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Leserinnenbrief: STERN goes Rassenlehre

Zusendung von Esther G.

stern@stern.de

Sehr geehrte Stern Redaktion.

Als mehr oder weniger regelmäßige Leserin des Stern las ich auch den Artikel über Barack Obama mit Interesse. Auf Seite 3 jedoch klappte mir jedoch nach wenigen Sätzen die Kinnlade herunter, als von Barack Obama und dessen ehemaligem Freund Keith Kakugawa die Rede ist und die beiden beschrieben werden als ” Zwei Farbige”. “Farbige” ? Nun benutzt also auch der Stern dieses unselige Wort ?! Enttäuscht las ich weiter. Aber es kam noch schlimmer: auf der gleichen Seite das Wort “mischrassig” ! Das schiesst ja nun wirklich den Vogel ab !

Ich frage mich, ob es sein kann, dass ein/e JournalistIn des Stern tatsächlich nicht um den rassistischen Gehalt dieser Wörter Bescheid weiß. Wenn ja, so wäre das ein regelrechtes Armutszeugnis.(…)

Wahrscheinlicher jedoch, und noch schlimmer, ist die andere Möglichkeit. Nämlich die, dass den Journalisten und Redakteuren des Stern glasklar ist, dass diese Wörte rassistisch sind- es ihnen aber schlichtweg egal ist.
Dafür gibt es leider keinen Download im Internet, der dieses Problem geschwind lösen kann. Ich kann dem Stern nur ganz dringend empfehlen an einem Anti-Rassismus-Training teilzunehmen und zwar so schnell wie möglich.(…)

Mit entsetzten Grüßen,
Esther G.

Leserinnenbrief: BILD-Wagners zweifelhaftes “Farb”verständnis

Zusendung von Marie-S.P.

Für unerträglich halte ich die Kolumne “Post von Wagner” auf der Seite 2, in der sich der Autor über die Symbolik der Farbe Schwarz auslässt und haufenweise rassistische Klischees bedient. Die Krönung sind Sätze wie “Schwarz ist die Farbe, bei der man weint. Sie, Barack Obama, haben die Farbe Schwarz schön gemacht” – als wäre Schwarz, als wären schwarze Menschen vorher nicht schön gewesen??!

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Recherche nicht notwendig: “Abenteuer Kilimandscharo”

Sehr geehrte Damen und Herren,

anlässlich Ihrer Ankündigung für das Frühstücksfernsehen dieser Woche

Abenteuer Kilimandscharo – Mit dem ARD-Morgenmagazin live auf den Gipfel(…)

(…)müssen wir [leider] feststellen, dass schon im ersten Bericht von Philip Siegel zahlreiche sprachliche Fehler zu finden sind. Es ist fast alles falsch. Es heißt “habari za asubuhi”, nicht “habari ashubui”. Ebenso heißen die Felder “shamba”, nicht “chamba”. Ebenso heißt es “haraka”, nicht “horaka”. Auch heißt es “kwa heri”, nicht “koaheri”.

Es ist doch erstaunlich, wie viel Respektlosigkeit bzw. Nachlässigkeit einer Sprache gegenüber hinter dermaßen vielen Fehlern steckt.

Mit freundlichen Gruessen,

Dr. Luise Steinwachs (…)

Tanzania-Network.de e.V.

ZDF: nichts aus Studie gelernt?

“Amira ist etwa 37 Jahre alt, mit ihrem Sohn zusammen aus Nigeria geflohen. Sie spricht stark gebrochenes Deutsch/Pidgin English. Amira ist tief gläubige Muslima. Sie war einmal eine sehr gut aussehende Frau, ihre Schönheit ist aber mittlerweile am Verwelken. Wie ihr Sohn arbeitet sie als ungelernte Hilfskraft in der Kantine.”

So beginnt nicht etwa der Aufsatz “wie ich möglichst viele negative Klischees auf einmal verbreite”, sondern die Beschreibung des neuen (!) Filmprojektes der Filmakademie Baden-Württemberg, der Filmproduktion “Bittersuess” und des ZDF.

“Die Himmelsleiter”, ein Abschlussfilm der Filmakademie Baden-Württemberg will in Koproduktion mit dem Kleinen Fernsehspiel einen Film machen über “Schwierigkeiten und Konflikte junger Menschen aus dem muslimischen Kulturkreis, in unserer westlichen Gesellschaft zu ihrer eigenen Identität zu finden und diese zu leben.”

(Ausführliche Pressemappe des Projektes: hier)

Es drängt sich der Eindruck auf, dass die Erkenntnisse aus der Studie der Universität Erfurt zum Gewalt- und Konfliktbild des Islams bei ARD und ZDF, bei letzterer Anstalt keinerlei Erkenntnisgewinn nach sich gezogen haben und schlicht ignoriert werden.

Ganzes Schreiben des braunen mob e.V. mit Begründung an das ZDF:

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Online Audio-Vorträge “Macht und Wissen”

HIER gibt es Analysen von WissenschaftlerInnen zu den Verschränkungen von ‘Macht und Wissen’ in den Beziehungen zwischen Afrika und Europa entlang zentraler Themen.

AfricAvenir möchte mit dem Dialogforum eine Plattform bieten für Gesellschaftskritik, politische Konzepte und Visionen, die ihren Ursprung in Afrika bzw. in der afrikanischen Diaspora oder Afrodeutschen Community haben.

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