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SIXT Sommerloch: Supremacy als Werbegag

Offensichtlich hat SIXT kein Interesse daran, an Schwarze Menschen zu vermieten – sonst würden sie sie weniger unverschämt instrumentalisieren. Das kann man sch ja für die nächste Mietwagensuche vormerken.

Diese Mail -und damit verbundene  Werbung- erreichte uns heute:

quelle: sixt, FAZ

Einsendung dazu:

—— Weitergeleitete Nachricht
Von: Mekonnen Mesghena
Datum: Mon, 28 Jun 2010 11:10:43 +0200
An: Werberat
Betreff: Sixt-Werbung in der Süddeutschen Zeitung vom 23.06.2010

Sehr geehrte Damen und Herren, Read more

Stimmen zu Hetzartikel gegen May-Ayim-Ufer

“Im Vorfeld der für den 27.02 angesetzten Umbenennung des Berliner Gröbenufers in May Ayim Ufer formiert sich seit einigen Tagen ein Backlash der Mehrheitspresse.”

So drückt es einer der vielen LeserInnen aus, die sich bestürzt über reaktionäre und unverhohlen kolonialverharmlosende Presseberichterstattung an uns wandten.

Hintergrund:

Der berliner Historiker Götz Aly, der bereits im Oktober 2009 unangenehm aufgefallen war, als er unter anderem das Schwarzsein von Soldaten und Vergewaltigung kausal in Zusammenhang brachte, hetzt nun in dem Artikel “Straßenschänder in Kreuzberg” (sic!) in der Berliner Zeitung (nofollow Link!) gegen das Gedenken an die afrodeutsche Dichterin May Ayim. Dass eine Straße in Berlin nun nicht mehr nach dem Kolonialverbrecher Gröben sondern nach der Berlinerin May Ayim benannt ist, bedenkt er mit der Vokabel “Straßenschänder”, nennt die Gruppen, die die Umbenennung erreicht hatten, “Altstalinisten” und verharmlost deutsche Versklavungsaktivitäten als “Koloniechen”. Auch die FAZ (ebenfalls nofollow link) ließ es sich nicht nehmen, das Thema mit der Themaverfehlung einer Einschätzung von May Ayims Werk (“Blödeleien”, “Plumpheit”) zu garnieren.

Es bietet sich an, sich an dieser  öffentlichen Debatte in Form einer Meinungsäußerung zu beteiligen!

Kontakt: (mit uns im cc): leserbriefe@berliner-zeitung.de

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Hier einige Stimmen, Leserbriefe und Handlungsideen:

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Totalausfall der F.A.Z. – Diffamierung des UN-Sonderberichterstatters Githu Muigai

Besonders spritzig hat sich Anfang Juli die FAZ hervorgetan. In einem “Artikel” heißt es:

*** Die Bundesregierung schickte aus unerfindlichen Gründen den einzigen Kenianer (Britisch-Ostafrika), der offensichtlich nicht mit Mittel- und Langstreckenlauf sein Geld verdient, durch Deutschland, um der Bevölkerung dabei behilflich zu sein, ein “breiteres” Verständnis von sogenanntem Rassismus zu entwickeln, auch auf die Gefahr hin, dass er wenig Gehör findet, weil die Bevölkerung bereits ganz zufrieden ist mit ihrem “engeren” Verständnis von sogenanntem Rassismus. Githu Muigai ist seit August 2008 Sonderberichterstatter der vereinten sogenannten Nationen für “zeitgenössischen” Rassismus und “verwandte Formen” von Intoleranz, ihm zur Seite stehen mehrere Berichterstatter, die ebenfalls aus ehemaligen Kolonien stammen und die für “traditionellen” Rassismus sowie den präraffaelitischen, kubistischen, impressionistischen Rassismus zuständig sind. Darüber gerieten die sogenannten Vorgängen in Honduras in heitere Vergessenheit, wenn sie denn überhaupt bemerkt worden sind.***

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Juli 2009, Nr. 27, S.12

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