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Sa, 15.9. Berlin: Analyse und Diskussion “RASSISMUS IM THEATERBETRIEB” @ Zwischenraum Festival

Das ZWISCHENRAUM FESTIVAL lädt zur Podiumsdiskussion am Samstag, dem 15. September 2012 um 19.30 Uhr in der Alten Münze (Molkenmarkt 2, Berlin Mitte) herzlichst ein. Thema der Podiumsdiskussion ist:??”RASSISMUS IM THEATERBETRIEB” ??Mit Beiträgen von Atif Hussein (Regisseur): “Blackface im Theater. Eine Kurzgeschichte”, Dr. Daniele Daude (Musik- und Theaterwissenschaftlerin): “Böse, bedrohlich und Muslim” Der Tyrann auf Opernbühnen” und Hamze Bytyci (Schauspieler und Theaterpädagoge): Theaterarbeit mit jugendlichen Roma und Sinti
Moderation: Pasquale Rotter?

Alte Münze
Molkenmarkt 2
Berlin Mitte

DAS ZWISCHENRAUM FESTIVAL??AUSTELLUNGEN | BANDS | DJ’S | DEKO | FILME | JONGLAGE | KINDERSPACE | LESUNGEN | PODIUMSDISKUSSIONEN | SIEBDRUCK | TANZ | THEATER | VISUALS | VOKÜ | WORKSHOPS | ZWISCHEN(T)RAUM-COCKTAIL

http://www.zwischenraum-festival.de/

22.6. 2012, Potsdam, Workshop: „Nicht-Behinderung“ – Die Macht der Norm

Workshop mit Judy Gummich
15 – 18 Uhr

KuZe Theatersaal, Hermann-Elfleinstr. 10, Potsdam

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe im Juni: “Diskriminierungen [an der Uni]”

In diesem Workshop geht es darum, unterschiedliche Diskriminierungsformen, die mit dem Begriff Ableism beschrieben werden, zu reflektieren. So geht es unter anderem um die die Frage , wie Behinderung konstruiert wird und welches Konzept von Normalität dabei zugrunde gelegt wird. Es werden individuelle und strukturelle Schemata der Wahrnehmung und Wertung beleuchtet und auf Wirkungen von Vorurteilen und Stereotypen sowie deren Auswirkungen auf die Interaktion und das Handeln eingegangen.

Im zweiten Teil geht es um das veränderte Verständnis von Behinderung wie es in der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen formuliert ist und die Frage welche gesellschaftlichen Veränderungen dieser Paradigmenwechsel impliziert.

Trainer_in: Judy Gummich ist Menschenrechtlerin und freiberufliche Diversity-Trainerin und – Beraterin und seit Mai 2012 als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Menschenrechtsbildung, Inklusion und Diversity am Deutschen Institut für Menschenrechte tätig. Seit ca. 25 Jahren arbeitet sie in unterschiedlichen nationalen und internationalen Zusammenhängen vor allem zu Belangen der afrikanischen Diaspora in Deutschland, zu (Anti-)Rassismus, Migration, Beeinträchtigung/Behinderung, Integration/Inklusion, Gender, sexuelle Identität, sowie intersektionale Lebensrealitäten und Diskriminierung.

Die Zahl der Teilnehmenden ist nicht begrenzt. Für eine bessere Vorbereitung bitte ich dennoch um Anmeldung bis zum 19.6.2012 an gepo@asta.uni-potsdam.de

21.6.2012, 14h, Berlin: Booklaunch & Thementag
Asiatische Deutsche. Vietnamesische Diaspora and Beyond

via korientation

Facetten der asiatisch-deutschen Diaspora in Berlin

am Donnerstag, 21. Juni 2012

im .HBC (Berlin-Mitte)
Karl-Liebknecht-Str. 9
10178 Berlin

Beginn: 14:00 Uhr – Ende: 23:30 Uhr

Kuratiert von Kien Nghi Ha und Julia Roth

Buchwebsite mit Zusatzinfos und Videos: www.korientation.de/vdab

Alles zur Veranstaltung: http://korientation.de/projekte/vdab/booklaunch-thementag/

Freier Eintritt – jedoch ANMELDUNG erforderlich:

Eine Anmeldung unter Angabe des Namens und der Anschrift ist aus organisatorischen Gründen erwünscht. Ihren Teilnahmewunsch melden Sie bitte an unter:

Telefon: 030-254504-415 oder
Fax: 030-254504-422 oder
E-Mail: andrea.roegner-francke@bpb.de

oder auf der Webseite des BPB

 

Gesamtes Programm lesen: hier 

ZUM THEMA

Anlässlich der Erscheinung des Buches Asiatische Deutsche. Vietnamesische Diaspora and Beyond, herausgegeben von Kien Nghi Ha (Verlag Assoziation A, Juni 2012),* laden wir herzlich zum Thementag Facetten der asiatisch-deutschen Diaspora in Berlin ein. (…)

