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Bewerbungsalptraum: “Wir sind ein sehr deutsches Unternehmen”

via BlackNRW

[SPON] Auch in “sehr deutschen” Unternehmen hat man statt einer Personalabteilung ein “HR Department”, es gibt “Meetings”, “Young Professionals” arbeiten an der Entwicklung ihrer “Soft Skills”. (und unterzeichnet eine “Diversity Charta””). Aber die Mentalität dahinter bleibt die alte: engstirnig und unflexibel. [/]

Umrandet und durchsetzt ist der folgende Artikel mit Online-Werbung, in der Black & People of Color Models uns unbegrenzte internationale Career Opportunities versprechen. Asiyah Hikal (Pseudonym, – sie will nicht auf die HR “Blacklist”) schildert in einem lesenswerten Artikel auf Spiegel Online ein Bewerbungsgespräch, bei dem die deutsche Bewerberin zwar cosmopolitan, gutgekleidet und qualified ist, aber “Asiyah Hikal” heisst und nicht blond ist. Humorvoll und ironisch dokumentiert sie ihren persönlichen Gedankenfilm und entlarvt die ganze Dumpfheit des Corporate Recruiting Blablas in Hinterwäldler – Deutschland. Hier weiterlesen

“Zehn kleine N(…)lein” verschwinden aus Karstadt-Regalen

Der Einzelhandelskonzern Arcandor lässt sich in Sachen Diversity beraten und hat eine “Charta der Vielfalt”
unterzeichnet.

Aus dem Diversity-Newsletter “ungleich besser”:

In einer Karstadt-Filiale wurde nach einem Hinweis eines Mitarbeiters das Kinderbuch “Zehn kleine N(…)lein” aus den Regalen genommen. Der Za”hlreim ist seit 1868 in Papierform festgehalten und auch in Deutschland als Kinderbuch erha”ltlich, unter anderem von James Kru”ss. “Das Lied singt man in Deutschland doch schon seit Generationen, was willst du da erreichen?”, fragten deshalb Kollegen ihren Mitarbeiter Dennis Obiegbu, der in der Kinderbuchabteilung von Karstadt das Buch “Zehn kleine N(…)lein” in die Ha”nde bekam und den
Einkaufsleiter auf die problematische Lektu”re hinwies.

Immerhin sterben in dem Buch zehn Afrikaner, als dumme (…) dargestellt, von fro”hlicher Melodie besungen, erkla”rte Dennis Obiegbu. (…) Nachdem man der unterschwelligen Diskriminierung gegenu”ber zuerst “blind gewesen war”, wie es einUnternehmenssprecher selbstkritisch beschreibt, nahm Karstadt das Buch aus dem Sortiment.

Zusendung von C.