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Erstmals Haftstrafe wegen rassistischer Verhetzung im Internet

… via Black(s) in NRW:

Wien
Der Wiener Anti-Rassismus-Verein “Zara” wurde monatelang per Email und durch Blog Postings bedroht und belästigt. “Stinkende Ni(…)rbastarde, nutzlose Muselmanen, abgrundhässliche Mümmelweiber, vollgepisstes moslemisches Lumpenpack “” waren dabei noch die harmloseren Emails. Per IP Adressen Rückverfolgung konnte ein 53-jähriger weisser EDV-Techniker als Täter ausfindig gemacht werden. Der Mann war bereits in der Vergangenheit wegen rassistischer Beleidigung einschlägig aufgefallen und auf Bewährung verurteilt worden. Vom Wiener Straflandesgericht wurde er nun zu neun Monaten Freiheitsentzug verurteilt, zwei Monate davon unbedingt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle: Der Standard, 20.9.08

Asyl-Beamter zeugt Kind mit Asyl-Bewerberin und will sie dann abschieden

(… via BLACKprint)

Kurze Zusammenfassung der Darstellung der Vorgänge bei SPIEGEL Online:

Eine Frau aus dem Kongo sucht per Kontaktanzeige nach einem Mann. Ein Beamter aus der Hamburger Behörde für Migration und Flüchtlinge (außerdem CDU-Politiker in Hamburg-Altona) meldet sich, trifft sich mehrmals mit der Frau, zeugt mit ihr ein Kind. Schließlich will er von Frau und Kind nichts mehr wissen, leugnet Kontakt, Vaterschaft und will die Mutter mitsamt seines eigenen Kindes abschieben lassen:

[Er] legte dem Richter gar den Schluss nahe, Rachel L. sei samt Tochter nach Kongo abzuschieben.

Zwar handelte sich der Christdemokrat dafür beim BAMF ein Disziplinarverfahren ein, seinem Ansehen hat das jedoch offenbar nicht geschadet. Seit sein verbotener Griff ins Asylaktenregal aufgeflogen ist, bemüht sich die Behördenleitung, den Fall totzuschweigen.

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