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Keine Angst vor “SCHWARZ”!

Dieser Clip kommt ab Mitte Februar auch Live bei Shows der “Edutainment Attacke!” (präsentiert von uns) zum Einsatz.

Die Schwarze deutsche Media-watch Organisation “der braune mob e.V.” informiert seit 2001 darüber, wie man Alltagsrassismus bekämpfen -oder am besten gleich von vornherein vermeiden- kann.
Der Cartoon stammt von der französischen Partnerorganisation “Les Indivisibles”, die sich nach dem Vorbild des mob gegründet hat.

bayerisches Kultusministerium: Kolonialrassismus unbedenklich

Mit einer hohen Auflage, zahlreichen Auszeichnungen, emanzipatorischen Botschaften und dem Sprachgebrauch der damaligen Zeit begründet das bayerische Kultusministerium seinen Entschluss, “Pippi Langstrumpf” weiterhin als Lektüre für dritte Klassen zuzulassen. Eine Literaturwissenschaftlerin (und Mutter) hatte in einem offenen Brief dezidiert auf das in Astrid Lindgrens Büchern vorhandene koloniallrassistische Gedankengut und Vokabular hingewiesen und ein Antwortschreiben erhalten, das voller Widersprüche steckt.

Die empfohlenen Bücher mit Texten wie “Und übrigens (…) will ich euch sagen, dass …es in Kenia keinen einzigen Menschen gibt, der die Wahrheit sagt.” oder “Malin war so dreckig, dass es eine richtige Freude war, sagte Großmutter.. Lange Zeit hat Großmutter geglaubt, dass sie eine Negerin wäre, weil sie so eine dunkle Haut hatte, aber das war wahrhaftig nur der allerwaschechteste Dreck.(…)” sind nach Ansicht des bayerischen Kultusministeriums durchaus dazu geeignet, “zu einem respektvollen Miteinander anzuleiten”.

In der ausführlichen und vielfältigen Abwehr der Vorwürfe, dass die Lektüre Rassismus transportiere, “entlastet” die Behörde die Autorin Lindgren unter anderem mit der (nachweislich unsinnigen) ‘Begründung’, dass es in den 1940er Jahren “keinen Schwarzen in Skandinavien” gegeben hätte.

Beschwerdeschreiben der Literaturwissenschaftlerin

Textauszüge aus den kritisierten Werken

Antwortschreiben des bayerischen Kultusministeriums

(mehr Links zum Thema unten)

Analyse der Red. (weiterlesen):

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Pippi Langstrumpf – Emanzipation nur für weiße Kinder?

Update Dezember 2008:

Schreiben der Literaturwissenschaftlerin Dupe Laja an das bayerische Kultusministerium:

“Pippi Langstrumpf” als Lehr-/Lernmittel im Deutschunterricht in der 3. Klasse!
Kolonial-rassistische Stereotypen in Astrid Lindgrens Werk (pdf download hier)

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Oktober 2008:

Ein wichtiger kurzer Artikel von Prof. Dr. Maureen Maisha Eggers zum download:

Pippi Langstrumpf – Emanzipation nur für weiße Kinder?
Rassismus und an (weiße) Kinder adressierte Hierarchiebotschaften

Mehr dazu in unserer “Liste von Kinder- und Jugendbüchern/-Medien mit diskriminierenden Inhalten oder Ausdrücken”

gute Infoseite zu “race”

Danke an CG für die Einsendung dieser schönen Webseite, die einfach verständlich (auf englisch) und in Quizform den “race”-Begriff behandelt:

“Race, Power of an Illusion”

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passend dazu:

– “Der Begriff Rasse gehört auf den Müllhaufen der Geschichte” (zwei Artikel in der Frankfurter Rundschau zum Rassebegriff)

“wir unterschreiben nicht!” Protest gegen den Rassebegriff; Offener Brief des Jugendarbeit-Teams nach AGG-Schulung

Wissenschaftliche Erklärung einer UNESCO-Konferenz darüber, dass “Rasse”begriff und -Konzept unwissenschaftlich und nicht haltbar sind.