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Resolution gegen rassistische Getränkebezeichnungen in Bayern

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na also, es geht doch! Eisbezeichnung vorher – nachher.

Organisationen und Vereine der afrikanischen Gemeinschaft und Diaspora sowie weitere Sozialengagierte veröffentlichen eine Resolution zum mit-Unterzeichnen und Weitergeben. Auch der braune mob e.V. ist eine der Erst-Unterzeichnerinnen.

download der Resolution mit Faxvorlage zum mit-Unterzeichnen hier.

Kontakt/Rückfragen:

sekretariat[ at ]panafrikanismusforum.net

Hamado Dipama
AK Panafrikanimus – München
Sprecher des Bayerischen Flüchtlingsrat

www.fluechtlingsrat-bayern.de

Zum gleichen Thema und Problem gibt es auch auf unserer Homepage und im Blog eine dezentrale Kampagne, HIER und auch HIER

Weitere grundsätzliche Informationen: HIER.

Sklavenwitze auf VOX, Diplomatin verstimmt. Offener Brief an Bundespräsidenten

Äthiopien und Deutschland verbinden immerhin seit über 100 Jahren diplomatische Beziehungen. Doch was hat sich seither in Sachen “white supremacy” in Deutschland geändert?

In einem offenen Brief wendet sich Akinyi Princess of K’OrindaYimbo, an Bundespräsident Horst Köhler.

Anlass sind “Witze” über Versklavung des Fernsehsenders VOX.

Herr Bundespräsident Horst Kohler,
Bundespräsidialamt
Spreeweg 1
11010 Berlin 07.05.09

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

ich werde mein Anliegen ohne Umschweife direkt ansprechen. Am gestrigen Abend, 06. Mai 2009 beim Fernsehsender VOX, erlebte ich etwas das für mich und für meine Leute aus meinem Kontinent Afrika, nur als höchst beschämend für alle anständigen Menschen und ein Skandal ohne gleichen ist.

In der Kochsendung “Perfektes Dinner”, um 19.00 Uhr, wurde ein sogenannter “Karibischer Abend” zelebriert. Die Gastgeberin als Piratin! Der “Höhepunkt”: Die Piratin in (un)gehöriger Manier und Tonfall, rief “ihre Sklaven”, dunkel bemalt und entsprechend gekleidet, zum musizieren um die Gäste zu beglücken. Danach haben die Sklaven natürlich das Lammcarré – Restessen von den Gästetellern bekommen – beim stehen in die Hand gedruckt zum Knochen abnagen – und dann “Huschhusch raus mit euch!”

den ganzen Brief lesen

Magazin EXIT: der Schwarze (Weihnachts)Mann bringt HIV

alles Gute zum Nikolaustag!

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Quelle: publigayte / exitmagazin.de

“Exit”, in Eigenbezeichnung “das schwule NRW-Magazin” für das Ruhrgebiet, aus dem Hause publigayte, zeigt zum Titelthema der steigenden HIV-Infektionszahlen einen nur mit Weihnachtsmannmütze bekleideten Schwarzen; darunter die -sehr danebene- Schlagzeile: “HIV-Infektionen – Schwarze Aussichten für nächstes Jahr”. Ohne Worte. Aber ein gutes Beispiel dafür, dass die gern als Abwehr eines Rassismusvorwurfs geäußerte Pauschalphantasie, dass man ja gar nicht rassistisch sein könne, weil man selbst zu einer diskriminierten Gruppe gehört, eben nur das ist – eine Phantasie.

Handlungsvorschlag: Brief an die Geschäftsleitung. Immer sinnvoller Zusatz: “Bitte beachten Sie, dass dieser Briefwechsel von mir öffentlich geführt wird, und ich dieses Anschreiben wie auch Ihre eventuelle Antwort zu Zwecken der Dokumentation und Aufklärung veröffentlichen werde.”

Dazu ein kurzer Auszug aus dem Buch “Deutschland Schwarz weiß”:

Solange Sie nichts sagen, spielen die Sender und Zeitschriften sich auf, als handelten sie in Ihrem Interesse. Erlauben Sie das nicht.

Update vom 4.5.2009:

Neue Entwicklung:

Der “Weihnachtsmann” kam wohl unfreiwillig auf das Cover. Er hat nach eigenen Angaben jetzt erst von dem Cover erfahren und sagt, er habe nie sein Einverständnis zur Veröffentlichung der Bilder gegeben. Er prüft nun rechtliche Schritte und möchte verständlicherweise anonymisiert werden.

