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“Neukölln verschleppt Gedenken an Herero-Aufstand”

Artikel aus der taz Berlin von heute:

“Neukölln verschleppt Gedenken an Herero-Aufstand”

Der Afrika-Stein auf dem Garnisonsfriedhof erinnert nur an deutsche Kolonialsoldaten in Namibia. Seit Jahren soll eine Tafel für die afrikanischen Opfer aufgestellt werden. Aber der Bezirk mauert.
VON TILL BELOW

Auf dem Garnisionsfriedhof in Neukölln liegt ein unscheinbarer rötlicher Granitfindling, der an die deutsche Besatzungszeit im heutigen Namibia erinnert. Gedacht wird hier allerdings nicht der mindestens 80.000 afrikanischen Opfer der Besatzung, sondern fünf deutschen Soldaten, die in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika Anfang des 20. Jahrhunderts “den Heldentot starben”. In den Stein sind die Kaiserkrone und die Kopfbedeckung der deutschen Kolonialtruppe eingeritzt – jener “Schutztruppe”, die am Montag vor 104 Jahren die aufständischen Herero und Nama am Waterberg militärisch schlug und damit den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts einleitete.

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hamburger Sklavenhändler-Denkmal:
“der böse Spuk ist doch noch nicht vertrieben”

Neu vom 25.11.2010:
via afrika-hamburg.de :

Die Schimmelmann-Büste haben öffentliche Proteste vom Sockel geholt. Mit leicht blessiertem Stolz feiert Wandsbek den Sklavenhändler unbeirrt weiter. Unter anderem in Michael Pommerenings neu erschienenem Buch ‘Wandsbek. Ein historischer Rundgang’.

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Neu vom 29.6.2010:
via afrika-hamburg.de :
Der Rechtsanwalt und Wandsbeker Heimatkundler Michael Pommerening ist am 17.6.2010 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) geehrt worden (s. Verdienstorden für Michael Pommerening auf hamburg.de). Aus seiner Feder stammte die von Vielen als Geschichtsklitterung kritisierte Gedenktafel für die ehrende Büste des Sklavenhändlers Schimmelmann am Wandsbek-Markt.

unbedingt weiterlesen! HIER

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16.5.2008:

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Schlechte Nachrichten in Sachen Schimmelmann-Denkmal in Wandbeck:

Die Meldung des Hamburger Abendblatts, aus der hervorging, dass die unwürdige Büste nun abgebaut werde, war eine Zeitungsente.

Nichtsdestotrotz: Durch die Anstrengungen engagierter historisch und politisch arbeitender Schwarzer HamburgerInnen ist die Angelegenheit überhaupt ins Licht der Öffentlichkeit gelangt – auch wenn die InitiatorInnen des Protestes nun in Presseerklärungen und Artikeln durchweg ausgeblendet werden.

via BLACKprint:

Wie mir gerade von der GAL-Fraktion aus Wandsbek mitgeteilt wurde, war der Artikel im Hamburger Abendblatt leider nur eine Ente:

“Leider hat das Abendblatt schlecht recherchiert und die Unterscheidung zwischen einem Beschluss und einer Überweisung falsch wiedergegeben…

weiter im Eintrag:

Hier ist ein Film über die Proteste:

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Astrid Lindgren: rassistisches Gedankengut für die ganz Kleinen

Ob Astrid Lindgrens Bücher rassistisch seien, wird erstaunlicherweise immer wieder diskutiert. Pippi Langstrumpfs Vater ist auch in den neuen Auflagen immer noch nebenberuflich N…erkönig, und “in Kenia” gibt es “keinen einzigen Menschen(…), der die Wahrheit sagt. Sie lügen den ganzen Tag.”.
Falls noch Restzweifel bleiben, mit welchen unreflektierten rassistischen Messages viele Menschen in ihrer Kindheit sozialisiert wurden und leider auch noch werden: auf der mob-Seite “so geht’s nicht” ist ein Ausschnitt aus neu aufgelegter Astrid-Lindgren-Literatur, der nicht für zarte Gemüter ist.

Für Feedback gibt’s auch den Kontakt zum Verlag dazu.

Zur Weiterbildung: Hier ist ein Urteil des Amtsgerichts Schwa”bisch Hall zum N-Wort, aus dem klar hervorgeht, dass es bei der Beurteilung davon, was rassistisch sei und was nicht, auf eine Diskriminierungsabsicht nicht ankommt.

Und hier ein ganz ausführlicher Text: “Warum nicht N..er

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