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Leserinnenbrief: rassistischer Spaß beim “Scheibenwischer”

<info@daserste.de>

Sehr geehrte Damen und Herren!

Gerade hatte ich in Sachen Benutzung von Beleidigungen wie “N…..” etc. an das ZDF geschrieben. Als ich mir die Video-Aufzeichnung von Scheibenwischer ansah, dachte ich noch: Bei Scheibenwischer benutzen die solche Ausdrücke nicht und habe mich entspannt zurückgelehnt… Dann kam Sigi Zimmerschied. Er sprach von

Taliban

Deutschen

Finnen und

N….. !!!
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Die taz wird von Tag zu Tag “lustiger”

via BLACKprint:

Ende letzten Monats gab es bei der taz unter der Rubrik “Die Wahrheit” einen Text, der so unterirdisch (im Sinne von rassistisch, beleidigend und unfassbar) war, dass ich mich entschieden habe, hier nicht darüber zu schreiben, weil ich das niemandem zumuten wollte.

Doch der linke und total witzige Rassismus bei der taz scheint System zu haben und daher nun doch einen Hinweis wert zu sein. SPIEGEL Online (und ja, auch der wurde in diesem Blog schon mehrmals als Negativ-Beispiel angeführt) berichtet heute über eine neue taz-Entgleisung und zu meiner Überraschung wurden tatsächlich Schwarze Menschen in Deutschland dazu befragt. Und dann sogar als Afrodeutsche bezeichnet. Ganz ohne Anführungszeichen. Wow! Ich bin begeistert!
Die taz zeigte das Weiße Haus als “Onkel Barracks Hütte.” Dazu sagt Yonis Ayeh, einer der Vorstände der Initiative für Schwarze Menschen in Deutschland e.V. Folgendes:

weiter: HIER

helfen ohne Selbsterhöhung:
Broschüre über Rassismus
in der Entwicklungszusammenarbeit

via BLACKprint

Heute wurde in Neues Deutschland über die Broschüre “Von Trommlern und Helfern – Beiträge zu einer nichtrassistischen entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit” berichtet.

Hier ein Ausschnitt:

Wie wichtig gerade die Selbstwahrnehmung der entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen (NRO) bei der Ausblendung des Themas Rassismus ist, zeigen Timo Kiesel und Carolin Philipp in ihrem Beitrag »Schicken Sie Zukunft! Weiß- und Schwarzsein auf Plakaten von Hilfsorganisationen«: »Die NRO haben mit ihren meist weißen deutschen Mitarbeitern die Hoheit über Darstellung und Definition von Schwarzen und PoC (People of Colour) im öffentlichen Raum. Diese Macht ermöglicht, negative Seiten des Selbsts auszublenden. So werden zwar Not und Hunger gezeigt, aber nicht Wohlstand und Reichtum. Die beiden Phänomene werden dadurch in einen falschen Zusammenhang gesetzt, nämlich dass Barmherzigkeit und nicht etwa Ausbeutung die zentrale Verbindung zwischen armen und reichen Menschen sei.«

Den ganzen Artikel gibt es hier und die Broschüre kann man dort bestellen

Sw

hamburger Sklavenhändler-Denkmal:
“der böse Spuk ist doch noch nicht vertrieben”

Neu vom 25.11.2010:
via afrika-hamburg.de :

Die Schimmelmann-Büste haben öffentliche Proteste vom Sockel geholt. Mit leicht blessiertem Stolz feiert Wandsbek den Sklavenhändler unbeirrt weiter. Unter anderem in Michael Pommerenings neu erschienenem Buch ‘Wandsbek. Ein historischer Rundgang’.

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Neu vom 29.6.2010:
via afrika-hamburg.de :
Der Rechtsanwalt und Wandsbeker Heimatkundler Michael Pommerening ist am 17.6.2010 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) geehrt worden (s. Verdienstorden für Michael Pommerening auf hamburg.de). Aus seiner Feder stammte die von Vielen als Geschichtsklitterung kritisierte Gedenktafel für die ehrende Büste des Sklavenhändlers Schimmelmann am Wandsbek-Markt.

unbedingt weiterlesen! HIER

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16.5.2008:

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Schlechte Nachrichten in Sachen Schimmelmann-Denkmal in Wandbeck:

Die Meldung des Hamburger Abendblatts, aus der hervorging, dass die unwürdige Büste nun abgebaut werde, war eine Zeitungsente.

Nichtsdestotrotz: Durch die Anstrengungen engagierter historisch und politisch arbeitender Schwarzer HamburgerInnen ist die Angelegenheit überhaupt ins Licht der Öffentlichkeit gelangt – auch wenn die InitiatorInnen des Protestes nun in Presseerklärungen und Artikeln durchweg ausgeblendet werden.

via BLACKprint:

Wie mir gerade von der GAL-Fraktion aus Wandsbek mitgeteilt wurde, war der Artikel im Hamburger Abendblatt leider nur eine Ente:

“Leider hat das Abendblatt schlecht recherchiert und die Unterscheidung zwischen einem Beschluss und einer Überweisung falsch wiedergegeben…

weiter im Eintrag:

Hier ist ein Film über die Proteste:

Sw

Afrika-Zirkus: “Grausam, respektlos” (diePresse.com)

Protestflut. “Wild! Exotisch! Erotisch! Anders!”: Der Plakat-Slogan sorgt für heftige Kritik.

Der GANZE ARTIKEL steht hier:

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/366889/index.do

Der österreichische Werberat legitimierte das Plakat; Begründung HIER

via M-Media

Hier eine Presseerklärung des Vereins “Blauschwung”
zu einem ähnlichen Fall.
Das Dokument beleuchtet ausführlich die Hintergründe, die der Werberat ignorieren möchte.

Sw

Dr. Oetker ändert rassistischen Rezeptnamen

Dr. Oetker hatte sowohl in einem Buch als auch im Internet ein Rezept unter dem Namen “Negerbrot” aufgeführt. Auf Aufforderung der ISD wird das Rezept nun umbenannt; in “Knabberschnitten”.

Zitat Dr. Oetker Rezeptdienst Österreich:

“…Wir werden den Rezeptnamen natürlich auch bei der Neuauflage unseres Buches ändern.”

Kontakt für Glückwünsche:
Dr. Oetker GmbH
Tiroler Straße 80
9500 Villach, Austria

Telefon: +43 (0) 4242/55 4 54-33
Fax: +43 (0) 4242/55 4 54-40
E-Mail: service@oetker.at

Steht der erste AGG-Präzedenzfall bevor?

Den aufmerksamen BLACKprint-Besuchern ist Natasha Kelly als Herausgeberin von “X-Magazin für AfroKultur” geläufig, nun wird sich ihr Bekanntheitsgrad weiter steigen. Wie der Stern Online berichtet, wurde ihr Mietvertrag aus rassistischen Gründen gekündigt, der Vermieter gab “Herkunft und Hautfarbe” sogar offiziell als Kündigungsgrund an.
Auf der Grundlage des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes (AGG) kann sie den Vermieter nun wegen Diskriminierung verklagen und damit einen Präzendenzfall schaffen.

via BLACKprint

Sw