Update vom 14.12.:

– Gegendarstellung: laut EXIT-Redakteur Marc Kersten bringt die von uns im Blog als Ansprechpartner genannte Publigayte GmbH “keine Zeitschreift und schon gar nicht die EXIT” heraus. “Die Leute da haben das Titelbild in keiner Weise zu verantworten.”, so Kersten. Wir nehmen uns für die Zukunft eine noch gründlichere Recherche aller publizistischen Hintergründe vor! Eine Entschuldigung unsererseits muss leider ausbleiben, weil Publigayte das (damalige) Titelbild, s.o., und die dazugehörigen aktuellen redaktionellen Belange auf ihrer Homepage spiegelten und verfügbar machten. Auch erschien zum damaligen Zeitpunkt “Publigayte” als einziger Kontakt auf der Homepage “exitmagazin.de” und bot eine Feedbackfunktion an, u.a. “allgemeine Kritik” und “Verbesserungsvorschlag”. Ein alternativer Kontakt zur EXIT-Redaktion wurde uns nicht genannt.

– neues Cover online

Der zuständige Redakteur der EXIT hat sich in einem offenen Brief online entschuldigt. Die Dezember-Ausgabe der EXIT ist nun im Internet mit der neuen Headline “Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch” (statt “HIV-Infektionen – Schwarze Aussichten für nächstes Jahr”) versehen worden. Es ist uns nicht bekannt, ob das auch die Printausgabe betrifft, die wahrscheinlich -da Dezemberheft- bereits ausgeliefert ist. Eine rege Diskussion über den Inhalt des Entschuldigungsschreibens findet sich unter den “Kommentaren”.

Sw
gefunden auf BlackNRW

racist newspaper-article in Munich “AZ”: Obama’s “negroid features” and outrageous race theories

“In the long run, people with dark skin tones have little chances of survival under Northern conditions. Also, their birth rates drop. The reason for this lies in the weather’s impact on their bones. Says Professor Schiefenhövel: “Their bones quickly become soft and warped. The womens’ pelvises become distorted which eventually renders child-birth impossible for them.”

“Barack Obama’s victory means that for the first time a Coloured has been elected into the highest office of the US. His frizzy black hair, negroid lips and dark complexion stem from his parentage…”

This is just some of the racist content of a newspaper article that has recently been published in the german newspaper “AZ” (Abendzeitung, Munich) and on AZ’s online presence. The article was motivated by Barck Obama’s election and stayed online despite numerous protests during the commemoration day of the Pogromnacht on November 9 and 10. Scroll down for full translation of the article.

The fact that it appeared in a not specifically right-wing but mainstream newspaper, shows very clearly the lack of awareness in German media.

The response to negative reactions from readers throughout Germany was an e-mail from the author in which he regrets that his article evoked such negative reactions – a reaction far from an apology. The executive board, publisher and editor in chief haven’t found any reaction necessary so far.

Please help Germany’s mediashpere comprehend that the use of racist language and content -even if seemingly ridiculous at first- is harmful and watched with concern from people all over the world.

You could do so for example by writing an e-Mail to the AZ’s editor-in-chief with cc to us for documentation of your reactions. Or cover the issue in your blog and forward it to counter-racist-organisations.

Mail contact to the newspaper:
chefredaktion@abendzeitung.de

full article translation:

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Washington Post schreibt über Europas rassistische Obama-Berichterstattung
Quoted by the Washington Post: European racism in Obama-coverage

via die dialektische monodromie

Quote Blog Entry:

selected list of European eruptions which were recently cited by the Washington post:

In Austria, Obama”s win prompted a harsh, on-air reaction from a well-known journalist, Klaus Emmerich. “I think the Americans are still racists and they must be very badly off to so spectacularly ” and that has to be said, no doubt ” send a black man with a black, very good-looking and clever woman to the White House,” he said Wednesday during a show on public television network ORF.

To read further:

After saying that he “wouldn”t want the Western world to be directed by a black man,” he added: “If you say that is a racist comment, you”re right. Without a doubt.”

Finally we arrive at a modified form of inevitable dialectic reference to Hitler- a method we already encountered: balancing “natural rights to be racist” by honest warnings towards the aclaimed “blind masses” being seduced by new “charismatic” populists:

Given a chance to retract his remarks, he declined. In a later interview with the Austrian newspaper Der Standard, he said that “blacks are not as politically civilized.” He also called Obama dangerous and implicitly compared him to Hitler, citing his “rhetorical brilliance” and his ability to “appeal charismatically to people.

