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Kundgebung in Gedenken an Dominique Koumadio

Die KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen mit Sitz in Wuppertal organisiert für den 14. April 2009 um 17:30 Uhr vor der Reinoldikirche in Dortmund eine Kundgebung in Gedenken an Dominique Koumadio.

Hier ein Auszug aus der Ankündigung für die Kundgebung:

“Am 14. April 2006 wurde Dominique Koumadio durch zwei Schüsse eines Polizisten in Dortmund Eving getötet. Seit dem verlangen die Familie von Dominique, seine Freundinnen und Freunde und viele andere Menschen und Organisationen die Eröffnung eines Prozesses, um die Zweifel zu beseitigen, die Dominiques Tod überschatten. Obwohl seit der Urteilsverkündung im Falle des in der Dessauer Polizeizelle Nr. 5 verbrannten Flüchtlings Oury Jalloh auch die keiner mehr von uns an die Wahrheitsfindung und Gerechtigkeit in solchen Gerichten glaubt, finden wir die Eröffnung eines Prozesses für wichtig, weil sich in solchen Prozessen den Menschen die Abscheulichkeit des herrschenden Systems am deutlichsten offenbart und keine und keiner mehr hier sagen kann, sie oder er hätten nichts gewusst von all dem.”

hier weiter zum kompletten Demonstrationsaufruf

Bericht: 3. Gedenkmarsch für die afrikanischen Opfer von Sklavenhandel, Sklaverei, Kolonialismus und rassistischer Gewalt

Im Rahmen der internationalen Kampagne “Das Recht auf Erinnerung und die Pflicht zur Erinnerung“, fu”r die Errichtung des “Denkmals fu”r die Wiedergutmachung, den Frieden und die universelle Verso”hnung mit Afrika”

“Nach der Kranzniederlegung vor der Gedenktafel an der Wilhelmstr. 92 in Berlin zur Erinnerung an die willku”rliche Aufteilung Afrikas durch blutru”nstige Kolonialma”chte in Berlin (15. Nov. 1884 – 26. Februar 1885), sind die Teilnehmer bis zum Brandenburger Tor marschiert.
Die verschiedenen Redner haben auf den Zusammenhang zwischen dem Handel mit Sklaven, der Kolonisierung und dem in Deutschland sehr verbreiteten Rassismus gegen Schwarze Menschen hingewiesen. Sie haben die Regierung der Bundesrepublik Deutschland aufgefordert, die von Kolonialdeutschland begangenen Vo”lkermorde und Verbrechen gegen die Menschlichkeit
anzuerkennen und Wiedergutmachung zu leisten.

Mouctar Bah von der Initiative Oury Jalloh hat den Institutionellen Rassismus, besonders in der Justiz und Polizei, scharf kritisiert:
In Deutschland werden fu”r den Tod von Schwarzen Afrikanern
verantwortliche Polizisten immer freigesprochen
, so war es im Fall von Oury Jalloh, der in einer Polizeizelle in Dessau verbrannte, von Ndeye Mareme Sarr, in Aschaffenburg, Dominique Koumadio, Laye Conde”, John Achidi und vielen anderen”. “

Gesamter bebilderter Bericht zum download hier

Mehr Infos und Bilder auf der Seite www.afrikanisches-denkmal.org .

Dort sind auch Artikel online zu den Themen “Kampf der Herero” (um Wiedergutmachung), “Historische und moralische Verantwortung der Bundesregierung”, “Bundestagdebatte”, Ausblenden des Völkermordes.

Tribunal und Demonstration
am 12.4. in Dortmund

via http://thecaravan.org
Tribunal und Demonstration in Gedenken an Dominique Koumadio

http://thecaravan.org/node/1516
download pdf flyer:
http://thecaravan.org/files/caravan/aufruf_DK_April_12_2008.pdf

B R E A K T H E S I L E N C E! B R E A K T H E S I L E N C E!!

(Dt/En/Fr/Turk)

POLICE BRUTALITY.

DOMINIQUE KOUMADIO MEMORIAM IN DORTMUND,
12.04.08 ….
++++

Kommt am 12. April 2008 nach Dortmund

Unser aller Ziel:
eine Gesellschaft frei von Rassismus,
Ausbeutung, Kriege und Unterdrückung

Unsere Waffe: Respekt und uneingeschränkte Solidarität

Tribunal in Gedenken an Dominique Koumadio
und Oury Jalloh und alle anderen Opfer der Staatsgewalt

13:00 uhr Tribunal – 18:00 uhr Demo

Reinoldikirche Dortmund
***

Aufruf und Hintergrund-Info auf englisch, französisch und türkisch:
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