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Rede von Sheila Mysorekar im Bundeskanzlerinnenamt: Nachhilfe für Merkel et.alt. #Integrationsgipfel

via Neue deutsche Medienmacher

Rede von Sheila Mysorekar, Vorsitzende NdM

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, Frau Dr. Böhmer, sehr geehrte Damen und Herren,

als ich als ganz junge Journalistin bei einer Politikredaktion anfing und meine Texte abgab, geschah es oft, dass ich für meine gute Orthographie gelobt wurde. Das war mir seit der Grundschule nicht mehr passiert. Es war mir ein Rätsel, warum das in der Redaktion so positiv vermerkt wurde – bis mir aufging, dass niemand dort erwartet hatte, dass ich korrektes Deutsch schreiben könne. Denn die anderen Leute im Sender, die so aussahen wie ich, die haben dort geputzt.
Ich bin Rheinländerin….

Die ganze (tolle) Rede hier lesen

auf dem (…) Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt [am 31.1.2012, d.Red.] waren die Neuen Deutschen Medienmacher eingeladen, eine Rede zu halten.
Unsere Vorsitzende Sheila Mysorekar hat uns hervorragend repräsentiert!

Anbei Sheilas Rede auf dem Integrationsgipfel, die Angela Merkel auf der anschließenden Pressekonferenz auch prompt zitiert hat.

Die Bundeskanzlerin gab an, auf dem Gipfel gelernt zu haben, dass in Deutschland zwar jeder Fünfte Einwohner einen Migrationshintergrund hat – aber nur jeder fünfzigste Journalist.

Und wir freuen uns, Angela Merkel zu diesem Wissen verholfen zu haben!

Beste Grüße,
Konstantina Vassiliou-Enz

Neue deutsche Medienmacher
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Sarrazin beim Internationalen Literaturfestival? – Chronologie und Updates

7.9.2010, Darmstadt:

Der Interkulturelle Rat Deutschland gibt eine Pressemitteilung heraus: “Nicht mehr Sarrazin ist das Problem, sondern rassistische Vorurteile in der Bevölkerung

Darin heißt es unter anderem:

” Edmund Stoiber hat damit in Bayern Wahlkämpfe gewonnen und Roland Koch in Hessen …

Die SPD… muss sich jetzt damit auseinandersetzen, dass viele ihrer Mitglieder dessen rassistische Positionen teilen.”

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1.9.2010: Berlin: Nach der Absage durch das Haus der Kulturen der Welt (HWK) hat auch das Internationale Literaturfestival die Lesung mit Thilo Sarrazin abgesagt.
MRBB.de:

(…)Festzuhalten sei, dass trotz Absage ein bitterer Nachgeschmack dessen, was Thilo Sarrazin mit seinen verbalen Äußerungen und mit seinem „Buch“ in Deutschland angerichtet habe, bleibt. (…)

“Mit dem rassistischen Flächenbrand haben wir nun alle im Alltag zu kämpfen. Besonders die Hetze gegen Muslime hat für eine Potenzierung bereits existierender Vorbehalte gesorgt. Inwiefern sich dies auch in Taten umwandeln wird, werden wir mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgen. Wir rufen alle Menschen auf, rassistisch diskriminierende Vorfälle, die sie beobachten oder selbst erleben, zu melden. Diese müssen dokumentiert und öffentlich gemacht werden. Auf Bedarf und Wunsch sollten Betroffene an spezialisierte Beratungsstellen begleitet und vermittelt werden“ (…) Read more

Letter of protest concerning Thilo Sarrazin’s planned appearance in the ‚House of World Cultures’ (Haus der Kulturen der Welt), Berlin

NEW August 30, 2010: ‘Sarrazin Has Crossed a Red Line With His Racist Nonsense’ – Spiegel.de article

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Former German secretary (Minister) invited to hold reading about “Arabs” and “Turks” “aggressive and atavistic mentality” at international literature festival!

via Migrationsrat Berlin Brandenburg e. V.

“On September 25th 2010 at 6pm, it is planned that Thilo Sarrazin will give a reading from his new book “Germany Abolishes Herself. How We Are Putting Our Country at Risk” (due to be published in German on August 30th 2010 in Deutsche Verlags-Anstalt). The reading will be part of the Berlin International Literature Festival in the House of World Cultures. To quote from the publicity text provided by the publishers: “Thilo Sarrazin (…) describes the consequences to be had in Germany’s future, which result from the combination of lower birth rates, problematic immigration policies and a growing underclass. He simply refuses to accept the fact that Germany will become older and smaller, but also more stupid and increasingly dependent on state benefits”.

We protest vehemently against the fact that a politician, who acheived notoriety though his racist utterances and who has now presented his theories in Read more

Protestschreiben gegen einen Auftritt von Thilo Sarrazin im Haus der Kulturen der Welt

  • NEU vom 7.10.2010:

“BRD: Scheitert die Aufklärung ? – Soll man einem Rassisten ein Podium bieten?” – Review-Artikel über Podiumsdiskussionen mit Sarrazin bei ‘Ticker’.