Die vietnamesische Community in Berlin wird hier als Beispiel für die vielfältige Formierung der asiatisch-deutschen Diaspora mit ihren unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Geschichten verstanden. Vor dem Hintergrund der allmählichen Anerkennung von British Asians als gesellschaftlich relevante Kategorie in Großbritannien stellt sich die Frage nach den Bedingungen für die Inklusion der Eingewanderten als Mitglieder der deutschen Gesellschaft neu. Die Probleme und Herausforderungen des vietnamesischen Bildungserfolgs im deutschen Schulsystem, die Frage der kulturellen Repräsentation migrantischer Orte sind ebenso wie das Nachdenken über das Modell »Diaspora« mit ihren transnationalen Räumen und Verbindungen wichtige Themenfelder, um unsere Vorstellung von Migration, Identität und Nation in Einwanderungsländern zu erweitern.

* Buchwebsite mit Zusatzinfos und Videos: www.korientation.de/vdab

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PROGRAMM als PDF: Asiatisch-Deutsche_Diaspora-Programm

01. bis 26. Februar 2012: Black History Month Berlin @ Werkstatt der Kulturen

Dieses Jahr mit dem Schwerpunkt Brasilien.

Jedes Jahr im Februar wird in zahlreichen Ländern der Black History Month (BHM) mit Veranstaltungen zu Schwarzer Kultur und Geschichte zelebriert. Diese Tradition geht auf das Jahr 1926 zurück […]
Der erste deutsche Black History Month fand im Jahre 1990 statt und wurde von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V. (ISD) organisiert.
[…]
Mehr Infos zum Programm des Black History Month 2012 und allen anderen Veranstaltungen der Werkstatt der Kulturen auf www.werkstatt-der-kulturen.de. Besonderer Dank dem Forum Brasil!

Musik-, Wort-, Party-, Info-, Tanz- und Film- Veranstaltungen; Gesamtes Programmheft zum Download: HIER

Mi., 23.11. in Hamburg: Vortrag “Gegen öffentlichen Rassismus intervenieren – Erfahrungen und best practice”

 

Im Rahmen der Vortragsreihe “Jenseits der Geschlechtergrenzen”,
organisiert von der AG Queer Studies.

@ Universität Hamburg
um 19:15 Uhr
HIER geht’s zum Event.

Das komplette Programm zur Vortragsreihe “Jenseits der Geschlechtergrenzen”:
http://agqueerstudies.de/programm/
http://agqueerstudies.de/programm/programm/

Hamburg, 10.-12.12.2010: “Das wird man ja wohl noch sagen dürfen” Wochenendesminar: Erscheinungsformen, Kritik und Analyse des Antimuslimischen Rassismus

Auf dem Campus Berliner Tor der HAW Hamburg.

Ganzes Programm , Blog und Anmeldung: http://wochenendseminar.blogsport.de/programm/

Auszüge aus dem Programm:

Migration, Integration und Rassismus. Wie werden diese Begriffe – im Rahmen der aktuellen Debatte in Deutschland – öffentlich benutzt und was sollen sie bezwecken?
Let’s talk about Rassismus: Einführung in die Grundlagen des Rassismus: Entstehung, Formen und Funktionen.
Was ist antimuslimischer Rassismus? Einführende Darstellung in eine zur Zeit sehr weit verbreitete Form des Rassismus.
Die Darstellung des Islam in den Medien

Der Integrationsdiskurs als ein rassistischer Diskurs? Integration ist der seit Jahren erfolgreichste Begriff, wenn es darum geht, Fragen der Einwanderungsgesellschaft in Deutschland zu diskutieren. Woher kommt der Begriff? Wann ist er aufgetaucht? Was sagt Integration eigentlich? Wie ist das in anderen Ländern Europas? Tarnt er die aktuelle Konjunktur des Rassismus? Wollen wir den Begriff abschaffen?

Zur Auseinandersetzung mit Orientalismus und antimuslimischen Rassismus aus interkultureller und antirassistischer Perspektive (Dr. Iman Attia)

Anti-muslimischer Rassismus und Außenpolitik
Anti-muslimischer Rassismus und Antisemitismus
Postliberaler Rassismus

Edutainment Attacke!

uvm.

Berlin, 26.und27.11.2010: Vietnamesische Diaspora and Beyond

Hebbel Theater am Ufer Berlin, HAU 2, Hallesches Ufer 32, 10963 Berlin

Diskursprogramm; Kuratorisches Statement von Kien Nghi Ha (Berlin) (in Auszügen):

Während die dominanten Integrationsdebatten immer noch nationalkulturell geprägt sind und oftmals kaum über rassistische Plattitüden hinauskommen, vollzieht sich in der sozialen Realität ein fundamentaler gesellschaftlicher Wandel. Am Beispiel der vietnamesischen Migration, die gerade in Berlin stark präsent ist, lässt sich aufzeigen, dass das Leben in der Diaspora vielgestaltige Formen annimmt und dieser Prozess von der Perspektive der migrantischen Subjekte zu denken ist. Mit diesem Perspektivwechsel vollzieht sich auch eine Verschiebung der gewohnten Wahrnehmungsmuster und der damit verbundenen Inhalte. (…)