– Read this new and quite extraordinary example of German mainstream-media racism

, the (accurate!) translation of an article in Munich’s daily newspaper “AZ” on November 5th, 2008, which discusses the future US-president’s “negriod” features – and contains much more incredible language and content

read our coverage of the AZ Artikel and reactions (in German) / Blog-Eintrag über den AZ Artikel und Reaktionen auf deutsch

– Artikel “US-Protest gegen rassistische Beleidigungen von Obama im österreichischen TV” von BlackNRW

gute Infoseite zu “race”

Danke an CG für die Einsendung dieser schönen Webseite, die einfach verständlich (auf englisch) und in Quizform den “race”-Begriff behandelt:

“Race, Power of an Illusion”

*

passend dazu:

– “Der Begriff Rasse gehört auf den Müllhaufen der Geschichte” (zwei Artikel in der Frankfurter Rundschau zum Rassebegriff)

“wir unterschreiben nicht!” Protest gegen den Rassebegriff; Offener Brief des Jugendarbeit-Teams nach AGG-Schulung

Wissenschaftliche Erklärung einer UNESCO-Konferenz darüber, dass “Rasse”begriff und -Konzept unwissenschaftlich und nicht haltbar sind.

rassistischer “Obama”-Artikel: Reaktion des AZ-Autors und Antworten aus dem Volk

Zum rassistischen Totalausfall der Münchner AZ – Hier eine Mail, die der Autor seit einigen Tagen an BeschwerdeführerInnen versendet – im selben Wortlaut, ungeachtet der jeweiligen Fragen oder Inhalte ihrer Anschreiben.

Weiter unten dann eine -überaus lesenswerte- Antwort der Antirassismustrainerin, die diesen Brief geschrieben hatte.

(klick: hier gehts zur Antwort auf Heinrichs Brief)

Damit das hin-und-her-Springen funktioniert, erst “die ganze Meldung lesen” (per “more”) aktivieren.

Sent: Monday, November 10, 2008 4:49:10 PM

Sehr geehrte Frau xx (Name der Red. bekannt),

ich muss Ihnen gestehen, dass ich ziemlich am Boden zerstört darüber bin, dass mein Artikel ” nicht nur bei Ihnen ” solche heftigen Reaktionen ausgelöst hat.
Ich bin weit davon entfernt, ein Rassist zu sein.

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AZ München: rassistischer Totalausfall

Ein “guter” Anwärter für die Braune Karte 2008 ist die AZ München.

Im AZ-Artikel “Das Rätsel der Hautfarbe” vom 5. November greift das Blatt anlässlich Barack Obamas Wahlsiegs auf schwerste rassistische Sprache und irrwitzige Rassetheorien zurück.

Kaum zu glauben im Jahr 2008.

AZ-Artikel

Leserbrief einer Antirassismustrainerin

Leserbrief eines münchner Ethnologen

Kontakt:

Verlag DIE ABENDZEITUNG GmbH & Co. KG, Rundfunkplatz 4, 80335 München

Telefon: Zentrale +49 (0) 89 / 2377 – 0 , Online-Redaktion +49 (0) 89 / 2377 – 748
Telefax: +49 (0) 89 / 2377 – 409

E-Mail (gerne mit cc an info(_at_)derbraunemob.de):chefredaktion@abendzeitung.de

Sw

“Zehn kleine N(…)lein” verschwinden aus Karstadt-Regalen

Der Einzelhandelskonzern Arcandor lässt sich in Sachen Diversity beraten und hat eine “Charta der Vielfalt”
unterzeichnet.

Aus dem Diversity-Newsletter “ungleich besser”:

In einer Karstadt-Filiale wurde nach einem Hinweis eines Mitarbeiters das Kinderbuch “Zehn kleine N(…)lein” aus den Regalen genommen. Der Za”hlreim ist seit 1868 in Papierform festgehalten und auch in Deutschland als Kinderbuch erha”ltlich, unter anderem von James Kru”ss. “Das Lied singt man in Deutschland doch schon seit Generationen, was willst du da erreichen?”, fragten deshalb Kollegen ihren Mitarbeiter Dennis Obiegbu, der in der Kinderbuchabteilung von Karstadt das Buch “Zehn kleine N(…)lein” in die Ha”nde bekam und den
Einkaufsleiter auf die problematische Lektu”re hinwies.

Immerhin sterben in dem Buch zehn Afrikaner, als dumme (…) dargestellt, von fro”hlicher Melodie besungen, erkla”rte Dennis Obiegbu. (…) Nachdem man der unterschwelligen Diskriminierung gegenu”ber zuerst “blind gewesen war”, wie es einUnternehmenssprecher selbstkritisch beschreibt, nahm Karstadt das Buch aus dem Sortiment.

Zusendung von C.