  • NEU vom 30.8.2010:

–  english translation: Letter of protest concerning Thilo Sarrazin’s planned appearance in the ‚House of World Cultures’ (Haus der Kulturen der Welt), Berlin

Chronologie und Updates der Reaktionen und Ereignisse

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Der braune mob e.V. unterzeichnet ausdrücklich mit!

via Migrationsrat Berlin Brandenburg e. V.

Berlin, 24.08.2010

Protestschreiben gegen den Auftritt von Thilo Sarrazin im Haus der Kulturen der Welt

Am 25.09.2010, 18h soll Thilo Sarrazin sein neues Buch „Deutschland schafft sich ab. Wie wir unser Land aufs Spiel setzen“ (Erscheinungstermin: 30.08.2010 […] ) im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin im Haus der Kulturen der Welt vorstellen. In dem Werbetext des Verlags heißt es: „Thilo Sarrazin beschreibt (…) die Folgen, die sich für Deutschlands Zukunft aus der Kombination von Geburtenrückgang, problematischer Zuwanderung und wachsender Unterschicht ergeben. Er will sich nicht damit abfinden, dass Deutschland nicht nur älter und kleiner, sondern auch dümmer und abhängiger von staatlichen Zahlungen wird.“

Wir protestieren dagegen, einem Politiker, der aufgrund seiner rassistischen Äußerungen bekannt geworden ist und seine Thesen nun in Buchform präsentiert, eine derartige Plattform im Haus der Kulturen der Welt zu bieten. Sarrazin beschreibt unter Rekurrierung auf eine „aggressive und atavistische Mentalität“ einen Großteil der „Araber“ und „Türken“ als „weder integrationswillig noch –fähig“ und unterteilt Menschen in vermeintlich „produktive“ und „nicht-produktive“ und damit erwünschte und unerwünschte Mitglieder dieser Gesellschaft. Seine Hetze mündet in apokalyptischen Bedrohungsszenarien, in denen insbesondere muslimische Migrant/innen und ihre Nachkommen zu einer Gefahr für das „Abendland“ stilisiert werden. So schreibt Sarrazin in seinem Buch: „Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Read more

Handreichung zu Pro NRW “Flugblatt der Jugend”

Seit dem Februar 2010 verteilt die Jugendorganisation der rassistischen Vereinigung pro NRW, Jugend pro NRW, ein sogenanntes Jugendflugblatt mit dem Titel „Extremismus tötet“ vor Schulen in NRW. … Die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln (ibs) will mit der vorliegenden Veröffentlichung Informationen zu pro NRW [sowie] Argumentationshilfen […] geben. Das Papier enthält auch Gegenstrategien.

“Zum Umgang mit dem Flugblatt der Jugend pro NRW” hier als pdf.

via ibs

Wissenschaftliches Gutachten: Sarrazins Äußerungen “eindeutig rassistisch”

Ein von der SPD in Auftrag gegebenes Gutachten bewertet Äußerungen des früheren Berliner Finanzsenators und jetzigen Vorstandes des Deutschen Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD), als „eindeutig rassistisch“.

Auszüge aus dem Resumee (Hervorhebungen von uns):

1. Die beanstandeten Einlassungen von Dr. Thilo Sarrazin im Interview mit „Lettre International“ sind in zentralen Passagen eindeutig als rassistisch zu betrachten, insofern sie Differenz konstruieren, Wertungen vornehmen, Zuschreibungen verallgemeinern(…)

2. Rassistische Passagen des Textes sind z. T. Ausdruck von kulturel-lem/kulturalistischem Rassismus (Ethnophobie/Heterophobie), z. T. von sozialem Rassismus, schließlich auch der Zuschreibung „positiver“ Eigenschaften an bestimmte Abstammungs- oder Herkunftsgemeinschaften.

3. Ihre besondere Radikalität erhalten die beanstandeten Einlassungen durch die wiederholte Verneinung der Möglichkeit einer Vera?nderung, der daraus folgenden Verweigerung von Anerkennung, Grund- und Menschenrechten, sowie der Absage an politische Anstrengungen zur Förderung von Integration, welche nur noch als individuelle „Bringschuld“ begriffen wird.

5. Die beanstandeten Einlassungen sind nicht bloß Ausdruck unbewusster rassistischer Ressentiments, die sich eruptiv Bahn brechen. Sie dienen vielmehr der bewusst als Tabubruch inszenierten Konstruktion und Mobilisierung von Vorurteilen, verknu?pft mit weit reichenden – in dieser Radikalität sonst nur von antidemokratischen, rechtsextremen Parteien erhobenen – Handlungsvorschla?gen an die Politik.

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Ganzes Gutachten als pdf HIER

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Blogeintrag vom 14.10.1009: Reaktionen auf Sarrazin: “Genug ist genug”

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