Zu dieser Revision gehört es nicht nur, essentialistische Identitätskonstruktionen und das homogenisierende Kulturverständnis zu überprüfen, sondern auch den Begriff “Diaspora” einer zeitgenössischen Bedeutung zuzuführen. Darin wird Migration nicht länger als ein zu bewältigendes Problem begriffen, sondern die Diaspora als eine kosmopolitische Form der Vergesellschaftung diskutiert, die Berlin mit Vietnam, Orange County (USA) und anderen diasporischen Orten vernetzt. Das Zuhause-Sein zwischen hybriden Kulturen, politischen Grenzen und konstruierten Nationen, das transnationale Verbundenheit ermöglicht und Forderungen nach “cultural citizenship” provoziert, stellt die tatsächliche Zukunftsaufgabe der Migrationsgesellschaft dar.(…)

Dabei geht es keinesfalls um Defizit- Kompensationen und Integrationsleistungen, sondern um gleiche Rechte und demokratische Ansprüche. Diese universellen Kategorien deuten gleichzeitig auf die Notwendigkeit hin, nicht in die “Ethno-Falle” zu tappen, sondern die Diskussion über anti-asiatische Rassifizierung und Exotismen für andere Erfahrungen zu öffnen und grenzüberschreitende Solidaritätsformen zu suchen.

Mit Trinh T. Minh-ha (Berkeley), Ruth Mayer (Hannover), Pham Thi Hoai (Berlin), Iman Attia (Berlin), Thuy Nonnemann (Berlin), Nivedita Prasad (Berlin/Wien), Toan Nguyen (Berlin), Sun-Ju Choi (Bonn/Seoul) u.a.

Vollständiges Programm als PDF

Berlin, 03.11.2010 Vortrag: “Kultur” statt “Rasse” – Das Phänomen des antimuslimischen Rassismus

Vortrag von Yasemin Shooman (TU Berlin, Zentrum für Antisemitismusforschung) mit anschließender Diskussion

aus der Ankündigung:

Die Debatte um die Thesen des ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin zeigt es: Es besteht in Deutschland Unsicherheit darüber, was Rassismus ist und welche Formen er annehmen kann – oftmals wird Rassismus gar mit Rechtsextremismus gleichgesetzt und damit unzulässig verkürzt. Am Beispiel des antimuslimischen Rassismus soll die Wandlungsfähigkeit rassistischer Diskurse veranschaulicht werden, die heute häufig nicht mehr auf biologistisch begründete Unterscheidungen zurückgreifen, sondern mit dem Merkmal der “Kultur” argumentieren. In diesem Kontext wird auch die Frage zu erörtern sein, wo seriöse Kritik an sozialen Konflikten oder der religiösen Praxis von Menschen aufhört und das Ressentiment beginnt.

Ort: Rathaus Kreuzberg, Sitzungssaal der Bezirksverordnetenversammlung, Yorckstr. 4-11, 10965 Berlin, 18:00 Uhr

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Interkulturellen Wochen Friedrichshain-Kreuzberg

Berlin, ab 27.Oktober 2010: rassismuskritische Diskussionsreihe in der Werkstatt der Kulturen mit Michel Friedman u.a.

Auszug aus dem aktuellen Newsletter:

Angesichts der aktuellen Debatte um Migration, ist es an der Zeit, das Thema Rassismus in Deutschland zu untersuchen und zu diskutieren – kompetent und differenziert, polarisierend und verbindend, undogmatisch und angstfrei.

An drei Abenden lädt die Werkstatt der Kulturen namhafte Gäste aus Politik, Kunst und Kultur, Journalismus, Wissenschaft und Forschung ein, um bei »PLAYING IN THE DARK oder die Rassimus-Falle« mit Michel Friedman zu debattieren: über die möglicherweise brisanteste gesellschaftspolitische Zäsur, die die neue Bundesrepublik bislang auszustehen hatte.

Die Auftaktveranstaltung “Spieglein, Spieglein an der Wand – wer ist der Integrierteste im ganzen Land?” findet am Mittwoch, den 27.10.2010 um 19 Uhr im Saal der Werkstatt der Kulturen statt. Eintritt frei!

Dr. Naika Foroutan, Migrationsforscherin HU Berlin
Dr. Kien Nghi Ha, Politik- und Kulturwissenschaftler
Anetta Kahane, Vorsitzende der »Amadeu-Antonio-Stiftung«
Mekonnen Meshgena, Leiter der Abteilung »Migration & Diversity« Heinrich-Böll-Stiftung
Maryam Stibenz, Integrationsbeauftragte des Bezirkes Berlin-Mitte

Moderation: Michel Friedman

Werkstatt der Kulturen
Wissmannstr. 32
12049 Berlin
Tel. +49 (0)30 60 97 70-25