegen rechte Gewalt” heißt es u.a.:

“Vorbild ist für Tibor Sturm der “Million Man March” vom 16. Oktober 1995 in Washington, als es darum ging, der Öffentlichkeit ein anderes, vielschichtiges Bild Schwarzer in den USA zu zeigen, als es durch rassistische Klischees und Vorurteile geprägt war. Dies will auch Tibor Sturm: “Zeigen, wie viele und wie vielseitig wir sind, deutlich machen, worunter wir leiden und eintreten für eine wirklich offene Gesellschaft”. Denn Schwarze in Deutschland “sind genauso ein Teil der Gesellschaft wie alle anderen”.

Der Marsch ist gekoppelt an den Videodreh zu Tibor Sturms neuem Song “SCHWARZ UND STOLZ”.

Hier ein Auszug aus dem Refrain:

Hier ist das was ihr Spinner nicht hören wollt / Ganz egal wie oft ihr uns zerstören wollt / Unsere Farbe bleibt die erste vor Rot und Gold / Wir sind Schwarz und Deutsch – schwarz und stolz“.

weiter zum Artikel auf der Homepage von \”MUT gegen rechte Gewalt\”

hier geht es zur Homepage von SCHWARZ UND STOLZ

Hintergrund: Interview mit Tibor Sturm – “Recht und Gerechtigkeit sind zwei paar Schuhe” – Tibor Sturm wurde zu sieben Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt, weil er sich gegen einen Überfall von sechs Nazis erfolgreich wehrte.

Dezentrale Kampagne gegen öffentliche Rassismen – jede(r) kann mitmachen!

Uns hatten viele Menschen geschrieben, die öffentliche Rassismen -wie z.B. Eis- /Getränkenamen, Spottfiguren oder Kolonialverherrlichung- nicht hinnehmen wollen. Aus diesem Grund haben wir diese de-zentrale Kampagne ins Leben gerufen.

Für alle, die ein Zeichen gegen Rassismus setzen wollen.

Immer noch aktuell, immer noch praktisch; laut diesem neuen Erfahrungsbericht aus Bonn.
Hier findet Ihr die Karten und Sticker.

Viel Spaß und Erfolg beim Mitmachen!