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Rede von Sheila Mysorekar im Bundeskanzlerinnenamt: Nachhilfe für Merkel et.alt. #Integrationsgipfel

via Neue deutsche Medienmacher

Rede von Sheila Mysorekar, Vorsitzende NdM

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, Frau Dr. Böhmer, sehr geehrte Damen und Herren,

als ich als ganz junge Journalistin bei einer Politikredaktion anfing und meine Texte abgab, geschah es oft, dass ich für meine gute Orthographie gelobt wurde. Das war mir seit der Grundschule nicht mehr passiert. Es war mir ein Rätsel, warum das in der Redaktion so positiv vermerkt wurde – bis mir aufging, dass niemand dort erwartet hatte, dass ich korrektes Deutsch schreiben könne. Denn die anderen Leute im Sender, die so aussahen wie ich, die haben dort geputzt.
Ich bin Rheinländerin….

Die ganze (tolle) Rede hier lesen

auf dem (…) Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt [am 31.1.2012, d.Red.] waren die Neuen Deutschen Medienmacher eingeladen, eine Rede zu halten.
Unsere Vorsitzende Sheila Mysorekar hat uns hervorragend repräsentiert!

Anbei Sheilas Rede auf dem Integrationsgipfel, die Angela Merkel auf der anschließenden Pressekonferenz auch prompt zitiert hat.

Die Bundeskanzlerin gab an, auf dem Gipfel gelernt zu haben, dass in Deutschland zwar jeder Fünfte Einwohner einen Migrationshintergrund hat – aber nur jeder fünfzigste Journalist.

Und wir freuen uns, Angela Merkel zu diesem Wissen verholfen zu haben!

Beste Grüße,
Konstantina Vassiliou-Enz

Neue deutsche Medienmacher
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Interkultureller Rat in Deutschland: Polemiken aus Politik ‘Dumm und falsch’, Versagen deutscher Schulpolitik

via Interkultureller Rat in Deutschland

Darmstadt, 11. November 2010

Pressemitteilung


Dumm und falsch: „Multikulti ist gescheitert“


Als dumm und falsch wurde der Spruch “Multikulti ist gescheitert” bei der gestrigen Mitgliederversammlung des Interkulturellen Rates in Köln bezeichnet. In Deutschland haben mehr als zwanzig Prozent aller Einwohner eine Migrationsgeschichte. Diese Menschen und ihre Leistungen werden mit dieser These diskreditiert und für „gescheitert“ erklärt.

Dabei zeigen europaweite Untersuchungen, dass sich in Deutschland das Miteinander mit eingewanderten Menschen insgesamt gut entwickelt hat. Die Einwanderung nach Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte. Dass noch viel zu tun ist versteht sich von selbst.

Der Vorsitzende des Interkulturellen Rates, Jürgen Micksch, betont: “Multikulti ist unsere Zukunft! Das zeigt schon die Tatsache, dass in zahlreichen deutschen Städten über 50 Prozent der Schulkinder eine Migrationsgeschichte haben. Von ihnen hängt unsere Zukunft ab. Ähnlich wie Kinder aus der deutschen Unterschicht leiden viele von ihnen an einem miserablen Schulsystem, das sie stärker als in anderen Ländern benachteiligt – wie europäische Vergleiche leider zeigen. Hier besteht ein fatales Versagen deutscher Schulpolitik. Ein Ergebnis wird die Verarmung dieser jungen Menschen sein. Von diesen Defiziten soll offensichtlich abgelenkt werden.”

“Politikerinnen und Politiker, die auch künftig den dummen Spruch ‚Multikulti ist gescheitert’ wiederholen, sollten von den Menschen mit Migrationsgeschichte und den vielen Millionen, die sich für ein gutes Miteinander in Schulen, Beruf und Öffentlichkeit einsetzen, nicht mehr gewählt werden” – so Jürgen Micksch weiter.